Deutschland ist schon ein faszinierendes Land.
Wenn du morgens um sechs aufstehst, arbeiten gehst und dein Geld ehrlich über Lohn verdienst, dann steht der Staat pünktlich mit dem Messbecher neben dir.
Lohnsteuer. Krankenversicherung. Pflegeversicherung. Rentenversicherung. Arbeitslosenversicherung.
Jeder Euro wird erst einmal gründlich befragt, ob er überhaupt bei dir bleiben darf.
Aber wenn sich Milliardenvermögen über Aktien, Fonds, Beteiligungen, Holdings und Erbschaften stapeln, wird Deutschland plötzlich ganz sensibel.
Vermögensteuer?
Schwierig.
Erbschaftsteuer ohne Schlupflöcher?
Ganz schwierig.
Kapital stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens beteiligen?
Um Gottes willen, dann verlassen die Reichen doch sofort das Land.
Interessant.
Der Krankenpfleger kann nicht einfach gehen.
Die Verkäuferin kann nicht einfach gehen.
Der Handwerker kann nicht einfach gehen.
Der normale Arbeitnehmer kann nicht einfach sagen: „Ich verlege meinen Wohnsitz aus steuerlichen Gründen nach Monaco.“
Bei denen nennt man es Solidarität.
Bei Superreichen nennt man es Standortpolitik.
Und während man der Mitte erklärt, sie müsse länger arbeiten, mehr Beiträge zahlen, weniger erwarten und bitte nicht so viel jammern, wächst oben das Vermögen weiter.
Aber keine Sorge.
Für Bürgergeldempfänger findet man immer Härte.
Für Pflegebedürftige findet man immer Eigenanteile.
Für Arbeitnehmer findet man immer höhere Beiträge.
Für Rentner findet man immer neue Zumutungen.
Nur bei sehr großen Vermögen findet man plötzlich ganz viel Verständnis, ganz viele Bedenken und ganz viel ökonomische Feinsinnigkeit.
Deutschland ist eben gerecht.
Nicht für alle.
Aber sehr zuverlässig für die Richtigen.
Kokain und Elfenbein sind nicht so rentabel wie Ameisen. Schmuggel verändert sich. 2.200 afrikanische Riesenameisen – jede einzeln in einem Reagenzglas – am Flughafen Nairobi sichergestellt. Ziel: China.
Belgier und Vietnamesen versuchten schon dieselbe Art nach Europa zu schmuggeln.
Jede einzelne Königin hätte in Südeuropa einen neuen Staat gründen können. Mit bis zu 2,5 Zentimetern Größe verdrängen sie heimische Insekten, zerstören Wildbienen-Nistplätze und rauben massenhaft Samen – was die gesamte Pflanzenwelt und damit die Nahrungsgrundlage für Bestäuber radikal verändert.
Preis in Europa:
233 Dollar pro Königin. Gesamtwert: über eine Million Dollar.
Illegaler Wildtierhandel betrifft nicht nur Elefanten. Er untergräbt die globale Biodiversität – eine Kolonie nach der anderen.
Denn sie interessiert nicht, was sie uns allen schaden. 🇪🇺🌍
Waren das noch Zeiten, als die Posts aus diesem Ministerium unter #habeck innerhalb von Stunden oft vierstellige Herzchen hatten…
#reicherücktrittsofort
„Entscheidend ist jedoch, dass wir die wirtschaftliche Eigendynamik unseres Landes wieder stärken“, betont Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche im Interview mit dem @KSTA.
Zum Interview: https://t.co/V7nyVa774n
Liebe Ukraineunterstützer,
es wird ein Lagerplatz für 15 Krankenhausbetten gesucht‼️Nähe Dresden,Leipzig,Chemnitz! Gern auch nördlicher Halle,Köthen,Dessau! Für ca. 3Monate. Die Betten sind für die West- und Ostukraine bestimmt und werden nach und nach abgeholt.
Bitte teilen🙏
Die deutsche Medienlandschaft ist seit den 1940er Jahren fest in der Hand von CDU-Mitgliedern.
Hier eine kleine Liste aus der Zeit vor Juni 2025, als die Hauptaktionärin von Axel Springer SE (u.a. BILD/WELT) die US-Öl-/Gas-/LNG-Lieferantin KKR war.
