@AbuDaraja@welt Ich lese das Argument nicht heraus. Man könnte ihm unterstellen es zu bagatellisieren,weil es halt im Zuge einer "gerechten Sache" passierte. Ich finde allgemein solche historischen Vergleiche nicht angebracht,auch weil ich darin keinen erkenntnistheoretischen Mehrwert sehr kann
@EMerke78@tfasbend1 Genau das. Schon krass, dass jetzt aus populistischer Perspektive heraus Politiker dem Ressentiment nachgeben sollen. Intellektuelle Selbstaufgabe
Wenn der Wähler [sic!] das nicht wissen will und aufgrund seines Nichtwissens ein Urteil über den Bau von Fahrradwegen in Peru fällt, würde ich eher von Resentiment sprechen und rechne Wüst es hoch an, dass er diesem aus populistischen Gründen nicht nachgibt
Hendrik Wüst bringt es auf den Punkt. Das Beispiel "Fahrradwege in Peru" ist perfekt, um zu erklären, was die Politiker in diesem Land nicht begreifen.
Sagen wir: Ein deutscher Wähler will nicht, dass mit seinem Steuergeld Fahrradwege in Peru gebaut werden. Er will sich auch nicht erklären lassen, warum sie gebaut werden müssen. Er will, dass sie nicht gebaut werden. Der Wunsch ist weder undemokratisch noch verfassungswidrig.
Also sucht er eine Partei, bei der er sich sicher sein kann, dass dergleichen Projekte – Fahrradwege in Peru mit deutschem Steuergeld – gestoppt und auch keine neuen begonnen werden.
Kann er sich bei der CDU sicher sein? Nein. Kann er sich bei der SPD sicher sein? Nein. Kann er sich bei der FDP sicher sein? Nein. Kann er sich bei den Grünen sicher sein? Nein. Kann er sich bei den Linken sicher sein? Nein. Kann er sich beim BSW sicher sein? Vielleicht. Kann er sich bei der AfD sicher sein? Ja.
Welche Partei wird er wählen, wenn er nicht will, dass mit deutschem Steuergeld Fahrradwege in Peru gebaut werden? So einfach geht Demokratie. Warum versteht Hendrik Wüst das nicht?
@ZygmuntKezele@Ohne_Leitbild Den Shiitsimus als eine Arte spirituelle Befreiungstheologie zu interoretieren war in der politischen Linken keine Randerscheinung, siehe die erste Ausgabe der Autonomia. Und bei Vegan Reich wundert mich nichts dahingehend
@MindcleanerX@NurderK Haben Sie mehr außer Suggestionen zu bieten? Ein Teil Ihrer Fragen lässt sich mit einer einfachen Google Suche beantworten, die Antworten würden Ihnen aber nicht gefallen
@faznet Es ist die woke-linke Minderheit, die polarisiert. Sophie Cunningham steht für den gesunden Menschenverstand.
Die Woke-Linken haben den Kulturkampf, den sie angezettelt haben, längst verloren.
@NikHaflinger@TillRandolf@JafJan Nette Schwerpunktverschiebung,aber darum ging es in unserer Debatte nicht ursprünglich. Da ging es um Sexualidentitäten und ihre Rechtswirkung. Aber mal vorsichtig gefragt: woran machst du denn den Unterschied zwischeb einer "realen" und einer "esoterischen" Identität fest?
@NikHaflinger@TillRandolf@JafJan Allgemein: jedes liberale Freiheits- und Abwehrrecht birgt die Gefahr eines Missbrauchs. Dieses Risiko nicht einzugehen würde heißen die Gesetzgebung nach einer Seite aufzulösen, kurzum: willkürliche Änderung statt Kompromiss. Schmitt vs. Kelsen. Das ist nur eine Metaüberlegung
@NikHaflinger@TillRandolf@JafJan Das SBG ist ein zutiefst liberal-demokratisches Gesetz, welches nicht mehr den Bürger, sondern den Staat die Nachweispflicht für einen Rechtsmissbrauch aufbürdet. Und der Rechtsmissbrauch wurde in der Vergangenheit auch schon geahndet.
@TillRandolf@JafJan Es geht nicht darum,ob der Begriff sexuelle Identität wie eng definiert wird,sondern ob die gesagte Identität in ihrer Ausübung Straftaten zur Folge hat. Meinungsfreiheit (Art. 5 GG) zählt ja auch nicht uneingeschränkt als Argument,da gibt es auch im StGb entsprechende Reglungen
@TillRandolf@JafJan Es gibt Gesetzverschränkungen, die genau das nicht zulassen würden. Pädophile Handlungen sind strafbar und genau das würde verhindern, es als legitime und im Sinne des Grundgesetzes als anerkannte Identität zu legitimieren.