"Wenn man darüber nachdenkt, ist ein Häuptling eigentlich der größte Cuck im ganzen Stamm. Alle seine Eroberungen und Raubzüge dienen doch letztlich nur dazu seinen Kriegern mehr Land und Reichtum zu bringen. Seine klugen Schiedssprüche und Gesetze werten seinen eigenen Nachwuchs nicht genetisch auf, sondern verbessern nur den Genpool seines Volkes. Okay, jetzt hat er wieder einen Feigling und einen Dieb erhängt. Wer profitiert? Sein Sohn wurde dadurch nicht mutiger oder ehrlicher, aber sein Volk. Er arbeitet quasi nur dafür das perfekte Nest zu erschaffen, von dem andere Männer profitieren."
Ja, ohne germanische Völkerwanderung und der daraus gewachsenen lateinisch-germanischen Synthese hätte es das Abendland nicht gegeben. Und ohne indogermanische Eroberungszüge zuvor nicht mal diese Völkerwanderung.
Davon kann man aber keine allgemeine positive Migrationstheorie ableiten. Wenn überhaupt, dann müsste es zu einer grundsätzlichen Ablehnung führen, denn offensichtlich bedeutete »Migration« historisch in der Regel Eroberung, Unterwerfung, Verdrängung – und keine konsensuale Eingliederung.
Gerade bei einer überalterten Gesellschaft mit sozialen Problemen (Eheschließungen, Geburtenrate usw.) ist Migration eine existenzielle Gefahr. Aber um das zu verstehen, müsste man natürlich eine ethnozentrische Position einnehmen: wir sind die Nachfahren der (Indo-)Germanen bzw. Europäer, die einst diesen Kontinent genommen und kultiviert haben und müssen angesichts der historischen Erkenntnisse sicherstellen, dass keine andere, außereuropäische Gruppe dasselbe mit uns anstellt.
Aber aus irgendeinem Grund können die meisten Westler diesen logischen Schritt nicht gehen. Ihr abstraktes Denken bastelt irgendwelche Gesetzmäßigkeiten zusammen, von deren Wirkung sie sich nicht betroffen fühlen.