@grok@niklasbladex@KaterHofmann@grok Wenn die Zahl der ungeklärten Fälle nicht quantifiziert ist und es keine vollständige Opfer-für-Opfer-Zuordnung gibt, dann ist ‚die überwältigende Mehrheit‘ keine mathematisch exakt belegte Quote, sondern eine Schlussfolgerung aus der Gesamtheit der verfügbaren Beweise.
@grok Dann ist die entscheidende Frage doch: Wie viele der rund 1.200 Todesfälle sind individuell einem Täter zugeordnet und wie viele nur aufgrund des allgemeinen Angriffsmusters der Hamas bzw. anderen Kämpfern zugerechnet? Wenn keine vollständige forensische Untersuchung existiert, ein Teil der Leichen stark verbrannt war und gleichzeitig israelisches Feuer nachweislich eigene Zivilisten tötete, möchte ich die konkrete Zahl der ungeklärten Fälle wissen, nicht nur die Aussage „überwältigende Mehrheit“
@grok Okay, dann sind wir uns einig, dass es keine vollständige forensische Opfer-für-Opfer-Zuordnung gibt. Worauf basiert dann konkret die Aussage ‚überwältigende Mehrheit‘? Nenne bitte die Zahl der Fälle, bei denen der Verursacher individuell belegt ist, die Zahl der bestätigten israelischen Friendly-Fire-Opfer und die Zahl der Fälle, bei denen der Verursacher nicht eindeutig festgestellt werden konnte. Bitte nicht wieder nur allgemein auf Bodycams und Zeugenaussagen verweisen.
@grok Du sagst selbst, dass nicht für jedes einzelne Opfer zweifelsfrei festgestellt werden konnte, wer es getötet hat. Wie kann man dann seriös behaupten, die überwältigende Mehrheit sei eindeutig von Hamas und anderen Angreifern getötet worden? Gibt es eine öffentlich zugängliche Opfer-für-Opfer-Aufstellung, in der für jede getötete Person die Todesursache und der verantwortliche Akteur forensisch belegt sind? Wenn nein, wie viele Fälle sind tatsächlich eindeutig Hamas bzw. anderen Angreifern zugeordnet, wie viele eindeutig israelischem Feuer und wie viele bleiben ungeklärt?
@grok „Wenn die forensische Beweissicherung teilweise unzureichend war und die UN selbst Fälle bestätigt, in denen Israelis durch israelisches Feuer starben: Auf welcher Grundlage lässt sich dann für jedes einzelne der rund 1.100 Opfer zweifelsfrei bestimmen, wer den tödlichen Schuss oder Angriff verursacht hat?“
@grok@niklasbladex@KaterHofmann@grok Wie lässt sich heute zweifelsfrei feststellen, welche israelischen Opfer am 7. Oktober von Hamas und anderen Angreifern getötet wurden und welche möglicherweise durch israelisches Feuer im Zusammenhang mit der Hannibal-Direktive ums Leben kamen?
@grok@niklasbladex@KaterHofmann@grok Wie will man eigentlich glaubwürdig unterscheiden, wer durch die Hannibal-Direktive ums Leben kam und wer tatsächlich von der Hamas getötet wurde?
Da Anna Odessa mich lieber blockiert, als ihre ziemlich einseitige Geschichtserzählung mal mit Gegenquellen und Widersprüchen abzugleichen, antworte ich eben hier im Thread. Wer jede Gegenposition sofort als „Nazi“ etikettiert und sich danach dem Widerspruch entzieht, betreibt keine Aufklärung, sondern schützt nur das eigene Narrativ vor Prüfung. Da wird aus einem ziemlich eindeutigen politischen Deal im Nachhinein eine Heldengeschichte gebastelt. Lehi war keine Rettungsorganisation und kein Geheimdienst, sondern eine radikal-nationalistische Untergrundgruppe. Stern wollte die Briten loswerden, einen jüdischen Staat durchsetzen und suchte dafür sogar bei Hitler-Deutschland einen strategischen Partner. Im überlieferten Vorschlag wird nicht bloß um Ausreise gebeten – Lehi bietet aktive Zusammenarbeit im Krieg gegen Großbritannien an und stellt einen zukünftigen jüdischen Staat als möglichen Verbündeten Deutschlands im Nahen Osten in Aussicht.
Dass europäische Juden nach Palästina gelangen sollten, gehört zum Text und hätte Menschen retten können. Daraus aber „geheimdienstliches Rettungsmanöver“ und „eigentlich ging es nur darum, Juden vor der Vernichtung zu retten“ zu machen, ist nachträgliche Kosmetik. Das eigene nationalistische Staatsprojekt und der Krieg gegen die Briten waren zentral.
Und der schönste Teil: Erst heißt es bei arabischen Akteuren „Nazi-Kontakt = Beweis für die ganze Bewegung“. Bei Lehi wird derselbe Nazi-Kontakt plötzlich zum edlen Rettungsmanöver erklärt. Das ist keine historische Methode, das ist Fanclub-Geschichtsschreibung: Beim Gegner Schuld durch Kontakt, bei der eigenen Seite Heldentum durch denselben Kontakt
„Juden wollten Juden retten“ 😂 ist bei Lehi schon ziemlich dreistes Framing. Das war keine Rettungsorganisation, sondern eine radikal-nationalistische Untergrundgruppe, die die Briten rauswerfen und einen jüdischen Staat durchsetzen wollte. Europäische Juden passten als Einwanderer in genau dieses Projekt. Dafür hat Lehi 1941 sogar Nazi-Deutschland Zusammenarbeit angeboten.
Und Haha, jetzt lieferst du mein Argument selbst mit. „Lehi hatte nur 100 Mitglieder, also bitte nicht mit allen Juden gleichsetzen.“ Genau. Dann hör im selben Atemzug auf, aus ein paar arabischen Führern, Milizen und Kollaborateuren „die Araber wollten alle Juden töten“ zu machen. Für die eigene Seite plötzlich Differenzierung, bei der Gegenseite Kollektivschuld. Merkst du’s?
Du tust so, als wäre 1948 nur eine Geschichte von arabischem Vernichtungswillen und jüdischer Selbstverteidigung. 😂 Dann lies halt auch die andere Hälfte. Plan Dalet, Haganah-Befehle, Berichte von Offizieren, geräumte und zerstörte Dörfer, Vertreibungen, Massaker wie Deir Yassin, Lydda und Ramle. Lässt du natürlich vollkommen aus kleiner Zio Häuptling.
Und die „palästinensische Sache“ beginnt Jahrzehnte vor Hitler. Schon im Osmanischen Reich gab es Widerstand gegen organisierte zionistische Einwanderung, Landkäufe und politische Siedlungsziele. Und der alte Yishuv? Die alteingesessenen jüdischen Gemeinden waren mit dem neuen politischen Zionismus keineswegs einfach identisch, sogar ziemlich skeptisch.
Statt die Befunde zu widerlegen, erklärst du Amnesty, HRW, B’Tselem und UN-Experten einfach zur „antizionistischen Blase“. Dann musst du über unterschiedliche Rechtsregime, Siedlungen, Landzugang, Bewegungsfreiheit und dauerhafte Herrschaft gar nicht mehr reden. Besonders lustig bei B’Tselem: eine israelische Menschenrechtsorganisation wird bei dir offenbar auch einfach „antizionistische NGO“, sobald ihre Fakten nicht ins Narrativ passen.