@PlayStationDE Massiv enttäuscht über die anhaltende Nicht-Verfügbarkeit des PS5 Disclaufwerks. Spät. zum Start der Pro wäre hier was zu erwarten gewesen!
Zumindest auf https://t.co/v58fk9K0y4 sollte es möglich sein vorzubestellen um Scalpern nicht völlig freie Fahrt zu geben!
Mit meiner kleinen Schwester, die demnächst (trotz des Herzschmerzes vom großen Bruder) die Berufsausbildung zur Pflegefachkraft antritt, musste ich aus gegebenem Anlass über das Thema „Professionalität im Umgang mit verbaler und körperlicher Gewalt gegen Pflegekräfte“ reden.
Fakt ist, dass unter der Berufseigenschaft „Professionalität“, die gerne gefordert wird, viele Pflegekräfte, vor allem Frauen, über die Jahre hinweg systematisch kaputt gemacht wurden.
Es ist nicht professionell, Dinge wie sexuelle Übergriffigkeit, Belästigung, verbale Gewalt, Beleidigungen und hochgradig massive seelische Verletzungen über sich ergehen zu lassen, weil es „halt mal dazugehört“.
Professionalität ist, wenn man für sich selbst eine ganz klare Grenze und Rote Linie definiert. Patienten, krank oder nicht, haben nicht das Recht sexualisierte Bemerkungen zu machen, Briefchen an Schwestern zu schreiben oder ihre Hilfsbedürftigkeit auszunutzen. Das Pflegebett und der Meter darum ist keine freie Spielwiese für unanständiges Verhalten oder flotte Sprüche.
Pflegekräfte haben nicht nur Respekt als Arbeitnehmer, sondern vor allem im Patienten-Pflegekontakt verdient.
Ich kenne tatsächlich kaum weibliche Kolleginnen oder Kameradinnen, die bisher noch nie von Patienten auf eine solche Weise angesprochen wurden und dann länger darüber nachdenken mussten. Krankenschwestern haben ein Recht darauf, nach Dienst nach Hause zu gehen ohne schlechtes Bauchgefühl, ob dieser eine Patient morgen noch da ist.
Ich hoffe ich konnte das etwas verdeutlichen. Die Gewaltstatistik in der Pflege ist traurig genug. Und die Quote an ausgebrannten und psychisch abgearbeiteten Pfegekräften ganz genauso.
Liebe @NancyFaeser, lieber @kaiwegner, liebe @Innensenatorin, liebe @polizeiberlin, liebe Berliner,
Ich laufe mit meinem Rucksack eben zu meinem Supplement Store in der Amrumer Straße in Wedding und gehe mit Mucke im Ohr an einem Dönerladen direkt am U-Bahn-Aufgang vorbei an dem mehrere Erwachsene draußen sitzen und etliche Kinder mit einem Ball spielen.
Hinter mir nehme ich wahr wie sich mehrere Erwachsene anbrüllen und irgendwas gerufen wird. Die Kinder schauen mich während ich an ihnen vorbei laufe entgeistert an.
Als ich die Musik während dem Gehen kurz stoppe, ruft mir ein Erwachsener hinterher: “Wenn du Bastard wieder kommst, passiert dir das Gleiche wie deinen jüdischen Freunden”. Ein anderer ruft „Free-Free-Palestine“ und als er damit anfing, mehrere im Chor.
Ich sag’s ungern. Ich werde die Patches abmachen. Nicht, weil ich nicht mehr vollumfänglich zu Israel stehe und das nicht weiterhin mache, sondern weil es selbst für Bundeswehrsoldaten mit meiner Weightlifter-Statur in Berlin absolut lebensgefährlich geworden ist.
Es tut mir leid das sagen zu müssen aber ihr habt weite Teile dieser Stadt komplett verloren. Antisemitisches Gebrüll und Morddrohungen für Israel-Unterstützer ist selbstverständlich geworden und ich habe nicht den Eindruck, dass man dieser Enthemmung in irgendeiner Weise den Riegel vorschieben kann.
Die Patches sind nur Patches und im Grunde nichts sagend. Sie aber aus diesem Grund abzumachen kommt einem verlorenen Kampf gleich. Wir haben den Kampf verloren und damit auch diese Stadt.
Diese Kapitulation vor Antisemiten ist unerträglich und ich schäme mich dafür.
@BastiGassl Ein Strandurlaub kann dafür sicherlich eine gute Option sein, aber die Regenbogenflagge kann unter Umständen VIELLEICHT zu einem weniger homophoben Umfeld beitragen, welches es dann leichter macht, mit der Erkenntnis umzugehen.