Ich war am Samstag auf dem Römerberg in Frankfurt.
Und jetzt wird diese Trauerwache als „rassistische Demonstration“ verunglimpft. Es ist von „rechten Milieus“, einem „Deckmantel“ und einem „Vernetzungsort“ die Rede.
Waren wir auf derselben Veranstaltung?
Ich sah trauernde Eltern und Angehörige. Bilder ihrer getöteten Liebsten. Tränen, Umarmungen, Schweigen.
Währenddessen wurden die Trauernden fotografiert. Frauke Petry berichtet, Teilnehmer seien anschließend im Netz als „Nazi-Teilnehmer“ dargestellt worden. Die Fotografierenden waren auch mir aufgefallen. Ich habe sie ebenfalls fotografiert.
Kritik? Ja. Aber konkret und belegt.
Menschen beim Trauern zu fotografieren und sie anschließend pauschal politisch zu etikettieren, macht mich fassungslos.
Hinter jedem Bild ein Mensch.
Hinter jedem Namen eine Familie.
Hinter jeder Kerze ein Verlust.
Über Politik kann man streiten. Aber der Schmerz um einen verlorenen Menschen verdient zunächst eines: Respekt.
Trauer ist keine Gesinnung.
Die Trauerwache vom vergangenen Samstag wird jetzt als „Rassistische Demonstration in Frankfurt“ verunglimpft.
dokunetzwerk rhein-main https://t.co/uVDEW25VcR
@ArizonasTweets@Mabuhei1 Selbst wenn es nicht dieselbe Person ist, sieht man ja, was hier in dieser EU passiert. Auf den Typ aus dem Video kann ich hier auch verzichten.
@FraukePetry Die richtige Antwort wäre, endlich aktiv gegen den Islamismus in Deutschland vorzugehen und auch queere Menschen wachzurütteln, die selbst heute Morgen immer noch sagen, der größte Hass gehe von Rechts aus.
Die 7 Mio. € für #Nagelsmann machen mich noch saurer als die AU am ersten Arbeitstag. Warum steckt man die Kohle nicht in den DFB Nachwuchs? @DFB@DFB_Team@DFBNachwuchs
@Sternenstein123@EmLouisseinTeam@CatalinaMonzoon Der Junge hat mehrfach gestammelt, er sei mit einem Messer angegriffen worden, könne nicht atmen, war kurze Zeit später ohnmächtig, und man hört einen der Polizisten sagen, dass Henry sich wahrscheinlich gleich übergeben wird. Was für eine absolute Fehleinschätzung der Polizei.
Es gibt für mich zwei Umstände, die den Tod von Henry Nowak noch unerträglicher machen:
1. Dass die ganze Familie des Täters mitgemacht hat. Das war nicht ein einzelner schlechter Mensch. Sie sind alle abgrundtief schlecht. Die Mutter von Vickrum Digwa hat die Tatwaffe versteckt, Vater und Bruder logen die Polizei genauso an wie der Täter. NIEMAND rief einen Krankenwagen.
2. Dass Henry in Handschellen in Polizeigewahrsam mit dem Gefühl starb, alleine zu sein. Dass ihm niemand glaubt. Ja, man konnte ihn nicht mehr retten. Aber er hätte es verdient gehabt, im Kreise Menschen zu sein, die ihn beruhigen, die ihm glaubten, die ihm Angst genommen hätten.
Letzteres ist besonders schlimm und unverzeihlich.
@Momochen95 Es ist soooo geil. Und dass ich gestern am Stadion-Ausgang noch Mahir Saglik getroffen habe, hatte dann auch gleich noch was Nostalgisches.