In der Affäre um Sven Hüber und GdP-Chef Jochen Kopelke sollte man folgendes Hintergrundwissen haben:
Mauerschütze(r) Sven Hüber und sein treuer Anhänger Kopelke nutzten GdP-Mitgliedsbeiträge für eine erfolglose Hetzkampagne gegen unseren Mandanten Stephan Maninger. Professor Maninger unterrichtet Polizeikräfte an der Hochschule des Bundes.
Warum taten sie das?
Als früherer Politoffizier der DDR-Grenztruppen weiß Hüber, wie wichtig ideologische Schulung ist. Eines Tages tauchte an Maningers Hochschule der von der GdP unterstützte Dozent Matthias Lemke auf. Lemke erwies sich schnell als knallharter Linksradikaler. Er bewarb sich mit Maninger um die gleiche Professur - und unterlag.
In der Folge versuchten Lemke, Hüber, Kopelke, Die Linke und in Antifa-Kreisen bestens vernetzte linke bis linksextreme Journalisten jahrelang, Maninger mit den immer gleichen, inzwischen zig-fach durch wissenschaftliche Gutachten widerlegten Vorwürfen aus dem Amt zu entfernen.
Die GdP bezahlte u.a. den linksradikalen Sozialwissenschaftler Fabian Virchow für die Gefälligkeit der Erstellung eines vollkommen substanzlosen Gegengutachtens über Maninger. GdP-Chef Kopelke nutzte das „Gutachten“ in einem Schreiben an Innenminister Dobrindt. Er wandte sich dagegen, dass ein angeblich „ausgewiesener Extremist an zentraler Stelle der Werteorientierung des Führungsnachwuchses der Bundespolizei tätig ist“.
Als gelernter Mauermörderscharfmacher weiß vor allem Hüber, dass man für die „Werteorientierung des Führungsnachwuchses“ lieber die eigenen Leute einsetzt. Ganz zum Schluss wurde in diesem Kampf sogar Jan Böhmermann aufgeboten, der Maninger eine ganze Sendung widmete.
Sie alle rechneten jedoch nicht mit Maningers Zähigkeit und Standhaftigkeit. Heute ist Maninger, der laut einer internen Untersuchung übrigens nie versucht hat, in seiner Lehre politische Indoktrination zu betreiben, frisch ernannter Professor auf Lebenszeit. Unter Druck stehen inzwischen Hüber und sein Fan Kopelke.
Meine Frage an die @GdPPresse lautet:
Finanziert die GdP auf Kopelkes Anweisung weiterhin Hübers private Rechtsstreitigkeiten, mit denen er versucht, die aktuelle Enthüllungsberichterstattung über ihn zu unterdrücken? Wer bezahlt die Rechnungen von Hübers Medienanwalt? Sind es wieder die GdP-Mitglieder?
Es soll tatsächlich sogenannte Aktivisten geben, die mit Kamera und Mikrofon rumrennen, aber nicht einmal einfache politikwissenschaftliche Definitionen kennen.
Die passende Begriffserklärung dazu als Grafik im ersten Kommentar.
Dennis Radtke hat mit seiner bloßen Feststellung oberflächlich tatsächlich einen Punkt: In der Wattenscheider Innenstadt - und in vielen anderen Innenstädten - wird es nie wieder so sein wie in den 1990er-Jahren. Dafür haben sich Demografie, Migration, Handel, Mobilität und Freizeitverhalten zu stark verändert.
Was mich @RadtkeMdEP's Statement bei Lanz stört, ist deshalb nicht diese Diagnose. Es ist der von ihm erweckte Eindruck, wir müssten uns mit dem heutigen Zustand abfinden. als sei die Entwicklung alternativlos und politisch kaum noch zu beeinflussen. Diese Haltung finde ich erschreckend und sie wird zu Recht heftig attackiert - denn selbstverständlich kann man etwas tun, das muss zumindest der Anspruch von Politik sein, insbesondere bürgerlicher Politik.
Dabei muss man bei diesem Themenkomplex zunächst zwei Ebenen auseinanderhalten:
die sichtbare Verwahrlosung und Verunsicherung des öffentlichen Raums - und die tiefer liegende strukturelle Krise der Innenstadt.
