Zehn Zeilen genügen
Wie die EU Menschen ohne Anklage, ohne Anhörung und ohne Urteil die Existenz entzieht.
Im Dezember 2025 konnte ein Mann in Brüssel kein Brot mehr kaufen.
Kein Gericht hatte ihn verurteilt. Keine Staatsanwaltschaft hatte ihn angeklagt. Er war nicht einmal angehört worden. Er erfuhr davon aus dem Amtsblatt.
Jacques Baud. Schweizer. Oberst im Generalstab a. D. Früher beim Nachrichtendienst seines Landes, danach bei den Vereinten Nationen, 2014 für die NATO in der Ukraine. Heute schreibt er Bücher über diesen Krieg. Bücher, die vielen nicht gefallen. Muss man auch nicht mögen.
Am 15. Dezember 2025 setzte ihn der Rat der Europäischen Union auf eine Liste. Die Begründung umfasst zehn Zeilen. Er sei ein „Sprachrohr für prorussische Propaganda".
Zehn Zeilen. Das war alles.
Was daraus folgte, war der blanke Horror:
Konten gesperrt. Karte gesperrt. Jede Zahlung an ihn verboten — auch von Freunden. Kein Gehalt, kein Honorar, kein Verlagsvertrag. Ein- und Ausreiseverbot für die gesamte EU. Er lebt in Brüssel. Er sitzt dort fest.
Sieben Wochen lang brachten ihm Menschen, die er vorher nicht kannte, wöchentlich Lebensmittel. Anfang Februar 2026 erlaubten ihm Behörden dann „aus humanitären Gründen", von seinem eigenen Geld die Miete und das Essen zu bezahlen.
Aus humanitären Gründen. Von seinem eigenen Geld.
Die Schweiz hat diese Sanktion nie übernommen. Schweizer Banken und Versicherungen kündigten ihm dennoch die Verträge. Die Liste wirkt auch dort, wo sie gar nicht gelten sollten - die Schweizer Banker stecken bereits tief im Anus der EU.
Man könnte nun hochtabend erklären - Schweizer Angelegenheit.
Ist es nicht.
Hüseyin Doğru. Geboren in Frankfurt am Main. Deutscher Staatsbürger. Journalist aus Berlin. Seit Mai 2025 auf einer solchen Liste.
Konten gesperrt. Arbeiten verboten. Ausreise verboten. Zum Leben freigegeben: 506 Euro im Monat. Seine Redaktion musste schließen. Er hat drei kleine Kinder.
Dann sperrte die Bank auch die Konten seiner Frau. Später die seiner Mutter, einer Rentnerin. Begründung: ein angebliches „Kontrollverhältnis".
Das Verwaltungsgericht Köln fand dafür keine konkreten Anhaltspunkte. Die Behörde legte nicht einmal Rechtsmittel ein.
Man lasse das einen Moment stehen: In Deutschland wurden 2025 die Ersparnisse einer Rentnerin eingefroren, weil ihr Sohn Journalist ist.
Wer entscheidet so etwas?
Kein Richter. Ein Gremium. Nicht öffentlich. Ohne Anhörung des Betroffenen. Und einstimmig.
Einstimmig heißt: Deutschland hat zugestimmt.
Wer glaubt, das sei ein Ausrutscher, lese die Bundespressekonferenz vom 17. Dezember 2025. Der stellvertretende Regierungssprecher erklärte dort, alle, die „auf diesem Feld unterwegs" seien, müssten damit rechnen, dass es auch ihnen passiert.
Das war keine Warnung vor Missbrauch. Das war die Ansage.
Und der Tatbestand?
Er lautet in der Sprache der Verordnung: „Unterstützung oder anderweitige Erleichterung" koordinierter Informationsmanipulation.
Erleichtert nicht jede abweichende Meinung irgendetwas?
Das ist keine rhetorische Spitzfindigkeit. Das ist die Frage, ob es eine Grenze gibt. Eine erkennbare, vorher bestimmbare Grenze zwischen einer Meinung, die man haben darf, und einer, für die man sein Konto und sein Leben verliert. Wer sie in dieser Formulierung findet, möge sie zeigen.
