Da zerlegt Markus Lanz den Moralismus-Kult der SPD live im TV – und es ist ein Genuss! 🍿
Während bei uns in Neckarsulm bis zu 15.000 Jobs bei Audi auf der Kippe stehen, stellt sich der Audi-Chef in Georgia entspannt auf die Bühne und verkündet eine 4,2-Milliarden-Dollar-Investition.
Ein brandneues Werk, 200.000 Autos im Jahr und 5.000 neue Arbeitsplätze für die USA.
Und was machen SPD-Politiker wie Anke Rehlinger?
Sie hyperventilieren in den Talkshows und nennen es ein „No-Go“, weil diese dringend nötige Unternehmensentscheidung ausgerechnet auf einer Wahlkampfveranstaltung von Donald Trump stattfand.
Wissen Sie, Frau Rehlinger, was ein echtes „No-Go“ ist?
Wenn eine Regierung ihren Job verweigert und die eigene Schlüsselindustrie mit ruinösen Strompreisen, erdrückender Bürokratie und ideologischer Bevormundung systematisch aus dem Land treibt!
Es ist immer einfach, die Schuld reflexartig beim „bösen Putin“, dem „bösen Xi“ oder dem „bösen Trump“ zu suchen, statt das hausgemachte Fiasko der eigenen Wirtschaftspolitik einzugestehen.
Die Renditeerwartungen und das strategische Überleben eines Konzerns richten sich nun mal nicht nach deutscher Moral, sondern nach harten Standortfaktoren.
Die Quittung für diese Politik lieferte der Audi-Verantwortliche auf der Bühne direkt selbst:
„Herr Präsident, ich möchte Ihnen für Ihre Unterstützung und diese großartige Gelegenheit danken. Es ist eine fantastische Chance für Audi, für das Audi-Team und für Amerika. Für Amerika.“
Ganz genau:
Für Amerika. Während dort mit exzellenten Bedingungen investiert und gebaut wird, sind wir weiterhin absoluter Exportweltmeister im Moralismus.
Die Deindustrialisierung Deutschlands nimmt unaufhaltsam Fahrt auf. Chapeau! 📉🤡
#Audi #Deindustrialisierung #Lanz
Fast 150 Jahre hat die Pappenfabrik in Tullau überstanden. Das Kaiserreich, zwei Weltkriege, die Inflation, die Teilung und die Wiedervereinigung. Seit 1878 in Familienhand, am Kocher bei Schwäbisch Hall, später ergänzt um ein Werk im Ostallgäu. Am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, war Schluss. Nicht weil die Belegschaft versagt hätte, sondern weil eine Behörde eine Rechtsauffassung pflegt, die jede Rettung im Keim erstickt. Rund 90 Menschen in Rosengarten-Tullau und Halblech-Trauchgau verlieren ihre Arbeit. Ihr Oktobergehalt zahlt noch die Arbeitsagentur als Insolvenzgeld, danach bleibt der Gang zum Amt.
Man muss den Vorgang nüchtern sortieren, gerade weil er so empörend ist. Die Unternehmensgruppe Tullau Pappen war schon vorher angeschlagen. Anfang September stellten beide Gesellschaften beim Amtsgericht Heilbronn Insolvenzantrag. Genannt wurden explodierte Kosten für Strom, Gas und Öl, steigende Rohstoff- und Personalkosten, ein schwieriger Markt. Also genau jene Mischung, die der Standort Deutschland seinen energieintensiven Mittelständlern seit Jahren serviert. Doch eine Insolvenz ist kein Todesurteil. Sie ist, wenn das Recht funktioniert, eine zweite Chance. Der vorläufige Insolvenzverwalter, der Stuttgarter Anwalt Tibor Braun, sanierte und sprach mit Investoren, die Belegschaft kämpfte zwei Monate lang um ihre Werke. Braun selbst nannte die Aussichten im September nicht ungünstig.