Was Friedrich Merz meines Erachtens mit seiner "Stadtbild" Aussage meinte, sind vor allem Gruppen herumlungernder junger migrantischer Männer. Sie halten sich häufig in Bahnhofsnähe, an Busbahnhöfen, anderen Einfallstoren und zentralen Plätzen der Fußgängerzonen auf. Manche mögen darin Buntheit und Diversität sehen. Bei den meisten anderen erzeugen sie ein Gefühl der Unsicherheit.
Das hat konkrete Folgen: Menschen, die nicht zwingend in die Innenstadt müssen, bleiben ihr fern. Wer ein Auto besitzt und über entsprechende Kaufkraft verfügt, fährt ins Einkaufszentrum, ins Outlet, zum großen Lebensmittelmarkt auf der grünen Wiese oder bestellt gleich online. Abends geht es ins Cineplex mit beleuchtetem Parkplatz, statt nach dem Film durch eine verödete Fußgängerzone zum Busbahnhof oder ins Parkhaus laufen zu müssen.
Ein Teufelskreis.
Bleibt die kaufkräftigere Kundschaft aus, verschwinden nach und nach auch die Angebote, die von ihr leben: individuelle Geschäfte, anspruchsvollere Gastronomie, gute Weinhandlungen, besondere Metzgereien, hochwertige Lebensmittelgeschäfte oder inhabergeführte Buchläden. Sie ziehen dorthin, wo ihre Kundschaft wohnt oder geben gleich ganz auf.
In Bonn lässt sich - obacht, anekdotische Evidenz - beobachten, wie in der reichen Südstadt neue kleine Geschäfte und gastronomische Angebote entstehen, während andere Teile der Stadt weiter an Attraktivität verlieren. Die kaufkräftigen Milieus richten sich in ihren funktionierenden Quartieren ein und fahren mit dem Auto zu ebenso funktionierenden Hotspots. Von der Verwahrlosung des öffentlichen Raums bekommen sie immer weniger mit.
Das erklärt sicher auch einen Teil der politischen Wahrnehmungsunterschiede. Wer in einer gehobenen, weitgehend intakten Umgebung lebt, erlebt Migration, Unsicherheit und den Verfall öffentlicher Räume anders als jemand, der täglich mit Bus und Bahn über problematische Bahnhöfe und Plätze fahren muss. Dass die Grünen in der Bonner Südstadt regelmäßig Rekordergebnisse erzielen, dürfte auch damit zusammenhängen: Man kann die Wirklichkeit leichter abstrakt und moralisch betrachten, wenn man von ihren negativen Seiten kaum berührt wird.
Der Handel folgt währenddessen den Menschen, die tatsächlich noch da sind. Wo sich Bevölkerung und Kaufkraft verändern, verändert sich auch das Angebot. Der Halal-Metzger ist dabei nicht die Ursache der Entwicklung, sondern zunächst einmal ein Marktteilnehmer, der auf eine vorhandene Nachfrage reagiert. Dass er wirtschaftlich bestehen kann, während der Metzger mit Eifel-Wagyu in ein wohlhabenderes Viertel zieht, beschreibt eine soziale und demografische Verschiebung.
Ähnlich verhält es sich mit dem übrigen Handel. Der Primark wird zum vermeintlichen Höhepunkt der Einkaufsstraße, ein TK Maxx gilt schon als großer Erfolg. Ein-Euro-Läden, Barbiere, Dönerbuden, Shisha-Bars und Wettbüros schließen die Lücken. Jedes dieser Angebote kann für sich genommen seine Berechtigung haben. In der Summe entsteht aber ein Geschäftsbesatz, der die Innenstadt für gehobenes Einkaufen und andere Formen urbanen Erlebens immer uninteressanter macht.
Das wiederum beschleunigt die soziale und wirtschaftliche Entmischung. Wer Geld hat, bleibt aus der Stadt weg. Weil diese Menschen wegbleiben, verschwinden die Angebote für sie. Und weil diese Angebote verschwinden, haben sie noch weniger Gründe, zurückzukehren. Eigentlich ganz einfach.
Die Frage lautet daher: Was kann man tun? Darauf haben bislang weder Radtke noch viele seiner Kritiker eine Antwort gegeben.