Und noch etwas sollte jeder wissen, der jetzt spontan helfen möchte: Wer einem Gelisteten in Deutschland Geld, Wohnung oder Arbeit gibt, riskiert nach § 18 Außenwirtschaftsgesetz drei Monate bis fünf Jahre Freiheitsstrafe. Eine Geldstrafe ist im Grundtatbestand nicht vorgesehen. Seit Februar 2026 gilt das ab der Sekunde der Veröffentlichung — die frühere Schonfrist von zwei Tagen ist gestrichen. Sie sind also sofort ein Staftäter, wenn Sie einem EU Sanktioniertem helfen. Früher gab es das im Mittelalter auch. Da wurden Menschen für Vogelfrei erklärt. Jeder konnte und durfte diese sanktionslos töten.
Ein System, das Nachbarschaftshilfe zur Straftat macht, hat sich von dem entfernt, wozu es einmal geschaffen wurde: dem Zugriff auf Oligarchen und Kriegsprofiteure.
Was jetzt passiert
Eine ehemalige Richterin des Europäischen Gerichtshofs hält dieses Sanktionsregime für unvereinbar mit der EU-Grundrechtecharta und der Europäischen Menschenrechtskonvention.
Baud klagt in Luxemburg, Verfahren T-169/26. Solche Verfahren dauern Jahre. Wovon er in diesen Jahren leben soll, steht in keinem Rechtsakt.
Das ist die eigentliche Konstruktion - dass der Justitzgewährungsanspruch in seinem Kern für diejenigen auf der List abgeschafft wurde. Sie sollen aller Mittel eines Rechtsstaates beraubt werden, um zu offenbaren, dass der Totalitarismus bereits in Gestalt einer EU Krake begonnen hat und alle Errungenschaften einer zivilisierten Gesellschaft fortan übe Board geworfen werden sollen, für alle, die willkürlich zum "Staatsfeind" erklärt wuden.
Ich erinnere mich an meine 10. Klasse Fahrt 1988 gerade ein Jahr, nachdem wir die DDR nach einem Ausreiseantrag verlassen konnten. Alle Schüler meiner Klasse konnten die Grenze nach Ostberlin passieren. Als es zu meiner Passkontrolle in der Friedrichstaße kam (ich war 16 Jahr alt) packten mich zwei Grenzpolizisten und eklärten: "Sie sind ein Staatsfeind der Deutschen Demokratischen Republik". Beide Gymnasiallehrer hörten das - keiner reagierte - sie sahen bei meiner Abführung zu und setzten ihren Klassenausflug fort. Die Menschen auf der Sanktionsliste müssen ein ähnliches sürealistisches Gefühl gehabt haben.
Der Eingriff wirkt sofort, der Rechtsschutz kommt beabsichtigt extrem später. Sehr viel später. Und bis dahin ist alles weg — Beruf, Einkommen, Ruf.
Der Punkt
Man muss Jacques Bauds Ansichten nicht teilen. Man muss keine einzige davon teilen.
Genau darum geht es.
Meinungsfreiheit für Meinungen, die einem gefallen, kostet nichts und beweist nichts. Einen Rechtsstaat erkennt man daran, wie er mit denen umgeht, deren Meinung er verachtet.
Zehn Zeilen. Kein Richter. Kein Urteil. Kein Konto und das Leben zerstört.
Wer das für vertretbar hält, sollte eine Frage beantworten: Welche zehn Zeilen müsste jemand über Sie schreiben?
This man’s testimony before Ohio’s legislature on what is taking place with data center development, its industry outlook and ultimate impact to communities is over target 🎯
Brilliant idea to compel multi-year state bonding of projects to payroll if industry downsizes to not leave communities cleaning up the blight.
Verpackungsbeauftragter in Indien?
Während hierzulande mit der neuen Verpackungsverordnung jeder Karton und jede Folie bis ins kleinste Detail reguliert wird, fliegt am anderen Ende der Welt die Verpackung einfach aus dem Kleintransporter direkt in den Fluss.