KKR hat Habeck in Grund und Boden diffamiert, weil dessen Energiewende zwar Deutschland enorm geholfen hat aber die Gewinne der US-Firma um Milliarden eingebrochen sind. Milliarden, die Deutschland zugute kamen anstatt in den Taschen von KKR zu landen.
Habeck war schlecht für KKR aber fantastisch für Deutschland und die Deutschen.
KKR hat Habeck als Bundeskanzler verhindert und Merz zur Bundeskanzlerschaft verholfen. Nachdem Merz als Bundeskanzler vereidigt war, hat KKR die Anteile wieder verkauft.
Und Merz hat dafür gesorgt, dass die EU für 750 Mrd. Dollar Gas bei den USA kauft, wodurch KKR hohe Milliardengewinne macht.
Für KKR hat es sich in hohen Milliardenbeträgen ausgezahlt, Habeck diffamiert und Merz den Steigbügel gehalten zu haben.
Umgekehrt sind die Deutschen auf KKR krachend reingefallen und verlieren nun hohe mehrstelligen Milliardenbeträge.
Die Deutschen sind offenbar doof (doof im Sinne von gegen die eigenen Interessen handeln).
Deshalb nie vergessen, wer da schreibt, wenn man etwas liest.
Trump just got exposed for running the biggest insider trading operation in American history.
Nancy Pelosi traded $5 million in stocks and Congress lost its mind.
Trump literally executed $750 MILLION worth of stock trades in ONE quarter while being President.
His ethics filing just dropped and the numbers are genuinely unprecedented in history:
Between January and March 2026, Donald Trump personally executed 3,700 individual stock transactions worth between $220 million and $750 million.
That's roughly 60 trades PER DAY.
While signing executive orders, meeting foreign leaders, and making policy decisions that directly impact the companies he's buying and selling.
Now here's where it gets really insane:
On February 10, Trump bought between $1 million and $5 million worth of Dell stock.
Three months later, on May 8, he stood at a Mother's Day event at the White House, thanked Michael Dell by name, and told Americans to "go out and buy a Dell."
Dell stock surged 14.6% that day to an all-time high of $263.99.
Since Trump's February purchase, Dell is up 96%.
And 5 months BEFORE Trump bought Dell stock, Michael and Susan Dell donated $6.25 billion to Trump Accounts, one of the largest philanthropic commitments to a sitting president's signature program in modern history.
So the timeline goes: Dell donates $6.25 billion to Trump's program -> Trump buys Dell stock ->Trump tells America to buy Dell from the White House podium -> Stock hits all-time high
And that's just ONE stock...
The same filing shows Trump bought Nvidia stock on February 10. One week later, Nvidia announced a massive chip deal with Meta.
He bought more Nvidia stock one week BEFORE his own Commerce Department approved the sale of Nvidia chips to Saudi Arabia.
He bought Intel stock starting in March 2026. The US government already owned a 9.9% stake in Intel worth over $41 billion. On April 30, Trump posted on Truth Social praising Intel, writing that "Intel Stock continues to rise."
Intel jumped 3% in after-hours and is now up 140% year-to-date.
He bought Palantir stock while his administration was actively handing them billion-dollar government contracts for immigration enforcement and defense.
He bought Robinhood stock while his own Trump Accounts program uses Robinhood as the broker.
He's currently sitting on over 100% profit on AMD, Intel, Bloom Energy, Marvell Technology, and at least 10 other positions.
Every single president since Lyndon B. Johnson has used a blind trust to avoid exactly this situation. But Trump didn't.
His assets sit in a trust controlled by his own children, and the filings show a broker acted as agent on several trades.
The White House says the portfolio is "independently managed."
But here's what independently managed looks like:
Buy Dell stock. Three months later, publicly endorse Dell from the White House. Stock hits all-time high.
Buy Nvidia stock. One week later, your own government approves their chip sales. Stock rips.
Buy Intel stock. Post about Intel on Truth Social. Stock jumps. The government you run already owns a 10% stake.
Buy Palantir. Hand them contracts. Buy Robinhood. Route a federal program through their platform.
Nancy Pelosi got absolutely destroyed for her husband's stock trades.
Her husband's total disclosed trades in his most controversial year were worth roughly $5 million.
Trump just disclosed up to $750 MILLION in a single quarter.