Anders als Radtke suggeriert, ist die Wiederherstellung von Sicherheit und Ordnung jedenfalls der erste notwendige Schritt. Gegen Straftäter muss konsequent vorgegangen werden. Straffällig gewordene Ausländer müssen konsequent abgeschoben werden. Bleibeberechtigte müssen schneller in Arbeit gebracht werden. Polizei und Ordnungsämter müssen an den bekannten Brennpunkten sichtbar präsent sein. Belästigungen, aggressives Betteln, offener Drogenhandel, Vermüllung und die faktische Aneignung öffentlicher Räume durch einzelne Gruppen dürfen nicht einfach hingenommen werden.
Es geht dabei nicht darum, Ausländer, Armut oder bloßes Herumlungern zu kriminalisieren. Es geht darum, den öffentlichen Raum wieder für alle nutzbar zu machen. Niemand sollte einen Platz, Bahnhof oder Park meiden, weil er sich dort bedroht oder unerwünscht fühlt.
Sauberkeit, Beleuchtung und Sicherheit sind aber nur die Voraussetzungen. Sie allein werden die alte Einkaufsstraße nicht zurückbringen.
Denn zur Wahrheit gehört auch: Für die meisten kleinen und mittleren Städte, wahrscheinlich sogar für viele Großstädte, ist das Konzept der Innenstadt als weitgehend reine Einkaufsmeile sowieso schon tot. Die Vorstellung, dass Menschen am Samstagvormittag in die Stadt fahren, von Geschäft zu Geschäft ziehen, dort Kleidung, Elektrogeräte, Bücher, Schuhe, Haushaltswaren und Lebensmittel kaufen und anschließend noch einen Kaffee trinken, war jahrzehntelang prägend. Aber diese Welt kommt nicht zurück. Jedenfalls nicht in ihrer alten Form.
Der Onlinehandel, aber auch Outlets und EKZ auf der grünen Wiese, haben das Einkaufsverhalten dauerhaft verändert. Große Ketten haben die Innenstädte austauschbar gemacht, bevor sie nun selbst Filialen schließen, das Konzept Warenhaus ist - von wenigen hochwertigen Ausnahmen abgesehen - tot. Die Mieten sind vielerorts zu hoch, kleinere Händler haben zu wenig Spielraum. Gleichzeitig hat sich das Freizeitverhalten verändert. Selbst viele noch halbwegs funktionierende Innenstädte bieten schlicht keinen zwingenden Grund mehr, sie zu besuchen. Die Verengung auf Konsum funktioniert nicht mehr.
Historisch war die Innenstadt ohnehin nie nur Einkaufszone. Sie war Markt, Wohnort, Handwerksort, Verwaltungszentrum, Treffpunkt und Kulturraum. Erst die Kaufhaus-, Filial- und Fußgängerzonenlogik der Nachkriegszeit hat aus vielen Innenstädten ziemlich austauschbare eindimensionale Konsumorte gemacht.
Deshalb hilft es wenig, nostalgisch auf das nächste große Kaufhaus, den nächsten Elektromarkt oder eine neue Modekette als Retter zu warten. Die alte Einkaufsstraße kommt nicht zurück, nur weil wir sie vermissen. Und ein leerstehendes Ladenlokal ist nicht automatisch ein Problem, das ausschließlich durch den nächsten Laden gelöst werden kann.
Innenstadt muss neu gedacht werden – deutlich kleinteiliger und gemischter:
Mehr Wohnen. Mehr Dienstleistungen. Mehr Praxen. Mehr Handwerk. Mehr Gastronomie. Mehr Kultur. Mehr Bildung. Mehr kleine Büros. Mehr Co-Working. Mehr Reparatur. Mehr Alltag.
Warum nicht ehemalige Handelsflächen in Wohnungen, Arztpraxen, Ateliers, Musikschulen, Werkstätten, Kitas, Bürgerbüros oder kleine Manufakturen umbauen? Warum muss ein Erdgeschoss immer Verkaufsfläche sein? Warum kann es nicht genauso gut Dienstleistungen, kommunale Angebote, kleine Produktion oder soziale Infrastruktur beherbergen?
Dafür müssen Baurecht, Brandschutz, Stellplatzvorgaben und Genehmigungsverfahren flexibler werden. Viele Umnutzungen scheitern heute nicht an fehlenden Ideen, sondern an Vorschriften, Kosten und jahrelangen Verfahren. Auch Eigentümer müssen akzeptieren, dass die alten Einzelhandelsmieten oft nicht mehr erzielbar sind. Lieber eine dauerhaft vermietete Werkstatt, Praxis oder Wohnung als ein jahrelang leerstehendes Ladenlokal, dessen theoretischer Mietwert nur noch in einer Excel-Tabelle existiert.
