Auch bei den Unternehmen steigen die Kosten immer weiter. Zu viele Betriebe können am Standort nicht mehr rentabel produzieren. Der Industrie- und Produktionsstandort Deutschland ist international nicht mehr ausreichend wettbewerbsfähig. Das liegt an zu hohen Steuern, Bürokratielasten, den hohen Energiepreisen und den hohen Arbeitskosten, die nicht zuletzt durch die steigenden Sozialbeiträge nach oben getrieben werden.
Als eindeutig zu hoch und völlig unrealistisch müssen wir nordrhein-westfälischen #Metallarbeitgeber die Forderung der IG Metall NRW nach Einkommensverbesserungen von fünf Prozent zurückweisen. @metallarbeitgeber @metallnrw#tarifrunde2026
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M+E-Tarifrunde 2026 - Zum Forderungsbeschluss des IG Metall-Vorstands sagt Gesamtmetall-Präsident Dr. Udo Dinglreiter:
„Wir haben nicht den Luxus über die Verteilung von Zuwächsen verhandeln zu können“
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Diese Zahlen machen es offensichtlich: Der Industrie- und Produktionsstandort Deutschland ist international nicht mehr wettbewerbsfähig. Wenn M+E-Unternehmen für das gleiche Geld anderswo deutlich mehr Arbeitsstunden bekommen, fällt die Rechnung leicht. Und sie fällt immer häufiger gegen den heimischen Standort aus.
Qualität und Qualifikation reichen nicht, wenn die Kosten derart auseinanderklaffen. Eine Lohnforderung von 5 Prozent? Die Tarifrunde in der Metall- und Elektro-Industrie darf diesen Nachteil nicht noch verstärken. Unsere Unternehmen brauchen Entlastung statt Druck. Kosten senken, Standort retten!
Mehr dazu auf https://t.co/myJhiYFHuG.
#TRME26 #Metallindustrie #Elektroindustrie #Standort
Die Lage: In den harten Zahlen spiegeln sich die optimistischeren Prognosen der Wirtschaftsinstitute noch nicht wider. Im Juli wurde erneut ein deutlicher Produktionsrückgang verzeichnet. Vor allem die Automobilindustrie ist unverändert im Abwärtstrend. Die konjunkturelle Stabilisierung bleibt daher sehr differenziert und unsicher. Die höheren Energiekosten drohen im zweiten Halbjahr zu neuen Rückschlägen zu führen.
Unser neuer Konjunkturbericht mit Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer: https://t.co/4BT5dvslGr
#TRME26
Zur Erinnerung: Die Deindustrialisierung ist in vollem Gang, 350.000 verlorene Arbeitsplätze in der Metall- und Elektro-Industrie seit 2019 sprechen eine klare Sprache.
„Fünf Prozent mögen angesichts früherer Forderungen moderat wirken – gemessen an den immensen Arbeitsplatzverlusten in der Industrie wirken sie eher realitätsfern.“ #TRME26
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Jedes Handeln muss auf einer objektiven Betrachtung der Wirklichkeit beruhen. Bei der Forderung anscheinend nicht:
„Fünf Prozent, das sind gut zwei Prozentpunkte mehr als die erwartete Teuerungsrate und drei Prozentpunkte mehr als die Zielinflation der Zentralbank. Aber nicht einmal eine darauf begrenzte Tariferhöhung wäre durch Produktivitätszuwächse gedeckt.
Diese sind das belastbare ökonomische Maß für eine arbeitsplatzstabilisierende Lohnpolitik.