Man macht sich damit selbst lächerlich.
Globale Probleme löst man nicht mit noch mehr Regeln nur bei uns.
#PPWR #Verpackungsverordnung #Bürokratie #Umwelt
Man muss sich wirklich fragen, wie degeneriert Menschen in Deutschland sein können?
Ein geistig gesunder Richter hätte doch der Lederindustrie ganz freundlich erklärt, dass sie völlig übergeschnappt sind. Nein, Apfelleder muss als "vegan" deklariert werden! 🤦♀️🤦
a Stanford professor named Nick Parlante spent years writing short focused documents on C and put them all free online
Essential C is ~ 45 pages covering all the common features and techniques for the C language
he wrote at the bottom: "I hope you can share and enjoy this document in the spirit of goodwill in which it is given away"
that was in 2003 and it has been free ever since
Before we had silicon chips, we had needle and thread?
In the 1960s, NASA didn’t ‘upload’ code; they sewed it. To get Apollo 11 to the moon, skilled weavers (often called ‘Little Old Ladies’) literally hand-stitched software into physical objects.
By passing copper wire through tiny magnetic rings, they created Core Rope Memory. The logic was beautifully simple: wire through a ring was a ‘1’; wire around it was a ‘0’. Because the code was physically woven, it was virtually indestructible. It couldn’t be deleted, it couldn’t crash, and it survived the intense radiation of deep space with just 72 kilobytes of data: millions of times less than a single photo on your phone today.
It proves sometimes the most advanced tech is actually handmade.
Dennis Ritchie created C in the early 1970s without Google, Stack Overflow, GitHub, or any AI ( Claude, Cursor, Codex) assistant.
- No VC funding.
- No viral launch.
- No TED talk.
- Just two engineers at Bell Labs. A terminal. And a problem to solve.
He built a language that fit in kilobytes.
50 years later, it runs everything.
Linux kernel. Windows. macOS.
Every iPhone. Every Android.
NASA’s deep space probes.
The International Space Station.
> Python borrowed from it.
> Java borrowed from it.
> JavaScript borrowed from it.
If you have ever written a single line of code in any language, you did it in Dennis Ritchie’s shadow.
He died in 2011.
The same week as Steve Jobs.
Jobs got the front pages.
Ritchie got silence.
This Legend deserves to be celebrated.
Product Highlight: MAX40023 – Ultra-Low Power, Precision Nanopower Op Amp with Femtoamp Input Bias Current
The MAX40023 from Analog Devices is a single-channel, nanopower operational amplifier designed for battery-powered and high-impedance sensor applications where every picoamp and microamp counts — delivering exceptional DC precision with ultra-low power consumption.
Quick Specs
* Supply voltage range: 1.6 V to 3.6 V
* Quiescent current: 17 μA (typ) per amplifier
* Input bias current: < 1 pA (typ) at +25 °C
* Input offset voltage: 2 μV (max)
* Input voltage noise: 32 nV/√Hz @ 1 kHz
* Rail-to-rail input and output
* Unity-gain stable
* Shutdown mode: < 150 nA supply current
* Available in tiny 6-bump WLP and 8-pin μMAX packages
Key Advantages
* Femtoamp-level input bias current → perfect for high-impedance sensors (electrochemical, photodiodes, pH, gas) without loading the source
* Nanopower consumption → extends battery life dramatically in always-on portable and IoT devices
* Excellent DC precision (low V_OS, low drift) → maintains measurement accuracy over temperature and time
* Built-in EMI filtering → robust performance in noisy industrial, medical, and consumer environments
Typical Applications
* Wearable health & fitness devices (ECG, PPG, bio-impedance)
* Portable medical instruments (glucose meters, pulse oximeters)
* Electrochemical & gas sensor front-ends
* High-impedance photodiode trans-impedance amplifiers
* Battery-powered IoT sensor nodes (temperature, humidity, pressure)
* Remote environmental monitoring systems
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Which ultra-low-power precision op amp are you currently designing with — or what’s the toughest sensor interface challenge you’ve solved lately? Drop a comment below!
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