@HannaHansen Wir Muslime halten an unsere Identität fest wie die Kleidungsordnung, aber durch den Hass und die ständige Assimilationspolitik wird uns vorgegaukelt wie wir zu leben haben, wir halten weiter an unsere Prinzipien fest aber anscheinend macht es die BRD nicht, wie in alten Zeiten.
@HannaHansen Wir Muslime halten an unsere Identität fest wie die Kleidungsordnung, aber durch den Hass und die ständige Assimilationspolitik wird uns vorgegaukelt wie wir zu leben haben, wir halten weiter an unsere Prinzipien fest aber anscheinend macht es die BRD nicht, wie in alten Zeiten.
Apollo News bietet ein anschauliches Beispiel dafür, wie in einem rhetorischen Switch von „Islamismus“ auf den Islam und die Muslime gewechselt wird. Der Islamismus-Begriff dient dabei nur als Feigenblatt für die eigentliche Botschaft: Auch sozial und visuell integrierte Muslime seien Feinde der westlichen Gesellschaften.
Seit dem Anschlag auf den CSD wird Burhand Kesici vermehrt zitiert, um ihm - unter Verweis auf ein Interview - eine gewisse Mitverantwortung zuzuschreiben.
Kesici hatte sich kritisch zu einer Plakatkampagne geäußert, die Homosexualität als Teil einer „islamischen Normalität“ darstellte. Seine religiöse Einordnung, die im Sinne der klassischen islamischen Normenlehre von einer „Abnormalität“ sprach und die Kampagne als unzulässige Falschdarstellung religiöser Gebote rügte, wird in der aktuellen Debatte als „geistige Brandstiftung“ deklariert.
Hier wird suggeriert, dass die bloße Artikulation von Glaubenssätzen Gewaltakte nicht nur begünstige, sondern diese auch rhetorisch flankiere.
Dabei ist eine Mitverantwortung viel eher aufseiten jener Akteure zu verorten, die derartige Kampagnen initiieren und steuern. Sie sind es, die die queere Szene ganz gezielt als politische Gegenbewegung zum „konservativen Islam“ inszenieren, instrumentalisieren und in Stellung bringen. Dadurch wurde die Wahrnehmung der queeren Szene verändert - weg von einer Gruppe, die gesellschaftliche Toleranz und rechtliche Gleichberechtigung anstrebt, hin zu einer aktivistischen Speerspitze, die in eine islamfeindliche Agenda eingebunden ist.
Dieser Mechanismus folgt einem bekannten Muster: Bereits in der Vergangenheit gelang es, große Teile der feministischen Bewegung erfolgreich in eine säkulare, antiislamische Front einzubinden.
In der Gesamtbetrachtung ist diese strategische Instrumentalisierung und die daraus resultierende Wahrnehmung ein weitaus stärkerer Katalysator für Feindseligkeiten als die bloße, erwartbare Artikulation religiöser Standpunkte durch Repräsentanten der Religionsgemeinschaft. Der Anschlag könnte als die tragische Eskalation einer selbsterfüllenden Prophezeiung verstanden werden - als Ergebnis einer permanenten Kultivierung von politischen Frontstellungen.
Volksaufklärung und Propaganda!
In seinem Kommentar „Seuta ist ein Warnsignal“ beschreibt Alexander Kissler die Ereignisse in Ceuta. Was hier als pointierte politische Meinungsäußerung zur europäischen Asylpolitik verkauft wird, ist bei genauerer Betrachtung ein äußerst manipulatives Textgefüge.
Der Kommentar bedient sich einer Methode, die in der Geschichte totalitärer Agitation verwurzelt ist. Insbesondere die Parallelen zu rhetorischen Figuren von Joseph Goebbels sind erkennbar: das Schüren existenzieller Urängste und dem Aktivieren codierter Feindbilder zur Durchsetzung radikaler politischer Forderungen.
Das prägnannteste Merkmal von Kisslers Kommentar ist die Militarisierung einer migrationspolitischen Krise. Menschen auf der Flucht werden kollektiv als „Invasoren“, der Grenzübertritt als „Invasion“und „Landnahme“ bezeichnet. Durch diese sprachliche Verschiebung wird ein ziviler Vorgang in ein kriegerisches Szenario umgedeutet.
