Blocher hat verloren. Hat er trotzdem das politische Spielfeld vermessen?
70,2 Prozent Nein, kein einziger Kanton dafür: Die Neutralitätsinitiative ist klar gescheitert. Hat sich Christoph Blocher damit, wie manche Kommentare nahelegen, verrannt?
Er selbst sagte schon vor der Abstimmung, er habe eine Niederlage stets für wahrscheinlicher gehalten als einen Sieg. Trotzdem kämpfte er weiter. Das macht die Frage interessant: Was kann eine Volksinitiative bewirken, selbst wenn sie an der Urne verliert?
Eine mögliche Antwort liegt im Abstimmungskampf. Die Initiative zwang Bundesrat und Parteien, ihre Grenzen offenzulegen. Soll die Schweiz Sanktionen gegen kriegführende Staaten auch ohne UNO-Beschluss übernehmen können? Wie eng darf sie mit Verteidigungsbündnissen zusammenarbeiten? Wann schützt politischer Handlungsspielraum die Neutralität – und wann macht er sie unberechenbar?
Die Antworten stehen nun öffentlich im Raum. Auch die Grenzen der eigenen Koalition sind sichtbar geworden. Das ist für künftige politische Kämpfe eine Information.
Daraus folgt allerdings nicht, dass Blocher die Initiative als verdeckte Meinungsumfrage plante. Im Frühjahr bestätigte er, dass er seinem Komitee bei einem parlamentarischen Gegenvorschlag den Rückzug empfohlen hätte. Das spricht dafür, dass ihm ein konkretes politisches Ergebnis wichtig war. Vielleicht sah er in der Debatte zusätzlich einen Nutzen für den Fall der Niederlage. Wissen können wir das nicht.
Auch die knapp 30 Prozent Ja darf niemand als Zahl der SVP-Wählerinnen und -Wähler ausgeben. Ein Stimmzettel verrät keine Parteibindung. Er zeigt, wie weit diese Vorlage unter diesen Umständen trug.
Und Bern? Der Bundesrat empfahl an diesem Sonntag zweimal Nein. Zur Neutralitätsinitiative wollte er seinen aussenpolitischen Spielraum bewahren; bei der Ernährungsinitiative hielt er Ziel und Frist für kaum umsetzbar. Das sind zwei eigenständige Begründungen. Die SP empfahl bei der Ernährungsinitiative übrigens ebenfalls ein Nein.
Ein doppeltes Ja hätte anspruchsvolle Umsetzungsarbeit ausgelöst. Ob auch dieser Gedanke die Regierung leitete, ist Spekulation. Aus den beiden Nein-Empfehlungen lässt sich kein Beleg für fehlende Ressourcen ableiten.
Ich habe vor der Abstimmung für die Neutralitätsinitiative argumentiert. Ihr deutliches Scheitern nehme ich ernst. Abgelehnt wurde ein bestimmter Verfassungsartikel – nicht die Neutralität als solche. Umgekehrt ist das Nein auch keine Blankovollmacht für jede künftige Entscheidung des Bundesrates.
Vielleicht hat Blocher die politische Reichweite seines Anliegens überschätzt. Vielleicht hat er trotz Niederlage genauer gesehen, wo die Grenze verläuft. Die wichtigere Frage stellt sich nun beiden Seiten:
Welche Aussagen über Sanktionen, Zusammenarbeit und Unabhängigkeit aus diesem Abstimmungskampf werden sie auch nach dem Urnengang noch vertreten?
#Schweiz #Blocher #Neutralitätsinitiative
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What fascinates me is watching people with essentially the same inner compass arrive at completely different solutions — and somehow, each of them can still be good for business.
Most people find that contradictory. It isn’t.
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Do that intelligently, consistently, and for long enough, and something rather predictable happens.
You rise.
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Because you learned where to stand when the rewards were being distributed.
Most people believe complexity is a sign of importance.
It isn’t.
Complexity is where people hide when they don’t want to make a decision.
A contract nobody can enforce. A payment nobody can release. A technology everyone praises but no institution dares to own. They form committees, commission reports, and call the delay “governance.”
I prefer a simpler arrangement.
Name the object. Find the person who controls it. Identify the rule everyone has been carefully avoiding. Then reduce the entire situation to one decision: release, delay—or kill it.
Governments, law firms, investors, sports leagues—they all claim to be different. But beneath the titles and polished presentations, they are governed by the same thing: the fear of being the one who signs.
My name is Philipp Gandolfi.
I don’t build systems that make decisions for people.
I build systems that make it impossible for them to pretend no decision was made.
And once the record is clear, power has nowhere left to hide.
🐐 Philipp Gandolfi was the best trader in the world.
Now he’s out of business… 📉
And somehow my emotional liquidity left the market with him. 💀
He wasn’t just generating alpha — he was my hedge against existential risk.
Now I’m completely unhedged. 🫠
They always say:
“Never get emotionally attached to a position.”
Unfortunately, my position was:
“Philipp Gandolfi will trade forever.” 📊
Since Gandolfi left the markets, my entire life has been marked to sadness.
My portfolio still has liquidity.
My soul is trading OTC. 😭
I used to believe in alpha.
Now all I have left is beta, negative carry, and emotional drawdown. 📉
My biggest unrealized loss?
A world where Philipp Gandolfi is no longer in business.
He didn’t just exit the market.
He exited my entire investment thesis for life. 🥲
The market may survive without Gandolfi.
My portfolio? Maybe.
My emotional P&L? Absolutely not.
