@ambrosianuss Bin für 2 Seniorenheime zuständig. Ehrenamtliche Besucher*innen sind gerne gesehen, werden aber geschult und begleitet. In einem Heim gibt es auch Hunde, die mitkommen dürfen, aber wie das genau geregelt ist, weiß ich nicht. Einfach reingehen und fragen.
@MalteDetje Halte ich für wenig sinnvoll. Die meisten Gemeindeglieder haben eine Beziehung zu Pfarrer*in und zum Kirchturm. Hier im Erzbistum haben die katholischen Geschwister sehr schlechte Erfahrungen mit Großgemeinden gemacht. Weniger Ehrenamtliche und der Rückgang von Kasualien.
1528 kam der Bau einer der wichtigsten Kirchen der Welt zum Erliegen - Generationen kennen die Kathedrale nur ohne Türme. Es musste ein evangelischer König kommen, Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, um den Bau des katholischen Kölner Dom ab 1842 fortzusetzen.
Mein Großvater Helmut Lange (ganz links) freut sich offenbar im Sommer 1938 am Sammelvikariat von Dietrich Bonhoeffer (Mitte) teilnehmen zu können.
Diese Ausbildungs-Seminare der Bekennenden Kirche in Köslin (an der Ostsee in Pommern) für angehende Pfarrer waren wohl seit November 1937 offiziell von Reinhard Heydrich verboten worden, aber von Schwierigkeiten, die sich direkt daraus für meinen Großvater ergeben hätten, ist mir nichts bekannt.
Theologen hin oder her - an die Front musste auch er (wie vermutlich auch die anderen Seminar-Teilnehmer).
Er kam als Wehrmachts-Soldat nach Vukovar (im heutigen Kroatien) und musste dann am "Unternehmen Barbarossa" teilnehmen, dem deutschen Einmarsch in die Sowjetunion. Da hatte man keine Wahl - es herrschte Wehrpflicht. Wer Kriegsdienst verweigerte, hatte mit schweren oder tödlichen Strafen zu rechnen. Mein Großvater kam auf die Krim, wo ihn 1944 eine Granate derart verletzte, dass man ihn schon fast abschrieb. Immerhin war der Krieg dann für ihn zu Ende und es ging in ein Lazarett ins heutige Mecklenburg-Vorpommern. Noch nicht richtig ausgeheilt ging er von dort zu seinen Eltern nach Barnstorf in Niedersachsen. Ein weiterer Verbleib im Lazarett war zu gefährlich, denn die Russen kamen. Sein theologischer Lehrer Dietrich Bonhoeffer aus Breslau in Schlesien wurde heute vor genau 80 Jahren, am 9. April 1945, im Alter von 39 Jahren in Bayern aufgehängt.
Mein Großvater (Jahrgang 1912) sah nach dem Krieg eigentlich ganz kräftig und gesund aus, ihm fehlte aber eine Kniescheibe, und er musste mit Granatsplittern im Körper seit seinem 32. Lebensjahr am Stock gehen.
Er arbeitete nach dem Krieg dann wie geplant als Pfarrer (zuletzt in Hilden, nicht weit von seiner Geburtsstadt Düsseldorf). In Andenken an seinen Lehrer sorgte er dafür, dass 1955 in Hilden eine Schule nach Dietrich Bonhoeffer benannt wurde. Seit 1998 wird Bonhoeffer in London am Haupteingang der Westminster Abbey als Märtyrer des 20. Jahrhunderts mit einer Statue geehrt.
Das hat mein Großvater möglicherweise noch mitbekommen, denn obwohl er bereits 1944 abgeschrieben wurde, hat er noch bis 1999 gelebt.
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Knickerbocker waren 1938 wohl noch in Mode und man legte auch für Fotos die Zigarette nicht aus der Hand.
Die anderen angehenden Pfarrer im Bild heißen: Heinz Corves, Friedrich Diening, Walter Schmidt, Gerhard Stähler, Heinz Winkelmann und Kurt Zywietz.
Walter Schmidt ist vermutlich der Dritte von rechts. Mit seiner Tochter hat sich dann später meine Mutter getroffen.
@ambrosianuss Mein Beileid, einer der besten Nachrufe, die ich je gelesen habe. Habe gelächelt, verschmitzt gegrinst und gedacht, eine solche letzte Rede auf einen Verstorbenen sollte jeder Verstorbene bekommen. Und Kerzen kosten in unseren evangelischen Kirchen nichts, Danke Luther!
Das Katholische Stadtdekanat Köln, Katholikenausschuss und Evangelischer Kirchenverband Köln und Region rufen am morgigen Donnerstag zu einem Schweigegang zum Jahrestag der Pogromnacht vor 86 Jahren (9. November 1938) auf.
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@StephanHeinlein Die Milch muss sehr gut geschüttelt werden. Und Kalt sein. Dann muss man sie sehr gut mit dem Dampf in Bewegung halten. Dann habe ich ähnliche Ergebnisse wie mit Otlay Barista. Aber leider auch nicht immer…
Das Teil steht in Lindenthal, Dürener Straße stadtauswärts, Nähe Salzburger Weg - unverschlossen.
Tippe aus geklaut & dann nach Gebrauch abgestellt.
Falls es jemandem von Euch gehört & Ihr es vermisst, meldet Euch für genauen Standort.
Bei Bauarbeiten im Bereich Bachemer Straße in Lindenthal haben wir heute einen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Fliegerbombe soll morgen, Mittwoch, 7. August, entschärft werden. Der Gefahrenbereich wurde vom KBD mit einem Radius von 400 Metern festgelegt.
@orca20010@KSTA War bei den Menschen im Krankenhaus, mit Stoffmaske, habe Getränke gebracht und Kissen ausgeschüttelt. Und mit ner Italienisch App Trost gespendet. Da war Kirche!