143 Gendersternchen sind in der neuen Vereinssatzung des Goethe-Instituts. Darin gibt es Gender-Schmankerln wie „ein*e Abgeordnete*r“, „seiner*ihrer“ oder „Der*die Präsident*in“. Kaum vernünftig lesbar, aber ach so gendergerecht. Da sie aber noch nicht im Vereinsregister eingetragen ist, ist sie bisher auch noch nicht rechtskräftig… und das wird sie jetzt auch nicht werden. Außenminister Wadephul hatte kürzlich erst das Gender-Aus für sein Ministerium verkündet, und weil das Goethe-Institut traditionell eng mit dem Auswärtigen Amt verbandelt ist, muss es jetzt wohl oder übel mitziehen. Die Arbeit des Instituts werde „grundsätzlich neu“ aufgestellt, heißt es aus dem Ministerium. Dazu gehöre auch, dass dort die Regeln der amtlichen Rechtschreibung gelten. Gegenüber der Bild bestätigte das Institut: „Die künftige Satzung des Goethe-Instituts enthält keine Sonderzeichen.“
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