Dann kam der 30. September. Bis zu diesem Stichtag müssen Anlagen im europäischen Emissionshandel Zertifikate für die Emissionen des Vorjahres abgeben. Wegen der Insolvenz konnten die Betriebe das nicht. Und nun der Kern des Skandals: Die Deutsche Emissionshandelsstelle beim Umweltbundesamt behandelt diese offenen Pflichten nicht als gewöhnliche Insolvenzforderung, die sich mit Lieferanten und Handwerkern die Quote teilt. Sie stuft sie als bevorrechtigte Masseverbindlichkeit ein. Der Staat drängelt sich an die Spitze der Gläubiger. Für 2025 und 2026 summiert sich das laut Braun auf einen beinahe siebenstelligen Betrag, und jeder Investor müsste diese Altlast mitkaufen. Kein vernünftiger Mensch übernimmt einen Sanierungsfall, auf dem vorab eine fast millionenschwere Rechnung des Staates klebt. Braun blieb nach eigener Darstellung nur, die Betriebe noch vor Eröffnung der Verfahren stillzulegen.
Der Markt hat diese Firma schwer verwundet. Den Todesstoß setzte ein Verwaltungsvorgang. Der Insolvenzverwalter, weder Lobbyist noch Krawallmacher, spricht von einem sanierungsfeindlichen Gesetz und einem Beitrag zur Deindustrialisierung der Republik. Geschäftsführer Matthias Kurz beklagt, umweltpolitische Ziele hätten Vorrang vor Arbeitsplätzen bekommen. Selbst der Ostallgäuer CSU-Landtagsabgeordnete Andreas Kaufmann, ausdrücklich ein Befürworter des Emissionshandels, sagt, hier verkehre sich der Zweck ins Gegenteil.
Er hat recht, gründlicher, als ihm lieb sein dürfte. Die Logik ist absurd bis ins Mark. Dem Klima nützt die Stilllegung nichts. Die Pappe, die in Tullau nicht mehr entsteht, wird anderswo produziert, womöglich dort, wo nie ein Zertifikat fällig wird. Der Staat verliert Steuern, die Sozialkassen verlieren Beiträge, die Arbeitsagentur zahlt erst Insolvenzgeld, dann Arbeitslosengeld. Und die offene Forderung der Emissionshandelsstelle? Die dürfte aus einer zerschlagenen Masse kaum je vollständig zu holen sein. Verlierer sind alle, recht behalten hat allein die Bürokratie.
Besonders bitter: Die Rechtslage ist keineswegs geklärt. Eine höchstrichterliche Linie gibt es nach Brauns Worten nicht. Das Bundesverwaltungsgericht hat erst im Dezember 2025 eine verwandte Grundsatzfrage zur Abgabepflicht in der Insolvenz dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Ein vom Umweltbundesamt veröffentlichtes Rechtsgutachten sah bereits 2024 deutlichen Anpassungsbedarf für Insolvenzen und Betriebsschließungen. Das Problem lag also auf dem Tisch. Trotzdem wählt die Behörde die härteste Auslegung. Im Zweifel gegen die Arbeitsplätze, das ist offenbar die Dienstanweisung.
Und die Bundesregierung? Sie feiert Bürokratieabbau, beschwört die Wirtschaftswende, lobt den Mittelstand in jeder Sonntagsrede. Eine Klarstellung, dass Altpflichten in der Insolvenz gewöhnliche Insolvenzforderungen sind, notfalls in Brüssel erstritten, ist längst überfällig. Wer sie nicht durchsetzt, nimmt das nächste Tullau billigend in Kauf.
In Halblech erinnert der Bürgermeister daran, dass hinter jedem Arbeitsplatz Menschen, Familien und Lebensgeschichten stehen. Diese Wahrheit taucht in keiner Klimabilanz auf. Fast 150 Jahre Familienunternehmen, zerrieben zwischen Energiepreisen und einer Behörde, die ihren Gläubigerrang über die Zukunft eines ganzen Betriebs stellt. Das ist keine Klimapolitik mehr. Das ist organisierte Selbstbeschädigung.
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Nur der guten Ordnung halber und um
Missverständnissen vorzubeugen ☝️
Es sind weder „Zionisten“, noch „jüdische Siedler“, vor denen @ElifEralpBerlin Angst hat!