Und was sonst soll eine Fünf-Prozent-Forderung begründen? Auch die vagen Zeichen einer kleinen Konjunkturaufhellung können es nicht, sie gehen wesentlich auf ein schuldenfinanziertes Strohfeuer der Regierung zurück.“ #TRME26
Die Tarifrunde 2026 startet jetzt mit der gemeinsamen Kampagne der M+E-Arbeitgeberverbände unter dem Claim: „Kosten senken, Standort retten! – Damit Industrie Zukunft hat.“
@Tarifrunde@MEArbeitgeber#vuvaachen#arbeitgeber
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Jedes Handeln muss auf einer objektiven Betrachtung der Wirklichkeit beruhen. Wir müssen auf die tatsächliche Lage in unseren Betrieben passende Antworten finden. Wenn die IG Metall in dieser Lage eine Forderung von 5 Prozent erhebt, ignoriert sie die Dimension und Tiefe der Krise unserer Industrie.
Mehr zur Tarifrunde in der Metall- und Elektro-Industrie auf https://t.co/KFCPifZLDe. #TRME26
Heimische Arbeitgeber warnen vor zu hohem Lohnzuwachs: In der Metall- und Elektroindustrie fordert die IG Metall fünf Prozent mehr Geld. Arbeitgeberverbände aus Gütersloh und dem Münsterland warnen vor Stellenabbau, Verlagerungen und gefährdeten… https://t.co/vD4eh8wEPt
Das ist die Realität, mit der Entscheider in der Metall- und Elektro-Industrie täglich arbeiten: Für denselben Kostenaufwand bekommen sie anderswo ein Vielfaches an Arbeitsleistung, bei gleicher Qualität und Qualifikation. Unter diesen Bedingungen können M+E-Unternehmen am Standort Deutschland kaum noch rentabel produzieren.
Eine Lohnforderung von 5 Prozent für die Tarifrunde verschärft diesen Kostennachteil weiter. Wer Arbeitsplätze sichern will, muss die Rechnung anerkennen und die Risiken abschätzen: Die Tarifverhandlungen entscheiden mit, ob unser Standort noch eine Chance hat. Kosten senken, Standort retten!
Mehr dazu auf https://t.co/KFCPifZLDe. #TRME26
Wenn die IG Metall auf ihre eigene Beschäftigtenbefragung verweist und darauf, dass die Beschäftigten der Luft- und Raumfahrt, der Rüstung und des Schiffsbaus eine positive Einschätzung der Lage haben, lässt sie die Relationen außer Acht. Selbst wenn die Lage dort tatsächlich ausnahmslos positiv sein sollte: In diesen Branchen arbeiten 236.000 der insgesamt 3,712 Millionen Arbeitnehmer der Metall- und Elektro-Industrie. Wenn man Doppelzählungen herausrechnet, sind das vielleicht 4,5 Prozent aller Beschäftigten der Branche.
Warum die IG Metall falsch liegt, zeigen wir hier: https://t.co/KFCPifZLDe
Jedes Handeln muss auf einer objektiven Betrachtung der Wirklichkeit beruhen!
Wenn die IG Metall auf ihre eigene Beschäftigtenbefragung verweist und darauf, dass die Beschäftigten der Luft- und Raumfahrt, der Rüstung und des Schiffsbaus eine positive Einschätzung der Lage hätten, lässt sie die Relationen außer Acht. Selbst wenn die Lage dort tatsächlich ausnahmslos positiv sein sollte: In diesen Branchen arbeiten 236.000 der insgesamt 3,712 Millionen Arbeitnehmer der Metall- und Elektro-Industrie. Wenn man Doppelzählungen herausrechnet, sind das vielleicht 4,5 Prozent aller Beschäftigten der Branche.
Mehr auf https://t.co/KFCPifZLDe. #TRME26
Wenn die IG Metall in dieser Lage eine Forderung von 5 Prozent erhebt, ignoriert sie die Dimension und Tiefe der Krise unserer Industrie.
Unsere Antwort auf den Forderungsbeschluss des IG Metall-Vorstands für die Tarifrunde 2026 in der Metall- und Elektro-Industrie: https://t.co/umrYmoaitJ #TRME26
Wir haben nicht den Luxus über die Verteilung von Zuwächsen verhandeln zu können.
