@KielerFinanzen Wirst du langsam alt im Geiste? ;-) Das erinnert mich an die Aussage junger Paare, die keine Kinder wollen, "weil die Welt eh den Bach runtergeht".
Solche Anpacker wie dich sind aber wichtig!
Ohne Kinder, Anpacker und sonstige 'Vernünftige' dauert der Wandel allerdings länger.
@KielerFinanzen Das Problem sind die Umstände, die dazu führen: misslungenene Integration von respektlosen, in der Masse unbeschulbaren Prinzen und Prinzessinen.
@Mario1679020 Ich würde Dividendenwerte kaufen, das ergibt bei konservativer Anlage bei 3% etwa 5.000€ netto monatl., quasi mit Inflationsausgleich aufgrund meist steigender Ausschüttungen.
Ansonsten monatlich, besser jährlich in positiven Zeiten, abfrühstücken. Aber danach ist alles weg.
Wenn ich seit heute Nachmittag #DivvyDiary öffne, werde ich aufgefordert, meinen 'persönlichen Dividendenkalender' zu erstellen - aber den habe ich doch schon lange. Wie kann ich diese Werbung umgehen?
@SBetschinger Nicht Deutschland hat gestern im Fußball verloren, sondern eine zusammengewürfelte Truppe von Multimillionären mit deutschem Pass - und mit ansonsten vermutlich eingeschränkter Lebenserfahrung.
@komoot hat sich in den letzten Monaten zunehmend leider verschlechtert. Vieles funktioniert nicht mehr bzw. nicht mehr richtig. - Wer kann eine alternative App zur Planung von Radtouren empfehlen?
#divvydiary Die Wertstellungen von Dividenden sind bei Brokern unterschiedlich, einige zahlen die Dividende später als andere. -
Ist es möglich, den Dividendenkalender durch eine Funktion zu ergänzen: ein Feld "Dividende erhalten" zum anklicken? Das wäre ein riesiger Vorteil.
40.000 Euro Unterschied – und keiner redet über den Parkplatz
Ich sitze am Küchentisch und lese die Meldung:
Der Bundestag verlängert die Mautbefreiung für E-Lkw bis 2031.
Für viele klingt das nach einem Randthema.
Für uns ist das ein tektonischer Riss.
Ein Diesel im Fernverkehr zahlt inzwischen 30.000 bis 40.000 Euro Maut im Jahr.
Das ist kein Trinkgeld. Das ist eine zweite Leasingrate.
Und jetzt fährt der E-Lkw bis 2031 mautfrei.
Ich höre schon die Schlagzeilen:
„Der Diesel hat ausgedient.“
„Der Markt regelt das.“
„Die Wirtschaftlichkeitsrechnung kippt.“
Ja, sie kippt. Aber anders, als viele glauben.
Ein Diesel kostet vielleicht 100.000 Euro.
Ein E-Lkw liegt bei 250.000. Manchmal mehr.
150.000 Euro Unterschied.
Rechne ich die Mautersparnis dagegen, komme ich auf fünf bis acht Jahre, bis sich das Ganze rechnet. Auf dem Papier.
Nur eines wird in den Talkshows nie gesagt:
Die Maut zahlt nicht der Unternehmer.
Die zahlt der Endkunde.
Sie ist längst in der Frachtrate eingepreist.
Im Joghurtbecher, im Stahlträger, im Kühlschrank.
Wenn ich also mit einem E-Lkw keine Maut zahle, dann spare ich sie nicht moralisch ein – ich bekomme sie wirtschaftlich gutgeschrieben.
Die Frage ist nur:
Darf ich sie behalten?
Es gibt Auftraggeber, die sagen:
„Wenn du keine Maut zahlst, rechnen wir sie raus.“
Dann sieht die schöne Rechnung plötzlich ganz anders aus.
Dann sitze ich auf einem 250.000-Euro-Fahrzeug – ohne Refinanzierungsvorteil.
Und jetzt kommen wir zu dem Punkt, über den kaum einer spricht:
Wo sollen die eigentlich alle laden?
Wir haben heute schon zu wenig Parkplätze.
Jeden Abend stehen Tausende Lkw in Einfahrten, auf Beschleunigungsstreifen, auf Industriegebieten.
Ein E-Lkw braucht nicht nur einen Parkplatz.
Er braucht einen Ladeplatz.
Mit Megawattanschluss.
Mit Zeit.
Ladezeit ist Standzeit.
Standzeit ist Produktivitätsverlust.
Wenn ich im Fernverkehr kurz Pause mache, reicht das zum Tanken.
Beim Laden reden wir – je nach Technik und Auslastung – von ganz anderen Zeitfenstern.
Und die Infrastruktur?
Viele Betriebshöfe haben nicht einmal die Netzkapazität für zwei Schnelllader.
Die Trafostation kostet schnell sechsstellige Beträge.
Vom Genehmigungsverfahren ganz zu schweigen.
Das heißt:
Wer Kapital hat, baut.
Wer keins hat, wartet.
Und genau da beginnt die Marktverschiebung.
Große Konzerne mit eigener Infrastruktur werden schneller umstellen.
Der Mittelstand überlegt.
Der Einzelunternehmer zögert oder verzichtet.
Gleichzeitig wird keiner mehr ernsthaft in neue Diesel investieren, wenn er weiß, dass die Politik das Spiel einseitig verlängert hat.
So stirbt kein Motor.
So stirbt Planungssicherheit.
Ich bin nicht gegen Fortschritt.
Ich bin nicht gegen neue Technik.
Aber ich bin dagegen, wenn man so tut, als wäre das nur eine ökologische Entscheidung.
Das ist ein massiver Eingriff in die Marktmechanik.
Ein wirtschaftspolitischer Hebel.
Und am Ende zahlt immer jemand.
Entweder der Verbraucher.
Oder der Unternehmer.
Oder der, der keinen Kredit mehr bekommt.
Die Mautbefreiung bis 2031 ist keine Kleinigkeit.
Sie ist ein Signal: Wer investieren kann, gewinnt. Wer nicht, verschwindet.
Und während Berlin über Klimaziele spricht, frage ich mich ganz praktisch:
Wo sollen wir morgen Abend stehen?
Und wo sollen wir laden?
Denn eine Verkehrswende, die keinen Parkplatz mitdenkt, ist keine Strategie.
Sie ist eine Überschrift.
Quelle: LKW Fahrer und Trucker auf FB
@RebelRadioAM Sooo schlecht ist ihr Englisch hier nicht, weder lexikalich noch grammatikalisch. Der Aussprache hört man ihre Herkunftsprache an, aber das ist bei fast allen so.