Karsten L. kommentiert Frau #Eralp s Ängste in Die Welt:
„Das Bild wird langsam vollständig. Ferat #Kocak hat als Scharnier zu Clan- und die Hamas-Strukturen fungiert. Er hat Clan- und Hamas-Netzwerke als Wähler rekrutiert und dafür mit seinen Bundestagsauftritten Loyalitätsbeweise geliefert. Die Remmos haben das ja ziemlich deutlich offengelegt - sowohl über den Chatverlauf mit dem Sohn, wie auch die Aussage, Kocak hätte bei Remmo im Büro gesessen. Diese Verbindung dürfte ganz erheblich zum Wahlsieg der Linken beigetragen haben. Man kennt ja die Zahlen der Zustimmung unter muslimischen Wählern. Aus Sicht der Clan- und Hamas-Leute hat man also Eralp zum Sieg verholfen und erwartet jetzt, dass sie liefert. Dafür wird nötigenfalls auch physischer Druck aufgebaut. Die Linkspartei ist unterwandert. Die #Linkspartei ist das Vehikel, um der organisierten Kriminalität wie auch dem Hamas-Millieu, was vermutlich große Schnittmengen hat, in Berlin Beinfreiheit zu verschaffen. Weniger Polizei, kein Verfassungsschutz, keine Haftstrafen, Sicherung der langfristigen Macht durch Ausländerwahlrecht und Einbürgerungen. Das ist das, was man unverblümt offengelegt hat. Weniger offensichtlich wird man das machen, was die SPD schon lange perfektioniert hat: Steuergelder an diese Strukturen umlenken, getarnt als Kultur- und Demokratieförderung. Es werden Informationen aus der #Polizei abfließen. Womöglich wird die Polizei auch unterwandert. Bestechung. #Berlin wird einen Sumpf erleben wie das Chicago der 20er Jahre.“
Liebe Gen Z, herzlichen Glückwunsch! Jahrelang brav freitags die Schule geschwänzt, blind hinter Greta hergewatschelt und die grüne Transformation herbeidemonstriert. Das hehre Ziel:
➡️ die Rettung des Klimas
➡️ das Ende der bösen Marktwirtschaft.
„Degrowth“ – also gewollter wirtschaftlicher Rückbau – war das Zauberwort der studentischen Klimaaktivisten.
Nun, Mission erfüllt!
Die deutsche Wirtschaft schrumpft, die Industrie wandert ab, und der Staat schröpft seine Bürger mit Rekordabgaben, um die unkontrollierte Migration und eine planwirtschaftliche Energiewende zu finanzieren.
Doch anstatt den eigenen Triumph zu feiern, herrscht jetzt plötzlich großes Gejammer in der WG-Küche.
Der Döner kostet 8,50 Euro (Steuern, Inflation und Energieknappheit sei Dank).
Die flauschigen Traumjobs für Orchideenfächer lösen sich in Luft auf, und der Wohnungsmarkt ist ein gnadenloses Schlachtfeld.
Wer hätte auch ahnen können, dass Millionen zusätzliche Migranten seit 2015, aberwitzige Bauvorschriften, hohe Zinsen und linke Mietpreisbremsen nicht auf magische Weise zu billigem Wohnraum führen?
Wer Beton, Neubau und Vorstädte als Klimasünden verteufelt, darf sich nicht wundern, wenn er am Ende kein Dach über dem Kopf findet.
Statt aber die eigenen politischen Fehlleistungen zu reflektieren, flüchten sich die enttäuschten Wohlstandskinder in die Arme von Altmarxisten, klammen Linksextremisten und deren Enteignungsfantasien.
Wie sagte Trotzki so passend:
„Trotz ist die jugendliche Form von Altersstarrsinn.“
Ihr wolltet den grünen Verzicht, offene Grenzen und das große historische Degrowth-Experiment.
Es wurde geliefert.
Die Rechnung dafür zahlt aber nicht der clevere Boomer im abbezahlten Eigenheim, der mit Holz aus dem eigenen Wald heizt.
Die zahlt ihr.
Willkommen in eurer eigenen Utopie.
#GenZregelt #Degrowth #Energiewende
Was für ein peinlicher Auftritt!
Sie will retten, was nicht mehr zu retten ist, sondert leere Sprechblasen ab, ist unsicher, wirkt schwach und bleibt den Zuschauern die Antwort auf die wichtigste Frage, was macht sie mit den Hamas-Unterstützern innerhalb ihrer eigenen Partei, schuldig.
