Der Sozialmedizin-Newsletter "Upstream" informiert darüber, inwiefern Ungleichheit krank macht. Ein interdisziplinäres Projekt von @mmautor an der @unihalle
An Europas Außengrenzen sterben immer wieder Menschen – bei illegalen Pushbacks, durch Grenzgewalt oder durch Unterversorgung und prekäre Verhältnisse, unter denen sie in den Grenzregionen ausharren.
All das beleuchten wir in unserer aktuellen Ausgabe:
https://t.co/UNt3xsnGuM
Seit Februar beschäftigen wir uns mit Ungleichheit und Gesundheit in Europa – und mit vielen schlechten Nachrichten.
Zum Abschluss der Reihe gibt es darum 5 Dinge, die uns (trotz allem) Hoffnung machen:
https://t.co/hId7ibfaVQ
"Die Vorstellung, dass unsere EU-Außengrenzen schlimmer sind als Bürgerkriegsgebiete, ist pervers und menschenunwürdig", sagt Lina von @blindspots_ev.
Wir haben mit ihr über die Situation an den Grenzen in Bosnien-Herzegowina und Serbien gesprochen. https://t.co/RnKfjLjvY1
Małgorzata Kocia betreut seit 2007 Menschen in deren Haushalt als sogenannte Live-in. Im Interview erzählt sie, warum sie nie wieder mit demenzkranken Personen arbeiten möchte und auf welche Probleme sie bei der Zusammenarbeit mit Pflegediensten stößt. 👉 https://t.co/VkBGxj8oPn
Geflüchtete könnten künftig direkt an Europas Außengrenzen Asylverfahren durchlaufen.
Das sei eine "historische Chance, die Migration in Europa endlich wirksam zu steuern und zu ordnen", sagt @NancyFaeser. "Menschenrechtlicher Dammbruch", sagt @ProAsyl. https://t.co/hPAQwOjHs2
Der Autor @MartinGaedt hat 151 Firmen untersucht, die die 4-Tage-Woche eingeführt haben. Wie gut funktioniert das? Im Interview mit @RND_de fasst er zusammen: „Alle Unternehmen mit einer Vier-Tage-Woche berichten über sinkende Krankmeldungen“ https://t.co/CZMTU5aayc
Der Blick in die EU zeigt: Nicht nur in Deutschland fehlen Ärzt*innen auf dem Land.
Das @ZDFheute-Auslandsjournal berichtet aus Frankreich über Ärzt*innen, die von Dijon nach Nevers geflogen werden, um Versorgungslücken in der Provinz zu füllen.
https://t.co/2aWoJg9J78
Kinder, die in Armut aufwachsen, können nichts dafür – doch das bedeutet nicht, dass ihre Eltern Schuld an der Lage wären. @Olivier_cyrill erklärt in seiner @ndaktuell-Kolumne “Klassentreffen”, warum Armut politisch betrachtet werden muss. https://t.co/MobwJmuFTy
"Live-ins" sind Pflegekräfte, die im Haushalt der Person leben, die sie betreuen. Viele von ihnen kommen aus Osteuropa, viele arbeiten prekär.
Wir haben mit einer Betreuerin aus Polen und mit der Arbeitsrechtlerin @cillas_research darüber gesprochen.
https://t.co/dcdl9AYWJ8
Im US-Staat Oregon sind der Konsum und der Besitz kleiner Mengen harter #Drogen seit etwa zwei Jahren keine Straftat mehr, sondern nur noch eine Ordnungswidrigkeit.
Was seitdem passiert ist, zeigt @Weltspiegel_ARD in diesem Film: https://t.co/ZZDgFo2oZu
Kennt ihr Fälle, in denen Menschen in Deutschland der Zugang zu Gesundheitsleistungen verwehrt ist?
Offensichtlich haben Gesundheitssysteme in der EU Grenzen. Wir haben recherchiert, wie ungleich die Lage ist. Hier erfahrt ihr mehr:
https://t.co/mImWGJvHbV
6/6
EU-Bürger*innen haben das Recht, in Deutschland zu leben und zu arbeiten. Anspruch auf Gesundheits- und Sozialleistungen haben sie aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Welche das sind, erklären wir hier: https://t.co/QzrDJ9AiZs
...oder kurz im Thread →
Ursula Probst von der @FU_Berlin zeigt am Beispiel mehrerer osteuropäischer Sexworker*innen, wie dieses System Menschen von der Gesundheitsversorgung ausschließt. Sie meint: Es passt nicht zur zunehmenden Mobilität der EU-Bürger*innen.
https://t.co/ZZFcOfuvrF
5/6 →
Klimaschutz bedeutet nicht automatisch Verzicht, dass alles teurer wird und die soziale #Ungleichheit größer. Welche politischen Ideen es für wirksamen und gerechten #Klimaschutz gibt erklärt @uedio in ihrem Newsletter "der üüberblick": https://t.co/ZhYMU3A2ZO
Die Pandemie zieht sich zurück, die Schutzmaßnahmen fallen, aber #Corona ist noch da. Was das bedeutet, erklärt Anne Diekhoff in der @tazgezwitscher: https://t.co/VAW9Th5UjN
Live-ins leben und arbeiten im Haushalt der Person, die sie betreuen. Ihnen wird vertraglich meist Freizeit zugesichert, viele Betreute erwarten Rund-um-die-Uhr-Dienst. Warum das nicht rechtssicher funktionieren kann, erklärt @cillas_research im Interview: https://t.co/LSXerN9reK