Demokratie lebt vom zweiten Gedanken – nicht vom ersten Impuls.
Ich veröffentliche wöchentliche Essays über Demokratie, Rechtsstaat und politische Kultur.
Wer langsame Argumente schätzt statt schneller Empörung, ist hier richtig.
👇 Link zur Essayreihe im Kommentar.
@WolfReuter3 Muss man eigentlich Nahostexperte sein, um das Vorgehen der Regierung Netanjahu kritisieren zu dürfen? Oder kommt es nicht vielmehr auf die Argumente an?
@NolteJutta@NZZde Dass etwas damals erlaubt oder gesellschaftlich akzeptiert war, beantwortet noch nicht die Frage, ob es dem Schutz und der Würde eines Kindes gerecht wurde.
@SmartassBoomer@MiRo_SPD Das mag ein Faktor gewesen sein. Nur sind mögliche Ursachen und die Behauptung, Frau Baerbock habe die Niederlage „verbockt“, für mich nicht dasselbe.
@ChipsHaribo@MiRo_SPD Das mag durchaus ein Faktor sein. Nur spricht auch das eher für eine breitere Diskussion über die Wahrnehmung deutscher Außenpolitik als für die These, eine einzelne Person habe die Niederlage „verbockt“.
@ChipsHaribo@MiRo_SPD Möglich. Nur folgt aus der Kritik an Frau Baerbock noch nicht automatisch, dass sie die entscheidende Ursache der Niederlage war. Korrelation und Kausalität sind bekanntlich nicht dasselbe.
@SHomburg@niusde_ Dass die Bezeichnung einer Person als „Lügenfritz" rechtliche Grenzen berühren kann, leuchtet mir ein. Weshalb die Aussage, es gebe zwei Geschlechter, bereits rechtswidrig sein soll, erschließt sich mir dagegen nicht.
Deutschland gehört zu den größten Geldgebern der Vereinten Nationen und scheitert dennoch bei der Wahl in den Sicherheitsrat.
Vielleicht liegt Einfluss nicht nur am finanziellen Engagement, sondern auch daran, ob andere Staaten die eigene Außenpolitik als konsistent und glaubwürdig wahrnehmen.
Wer sich auf das Völkerrecht beruft, wird daran gemessen, ob er dieselben Maßstäbe auch gegenüber Freunden und Gegnern anlegt.
@RKiesewetter Sollte Kiesewetter recht haben, war die späte Kandidatur ein strategischer Fehler. Unabhängig davon wird Deutschland sich fragen müssen, ob unterschiedliche Maßstäbe bei der Auslegung des Völkerrechts seine internationale Glaubwürdigkeit gestärkt oder geschwächt haben.
@Strack_C Dem Grunde nach stimme ich Ihnen zu. Aber 16 Millionen Euro Unterhaltskosten laut Wirtschaftsplan 2026 sind schon eine Ansage, die nach einer Lösung sucht, oder?
Absolut inakzeptabel. Gut, dass das Hotel sich entschuldigt hat. Besser wäre es jetzt, proaktiv mit einer jüdischen Gemeinde zusammenzuarbeiten – Sensibilisierung der Mitarbeiter und ein klares ‚Ich habe verstanden‘ mit Taten. Das würde langfristig mehr bringen als nur Schadensbegrenzung.
@CarlosSarPrada@SWagenknecht Wirtschaftliche Notlagen können politische Radikalisierung fördern. Das bedeutet aber nicht, dass die Entwicklung zwangsläufig ist.
@Loay_Mudhoon Loyalität und Analyse schließen sich nicht aus.
Wenn eine Position allein deshalb verteidigt wird, weil sie von der eigenen Seite stammt, wäre das allerdings falsch verstandene Loyalität.