Seit heute neu auf ePLUS: Die Notizbücher des Stardirigenten Karl Böhm (1894–1981) mit vielen unbekannten Details zu seinem Leben und Werk
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Mit dem heutigen Tag haben Universitätsarchiv und Bibliothekssammlungen der Universität Salzburg auch ein digitales Zuhause und mit Freuden darf ich zu einem virtuellen Besuch des Bestandes einladen:
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Georg Carl Lickl (1801–1877), Am Hallstätter-See, Idylle für das Piano-Forte, aus der Serie „Ischler-Bilder“, gewidmet Henriette Freiin von Pereira (1780–1859), geb. Freiin von Arnstein #ischl#hallstatt#piano
Als Laura Bassi 1732 in Bologna promoviert wurde, hielt der Salzburger Professor Placidus Böcken eine Rede über das Frauenstudium. Dennoch dauerte es 200 Jahre, bis Luise Bonora 1932 als erste Frau in Salzburg immatrikulieren konnte. https://t.co/yS5FXyyXCJ
Vor 450 Jahren wurde der Salzburger Fürsterzbischof Marcus Sitticus Graf von Hohenems (1574-1619) geboren. Der Dom, die Wasserspiele von Hellbrunn und das später zur Universität ausgebaute Gymnasium sind bis heute beeindruckende Wahrzeichen seiner Herrschaft. #salzburg#hellbrunn
Heute vor 200 Jahren starb P. Corbinian Gärtner (1751–1824) aus dem Stift St. Peter in Salzburg, der letzte Rektor der Benediktineruniversität. In seiner Jugend war er Zeuge des Sturms auf die Bastille geworden. Daran erinnert die Kokarde in seinem Nachlass.
Vor 800 Jahren setzte der hl. Franz von Assisi in Greccio die Geburt Christi in Szene. Darstellungen der Geburt Christi befinden sich daher in vielen Bettelordenskirchen. Für die Salzburger Franziskanerkirche schuf der Sieneser Maler Francesco Vanni 1600 ein Meisterwerk.
Heute vor 400 Jahren wurde der Salzburger Stadtarzt Franz Oswald von Grembs (1623–1658) geboren. Anhand der Theorien des flämischen Arztes und Naturforschers Johan Baptista van Helmont publizierte er ein Werk, das sich u.a. der #Pest und der #Syphilis widmete.
Das Sammeln von Inschriften hat in Salzburg lange Tradition. Vor 350 Jahren erschien 1673 das „Theatrum funebre“ („Leichentheater“) des Benediktinerprofessors Otto Aicher, eine umfangreiche Sammlung von #Grabinschriften.
Der Hallstätter Christoph von Eiselsberg hinterließ 1667 ein kurioses Testament: Alle 50 Jahre sollte am Sterbetag sein Sarg aus der Gruft geholt und auf dem See spazieren gefahren werden! Angeblich wurde dem Wunsch bis ins 19. Jahrhundert entsprochen. #halloween#hallstatt
Seit der Antike spielte die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Gesundheit. Die Universitätsbibliothek Salzburg präsentiert in der Langen Nacht der Museen Handschriften und alte Drucke zum Thema: „Vom Pestzuckerl bis zur Kaviarvergiftung“.
The purchase of the house in Getreidegasse no. 23, however, ruined Conrad Hagger financially, so much so that he was forced to additionally enter service with the university as a caretaker. He died in poverty but his cookbook enjoyed a long-lasting, an “almost daily demand”.
Conrad Hagger (1666–1747) learnt his trade in the convent kitchen of St Gallen. After spending migrant years as a field cook, who participated in military campaigns, he came to Salzburg, and soon rose to the position of a city cook, who was to “teach women to cook.”
In 1718 Conrad Hagger published his rich treasure of experience in the „Neues Saltzburgisches Koch-Buch“ (New Salzburg Cookbook), comprising more than 2,550 recipes on 1770 pages illustrated with 300 copper engravings.
After a three-year formation at the Benedictine University of Salzburg, Joseph Woelfl commenced his professional career as a pianist in Vienna. Here he competed with Beethoven in the celebrated “piano duel.” Later he developed the „Pendulum“ as a counterpart to the metronome.
As young as eleven, Wolfgang Amadé Mozart composed „Apollo & Hyacinthus“ for the university (1767). On the evening of the performance, he “gave exquisite samples of his harpsichord artistry to the professors, who were weakened by blood-letting.”
Unser berühmtester Studienabbrecher: Weil Leopold Mozart die Physik-Vorlesungen schwänzte, wurde er am 8.9.1739 von der Salzburger Benediktineruniversität verwiesen. Ohne Bitten und Klagen verließ er die Hohe Schule und machte die Musik zu seinem Beruf. #mozart#salzburg
Die Salzburger Benediktineruniversität verlieh Leopold Mozart am 22.7.1738 den Titel „Baccalaureus der Philosophie“. Im Ranking der Klassenbesten erschien er allerdings abgeschlagen als Nr. 49 von 54. #salzburg#mozart