Der @tagesanzeiger zeigt in aufwändiger Recherche: eines der Haupt-Argumente für die Verrechnungssteuer-Vorlage ist erfunden. SVP-Matter hat ein Argument fabriziert und danach wurde es von @economiesuisse verbreitet. https://t.co/aq9jJONJ1J
Nun erkennen es auch unsere Leitmedien: Die Befürworter der #Verrechnungssteuer-Teilabschaffung präsentieren empirisch unbelegte Szenarienrechnungen als wissenschaftlich/amtlich beglaubigte Schätzungen.
Das hätte man besser machen können und müssen.
https://t.co/HjKhljUdkV
«Aus vielen Konjunktiven (…) ist Indikativ, aus blossen ‚Annahmen’ der Steuerverwaltung in der Kampagne der Befürworter eine harte finanzielle Prognose geworden.» @M_Haefliger über Schönrechnen + Schummeln im Abstimmungskampf.
https://t.co/Kz7ScP5nLi #Verrechnungssteuer
Über Monate haben Politiker:innen von GLP bis SVP behauptet, dass Bund, Kantone & Gemeinden mit der Verrechnungssteuer-Vorlage Mehreinnahmen wegen tieferen Zinskosten generieren. Der @tagesanzeiger zeigt: Die Konzernlobby hat dieses Argument erfunden (1/3)
Noch vor gut einem Jahr, als die Vorlage längst parat war, war ein solcher Spareffekt für die öffentliche Hand nie ein Thema. In allen amtlichen Dokumenten und Studien zur Vorlage findet sich davon: nichts.
Hier geht’s zum Artikel: https://t.co/aq9jJOOgRh
Klar ist: Eine Gegenfinanzierung fehlt. Zahlen wird die Bevölkerung und besonders die KMU - entweder mit höheren Gebühren und Abgaben oder mit Leistungsabbau.
Abstimmungskampf ist, wenn der Finanzminister mit Falschaussagen Stimmung macht.
Wenn CH-Unternehmen 60% der Anleihen im Ausland emittieren, heisst das nicht, dass der Anteil abgewandert ist. Warum sollte sich z. B. Nestlé in CHF verschulden, um in den USA eine Fabrik zu bauen?
Wenn eine Woche vor der Abstimmung die Grundlagen dieser Reform noch immer unklar sind, dann gehört die Vorlage nach Bern zurückgeschickt #Zahlensalat https://t.co/Ob0UJqOi7O
Immer und immer wieder wurde gesagt, der Schweizer Obligationenmarkt sei geschrumpft. Nun zeigt sich: Das stimmt gar nicht wirklich. Es gab selten eine Vorlage, die so stark auf unbelegten Behauptungen statt auf wissenschaftlichen Grundlagen basiert.
💰Steuergeschenke für Vermögende – Sparpläne und Kürzungen für alle andern?
NEIN zur Abschaffung der Verrechnungssteuer auf Obligationen! Damit die Prioritäten in der Einkommens- und Steuerpolitik wieder richtiggestellt werden. @VRST_NEIN@ssp_syndicat
Jedes Mal, wenn ich in mich in weiter die Details der Argumente zur Teilabschaffung der #Verrechnungssteuer vorwage, sinkt mein Glaube an deren Seriosität.
Heutiges Beispiel: die 900 Milliarden an Zusatzgeschäft, prognostiziert von SwissBanking.
Daher noch ein 🧵.
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