Zum Forderungsbeschluss des IG Metall-Vorstands für die Tarifrunde 2026 in der Metall- und Elektro-Industrie (M+E-Industrie) sagt Gesamtmetall-Präsident Dr. Udo Dinglreiter:
„Jedes Handeln muss auf einer objektiven Betrachtung der Wirklichkeit beruhen. Wir müssen auf die tatsächliche Lage in unseren Betrieben passende Antworten finden. Wenn die IG Metall in dieser Lage eine Forderung von 5 Prozent erhebt, ignoriert sie die Dimension und Tiefe der Krise unserer Industrie.
Die Lage unserer Branche ist krisenbedingt schlecht. Viele Unternehmen können in Deutschland nicht mehr rentabel wirtschaften. Der Industrie- und Produktionsstandort Deutschland ist international nicht mehr ausreichend wettbewerbsfähig. Und das alles in unsicheren Zeiten mit weltweiten Konflikten und zunehmenden Handelsschranken. Also verschieben die Unternehmen Investitionen, müssen die Produktion drosseln, verlagern oder einstellen – und müssen Arbeitsplätze abbauen.
Die Deindustrialisierung ist in vollem Gang, 350.000 verlorene Arbeitsplätze in der Metall- und Elektro-Industrie seit 2019 sprechen eine klare Sprache. Wir haben in der kommenden Tarifrunde nicht den Luxus, über die Verteilung von Zuwächsen zu verhandeln. Für zu viele unserer Unternehmen geht es um ihre Existenz. Jetzt muss es darum gehen, Kosten zu senken und den Standort zu retten.“
Wenn die IG Metall auf ihre eigene Beschäftigtenbefragung verweise und darauf, dass die Beschäftigten der Luft- und Raumfahrt, der Rüstung und des Schiffsbaus eine positive Einschätzung der Lage hätten, lasse sie die Relationen außer Acht. Selbst wenn die Lage dort tatsächlich ausnahmslos positiv sein sollte: In diesen Branchen arbeiten 236.000 der insgesamt 3,712 Millionen Arbeitnehmer der Metall- und Elektro-Industrie. Wenn man Doppelzählungen herausrechnet, sind das vielleicht 4,5 Prozent aller Beschäftigten der Branche.
Weitere Informationen zur Tarifrunde 2026 in der Metall- und Elektro-Industrie unter https://t.co/psK1tWJRVt #TRME26
Die Metall- und Elektro-Industrie steckt in der längsten Krise seit Gründung der Bundesrepublik. Die Produktion liegt 15 Prozent unter dem Vorkrisenniveau, seitdem sind bereits 340.000 Jobs weggefallen. Und diese Entwicklung geht ungebremst weiter: Jeden Monat brechen 10.000 weitere Stellen weg. 2026 droht das dritte Rezessionsjahr nacheinander für M+E zu werden.
Der Grund: Die Kosten sind zu hoch. Viele Unternehmen können in Deutschland nicht mehr rentabel wirtschaften. Sie schreiben Verluste oder verzeichnen nur Mini-Renditen. Energie, Bürokratie, Steuern und Abgaben sowie der Faktor Arbeit machen den Standort Deutschland zu teuer, um im weltweiten Wettbewerb mithalten zu können. Anderswo sind die Rahmenbedingungen oft eindeutig günstiger.
Informieren Sie sich zur Lage der Metall- und Elektro-Industrie und zur Tarifrunde 2026 auf https://t.co/KFCPifZLDe.
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Fast 340.000 Arbeitsplätze weg seit 2019, die Produktion 15 Prozent unter dem Niveau von 2018. Die Hälfte der M+E-Unternehmen schreibt Verluste oder eine schwarze Null.
Das sind keine Schreckensszenarien der Arbeitgeber – das ist die Realität. Viele Unternehmen haben die Konsequenzen längst gezogen: Stellenabbau, Verlagerung, Investitionsstopp. Diese Entwicklung lässt sich nicht durch Tarifverhandlungen allein aufhalten – aber sie lässt sich durch eine kluge Lösung bremsen. Kosten senken, Standort retten!
