Wolfgang Büscher ist 2000 Kilometer von Berlin nach Moskau gewandert. Als er sein zu schreiben begann, den Rhythmus des Gehens nachahmend, fiel ihm auf – das sind ja Hexameter.
2021 hat er in der #masterclass#sachbuch davon erzählt @reportageschule @rowohlt@welt
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.. wie ich das Buch 2009 zufällig entdeckte und es wie im Rausch in einem Rutsch durchlas. 2021 erfuhr ich von Wolfgang , wie er es gemacht hatte.
Bin gespannt, was ich dieses Jahr in der #masterclass#sachbuch lerne.. 👇
@reportageschule
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Zuerst machte er es unbewusst. Dann fiel es ihm auf - und er setzte die Hexameter bewusst ein. Und erzeugte so den Sog, den "Berlin-Moskau" so unnachahmlich entfaltet. Ich weiß es noch genau: ...
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10 Jahre Denkarbeit.
Dann wusste Florian Illies, wie er "1913" erzählen würde.
Den Bestseller, zigfach übersetzt, der ein Genre begründete.
In der letzten #sachbuch#masterclass hat er davon erzählt.
@sfischerverlage @zeitonline
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Sollte er über jene schreiben, die 1929 geboren wurden und die BRD prägten?
Oder über das Jahr 1903? Oder 1926?
Zehn Jahre recherchierte er, bis er wusste: Es musste 1913 sein.
Duchamps Pissoir. Der Vorabend des Krieges
"Ein Jahr im Windschatten der Geschichte.“
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Und dann hat er alles in schnellen Schnitten zusammengefügt.
Immer im Wechsel: ernst, heiter, neutral.
Abstraktes konterte er durch Körperlichkeiten.
Wetter erzeugte Atmosphäre.
Und Rilke hatte Schnupfen.
Fünf Quellen nutzte er vor allem:
1. Briefe.
2. Beschreibungen von Hassern und Bewunderern
3. detailverliebte Schriften lokaler Hobbyhistoriker
4. Zeitschriften aus jener Zeit
5. Und dann fuhr er hin. Hörte man vom Hotelzimmer aus das Meer?
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