Der Konflikt um den Wolf gleicht mitunter einem Kulturkampf nach Schweizer Art. Im Walliser Nanztal zeigt er sich im Brennglas: Kein anderes Rudel reisst so viele Tiere, auch Esel und Katzen gehören offenbar zu den Opfern. Für den @BeobachterRat habe ich die Region besucht.
@basil_schoeni Warum muss man eigentlich mit abenteuerlichen Argumenten einen Slogan rechtfertigen, der bei einem gewichtigen Teil der von diesem Konflikt (Mit)Betroffenen Befremden hervorruft? Gerade wenn es doch angeblich um Freiheit und Frieden für alle geht?
Nach dreieinhalb Jahren beim «plädoyer»-Magazin habe ich mich entschieden, ab September neue berufliche Wege einzuschlagen. Wohin mich diese führen werden, ist noch offen. Fürs Erste werde ich als Journalist und Autor unter eigener Flagge tätig sein.
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Der EGMR verurteilte die Schweiz zuletzt häufig und in wichtigen Fällen. Doch Experten sehen die Gründe dafür weniger bei (welt)fremden Richtern – als vielmehr in Schwächen des Schweizer Systems und einem teils selbstgefälligen Menschenrechtsverständnis. -> plädoyer 3/24
@ch_zeier@AlmaHeim@HenrietteLevy@Georg_Haesler@AdvokatNoll@G_der_Gegenwart Ach, diese «from the river…»-Schlaumeiereien… Es ist doch so: Ein beträchtlicher Teil der Menschen mit jüd. Hintergrund ist ob dem Slogan mindestens befremdet. Wieso nicht einfach die üblichen Massstäbe der Rücksichtnahme (bzw. "Awareness") anwenden und die Parole sein lassen?
Der #EGMR hat gestern in Sachen #Klimaseniorinnen ein historisches Urteil gefällt. Am Verfahren beteiligt: Anwältin Cordelia Bähr und der EGMR-Richter Andreas Zünd. Zur Einordnung hier noch mal die im «plädoyer» erschienen Portraits dieser beiden Schlüsselfiguren.
«Kollektive Amnesie» bescheinigen die ao Bundesanwälte den Teilnehmern der mysteriösen Fifa-Geheimtreffen. Trotzdem stellten sie die Strafverfahren ein. Experte Markus Mohler hat für plädoyer 1/24 die Einstellungsverfügung analysiert – und kritisiert diese.
Heute geht es im Ständerat u.a. um Lärmschutz. Die Politik will die Schutzvorgaben lockern, nachdem das Bundesgericht zuletzt auf deren Einhaltung pochte. Über den «Clinch der Staatsgewalten» berichten wir ausführlich im aktuellen plädoyer.
Staatsanwaltschaften seien chronisch überlastet und teils kurz vor dem Zusammenbruch, hiess es zuletzt in versch. Medien. Doch es gibt Zahlen, die diese Darstellung relativieren – und wo es Probleme gibt, sind diese StrafverteidigerInnen zufolge oft hausgemacht. -> plädoyer 6/23
Ein Zibelimärit ist kein plausibler Grund für die Einschränkung von Grundrechten. Die Problematik von proklamiertem Antisemitismus und Auslöschungsphantasien könnten in der Güterabwägung bei aller berechtigten Behördenkritik aber auch von euch durchaus mal erwähnt werden @DJS_JDS
Das Wissen über Klöster und Pilze wird geprüft, Westeuropäer beurteilen den Dialekt – die Herkunftsabklärungen in Tibet-Asylverfahren werden von Anwälten und Linguisten als «Haarspalterei» kritisiert. Sich zu wehren ist für die Betroffenen schwierig. -> plädoyer 5/23
Monika Simmler ist derzeit die wohl gefragteste Strafrechtsexpertin, wenn es um digitale Überwachung geht. Ihren kritischen Blick schärfte sie im einstigen «Repressionslabor» St. Gallen. Das Portrait in plädoyer 5/23.
«Die Formulierung ‹Beschlüsse› war idiotisch, ich nahm das nicht ernst.» - Wie der Basler Strafrichter René Ernst an der Anhörung zu den umstrittenen #baselnazifrei-Protokollen unter Druck kam. -> plädoyer 4/23
Nachdem die Geschäftsleitung der ZO Medien AG in den letzten Jahren eine funktionierende Redaktion abgewickelt hat, wird sie vom VR nun selbst „umgebaut“. Dass deshalb die Publizistik wieder gestärkt wird, darf indes auch aufgrund des Wordings der MM bezweifelt werden.
In eigener Sache: Die Zürcher Oberland Medien AG baut die Geschäftsleitung um. Per sofort übernimmt Ralph Brechlin als CEO die operative Leitung.
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Es gibt wenige Orte in der Schweiz, an welchen sich Macht und Mythen auf engem Raum derart ballen wie in Brig, der Hauptstadt des Oberwallis. Mein Ortsbesuch zwischen Klischees und Realität, jetzt @BeobachterRat.
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Thx. Obwohl erst kürzlich wieder gepostet hier aus aktuellem Anlass noch einmal (es fehlt leider regelmässig auch wirklich nicht an aktuellen Anlässen…)
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Durfte man Notrecht anwenden, um den Finanzplatz zu schützen? Weshalb blieb das «Too-big-to-fail-Gesetz» in der Schublade? Und verträgt unser Rechtssystem Grossbanken überhaupt noch? Das Streitgespräch zum Fall #CreditSuisse, passend zur aktuellen #PUK-Debatte. -> plädoyer 3/23
Bei ihr laufen die Fäden eines potenziellen Jahrhundert-Falls zusammen: Als Hauptanwältin der Klimaseniorinnen will Cordelia Bähr die Klimapolitik in der Schweiz und in Europa verändern. Das Portrait, jetzt im neuen plädoyer 3/23.
Btw: Mit dem schwierigen Verhältnis zwischen der (seit über 30 Jahren) linken Zürcher Polizeivorsteherschaft und der operativen Ebene der Stapo sowie der Frage nach dem „Primat der Politik“ habe ich mich 2021 im @RepublikMagazin auseinandergesetzt (2/2).
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„Natürlich führt die Polizei lediglich aus, was die Politik ihr vorgibt“, heisst es in diesem (weiteren) law&order-Kommentar in der @NZZzuerich von heute. Mit Verlaub, das entspricht weder den tatsächlichen, rechtlichen noch historischen Begebenheiten (1/2).