Zugleich müssen Innenstädte erreichbar bleiben. Wer Familien und kaufkräftige Besucher zurückgewinnen will, darf Autofahrer nicht wie unerwünschte Eindringlinge behandeln. Es braucht guten öffentlichen Nahverkehr, sichere Wege, Fahrradstellplätze – aber eben auch erreichbare, saubere und sichere Parkmöglichkeiten. Die Innenstadt muss den Menschen dienen, nicht einer verkehrspolitischen Glaubenslehre.
Wenn Menschen wieder in Innenstädten wohnen, dort arbeiten, ihre Kinder in die Kita bringen, zum Arzt gehen, Pakete abholen, etwas reparieren lassen, essen gehen oder abends auf einem Platz ihren Sundowner trinken, entsteht wieder Leben. Nicht nur für abgehängte Gruppen zwischen 10 und 19 Uhr, sondern morgens, mittags, abends und nachts für alle.
Dazu gehören ausdrücklich auch kleine Bühnen, Clubs, Konzerträume und andere Abendnutzungen. Sogar ein Kino in der Innenstadt kann funktionieren – aber nur, wenn die Besucher nach der Vorstellung noch ein Restaurant oder eine Bar finden und anschließend sicher zur nahen Wohnung oder zum Auto, zum Bus oder zur Bahn gelangen.
Eine solche Nutzungsmischung verbessert wiederum das Stadtbild. Eine Innenstadt, in der Menschen wohnen und arbeiten, ist fast automatisch lebendiger, sicherer und weniger verwahrlost als eine, die nach Ladenschluss nur noch aus dunklen Schaufenstern und leeren Fußgängerzonen besteht. Soziale Kontrolle entsteht nicht allein durch Überwachungskameras, sondern vor allem durch Menschen, die einen Ort tatsächlich nutzen und sich für ihn verantwortlich fühlen.
Viele Städte warten noch immer auf den einen Investor, den einen Ankermieter oder das eine Prestigeprojekt. Das ist meines Erachtens die falsche Logik. Sie macht eine Stadt abhängig von einem zentralen Element. Fällt es aus, kippt oft das ganze Umfeld - Galeria Kaufhof lässt grüßen.
Die Innenstadt der Zukunft muss daher zunächst sicherer und sauberer, dann kleinteiliger, gemischter und alltäglicher werden. Sie wird nicht mehr aussehen wie 1995. Aber sie muss auch nicht aussehen wie eine abgewickelte Einkaufsstraße, in der man den Niedergang nur noch verwaltet und als gottgegeben ansieht.
Diesen Wandel zu schaffen, ist eine enorme Herausforderung. Er verlangt Polizei und Sozialpolitik, Stadtplanung und Wirtschaftsförderung, Eigentümer und Unternehmer, Kultur und Gastronomie. Aber er ist auch eine gewaltige Chance - und könnte zu einem dezentralen Konjunkturprogramm werden, das Deutschland dringend braucht.
Die richtige Antwort auf Radtke lautet deshalb: Nein, Wattenscheid wird nicht mehr wie früher. Aber daraus folgt nicht, dass alles bleiben muss, wie es heute ist.
Ghana är ett exempel där införandet av Marxism totalt förstört ett land. Men vi tar det från början. Fram till 1957 så var Ghana en av Afrikas rikaste koloni per capita, med £200 milj i reserver, inget underskott eller utländska lån. De hade fullt fungerande statsförvaltning >
8. Mai - kein Tag zum Feiern! | @DKaufner
Mit dem Vormarsch der Roten Armee 1944/45 brach zu Kriegsende eine Gewaltorgie über Mitteleuropa ein. 15 Millionen Deutsche wurden vertrieben, zwei Millionen ermordet, vermutlich ebenso viele Frauen und Kinder durch Rotarmisten und Westalliierte vergewaltigt. Briten und Amerikaner legten deutsche Innenstädte in Schutt und Asche. Die Erinnerungspolitik der Bundesrepublik hat diese Verbrechen in ihrer Einseitigkeit viel zu lange vernachlässigt. Für uns ist klar: der 8. Mai ist kein Tag zum Feiern.
