Der Marktwert Solar beschreibt den mengengewichteten Durchschnittspreis, den Solarstrom am Spotmarkt erzielt. Seit Jahren sinken die Preise und werden häufig sogar negativ. Zahlreiche Politiker und Medien verkünden deshalb die frohe Botschaft: „Der Ausbau erneuerbarer Energien senkt die Preise“.
Diese positive Interpretation ist absurd. Tatsächlich ist diese Entwicklung ein ökonomisches Desaster.
Negativer Beitrag zum BIP: Wenn Erlöse am Markt die Kosten für bezogene Leistungen nicht abdecken, entsteht eine sog. Blindleistung. Es werden Ressourcen verbraucht, ohne einen Mehrwert zu erzeugen. Die Wertschöpfung und der Beitrag von Solarkraftwerken zum BIP sind dann negativ. Mit einer negativen Wertschöpfung können auch keine Arbeitsplätze bezahlt werden.
Vermögensvernichtung bei Unternehmen: Wertschöpfung abzgl. der Aufwendungen für Personal, Abschreibungen und Zinsen beschreiben die Unternehmensgewinne. Bei geringer oder negativer Wertschöpfung fallen bei Unternehmen regelmäßig Verluste an und das Nettovermögen (Eigenkapital) der Unternehmen wird vernichtet. Defizitäre Unternehmen kann der Staat nicht mit Steuern (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer) schröpfen.
Vermögensvernichtung bei Investoren: Eigentümer von Unternehmen fordern sog. ökonomische Gewinne, das sind die Unternehmensgewinne abzgl. von Kapitalkosten (geforderte Rendite auf das gebundene Kapital). Es ist praktisch ausgeschlossen, dass Solarkraftwerke ohne Förderung die geforderten Renditen der Eigentümer (ca. 8 %) erwirtschaften können.
Das Angebot von Solarstrom ist deshalb regelmäßig „minderwertig“ - es wird Vermögen von Investoren, Unternehmen und Volkswirtschaften vernichtet.
Die Vermögensvernichtung wird vermutlich in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Der Marktwert Solar könnte bis 2030 auf ca. 3 ct/kWh absinken. Häufigere Strom-Tsunamis (Verdoppelung der Produktion in den nächsten 5 Jahren) können von den wachsenden Speicherkapazitäten nicht aufgehalten werden.
Das System kann zwangläufig nur durch massive Subventionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Garantievergütungen für Einspeisung, Bereitstellung von Netzen und Back-up Kraftwerken) aufrechterhalten werden.
Freude von Politikern über sinkende Preise an den Strombörsen sind deshalb vollkommen unangebracht. Steuerzahler und Stromkunden müssen dazu gezwungen werden, dauerhaft die Vernichtung ihres Vermögens zu finanzieren.
@Alina_Lipp_X Das ist das Problem in dem Land hier, es gibt zu viele von den genannten Menschen hier daher wird es immer schlimmer. Die Menschen denken nicht mehr, saugen ein was ihnen im ORF suggeriert wird. Traurig.