While making the actual policy decisions that move these stocks.
This isn't a left or right issue.
We're talking about the President of the United States averaging 60 stock trades per day in companies his own administration regulates, contracts with, and publicly endorses.
What do you think?
Stand 12. Mai 2025, bevor KKR nach erfolgter Vereidigung von Merz aus dem Axel Springer SE Verlag ausgestiegen war.
Es müsste ein Gesetz geben, gemäß dem auf Zeitungen, Fernsehsendern und online-Medien stehen müsste, wer Eigentümer ist und zwar mindestens für die größten 10 Teilhabenden jeweils.
Jedes Statement von Friedrich Merz in den letzten Tage war eine Mischung aus Defensive und moralischem Ermahnen - wahlweise des Koalitionspartners oder der Bürger.
Keine Idee, kein Ziel, kein Plan nach vorne.
Recht hat er, die allermeisten Deutschen halten verschuldete Besitzer eines Einfamilienhauses für „reich“ und haben überhaupt keine Vorstellung davon, wie das ist, wenn jemand 40.000 Millionen Euro hat (was einige Deutsche haben).
Schon bei 100 Mio. € rastet die Vorstellungskraft der meisten Menschen komplett aus. Das erlebe ich immer wieder.
Bei 100 Mio. € haben Menschen nicht mehr nur Geld, sondern Macht.
Multimilliardäre haben aber nicht nur die Macht, um andere vor der Justiz in die Knie zu zwingen, sondern sie können ganze Städte und teilweise auch Parteien in die Richtung bewegen, in die sie das haben wollen.
Das beste Beispiel, das mir einfällt ist:
Wer den Teamleiter einer Firma/den Inhaber eines kleinen Handwerksbetriebs für reich hält, der übersieht, dass wir in Deutschland mehrere Menschen haben, die sich ein Schloss in der Größe von Versailles, mit allen Gartenanlagen, bauen könnten und rund 200 Menschen könnten das Ludwigsburger Schloss mit Gartenanlage bauen lassen.
Dass diese Menschen existieren und natürlich exorbitant viel reicher sind als eine verschuldete Familie mit Einfamilienhaus, das scheinen über 90 % der Bevölkerung nicht zu kapieren.
Aber vielleicht sickert das Wissen vielleicht endlich in die Köpfe.
Die Milliardäre und Multimilliardäre, die sich dieser Professor kaum noch vorstellen kann, die kenne ich zum Teil, einige schon seit meiner Kindheit.
Auch wenn diese Menschen in viel größeren Gebäuden wohnen (2.000 m2 Wohnfläche sind da vollkommen normal, pro Haus, von denen fast alle mehrere auf der Welt haben), Flugzeuge und viele Autos sowie teure Kunstwerke haben - all das ist keineswegs das, was den großen Unterschied zu den normalen Menschen ausmacht.
(Sie werden denken, doch, das ist ein gigantischer Unterschied zu dem Leben, das Sie kennen. Das ist aber noch lange nicht der eigentlich entscheidende Unterschied.)
Was Reiche ab ca. 50 Mio. € und in noch sehr viel höherem Maße Superreiche mit über einer Milliarde Euro von uns anderen Menschen unterscheidet ist, dass diese Menschen viele Dinge nicht mehr selbst machen müssen, sondern etliche bis sehr viele Menschen beschäftigen, die Dinge für sie umsetzen.
Ein wohlhabender Mensch hat vielleicht eine Putzhilfe und lässt die Steuererklärung vom Steuerberater machen und es kommt auch mal ein Handwerker ins Haus und ab und an ein Gärtner. Das können wir uns vermutlich alle vorstellen.
Ein reicher Mensch lässt bereits andere Menschen erledigen, wenn etwas zu erledigen ist, hat also eine Sekretärin, die Reisen bucht und Theaterkarten besorgt und einen Angestellten, der Architekten, Ingenieure und Handwerker beauftragt und der bei der Stadt Genehmigungen beantragen lässt, wenn er einen Anbau an die Firma oder ein neues Haus auf dem Hügel oder im Ausland will. Schon für solche Dinge muss ein Reicher mit über 100 Mio. € kaum noch Zeit aufwenden.
