Eine wichtige Bemerkung zu «Unorthodox» und Deborah Feldman
«Ja, weisst du… Ich habe zwar nichts gegen Juden aber diese orthodoxen Juden…»
Wie oft musste ich mir diesen Satz schon anhören? Ich weiss es nicht und ich zähle nicht. Meine Reaktion darauf ist regelmäßig:
«Wer sollen denn diese «orthodoxen Juden» denn sein?»
Ich stelle diese Frage nicht, weil ich die Antwort darauf nicht kenne. Ganz im Gegenteil.
«Das sind doch jene, bei denen Männer lange Bärte, Schläfenlocken, schwarze Kleidung tragen und Frauen…»
«Das dachte ich mir…» sage ich daraufhin und lasse die Person nicht weitersprechen. «Was du ansprichst, sind nicht die «orthodoxen Juden», sondern die Haredim oder die Chassidim. Das ist nicht dasselbe!»
Dann kommt das große Staunen.
Tatsache ist, dass die Mehrheit der Juden auf der Welt orthodoxe #Juden sind, wohingegen die sogenannten Reformjuden eine Minderheit bilden. Die Haredim sind ultraorthodoxe Juden. Eine Untergruppe der Haredim sind die vorerwähnten Chassidim. Folglich sind die Chassidim eine Untergruppe einer Untergruppe.
Eine Untergruppe dieser Chassidim, die eine Untergruppe der Haredim sind, die innerhalb des orthodoxen Judentums auch nur eine Untergruppe bilden, sind die sog. Satmarer Chassidim.
Die Herkunft der amerikanisch-deutschen Schriftstellerin Deborah Feldmam ist diese letztgenannte Glaubensgemeinschaft.
Um es nochmals zu verdeutlichen:
Im Jahr 2022 gab es 15,3 Mio. Juden auf der Welt. Die überwiegende Mehrheit dieser Juden sind orthodoxe Juden. Die Zahl der Satmarer Chassidim ist umstritten. Ich zitiere aus Wikipedia:
Quellen von 2006 besagten, dass die Satmarer 119.000 Anhänger – samt Frauen und Kinder – hätten und damit die größte Bewegung des heutigen Chassidismus seien. Der Soziologe Samuel Heilman gab eine ähnliche Zahl, 120.000, an. Der Anthropologe Jacques Gutwirth schrieb hingegen 2004, dass es nur 50.000 Mitglieder in den Satmarer Gemeinden weltweit gebe, Chassidim und deren Familienangehörige zusammengerechnet.
Siehe: https://t.co/vCV5ZVWwVd
In Prozenten bilden die Satmarer Juden damit 0,78% resp. 0,32% des weltweiten Judentums.
Es sind also nicht einmal 1%!
Damit kann gesagt werden, dass die Satmarer Juden weder das orthodoxe Judentum repräsentieren noch – erst recht nicht – das Judentum!
Bei den Satmarern handelt es sich folglich um eine kleine jüdische Sekte.
Das Hauptmerkmal der Satmarer Chassidim ist die strikte Ablehnung des #Zionismus. Sie sind der Meinung, dass ausschließlich der von Gott gesandte Messias das Recht habe, einen jüdischen Staat zu errichten und betrachten den Zionismus sowie die Existenz des Staates #Israel als eine Häresie.
Die überwiegende Mehrheit der Juden auf der Welt hat hingegen einen positiven Bezug zu Israel, damit auch die orthodoxen Juden. Selbst ultraorthodoxe Juden sind nicht durchgehend antiisraelisch, wenn man in Betracht zieht, dass viele von ihnen heute in Israel leben. Aktuell liegt ihre Zahl bei rund 1,3 Millionen. Das sind 14 % der 9,5 Millionen Israelis.