Dieses Statement ist für die Tonne!
@ElifEralpBerlin kann es nicht und darf unter keinen Umständen Regierende Bürgermeisterin von Berlin werden!
Wenn @spdberlin und @Die_Gruenen die Sondierungsgespräche jetzt nicht sofort beenden, nehmen sie Schuld auf sich und schaden ihren Parteien im Bund!
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Die Angst der Kandidatin ist das Zeugnis ihrer Partei
Es gibt Enthüllungen, die man sich nicht ausdenken könnte.
Elif Eralp, Wahlsiegerin und Anwärterin aufs Rote Rathaus, schickt dem SPIEGEL ihr autorisiertes Interview zurück. Mit den internen Kommentaren drin. Versehentlich.
Darin, sinngemäß: Über diesen Mann rede ich nicht. Ich habe Angst. Um mich, um meine Familie.
Gemeint ist Ibrahim Ibrahim, langjähriger PFLP-Unterstützer. Nicht irgendwo in Berlin. Auf der Wahlparty der Neuköllner Linken.
Das ist der Punkt, über den jetzt alle reden sollten. Nicht die Angst einer Frau, sondern die Partei, in der diese Angst entstanden ist.
Eine Linke, mit der SPD und Grüne erst sondieren wollten, nachdem sie schriftlich zusagt, wie sie mit Antisemitismus in den eigenen Reihen umgeht. Eine Linke, bei der die Gespräche schon einmal unterbrochen wurden, weil sie sich an diese Zusage nicht gehalten hat. Und jetzt eine Spitzenkandidatin, die selbst nicht mehr offen sagen will, wer da im Umfeld unterwegs ist.
Wenn sogar die Chefin Angst vor dem Milieu hat, das in ihrer Partei ein und aus geht: Wer schützt dann die jüdischen Berliner, die diese Angst seit Jahren haben?
SPD und Grüne müssen jetzt entscheiden, ob sie dieses Problem mit in den Senat nehmen. Eine Koalition mit der CDU wäre möglich. Nicht bequem, nicht glamourös. Aber eine Regierung, die vor niemandem die Stimme senkt.
Wer diese Stadt führen will, muss aussprechen können, wer sie bedroht. Die Linke kann es offenbar nicht einmal intern.
@SteffenKrach | @grafwer | @Bettina_Jarasch | @spdberlin | @gruene_berlin | @dielinkeberlin
#Berlin #DieLinke #Eralp #Antisemitismus #RotesRathaus
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Moment.
Pause.
Wie bitte?
Eine Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin sagt sinngemäß, sie könne bestimmte Dinge nicht öffentlich sagen, weil sie Angst um ihre Familie habe?
Dann haben wir ein Problem.
Und zwar kein kleines.
Nicht, weil ein Politiker keine Angst haben darf. Natürlich darf er das. Wer Drohungen bekommt, Familie hat und vom Landeskriminalamt Sicherheitsratschläge erhält, wäre ziemlich dämlich, das einfach zu ignorieren.
Aber genau deshalb muss man die Frage stellen:
Was ist eigentlich aus Berlin geworden, wenn eine mögliche Regierende Bürgermeisterin bei bestimmten politischen Aussagen zuerst überlegen muss, ob sie damit ihre Familie gefährdet?
Das ist doch die eigentliche Nachricht.
Nicht:
„Elif Eralp hat Angst.“
Sondern:
In Berlin gibt es offenbar Milieus, vor denen selbst Spitzenpolitiker Sicherheitsbedenken haben.
Und da wird es interessant.
Denn wer Regierender Bürgermeister werden will, bewirbt sich nicht um die Leitung eines Literaturkreises.
Der bewirbt sich darum, eine Millionenstadt zu führen.
Mit Polizei.
Mit Justiz.
Mit Verfassungsschutz.
Mit Verwaltung.
Mit einem staatlichen Gewaltmonopol.
Und dann möchte ich irgendwann hören:
Hier gelten die Regeln des Staates. Punkt.
Nicht die Regeln irgendeines extremistischen Vereins.
Nicht die Regeln irgendeiner Straße.
Nicht die Regeln irgendeiner politischen Blase.