Ein Milliardär hingegen hat so viel Personal, das seine Wünsche umsetzt, dass auf einen Satz hin vom Personal ganze Firmen gegründet, Produkte entwickelt und vermarktet werden - und der Superreiche involviert sich nur insoweit als es ihm Spaß macht.
Elon Musk hat kein E-Auto entwickelt und kein Starlink und auch sonst nichts. Er hat immer nur dem Personal gesagt, was er will und dann haben hunderte und tausende Menschen mit Zehntausenden und Millionen von Arbeitsstunden das entwickelt und umgesetzt, was Musk wollte.
Und da hört bei den allermeisten Menschen, einschließlich dieses Professors, wirklich die Vorstellungsfähigkeit auf, wenn ein einziger Satz, in 30 Sekunden gesprochen, hunderttausende oder gar Millionen Arbeitsstunden auslöst.
Diese Effizienz, die das Leben eines Superreichen all den anderen 99,999 % der Bevölkerung voraus hat, das ist der wahre Unterschied zu den Superreichen.
Es ist nicht, dass sie in einer eigenen Boeing zu einem Ferienhaus fliegen.
Es ist, dass ein Satz ganze Konzerne errichten kann, ganze Länder verändern kann. Das ist der Unterschied. https://t.co/jkYoJVvcZR…
Betr. #Weimer:
Am Dienstag beginnt der umstrittene Ludwig-Erhard-Gipfel der Weimer Media Group (WMG). Noch immer sind auf der Website keine Namen von teilnehmenden Politiker:innen zu finden.
Aber hier sind sie 👇
The young people in our @ObamaFoundation Leaders program give me hope. One of those leaders, Luisa Neubauer, is working to fight climate change and recently traveled to Antarctica.
This Earth Day, I hope you'll check out her incredible story.
Mir wurde ein internes Schreiben zugespielt, und es ist ein kleiner Knaller: 🚨
Georg Stamatelopoulos, Vorstandsvorsitzender der EnBW, hat am Wochenende auf Viva Engage, dem firmeninternen Social Tool, eine lange Nachricht an seine Belegschaft geschickt. Über 6.000 Views. Anlass: die SPIEGEL Enthüllung, an die ihr euch sicherlich erinnert.
Unter anderem hatte sein Konzern auf Ersuchen von Ministerin Katherina Reiche ein Papier geliefert, das Batteriespeicher bei den Milliarden Auktionen des Kraftwerkssicherheitsgesetzes benachteiligen soll.
Nochmal zum Mitschreiben: Hierbei handelte es sich um Argumente, die von Reiches Wirtschaftsministerium angefordert worden waren, nicht um die proaktive Lobbyarbeit des Unternehmens. Das Lobbyregister erfuhr übrigens erst davon, als der SPIEGEL nachfragte.
Über diesen Sachverhalt gab es bei der eigenen Belegschaft der EnBW offenbar im Intranet regen Gesprächsbedarf, so sehr, dass der Oberchef sich bemüßigt fühlte, sich dazu zu äußern.
Stamatelopoulos verrät in seiner Nachricht drei Dinge, die er nach außen so wohl eher nicht sagen dürfte.
Zum einen schweigt er zum eigentlichen Vorwurf, dass das Papier auf Ministeriumsanfrage entstand. Kein Wort zu dieser Auftragsarbeit. Der Kern der SPIEGEL Geschichte ist für den Vorstand dieses Konzerns offenbar nicht so wichtig, also umschifft er ihn, räumt aber ein, dass mit der Eintragung ins Lobbyregister nicht alles so toll lief, da wolle man in Zukunft genauer hinschauen.
Nach einer kleinen Lobrede auf die EnBW, in der er unter anderem lobt, welche Fortschritte man auch im Speicherausbau mache, verteidigt er dann indirekt seine Vorschläge ans BMWE: „Speicherprojekte brauchen keine Förderung“ und würden durch den Ausschluss aus den Auktionen „nicht gebremst“. Das ist rhetorisch elegant, sachlich irreführend, denn diese Auktionen sind keine Förderung im klassischen Sinn, sondern bieten Marktzugang zu einem milliardenschweren Kapazitätsmarkt. Wer dort nicht mitbieten darf, verliert nicht etwa eine Subvention, sondern darf im Geschäft erst gar nicht mitmischen.
