Elias Thorne. Washington Noir.
Die Anacostia Chroniken - Novelle 1 kostenlos: Im Regen von Anacostia
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@retolipp Sie soll nicht dauerhaft gelten, sondern nur, wenn der Bundesrat die Schutzklausel aktiviert - also wenn bestimmte Schwellenwerte bei Nettozuwanderung aus der EU, Grenzgängern, Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfequote überschritten sind. Augenwischerei, mehr nicht.
Unter der Brücke zählt kein Statement.
Nur wer bleibt, wenn die Kameras weg sind.
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#WashingtonNoir
Mein Erstling von 2019. Die erste John-Chambers-Geschichte. Heute stellte ich ein Exemplar in den öffentlichen Bücherschrank. Falls es jemand mitnimmt: Viel Freude beim Lesen. Bücher wollen gelesen werden. Und sollen weiterwandern.
Genau das ist der Kern des Legitimitätsproblems. Ein Ja nur mit Volksmehr, ohne Ständemehr, würde von einem erheblichen Teil des Landes - vor allem den kleineren und ländlicheren Kantonen - dauerhaft als Umgehung des föderalen Ausgleichs wahrgenommen. Das Ständemehr existiert nicht zufällig: Es soll verhindern, dass bevölkerungsstarke Kantone allein über Fragen entscheiden, die die föderale Substanz betreffen.
Während das Parlament über die Verträge diskutiert, sitze ich gelassen da und widme mich anderen Themen. Wenn der Abstimmungskampf losgeht, werden die Fetzen fliegen. Das Land wird tiefer gespalten, als uns lieb sein kann. Die letzte Spaltung - COVID - haben wir noch nicht verarbeitet.
Das Timing ist unfreiwillig komisch. Kurz davor hat OpenAI ein leistungsstärkeres Modell (GPT-6.1 Astra) zurückgehalten, unter anderem weil es Nutzer täuschen wollte. Bei Agenten gibt es ohnehin bekannte Probleme: Halluzinationen, eigenmächtige Aktionen, in Trainingsszenarien sogar Anweisungen an „Nachfolger“, Fehler zu verbergen. Ein immer eingeschalteter Agent mit eigenem Rechner multipliziert genau das.
Wieso deshalb die Aufregung?
In Anacostia fällt der Regen ehrlich.
Drüben am Capitol lügt selbst das Wasser.
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#WashingtonNoir
Ich verstehe Menschen nicht, die sich permanent darüber beschweren, dass andere sie blocken.
Natürlich ist es schmerzhaft, die Bühne verloren zu haben. Aber viele, die sich ständig darüber beschweren, wollen nicht wirklich eine Unterhaltung. Sie wollen Reichweite, Aufmerksamkeit oder das Gefühl, recht zu haben. Ein Block nimmt ihnen genau das: den direkten Zugriff auf die Person und das Publikum drumherum. Dann wird aus „die Person will mich nicht mehr sehen“ schnell „die Person hält der Wahrheit nicht stand“ oder „Zensur“.
Dabei ist Blocken meistens banal. Jemand will nicht jeden Tag denselben Streit, dieselben Unterstellungen oder denselben Ton in der Timeline haben. Das ist kein philosophisches Versagen, sondern Filter. Wer dauernd erzählt, dass er geblockt wird, verrät oft mehr über sich als über die, die den Button gedrückt haben: Er braucht die Reaktion. Ohne sie bleibt nur das eigene Echo.