En 1927, une jeune chercheuse russe entra dans un café berlinois pour déjeuner et remarqua quelque chose d'étrange dans le comportement du serveur, ignorant que cette simple observation allait changer la psychologie à jamais.
Je me suis approché du serveur et je lui ai demandé quelque chose de très simple…
Quelques semaines plus tard, cette observation fortuite s'est transformée en l'une des découvertes les plus célèbres de la psychologie au cours du XXe siècle.
Aujourd'hui, cette coïncidence permet d'expliquer pourquoi de nombreux adultes ressentent une fatigue légère et persistante, même lorsqu'ils ne pratiquent aucune activité physique particulièrement intense.
La chercheuse s'appelait Bluma Zegarnik. Elle avait 26 ans. Elle était arrivée à Berlin pour étudier dans le laboratoire de Kurt Lewin, l'un des psychologues les plus influents de l'époque.
Lewin étudiait le fonctionnement de l'esprit dans la vie réelle, au quotidien, et non pas seulement dans des conditions artificielles de laboratoire.
C’est cette approche qui a conduit Zegarnik à une observation qui a radicalement changé notre compréhension de la mémoire et de l’attention.
Ce soir-là, Zigarnik est allée dans un café avec un groupe de collègues. Ils ont commandé beaucoup de plats. Le serveur s'est souvenu de toutes les commandes sans rien noter et les a servies correctement, sans aucune erreur.
Après avoir réglé l'addition, tout le monde s'apprêtait à partir. Arrivée à la porte, Zegarnik se souvint qu'elle avait oublié quelque chose sur la table et fit demi-tour.
Je me suis approché du même serveur et je lui ai simplement demandé :
Pourriez-vous nous retourner ce que nous avons commandé aujourd'hui, s'il vous plaît ?
Le serveur la regarda avec surprise. Il ne se souvenait d'aucun détail concernant la commande.
Quelques minutes auparavant, il avait parfaitement mémorisé toutes les informations. Mais maintenant, le compte clôturé et l'argent encaissé, toutes ces informations avaient disparu comme si elles n'avaient jamais existé.
Pour Zegarnik, cet incident a été le point de départ d'une importante question de recherche : pourquoi le cerveau se souvient-il des choses inachevées et oublie-t-il celles qui sont terminées ?
De retour au laboratoire, elle mit au point une expérience simple.
Les participants ont reçu une vingtaine de tâches différentes. La moitié d'entre eux ont pu les mener à bien, tandis que l'autre moitié a été interrompue à mi-chemin et invitée à passer à une autre activité.
Je leur ai ensuite demandé : Quelles tâches avez-vous accomplies aujourd'hui ? Veuillez les énumérer.
Les résultats ont été cohérents et clairs dans toutes les itérations de l'expérience.
Les participants se souvenaient des tâches interrompues (incomplètes) presque deux fois plus souvent que des tâches terminées.
Les tâches en suspens ne s'évanouissaient pas facilement. Elles continuaient d'occuper une partie de la mémoire et de l'attention, comme si elles exigeaient d'être reprises et achevées.
Zeigarnik a publié ses résultats dans une revue de psychologie allemande en 1927. Aujourd'hui, ce phénomène est connu sous le nom d'« effet Ziegarnik ».
Près d'un siècle s'est écoulé. L'adulte d'aujourd'hui vit dans des conditions que Zygarnik n'aurait jamais pu imaginer.
Il a des dizaines de choses inachevées en même temps : une lettre sans réponse, une conversation importante reportée, un projet inachevé, un problème familial non résolu.
Tout ce qui reste inachevé occupe une partie de l'esprit en arrière-plan, comme une commande oubliée par un serveur. Et plus les choses inachevées s'accumulent, moins il reste d'énergie pour vivre normalement.
@HasnainKazim Hör doch bitte mal auf mit dem Gejaule. Das sind genau die Leute, die jahrelang genauso gearbeitet haben. Jetzt bekommen sie es halt zurück 🤷🏼
Man kann, darf, soll Journalisten und Medien kritisieren. Aber wenn man das so tut und wenn solche Typen glauben, sie seien „das deutsche Volk“, ist dieses Land im Eimer. Wir brauchen sicherlich Veränderung und Kurskorrekturen. Was wir nicht brauchen, sind solche Hohlbratzen.