Parallel dazu werden den Speichern woanders die Rahmenbedingungen zertrümmert: Die Netzentgeltbefreiung kippt gerade, Großspeicher fliegen aus der Kraftwerks Netzanschlussverordnung. Drei Hebel, alle gleichzeitig, alle gegen Speicher. „Keine Förderung nötig“ – sagt ausgerechnet der Konzern, der dafür sorgt, dass die Speicher draußen bleiben.
EnBW baut selbst Speicher, wie wir oben bereits lesen konnten. Aktuell seien 1800 MW in der Pipeline, so Stamatelopoulos stolz. Übersetzt heißt das: Speicher sind gut, solange wir sie bauen. Wenn andere bieten wollen, müssen sie draußen bleiben. Der subventionierte Teil des Marktes gehört uns.
Die dreisteste Stelle in seiner Nachricht an die Mitarbeiter steckt allerdings in dieser Botschaft: „Minister werden nicht nur aus fachlichen Gründen attackiert, sondern auch aus rein politischem Kalkül. Die heutige Regierung teilt dasselbe Schicksal mit ihrer Vorgängerin.“ Womit er wohl sagen möchte, dass Habeck kritisiert wurde, heute Reiche, alles dasselbe Muster. Ein Konzernchef erklärt hier seiner Belegschaft, dass die Kritik an der Ministerin irgendwie unfair sei, und nimmt sich selbst vor, „die EnBW zu repräsentieren, ohne politisch zu werden“, was lustig ist, da er dem Ministerium durchaus hilfreich und wie bestellt tolle Argumente geliefert hat. „Wenn Sie diese Haltung übernehmen, wären wir ein Team dabei“, motiviert er die Belegschaft, um in diesem soliden Miteinander aus Privatwirtschaft und Politik an einem Strang zu ziehen.
Kommen wir zurück zum gemeinsamen Schicksal von Frau Reiche und Herrn Habeck. Problem: Letzterer wurde angegriffen, weil er die Gaslobby einhegen wollte. Ihm ging es um feste Dekarbonisierungstermine, klare Wasserstoffpfade, Abschaltdaten. Frau Reiche wird kritisiert, weil sie direkt bei der Gaslobby bestellt, was diese ihr dann liefert. Das ist nicht „dasselbe Schicksal“. Das ist ein Systemwechsel.
Und hier wird es politisch ernst. Das Geschäftsmodell der Fossilen lebt von einem einzigen Argument: Die Erneuerbaren sind so volatil, blöde Dunkelflaute, was machen wir bloß nachts? Dieses Argument trägt vor allem, solange es nicht genug Speicher gibt. Mit ausreichenden Speichern löst sich das Problem in Luft auf. Also muss der Speicherausbau gebremst werden, wenn man doch noch Gas verkaufen möchte. Genau dafür sorgen Netzentgelte, Anschlussregime und jetzt die Auktionsbedingungen. Parallel dazu bleibt der Ausbau der Stromtrassen von Nord nach Süd seit Jahren im Rückstand, Windstrom wird abgeregelt, teure Gas Reservekraftwerke laufen an, die dann allerdings von uns allen bezahlt werden. Der Mangel ist kein Schicksal. Er wird gepflegt.
Von Leuten wie Stamatelopoulos. Und, schlimmer, von einer Wirtschaftsministerin, die sich die Argumente gegen die klimafreundliche Konkurrenztechnologie direkt beim Konzern bestellt, der am meisten davon profitiert. Reiche regiert nicht trotz der Gaslobby. Sie regiert mit ihr, in arbeitsteiliger Abstimmung.
Und der Konzernchef erklärt seiner Belegschaft, das sei alles nur „politisches Kalkül“. Ein Team.
Die Frag ist nur, für wen.
Ein extrem bemerkenswerter Moment heute in der Pressekonferenz mit KathErina (das e steht für EON) Reiche.
Sie lügt eiskalt zu Ihrer Tätigkeit bei Westenergie. Ihr beteiligt euch an eurer Schmutzkampagne, wenn ihr das teilt.
Frau Reiche würde das nicht wollen! Teilt das NICHT! 🤝
Wenn ich Kommentare von Typen ohne Profilbild lese, die mir vom Sofa aus erklären, dass ein Halbmarathon eh keine Leistung ist und meine Zeit viel zu langsam war.