Sebastian #Krumbiegel von Die Prinzen erwidert nachdem @robinalexander_ ihn damit konfrontiert, er trage bewusst linksradikale Symbole, weil er „linksradikal und Antifaschist“ sei und so „für die Demokratie kämpfe“.
Lieber Sebastian Krumbiegel, ich sage das bewusst ruhig und ohne Aufregung: Ich bin selbst gebürtiger Ossi. Ich bin mit eurer Musik groß geworden. Ich habe sie gefeiert. Genau deshalb trifft mich das auch nicht als irgendeine beiläufige Bemerkung, sondern persönlich.
Wer #linksradikal als demokratische Haltung verkauft, der verwischt Grenzen, die in einer Demokratie klar bleiben müssen.
Es ist ein Unterschied, ob man für Vielfalt und gegen Extremismus steht – oder ob man eine Radikalität zur Norm erklärt.
Und genau das passiert hier.
Das eigentliche Problem ist doch:
Wer heute nicht links genug ist, wird schnell zum „Rechten“ erklärt. Wer sich in der politischen Mitte verortet, gilt plötzlich als „verdächtig“. So wird Demokratie nicht gestärkt. So wird sie verengt.
Doch #Demokratie bedeutet:
Respekt vor anderen Meinungen, politische Mitte statt politischer Kampfbegriffe, und die Fähigkeit, Widerspruch auszuhalten, ohne ihn zu vernichten.
Wenn ein Künstler „für die Demokratie kämpft“, aber gleichzeitig alle, die nicht seine Haltung teilen, politisch zu Gegnern erklärt, dann verteidigt er nicht die Demokratie – er verschiebt ihre Grenzen.
Ich sage das als jemand, der weiß, wie fragil #Freiheit / #Meinungsfreiheit sein kann: Demokratie lebt nicht davon, dass man andere aus ihr herausdefiniert. Sie lebt davon, dass alle, die sich zu ihr bekennen, darin Platz haben. Und genau das geht in solchen Aussagen verloren.
#unsereDemokratie
Habe aufgrund der Ereignisse der letzten Tage schon überlegt, ob ich das jetzt schreibe.
Aber ich bin Vorbild für meine Kids.
Eine eigene Haltung ist das A und O.
Ich habe so die Schnauze voll von diesem Nazigeplärre!
Ich muss mich für nichts schämen.
Jede Nation hat Dreck am Stecken.
Ich lasse mich nicht länger als Nazi diffamieren, nur weil ich eine Deutsche bin und Kritik an der Politik übe.
Die Flüchtlingspolitik hat nichts mehr mit humanitärer Hilfe zu tun, sondern trägt zur Zerstörung unserer Kultur bei.
Ich bin stolz Deutsche zu sein, weil meine Eltern und Großeltern dieses Land nach dem 2.Weltkrieg wieder aufgebaut haben
Ich schulde niemandem etwas!
Ich möchte mit meinen Kindern in Frieden leben, und wer diesen Frieden gefährdet, muss das Land verlassen
Ich möchte meine verdiente Rente, in die ich schon fast 40 Jahre eingezahlt habe, nicht mit Menschen teilen, die nie etwas zu unserem Sozialsystem beigetragen haben
Jeder, der unsere Kultur respektiert und sich integriert, hier arbeiten und mit uns leben will, mit uns und nicht parallel zu uns, unsere Gesetze achtet, ist für mich gern gesehen, ungeachtet von Hautfarbe oder Religion.
Unsere gewählten Politiker sollen uns schützen.
Ich empfinde es eher so, dass sie uns verraten und verkaufen.
Einen Politikwechsel zum Besseren wird es mit keiner einzigen der Altparteien gelingen.
Und jeder der etwas anderes behauptet, sollte endgültig seine Scheuklappen abnehmen .
Dieses Land hat fertig, wenn DU weiterhin das Altbewährte wählst, dass uns immer weiter an den Abgrund führt.
Der Arche-Chef bei WELT – Chapeau für seine klaren Worte!
Wenn Eltern Angst haben, weil die Schule 95 % Migrationsanteil hat,
und sie als „Rechte“ abgestempelt werden, nur weil sie AfD wählen –
wenn in deutschen Stadtvierteln antisemitische Parolen gerufen und Hass auf Deutsche propagiert wird,
dann stimmt etwas nicht.
Die "Wohlstands-Sozialisten" in der Politik wollen der Realität einfach nicht in die Augen schauen.