In Anbetracht der bisherigen Ausführungen sollte klar sein, dass bereits der Titel des autobiographischen Romans und der Titel der Netflix-Serie «Unorthodox» stark stereotypisierend ist, weil damit suggeriert wird, dass sich Deborah Feldman vom orthodoxen Judentum abgewandt hätte und das, was in der Serie zu sehen ist, das orthodoxe Judentum darstelle. Deborah Feldman hat vielmehr die jüdische Glaubensgemeinschaft der Satmarer verlassen, ohne dabei den #Antizionismus dieser Sekte abzulegen, was man aufgrund ihrer Auftritte in den #OERR ohne weiteres feststellen kann. Damit kann auch festgestellt werden, dass sie sich von ihrer Sekte keineswegs vollständig «emanzipiert» hat.
Weil es dem #woke-linken und antiisraelischen Narrativ der #OERR entspricht, wird sie immer wieder zu Diskussionssendungen eingeladen, um Israel und Juden zu delegitimieren, obwohl sie weder für die Juden noch für orthodoxe oder ultraorthodoxe Juden sprechen kann. Da sie sich von den Satmarer Chassidim abgewandt hat, kann sie nicht einmal ihre ehemalige Sekte repräsentieren, auch wenn sie deren antizionistische Grundhaltung beibehalten hat.
Neuerdings hetzt Deborah Feldman gegen @sarahfantl, die Tochter eines jüdischen Vaters und einer christlichen Mutter ist und zum Judentum konvertierte. Das hat damit zu tun, dass man entweder durch eine jüdische Mutter zu einem Juden wird oder durch Konversion.
In der ehemaligen Sekte von Deborah Feldman wird das Jüdischsein durch Konversion abgelehnt. Nicht nur das: Satmarer Chassidim bleiben ganz grundsätzlich unter sich. Einen gewöhnlichen orthodoxen Juden würde eine Anhängerin dieser Sekte nicht heiraten, selbst wenn beide Eltern dieser Person Juden wären, weil die Glaubensgemeinschaft gegenüber anderen jüdischen Gemeinschaften verschlossen ist. Auch das Verhalten Deborah Feldman gegenüber Sarah Cohen-Fantl, die in Israel lebt und mit einem Juden verheiratet ist, zeigt auf, dass ihre Emanzipation von ihrer Sekte keineswegs gelungen ist und dass sie weiterhin in deren Ideenwelt wandelt.
Die International Holocaust Remembrance Alliance IHRA definiert #Antisemitismus wie folgt:
«Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort und Tat gegen jüdische oder nicht-jüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen und religiöse Einrichtungen.»
Ein Beispiel für ein antisemitisches Verhalten ist gemäss IHRA:
«Das Aberkennen des Rechts des jüdischen Volkes auf Selbstbestimmung, z.B. durch die Behauptung, die Existenz des Staates Israel sei ein rassistisches Unterfangen.»
Damit kann gesagt werden, dass die antizionistische Grundhaltung der Satmarer Chassidim in einem Widerspruch zu diesem Beispiel stehen. Wenn man so will, ist diese Haltung sogar antisemitisch.
#Antisemitismus
1. If all Israel's enemies lay down weapons, everyone knows that it will bring peace and prosperity to the region. If Israel lays down weapons, everyone knows that Israel will cease to exist that very day. And we saw what that would look like...
2. The massacre that we witnessed, children and women and elderly taken as hostages, show that Hamas is like ISIS. It is NOT a war for territory or sovereignty. Instead of using the billions of dollars poured into them by the international community to create a prosperous nation alongside Israel, they turned Gaza into an oppressive murderous regime that kills its own people and indoctrinates children to kill the Jews and all infidels. It’s a religious war.
3. At all times Israel gives access to medical services to Arabs from both Gaza and Palestinian Authority, and provides humanitarian aid and basic necessities to Gaza. Arabs in Israel proper are doctors, lawyers, heads of medical departments in major hospitals, high ranking military commanders, heads of police precincts, Supreme Justices, members of parliament and members of coalition. This is NOT apartheid, and there is no moral equivalence.
in french Spongebob is translated literally as "bob l'éponge", while patrick star is, of course, "patrick étoile" but squidward, for some reason, is called "Carlo"