Diese der Entmenschlichung und Kollektivierung war ein Kernbestandteil der NS-Propaganda. Wenn Goebbels in seinen Reden vor dem „Ansturm“ aus dem Osten warnte, entzog er den Individuen gezielt ihr Menschsein und verwandelte sie in eine amorphe, bedrohliche Masse. Indem Kissler spezifisch von einer „islamischen Invasion“ spricht, verknüpft er zudem rassistische mit religiösen Feindbildern, um das Bild eines unvereinbaren Kulturkrieges zu zeichnen.
Wer zivile Menschen als militärische Angreifer definiert, legitimiert im nächsten Schritt jede Form der Gewalt und Entrechtung zu deren Abwehr.
Ein zentraler ideologischer Baustein des Kommentars zeigt sich in Kisslers Angriff auf den spanischen Ministerpräsidenten, den er als „Internationalisten“ bezeichnet, der die Unterschiede zwischen Inländern und Ausländern entwerten wolle. Dieser Begriff fungiert als klassische „Dog Whistle“ - als Codewort, das für das eingeweihte Publikum. In der modernen rechtspopulistischen Rhetorik schließt „Internationalist“ nahtlos an den Begriff des „Globalisten“ an.
Beide Begriffe haben ihren Ursprung im antisemitischen Stereotyp des „vaterlandslosen“ oder „wurzellosen Kosmopoliten“. Der Antisemitismus dichtete Juden über Jahrhunderte eine Unfähigkeit zur nationalen Integration an; sie wurden als transnationale, geheime Elite beschrieben, die im Verborgenen die Fäden ziehe, um Staaten zu schwächen. Indem Kissler behauptet, ein „internationalistischer Geist“ gefährde die nationale Sicherheit und eine Elite folge einem „zynischen Kalkül“, bedient er exakt diesen Sündenbock-Mechanismus. Es ist die Erzählung einer bürgerfernen, abgehobenen Kaste, die das eigene Volk verrät, indem sie mit dem äußeren Feind paktiert.
Diese Eliten-Erzählung stützt ein weiteres Narrativ: das der „Dolchstoßlegende“. Die Ursache für die Krise an den Außengrenzen wird von Kissler in das Innere verlagert. Er spricht von einer „suizidalen Rechtslage“, verurteilt die Rechtsprechung europäischer Gerichte und behauptet, der Kontinent fessele sich selbst.
Nicht der äußere Druck allein ist demnach die Gefahr, sondern die moralische und juristische „Zersetzung“ im Inneren. Goebbels und die Nationalsozialisten nutzten exakt diese Argumentation, um die Weimarer Republik, den Parlamentarismus und die Justiz als „schwach“, „volksfern“ und letztlich lebensunfähig darzustellen. Bei Kissler wird die rechtsstaatliche Einzelfallprüfung im Asylrecht zu einem „suizidalen“ Akt umgedeutet . Damit wird suggeriert, dass die Einhaltung von rechtsstaatlichen Verfahren den kollektiven Selbstmord der eigenen Kultur herbeiführt.
Um den Kreis der Propaganda zu schließen, erzeugt Kissler eine zeitliche und existenzielle Dringlichkeit. Er behauptet, es sei „wenige Sekunden vor 12 vor dem großen migrationspolitischen Knall“. Sollte Europa nicht sofort gegensteuern, sei es „vorbei mit Europa und mit Abendland“.
Diese Finalität („Es ist vorbei“)soll den Rezipienten aufwiegeln. Es wird ein psychologischer Ausnahmezustand erzeugt, in dem rechtliche Bedenken als Schwäche erscheinen. Wenn der Untergang unmittelbar bevorsteht, wird jede extreme Gegenmaßnahme alternativlos. Kisslers finale Forderung, dass Europa sich „als Festung begreift und zur Festung wird“ und das bestehende Asylrecht überwinden muss, spiegelt die Dynamik von Goebbels’ Frage nach dem „totalen Krieg“ wider: Weil die Bedrohung absolut ist, müssen auch die eigenen Maßnahmen absolut, unbarmherzig und frei von rechtsstaatlichen Fesseln sein.
