Wir leben in einer Empörungsökonomie. Viele Journalisten und Politikerinnen bewirtschaften die Empörung und treiben Keile in die Gesellschaft. Wir werden auseinanderdividiert, und aus unserer Spaltung wird Kapital geschlagen. https://t.co/hTtvB2Z67c @tagesanzeiger @Kalaidos_FH
Diversität ist kein Thema mehr. Sie ist selbstverständlich. Doch sie wurde zur Religion überhöht. Die Leute wissen nicht mehr, wie sie reden sollen. Wenn sich Diversity-Teams als Hüter der Moral aufspielen, dann richten sie Schaden an. https://t.co/ogmEgX6PkB
Warum lieben wir Shopping, @cfichter?
Bei #NZZMegahertz erklärt der Wirtschaftspsychologe: «Konsum ist nichts anderes als die Befriedigung von Bedürfnissen.» Dazu gehöre auch das Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit.
🎙 Das komplette Gespräch:
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Empörung ist ein Geschäftsmodell. Wer Empörung schürt, bekommt Aufmerksamkeit, und Aufmerksamkeit ist Geld.
Als Menschen können wir Empörung Vernunft entgegensetzen. Deshalb haben wir eine moralische Verpflichtung, dies zu tun.
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Kulturworkshops sind meist nutzlos und oft schädlich.
Warum? Weil eine schlechte Unternehmenskultur die Folge von schlechtem Management ist. Da hilft es nichts, im Kreis zu sitzen und über Gefühle zu reden. Im Gegenteil.
@NZZ
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Spielwarenladen vertickt Drogen?
Nicht ganz, aber es geht schon in die Richtung, wenn @FranzCarlWeber die Kids mit Schleckzeug lockt. Nehmt Eure Verantwortung wahr – und die Süssigkeiten aus dem Sortiment.
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Regierungsrat rechnet Banane für 20 Rappen als Spesen ab.
Hier fehlt es am Anstand, das muss man nicht gross psychologisch erklären: https://t.co/H1ykbz8XmA
Danke @SRF_Kassensturz, dass Ihr Euch traut, solche Dinge aufzudecken.
Der Klimawandel ist wichtig. Aber er ist nicht unsere einzige Sorge. Wir sorgen uns auch um unseren sozialen Status. Und wir wollen Spass, trotz allem. Das ist die menschliche Natur. Nur wenn wir auf diese Rücksicht nehmen, können wir Krisen abwenden.
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Wir arbeiten immer weniger und sind trotzdem überarbeitet. Wegen Personalmangel, Bullshit-Arbeit, saisonalen Erkrankungen. Wer bleibt, arbeitet oft bis zum Umfallen. Ursachen, Folgen und Lösungen: https://t.co/OJHICEiidg
Für viele Medien zählen nur noch die Klicks – und die lassen sich am besten mit Empörung generieren. Im Gespräch mit Jennifer Rieger erkläre ich, warum wir uns so gern aufregen, welche Gefahren dadurch entstehen und wie wir uns «ent-pören». @NZZ https://t.co/gmkncEpCno
Das Naturgesetz der Empörung: Je unbedeutender der Missstand, desto grösser wird er aufgeblasen. Das und weitere psychologische (mehr oder weniger) Weisheiten im Interview mit der Gewa: https://t.co/iapoflb86B
Bullshit-Führungskräfte kreieren Bullshit-Arbeit für Bullshit-Jobs. Was "die Wirtschaft" den Amtsstuben gerne vorwirft, betreibt sie selbst in Perfektion. https://t.co/jfTHrCIHGb @NZZ
Geschäftsmodell #MeToo-Enthüllungen: wenn Anonymität und Zweck die Mittel heiligen. Lesenswerter Artikel in der @NZZ über den inflationären Gebrauch des Konjunktivs und die Nutzung von #MeToo zur Erzeugung von Empörung. #Journalismus#Medienethik https://t.co/bZ4DfunVs6
Wir werden fürs Denken bezahlt, nicht fürs Fühlen.
Leider wird das Fühlen heutzutage glorifiziert. Doch das Denken ist beim Problemlösen dem Fühlen überlegen. https://t.co/NSlKsIIfhu
Pandemie, Krieg, kollabierende Banken sorgen für Unsicherheit. Dann suchen wir Halt, im Glauben und im Aberglauben, und wir suchen Gruppenzugehörigkeit. Und natürlich müssen wir das zeigen, z. B. mit Kettchen, Broschen, Anhängern. https://t.co/6tMnjvnHEI
Die Zahlungsmoral nimmt international ab – in der Schweiz bleibt sie stabil. Es gibt hier eine starke Norm, Rechnungen pünktlich zu bezahlen. Diese Norm ist uns Moral. https://t.co/3eiBOh99cm