Immobilienmarkt-Verstehen-Woller - und auch sonst recht wissbegierig / Head of Research @SavillsGermany + Leiter Kompetenzgruppe Immobilienmarkt-Research @gifev
Osterferien, pandemiebedingt hoher Krankenstand, Zufall...der Rückgang am Investmentmarkt im April könnte viele Ursachen haben. Aber eben auch die sich verschlechternden fundamentalen Rahmenbedingungen (Zinsen, Konjunktur etc.). Die nächsten Monate werden mehr Klarheit bringen.
Im April ging sowohl die Zahl der Transaktionen als auch das Transaktionsvolumen am deutschen #Investmentmarkt recht deutlich zurück. Rückgänge im April sind zwar normal, wir vermuten aber dennoch einen Zusammenhang zum veränderten Marktumfeld: https://t.co/f9ql9UvFGG
#investment
Wenn mehr Menschen zeitweise und häufiger zu Hause arbeiten, sollte das nicht die Nachfrage nach Büroflächen senken und damit Büromieten drücken und Leerstandsquoten erhöhen? Jarek Morawski zeichnet in einer neuen Publikation für die #ZIÖ ein vielschichtigeres Bild 1/3
Von lauen Lüftchen und Stürmen am deutschen Immobilieninvestmentmarkt. Mein Kommentar in der aktuellen Ausgabe von Absolut|private.
https://t.co/DY8j6meGim
@ProfTobiasJust Vermute ich auch. Deutschland hat in besonderer Weise von der Knappheit sicherer Kapitalanlagen profitiert ("safe haven"). Das spräche für eine relativ gestiegene Volatilität zu anderen Ländern. Dass D global nicht mehr "stabiler Ausreißer" ist, zudem für einen absoluten Anstieg.
Schon wieder ein #Rekord am deutschen Immobilieninvestmentmarkt. Oder besser gesagt: Rekorde. Die Zahlen dazu und unsere Einordnung können Sie in unserem aktuellen „Market in Minutes: Investmentmarkt Deutschland“ nachlesen: https://t.co/f9ql9Ue4i6
#investment#immobilien
"Doch dafür müssen die Städte endlich anfangen, radikal umzudenken. Das romantische Bild der belebten Geschäftsstraße wird in den meisten Orten nicht zurückkommen."
https://t.co/xnSBoUMXpb
Die "gesunde Leerstandsquote" ist letztlich eine Anlehnung an das Konzept der natürlichen Arbeitslosenquote, oder besser gesagt, jener Arbeitslosenquote, die zu keiner verstärkten Inflationierung (dort dann VPI) führt.
Immer wieder ist von einer "gesunden Leerstandsrate" für die Büromärkte die Rede - so auch in unserer heutigen @gifev-Kompetenzgruppensitzung Immobilienmarkt-Research. Findet sich denn eine solche Leerstandsrate in theoretischen Ansätzen wieder, @ProfTobiasJust?
cc @bulwiengesa
Dass der Anlageklasse Immobilien "Goldene Zwanziger" bevorstehen, mutmaßte ich schon vor Längerem - u. a. hier: https://t.co/h7ugWniwkm
Dass wir schon im Jahr 2021 einen Umsatzrekord am deutschen Investmentmarkt vermelden würden, hätte ich allerdings nicht für möglich gehalten.
Am deutschen #Investmentmarkt konnten auch im zweiten Pandemiejahr Umsatzrekorde erzielt werden - Wohnimmobilien erstmalig Nutzungsart mit höchstem Transaktionsvolumen - Am Gewerbeimmobilienmarkt hat sich der Umsatz auf sehr hohem Niveau stabilisiert: https://t.co/fb0TtLKnOX
Aufschlussreich. Meine Conclusio: Es ist sinnvoll, das Sparen in risikobehaftete Anlagen zu fördern. Das kann Wohneigentum sein. Wegen des ungünstigen Rendite-Risiko-Profils (Klumpenrisiko!) ist gleichberechtigte Förderung anderer Anlageklassen aber noch besser.
Drei wichtige Gründe sprechen für einen positiven Zusammenhang: 1) Immobilien sind riskantere Anlagen als Nullzins-Anleihen. Über sehr lange Anlagezeiträume ist es sinnvoll, zumindest einen Teil seiner Anlagen in risikobehaftete Assets zu packen. Dann ist die Gesamtrendite höher
#Immobilien sind in Zeiten hoher #Inflation keine schlechte Wahl fürs Portfolio (besser noch: man hat sie schon), denn anders als bei Anleihen, Aktien etc. können Eigentümer:innen aktiv Maßnahmen ergreifen, die vor Inflation schützen.
Auf Ebene der Anlageklasse bieten #Immobilien keinen Schutz vor #Inflation - Für ihre eigenen Objekte und Portfolios können Investierende durchaus Maßnahmen ergreifen, mit denen sich ihre Kosten und Erträge gegen Inflation absichern lassen. https://t.co/e8HkWySLfd
#investment
Noch nie waren Wohnimmobilien bei institutionellen Investoren so beliebt wie heute. Das wird unserer Meinung nach auch in den nächsten Jahren so bleiben, wenngleich die Zeiten zweistelliger Gesamtrenditen wohl vorerst vorüber sind.
Wir können uns - zumindest in Deutschland - nicht aus dem Klimawandel rausbauen, wie manche meinen. Stattdessen würde uns diese Strategie immer weiter ins Schlamassel reinreiten. Leider passiert absehbar genau das - und zwar nicht trotz, sondern wegen der ESG-Regulierung.
In unserem Spotlight Ausblick #Immobilienmarkt betrachten wir die Auswirkungen der ESG-Regulierung. Unter dem Titel "#ESG und die Folgen: Neubau hui, Bestand pfui?" erläutern unsere Experten, warum es zu einer stärkeren Neubautenachfrage führt: https://t.co/BfZwfU5U9u #co2
In unserem diesjährigen Ausblick #Immobilienmarkt#Deutschland betrachten wir die #ESG-Regulierung und ihre Auswirkungen sowie mögliche Reaktionen auf die höhere #Inflation und werfen einen Blick auf die zu erwartenden Entwicklungen am #Wohnungsmarkt https://t.co/jZLYsxT6ix
@ProfTobiasJust Wohl wahr. Und nach meinem Eindruck, wird im Namen der Mission „Rettet die Innenstadt“ mehrheitlich immer noch versucht, dieses Klumpenrisiko zu bewahren, statt nach Diversifizierungsmöglichkeiten zu suchen.
@mvoigtlaender@rbraun_inst@ProfTobiasJust Ja, und das ist doch eine eher kleine Hürde. Nächstes Jahr ist Zensus, dann haben wir eine Ausgangsbasis, die sich fortschreiben ließe.
"Das Ziel der voraussichtlich neuen Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu bauen, ist zu hoch angesetzt und birgt die Gefahr der mittel- bis langfristigen Entstehung von Überkapazitäten."
Haben Sie hierzu eine Meinung, @rbraun_inst ?
https://t.co/vCJOhZ1mJP
@rbraun_inst@mvoigtlaender@ProfTobiasJust Aber umgekehrt gilt ja auch: Wo Bauland ist, wird nicht notwendigerweise gebaut. Und nicht immer braucht es Bauland (Nachverdichtung, Aufstockung). Dass Subventionen immer nur suboptimal sind: total einverstanden.