Alexander Kisslers Kommentar ist alles andere als ein Beitrag zu einer sachlichen Debatte. Er ist ein Lehrstück moderner, rechtsextremer Agitation, die sich präzise der psychologischen und rhetorischen Werkzeuge historischer Totalitarismen bedient. Durch die Entmenschlichung von Geflüchteten mittels kriegerischer Begriffe, das Heraufbeschwören einer apokalyptischen Endzeit und das Aktivieren von Chiffren wie dem „Internationalisten“ bereitet der Kommentar den sprachlichen Nährboden für die Entwertung von Rechten. Die Parallele zu Goebbels liegt nicht in einer offenen Rekonstruktion des Nationalsozialismus; sie liegt in der manipulativen Mechanik einer Sprache, die systematisch Angst erzeugt, um den Verzicht auf Rechtsstaatlichkeit und Menschlichkeit als Rettung zu verkaufen.
https://t.co/wOMglUh3JC
Der Begriff „Islamismus” ist ein Kampfbegriff. Unter dem Deckmantel der „Extremismus“-Bekämpfung wird versucht, den Muslimen ihre Werte aus dem Kopf zu reden. Das ist kein Kampf gegen Extremismus – das ist ein medialer Kampf gegen den Islam in Deutschland.
Das ist der Kollaterschaden des eigenen Narrativs. Islamismus und Rechtsextremismus seien - das habe die Geschichte gezeigt - Brüder im Geiste, hieß es. Jetzt, da diese Erzählung verfängt, wollen ausgerechnet die Verfechter dieses Unsinns nichts mehr davon wissen.
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Auf NIUS Live wurde Ahmad Mansour mit folgenden Worten zitiert: „Wir brauchen eine Brandmauer gegenüber dem Islam als Ganzes, als Geistesgebilde, das unsere Lebensart bedroht.“(Wolfgang Herles)
Sollte diese Aussage so stimmen, wäre dies ein Beleg dafür, wie weit Mansours Aversion geht. Ist die Darstellung jedoch falsch wiedergegeben, zeigt es nur, wie bei NIUS Falschinformationen verbreitet werden.
Wir werden sehen, ob Ahmad Mansour dieses Zitat bestätigt, richtigstellt oder im Sinne eines strategischen Kalküls einfach ignoriert. Letzteres wäre muss als Ausdruck einer Agenda gewertet werden.
https://t.co/GmakP5riXr
Der deutsche #Verfassungsschutz soll künftig deutlich mehr Befugnisse erhalten. Geplant sind unter anderem Online-Durchsuchungen, neue „aktive“ Eingriffsmöglichkeiten und weitreichendere Macht für den Inlandsgeheimdienst.
Doch die entscheidende Frage lautet nicht, welche Befugnisse der Verfassungsschutz erhält.
Die entscheidende Frage lautet: Gegen wen werden diese Befugnisse eingesetzt?
In diesem Video analysiere ich die geplanten Reformen und zeige anhand öffentlicher Aussagen des Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz sowie der offiziellen Veröffentlichungen der Behörde, warum diese Entwicklung für die muslimische Community von besonderer Bedeutung ist.
Was versteht der Verfassungsschutz unter „#Radikalisierung“? Welche islamischen Überzeugungen werden offiziell als Ideologiemerkmale des „Islamismus“ eingeordnet? Warum richtet sich der Fokus zunehmend auf das sogenannte „legalistische“ Spektrum?
Die Diskussion darf sich nicht nur um neue Befugnisse des Verfassungsschutzes drehen, sondern gegen wen diese Befugnisse eingesetzt werden. Wenn wir uns die sogenannten Ideologiemerkmale des „#Islamismus“ anschauen, dann wird klar, um wen es geht. Muslime sind im Visier.
Möge Allah (t) uns Standhaftigkeit schenken, unsere Herzen auf dem #Islam festigen und die Muslime vor jeder Ungerechtigkeit bewahren.
https://t.co/S2cbi7y3fv
Der deutsche #Verfassungsschutz soll künftig deutlich mehr Befugnisse erhalten. Geplant sind unter anderem Online-Durchsuchungen, neue „aktive“ Eingriffsmöglichkeiten und weitreichendere Macht für den Inlandsgeheimdienst.