Mehr dazu auf https://t.co/myJhiYFHuG. #TRME26
Die Lage nicht schönreden: Die Metall- und Elektro-Industrie bleibt in der Rezession. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes stiegen zwar die Auftragseingänge. Allerdings war das Plus fast ausschließlich auf den Wirtschaftszweig „Sonstiger Fahrzeugbau“ zurückzuführen, in dem verteidigungsrelevante Bereiche stecken.
Dort arbeiten mit mit 161.000 nur 4 Prozent aller Beschäftigten der M+E-Industrie.
Die Stabilisierung der Neuaufträge bleibt extrem differenziert über die einzelnen Branchen hinweg und von Staatsaufträgen abhängig. Das ist mit Blick auf die steigenden Zinsen und den dringenden Konsolidierungsbedarf nicht nachhaltig. Zudem münden die Auftragseingänge aufgrund der hohen Standortkosten zu wenig in Auslastung und Produktion in den hiesigen Betrieben.
Mehr: https://t.co/i3oJV4Xv5V
#TRME26
Auch im Juli gingen über 10.000 Arbeitsplätze in der M+E-Industrie verloren – ohne Reformen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeiten keine Chance auf Trendwende erkennbar
Nach Daten des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der M+E-Beschäftigten im Juli auf 3,715 Millionen gesunken, womit der tiefste Stand seit Januar 2014 verzeichnet wurde. Im Vergleich zum Juni gingen erneut über 10.000 M+E-Arbeitsplätze verloren. Der Rückgang hat sich damit nochmals beschleunigt. Seit 2019 summiert sich der Abbau auf fast 350.000 Stellen. Dennoch ist der Druck auf die Arbeitsplätze unverändert groß: Seit 2018 ist die M+E Produktion fast doppelt so stark geschrumpft wie die Beschäftigung, die Unterauslastung hält unvermindert an. Daher waren die Personalpläne im August den 38. Monat in Folge im negativen Bereich.
Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer: „Zu viele Unternehmen können am Standort nicht mehr rentabel produzieren. Der Industrie- und Produktionsstandort Deutschland ist international nicht mehr ausreichend wettbewerbsfähig. Das liegt an zu hohen Steuern, Bürokratielasten, den hohen Energiepreisen und den hohen Arbeitskosten, die nicht zuletzt durch die steigenden Sozialbeiträge nach oben getrieben werden. Die Handelspolitik Chinas, die US-Zölle und die Lage am Golf machen die Lage nicht besser – aber sie sind nicht die Ursache unserer Probleme, und sie dürfen nicht als Ausrede herhalten“.
Kroemer betonte, dass es keine Anzeichen für eine Trendwende gebe. „Ohne echte Reformen, die die Wettbewerbsfähigkeit des Strandortes wieder stärken, wird die De-Industrialisierung weiter gehen. Allein in der M+E-Industrie sind weitere 300.000 Arbeitsplätze gefährdet. Noch halten die Firmen es mehrheitlich für möglich, dass ein Wideraufbau nach Reformen gelingt. Viele haben allerdings auch schon die Hoffnung aufgegeben und entsprechende Investitionsentscheidungen getroffen. Die Politik darf deshalb weder auf Zeit spielen noch auf Gesundbeten setzen – sie muss handeln. Und zwar schnell und überzeugend.“
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In den harten Zahlen spiegeln sich die optimistischeren Prognosen der Wirtschaftsinstitute noch nicht wider, sagt Gesamtmetall-Chefvolkswirt Lars Kroemer im neuen Konjunkturbericht.
Im Juli wurde erneut ein deutlicher Produktionsrückgang verzeichnet. Vor allem die Automobilindustrie ist unverändert im Abwärtstrend. Die konjunkturelle Stabilisierung bleibt daher sehr differenziert und unsicher. Die höheren Energiekosten drohen im zweiten Halbjahr zu neuen Rückschlägen zu führen.
Mehr auf: https://t.co/VBJVeylxYH #TRME26