„Last Generation“-Aktivistin, die mich mehrfach öffentlich angeprangert hat, weil ich von Wien nach Hamburg geflogen bin, macht derzeit Urlaub auf Bali. Protestieren scheint anstrengend zu sein, da braucht man die Erholung. Wenn sie nicht mit dem Fahrrad oder mit dem Tretboot hingefahren ist, was ich noch herausfinden werde, werde ich mit ihr, ganz CO2-frei, öffentlich Schlitten fahren.
הפאקפארייד הוא הגרסה הברלינאית האלטרנטיבית למצעד האהבה: מסיבת רחוב הרבה פחות נוצצת, עם משאיות שמפגיזות טקנו אגרסיבי במיוחד, שמושכת אליה פאנקיסטים, אנרכיסטים ועוד. וזה מה שהיה למארגנים שלה להגיד בתגובה לתהייה של אחד המשתתפים מדוע אין דגלי פלסטין במצעד
Gefälschte Sprachzertifikate? In dem großen Fall war das Papier echt.
Bis zu 3.000 Euro pro Zertifikat, 15 Beschuldigte, zwei Sprachschulen im Raum Stuttgart und Heilbronn. Die Prüfung wurde wirklich geschrieben, nur das Ergebnis hinterher korrigiert. Woanders geht ein Stellvertreter zur Sprachprüfung, mit Ausweis vom Kunden.
Verkauft wird das ganze offen über Social Media, sagen stern und RTL.
Wo würdet ihr ansetzen, wenn das Papier echt ist und trotzdem nichts wert?
Ach, Ines.
Du hast bei Maischberger erklärt, warum wir die Rente nicht dem Kapitalmarkt überlassen sollten.
Norwegens Staatsfonds hält Vonovia, der schwedische Pensionsfonds hängt an Heimstaden, und was uns als Rente ausgezahlt wird, holen sie uns über die Miete zurück.
Die Beobachtung stimmt. Nur ziehst du daraus jeden erdenklichen falschen Schluss.
Damit du weißt, mit wem du es zu tun hast: Ich bin für Kapitaldeckung. Ohne Einschränkung. Und ich halte Umverteilung für das schlechteste Instrument, das die Politik kennt, weil sie verteilt, was vorher jemand erwirtschaften musste, und dabei so tut, als wäre das dasselbe wie Wohlstand.
Der Kreislauf existiert bereits.
Er läuft nur ohne uns. Wir zahlen die Miete, Norwegen kassiert die Rendite, deutsche Rentner sehen davon keinen Cent. Wir sind längst Teil des Kapitalmarkts, nur eben nicht als Anleger, sondern als Rendite.
Wir sind sozusagen die Anlageklasse.
Und was schlägst du vor? Dass wir nicht anlegen. Du kannst Oslo nicht verbieten, hier zu investieren. Du kannst nur uns verbieten, es auch zu tun. Damit bleibt der Abfluss, und der Rückfluss kommt nie.
Dein eigenes Beispiel spricht gegen dich.
Der schwedische Fonds Alecta hat sich bei Heimstaden schwer verspekuliert. Rund eine Milliarde abgeschrieben, Bußgeld der Finanzaufsicht, Ermittlungen, Chef entlassen. Ein Desaster.
Im selben Jahr lag die Rendite bei 8,7 Prozent. Über dem Branchenschnitt.
Das ist der Unterschied zwischen Streuung und Umlage. Ein Portfolio verkraftet eine Fehlentscheidung. Ein System, das ausschließlich von Beitragszahlern lebt, verkraftet gar keine.
Und dann die Enteignung, die ihr im selben Atemzug fordert.
Vergesellschaftung nach Artikel 15 Grundgesetz gibt es nicht umsonst. Sie erfordert eine Entschädigung. Wenn der norwegische Staatsfonds Vonovia hält, und das steht in Vonovias eigenen Berichten, dann zahlt der deutsche Steuerzahler bei einer Enteignung genau dorthin. Milliarden, in einer Summe.
Stell dir das mal vor. Ihr enteignet Vonovia, und der Erste, der klingelt, ist ein norwegischer Beamter mit einer Rechnung. Und ihr müsst ihm erklären, dass das gerade Sozialismus war.