Und schon gar nicht die Regel:
„Über den reden wir lieber nicht, sonst bekommen wir Ärger.“
Denn genau an dieser Stelle wird Angst politisch interessant.
Wenn Menschen eine Bürgermeisterkandidatin einschüchtern können, dann haben sie bereits etwas erreicht.
Sie bestimmen nämlich mit, worüber gesprochen wird.
Und worüber nicht.
Das sollte jeden interessieren, vollkommen unabhängig davon, ob die Täter rechts, links, islamistisch oder sonst was sind.
Der Staat darf sich von niemandem seine Sprache diktieren lassen.
Und eine zukünftige Regierungschefin sollte deshalb nicht nur sagen:
„Ich habe Angst.“
Sondern auch:
„Und jetzt sorgen wir dafür, dass niemand in dieser Stadt Angst haben muss, weil er Extremisten beim Namen nennt.“
Das wäre Führung.
Das wäre Rückgrat.
Das wäre Resilienz.
Und dann kommt noch die besonders schöne Berliner Pointe:
Eralp tritt gleichzeitig mit dem Anspruch an, den Kampf gegen Antisemitismus zu stärken. Sie sagt ausdrücklich, mit ihr im Roten Rathaus werde jüdisches Leben geschützt und Antisemitismus bekämpft.
Sehr gut.
Dann machen Sie das.
Konsequent.
Auch dann, wenn der Antisemitismus aus einem Milieu kommt, mit dem es politisch unangenehm wird.
Auch dann, wenn Leute schreien.
Auch dann, wenn Drohungen kommen.
Auch dann, wenn Parteifreunde plötzlich sehr still werden.
Denn genau dann zeigt sich, ob ein Satz nur Wahlkampf war oder politische Haltung.
Und falls tatsächlich konkrete Gefahren bestehen, dann ist die Antwort ebenfalls ziemlich eindeutig:
Polizeischutz hochfahren. Täter verfolgen. Netzwerke beobachten. Bedrohungen dokumentieren. Strafrecht anwenden.
Dafür haben wir einen Staat.
Nicht damit seine Spitzenkandidaten lernen, welche Namen man besser nicht ausspricht.
Sondern damit Bürger und Politiker Namen aussprechen können, ohne anschließend ihre Familie verstecken zu müssen.
Frau Eralp, Angst ist menschlich.
Aber für Berlin wäre die entscheidende Frage:
Wer hat eigentlich dafür gesorgt, dass Sie Angst haben müssen – und was werden Sie dagegen tun?
Denn wer ins Rote Rathaus will, sollte nicht lernen, um Extremisten herumzureden.
Er sollte dafür sorgen, dass Extremisten lernen, was ein Rechtsstaat ist.
Sonst glaube ich wirklich:
Mein Traktor humpelt.
Und Frau Eralp, ganz zum Schluss noch eine kleine Ironie der Geschichte:
Ausgerechnet Ihre Partei möchte die Polizei zurückbauen, zusätzliche Einheiten abschaffen, Befugnisse beschneiden und Geld lieber in soziale Infrastruktur umleiten.
Kann man politisch wollen.
Aber wenn man anschließend selbst erklärt, man müsse wegen möglicher Bedrohungen aufpassen, was man öffentlich sagt, bekommt diese Idee einen gewissen Beigeschmack.
Denn spätestens wenn die Einschüchterer tatsächlich vor der Tür stehen, hilft möglicherweise doch eher ein gut ausgestatteter Polizeibeamter als der nächste sozialpädagogische Gesprächskreis.
Für das vollständige Berliner Sicherheitskonzept empfehle ich zusätzlich:
Rosenwasser, Blütenblätter und Duftkerzen.
Vielleicht noch einen Stuhlkreis.
Und wenn das alles nicht wirkt, könnte man ganz vorsichtig überlegen, ob ein funktionierender Rechtsstaat am Ende doch ein paar Polizisten gebrauchen kann.
Nur so als völlig verrückte Idee.
Wenn Heuchelei einen Namen hätte, stünde er auf dem Briefkopf der IG Metall.
Frau Benner tobt, weil Audi-Chef Döllner in Georgia mit Donald Trump ein US-Werk für vier Milliarden Dollar verkündet.
4.500 neue Jobs, um künftig 200.000 Verbrenner-SUVs pro Jahr zu bauen.