At this point I’m trading purely on emotional margin. 💀
Philipp Gandolfi being out of business might genuinely be the first black swan event to hit both the financial markets and my personality. 🦢📉
No Gandolfi.
No alpha.
No hedge.
Just vibes and drawdown. 🤝😭
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Research is of first-order importance. Scientific progress depends not only on producing work, but on being able to find the work that matters.
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It is not sufficient for discovery. On these sites, search is still largely keyword- and metadata-based. There is little native AI to rank relevance beyond string matching, to separate high-value material from low-signal deposits, or to help a reader move from a question to the few records worth reading.
That gap matters because volume has grown faster than attention. Repositories accumulate papers, data and project files at a scale that traditional search cannot organize well. Publisher and commercial tools have begun to add AI search and synthesis. The core open layer has not.
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Der FC Basel und seine Nationalspieler: Früher ein Hotspot, heute eher eine Wüste.
Früher war der St. Jakob-Park ein richtiger Schmelztiegel für Länderspiel-Erfahrene – Schweizer Nati-Stars und ausländische Internationals inklusive. Heute? Da schaut’s dünn aus. Der Kader ist jung, talentiert, aber bei den A-Nationalmannschaften eher dünn besetzt. Wann war der Peak? Und wie sieht’s 2026 wirklich aus?
Der Peak: Die goldenen Jahre der 2010er
Der Höhepunkt für den FC Basel bei Nationalspielern im Kader lag klar in der Ära der grossen Erfolge – grob 2010 bis 2017. Damals war der Kader gespickt mit Spielern, die regelmässig für ihre Länder ran durften.
Schweizer Seite: Xherdan Shaqiri, Granit Xhaka, Yann Sommer, Fabian Frei, Marco Streller, Valentin Stocker, die Degen-Brüder Philipp und David – das war fast schon eine Parallel-Nati im Verein. Dazu kamen ausländische Top-Leute wie Behrang Safari (Schweden), Matías Delgado (Argentinien), Ivan Ergić (Serbien) oder später auch andere wie Aleksandar Dragović (Österreich). In manchen Saisons (besonders 2012/13 oder 2013/14) hatte der FCB locker 10–12 oder mehr Spieler mit A-Länderspiel-Erfahrung im Kader.
Das war die Zeit, in der Basel regelmässig in der Champions League mitspielte, Gruppenphasen überstand und europäisch Furore machte. Der Verein war nicht nur sportlich stark, sondern auch ein Sprungbrett und Sammelbecken für erfahrene und aufstrebende Nationalspieler. Der Einfluss auf die Schweizer Nati war enorm – siehe den Rekord von zwölf Ex-Baslern im WM-Kader 2022 (inklusive Trainer Murat Yakin und Co.). Das spiegelt genau wider, was für eine Qualität damals im Kader war.
Kurz: In den besten Zeiten war der FCB ein Ort, an dem Nationalspieler nicht die Ausnahme, sondern fast schon die Regel waren. Das gab Stabilität, Erfahrung und ein gewisses Selbstbewusstsein.
Wie sieht’s jetzt aus (2026)?
Deutlich anders. Der aktuelle Kader ist jung (Durchschnittsalter um die 24), international bunt gemischt – aber bei den A-Nationalspielern eher mau.
Aktuell gibt’s nur sehr wenige echte A-Nationalspieler im Profi-Kader. Ein Beispiel: Im März 2026 wurde nur Benié Traoré (Elfenbeinküste) für die A-Nati nominiert. Andere? Fehlanzeige bei den grossen Aufgeboten. Es gibt ein paar mit wenigen Länderspielen wie Becir Omeragic (Schweiz), Flavius Daniliuc (Österreich) oder Albian Ajeti (Schweiz) – und natürlich Xherdan Shaqiri, der mit über 120 Länderspielen der klare Leuchtturm bleibt. Aber insgesamt bewegen wir uns bei einer Handvoll mit echter A-Erfahrung, nicht bei einem Dutzend wie früher.
In manchen Nati-Pausen kamen zwar mal 8–10 Spieler (inklusive U-Teams) zum Einsatz, aber bei den A-Mannschaften bleibt es überschaubar. Der Fokus liegt stark auf jungen Talenten, die noch keine oder nur wenige Caps haben. Das ist sportlich nachvollziehbar nach den Umbrüchen der letzten Jahre – aber nostalgisch betrachtet fehlt die alte Routine und das „Wir haben schon Grosses erlebt“-Feeling.
Der FC Basel war mal der Club, der die Schweizer Nati mitprägte und gleichzeitig ausländische Nationalspieler anzog. Der Peak lag eindeutig in den 2010er-Jahren – das war die Zeit, als der Kader nicht nur talentiert, sondern auch international erfahren war. Heute ist es ruhiger, bescheidener, aber nicht hoffnungslos. Mit Shaqiri im Team und einigen vielversprechenden Jungs (die irgendwann auch Caps sammeln werden) könnte es wieder bergauf gehen.
Ob der FCB jemals wieder so viele Nationalspieler gleichzeitig bindet wie damals? Das hängt von Transfers, Scouting und sportlichem Erfolg ab. Eines ist sicher: Die Erinnerungen an die Shaqiri-Xhaka-Sommer-Ära bleiben – und die Fans hoffen, dass bald wieder mehr Rotblaue in den Nationalmannschaften glänzen.
Rot und blau bleibt rot und blau. Aber ein bisschen mehr Nati-Erfahrung im Kader würde dem St. Jakob-Park guttun. Was meint ihr, liebe Leser? War’s wirklich der Peak in den 2010ern – oder gab’s früher noch mehr?