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Die entscheidende Frage lautet: Gegen wen werden diese Befugnisse eingesetzt?
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Was versteht der Verfassungsschutz unter „#Radikalisierung“? Welche islamischen Überzeugungen werden offiziell als Ideologiemerkmale des „Islamismus“ eingeordnet? Warum richtet sich der Fokus zunehmend auf das sogenannte „legalistische“ Spektrum?
Die Diskussion darf sich nicht nur um neue Befugnisse des Verfassungsschutzes drehen, sondern gegen wen diese Befugnisse eingesetzt werden. Wenn wir uns die sogenannten Ideologiemerkmale des „#Islamismus“ anschauen, dann wird klar, um wen es geht. Muslime sind im Visier.
Möge Allah (t) uns Standhaftigkeit schenken, unsere Herzen auf dem #Islam festigen und die Muslime vor jeder Ungerechtigkeit bewahren.
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Murat Kayman versucht, Zwietracht innerhalb der islamischen Community zu säen, indem er behauptet, Verbandsführer würden „mit Arabern nicht zusammenarbeiten“ und „Arabern nicht vertrauen“. Dieser systematische Spaltungsversuch wird scheitern. Wir lassen uns nicht gegeneinander ausspielen!
Sind die Übergänge vom Nationalsstaatsidee über den Patriotismus hin zum Nationalismus und einem ungezügelten Volkswillen, der letztlich den Faschismus begünstigt, nicht fließend?
Können sich Nationalisten und Faschisten nicht gerade deshalb so unbehelligt im patriotischen Raum bewegen, weil sie im Kern dieselben Werte besitzen? Und hatte nicht selbst der Nationalsozialismus etwas mit der Volkssouveränität "zu tun", weil sich Adolf Hitler permanent auf den Volkswillen berief?
Was auf den ersten Blick wie eine Provokation wirkt, ist das exakte Spiegelbild einer zutiefst manipulativen Methodik. Es ist genau jene Logik der Sippenhaft, derer sich Akteure von Ahmad Mansour über Susanne Schröter bis hin zu Beatrix von Storch nach dem Anschlag auf den CSD bedienen: „Es ist auch das islamische Umfeld, in dem Islamisten untertauchen können“, konstatierte die AfD-Politikerin, während Ahmad Mansour argumentiert, dass Muslime, die eigene Werte vertreten, die Wegbereiter von Attentätern seien.
Das ist der durchschaubare Versuch, den Islam und die Muslime - teils unverblümt, teils verklausuliert - für ein Verbrechen in Mithaftung zu nehmen.
Hier wird das emotional aufgeladene moralische Zeitfenster instrumentalisiert, um islamfeindliche Narrative zu verfestigen.
Wir werden uns als Muslime von dieser Strategie weder einschüchtern noch unserer Integrität berauben lassen; wir werden nicht zulassen, dass unsere Werte mit dieser Bluttat in einen kausalen Zusammenhang gebracht werden und unsere Community als subversive Struktur gebrandmarkt wird.
#b2507
https://t.co/y17OvhfibF Die zunehmende Fokussierung auf Schulen im Kontext antiislamischer Debatten geschieht nicht zufällig, sondern als Teil einer kalkulierten Strategie. Durch alarmistische Berichte über Halal-Essen, Fasten oder religiöse Peergroups wird ein regulatorischer Handlungsbedarf konstruiert, um restriktive Eingriffe zu rechtfertigen. Das Ziel islamfeindlicher Akteure ist eine Transformation von Schulen zu rein säkularisierten Erziehungsanstalten. Ein solcher ideologischer Zugriff auf das Bildungssystem ist eigentlich typisch für autoritäre Regime.
#Islam #Kopftuch
Gegenvorschlag: Macht die Ibn-Rushd-Goethe-Bude zu einer Gedenkstätte für die Opfer des antiislamischen Vigilantismus und widmet sie Marwa El-Sherbini.