Dabei entsteht keine einzige neue Wohnung. Der Bestand wechselt den Eigentümer, die Warteliste bleibt exakt gleich lang.
Jetzt zu deinem Vorschlag, endlich die Reichen einzahlen zu lassen.
Das klingt gut. Nur trifft es keinen einzigen Superreichen.
Wer wirklich vermögend ist, bezieht kein sozialversicherungspflichtiges Gehalt. Sein Geld kommt aus Beteiligungen, Kapitalerträgen, Immobilien. Von einer Beitragsbemessungsgrenze ist er nicht betroffen, weil er ohnehin nicht in diesem System steckt.
Er liest euren Vorschlag, stellt fest, dass er ihn nicht betrifft, und geht wieder Segeln.
Getroffen wird jemand anderes. Wer über die Grenze von 101.400 Euro kommt, ist Oberärztin, Ingenieur oder Vertriebsleiter. Angestellte mit Chef, Urlaubsantrag und Steuerklasse.
Und selbst wenn ihr die Grenze komplett abschafft: Nach Berechnungen des ifo-Instituts brächte das rund 27,8 Milliarden Euro. Der Bundeszuschuss liegt bei 127,8 Milliarden. Ihr würdet also nicht einmal ein Viertel dessen decken, was ohnehin schon aus Steuern kommt.
Und ihr würdet es nur einmal decken.
Das sagt übrigens nicht die FDP, das sagt dasselbe Institut, dessen Zahl ihr zitiert. Joachim Ragnitz vom ifo hält fest, dass in der Rentenversicherung mittelfristig auch die Zahlungsansprüche steigen und das deshalb kein Beitrag zur Nachhaltigkeit sei.
Wer einzahlt, erwirbt Ansprüche. Die Kasse füllt sich für eine Legislaturperiode und leert sich danach schneller.
Es sei denn, ihr brecht das Äquivalenzprinzip und lasst Leute zahlen, ohne dass sie entsprechende Ansprüche bekommen. Das darf man wollen. Nur ist es dann keine Versicherung mehr, sondern eine Steuer. Sagt das doch einfach.
Und das System selbst?
Was du beitragsfinanziert nennst, ist es längst nicht mehr. Für 2026 sind rund 128 Milliarden Euro Bundeszuschuss veranschlagt. Ein Drittel aller Steuereinnahmen des Bundes fließt in die Rente.
Ach ja, und eine Zahl noch, die ich schön finde.
Die Deutsche Rentenversicherung beschäftigt rund 64.000 Menschen. Sechzehn Träger, eigene Kliniken, eigenes Rechenzentrum, eigene Selbstverwaltung mit Vertreterversammlung und Vorstand.
Bevor jetzt jemand schreibt: Ja, die arbeiten alle. Die Verwaltungskosten liegen bei rund 1,3 Prozent. Das ist ordentlich.
Nur ändert es nichts daran, dass 64.000 Menschen ein System verwalten, das am Ende trotzdem 128 Milliarden aus Steuern braucht, um über die Runden zu kommen.
Ein Indexfonds macht das mit vierzehn Leuten.
Und damit du mir nicht vorwirfst, ich würde es mir leicht machen:
Ein Umstieg auf Kapitaldeckung ist teuer. Eine Generation müsste laufende Renten zahlen und gleichzeitig ansparen. Das dauert Jahrzehnte und tut weh. Wer etwas anderes behauptet, verkauft dir was.
Nur ändert das nichts daran, dass es anfangen muss. Je später wir beginnen, desto härter trifft es die, die dann dran sind.
Denn wer nicht am Kapitalmarkt anlegt, spekuliert trotzdem. Nur eben darauf, dass genug Kinder nachkommen. Diese Wette ist entschieden, Ines.
Am Ende läuft alles auf eine Frage hinaus.
Sollen unsere Kinder das Kapital besitzen oder nur die Miete dafür zahlen?
Ich bin für Kapitaldeckung. Nicht weil ich an Märkte glaube, sondern weil ich rechnen kann.
Ich weiß, das ist bei euch traditionell die unbeliebtere Disziplin.
Man bekommt direkt Mitleid mit diesem leicht verwachsenen Herr Köster...🤪
(Die Stimme auf dem off, die zum Ende laut wird, zeigt allerdings, wie Siegmund es zurecht NICHT macht.)