Benner nennt den Auftritt „peinlich und unwürdig“ und „höchst fragwürdig“.
Was wirklich peinlich ist:
Die IG Metall hat diesen Karren selbst an die Wand gefahren.
2019 kuschelte man mit Greta Thunberg und forderte mit NGOs das Ende des Verbrenners.
Man wollte klimabewegten Lehrerkindern gefallen und verriet eiskalt die Interessen der eigenen Facharbeiter am Altar grüner Planwirtschaft.
Jetzt, wo das politisch erzwungene Elektro-Märchen platzt und unsere Autoindustrie ums nackte Überleben kämpft, flüchtet Audi schlichtweg in die USA.
Dorthin, wo man deutsche Ingenieurskunst noch schätzt und wo Verbrenner dem Unternehmen das Geld einbringen, das in Europa fehlt.
Der absolute Gipfel:
Benner sitzt als Vize-Aufsichtsratschefin des VW-Konzerns selbst an den Hebeln der Macht.
Sie weiß ganz genau, dass dieser Schritt ökonomische Notwehr ist, druckst im Fernsehen aber herum, um die eigene Klientel hinters Licht zu führen.
Wer die Deindustrialisierung jahrelang ideologisch mitbestellt, darf sich nicht beschweren, wenn die Industrie am Ende tatsächlich flüchtet.
#Audi #IGMetall #Deindustrialisierung
https://t.co/rjz507R2ed
Islamists are literally beheading Christians in Nigeria..
I wonder why the activists who care so much about innocent people dying rarely talk about this..
Also wirklich Clankrieg. Surprise. Mitten in der Provinz. Und Linke gehen immer noch gegen Menschen auf die Straße, die diese Zustände nicht mehr wollen. Komplett geisteskrank.
All denjenigen, die meinen, sie müssten sich nicht positionieren, die meinen, die #Hamas und die israelische Armee in einem Atemzug nennen zu müssen, die krude Verschwörungstheorien über #Israel verbreiten, die der Wahrheit über #Islamismus nicht ins Auge sehen wollen,
all denjenigen, die ihren inneren Kompass verloren haben, die nicht mehr in der Lage sind, zwischen Täter und Opfer, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, denen sei gesagt:
Ihr glaubt, Euch könnte das nicht passieren?
Ihr glaubt, es trifft nur uns Juden?
Ihr meint, Neutralität wäre angemessen?
Einen Vorgeschmack gab es bereits in der Silvesternacht 2015 in Köln,
Paris, Mailand, Barcelona sind Vorboten, nicht allzu weit von Deutschland entfernt.
Wenn Eure Frauen vergewaltigt werden, wenn sich Terrorangriffe mehren, soll Israel dann auch weggucken, neutral sein oder wollt Ihr weiterhin geheimdienstliche Informationen erhalten, soll Israel Deutschland in Terrorabwehr schulen?
Israelis sind im Angesicht des Terrors mutig, was seid Ihr? Seid Ihr dem Terror gewachsen?
Und vor allem:
Wo geht Ihr hin, wenn Deutschland fällt?
Einen Freund wie Israel kann man mit dem Klempner im flydubai-Flug vergleichen, man sollte froh sein, ihn zu haben, vor allem dann, wenn man selbst feige ist.
Wow – Deutschland hat ein massives neues Problem!
Es ist nicht die Wohnungsnot, es sind nicht die maroden Brücken, es ist nicht die zusammenbrechende Industrie, es sind nicht die explodierenden Energiekosten, die steigenden Insolvenzzahlen oder die massenhafte Abwanderung von Unternehmen ins Ausland.
Es ist auch nicht das niedergehende Gesundheitssystem, der Ärztemangel, das Krankenhaussterben, der Pflegenotstand, der Lehrermangel, der Unterrichtsausfall oder das katastrophale Bildungsniveau.
Nein, es sind auch nicht die leeren Staatskassen, die überschuldeten Kommunen, die steigenden Sozialausgaben, die ausufernde Bürokratie, die überlasteten Behörden, die schleppende Digitalisierung oder die immer weiter zerfallende Infrastruktur.
Es ist nicht der Zusammenbruch des innerdeutschen Flugverkehrs, das Sterben der Gastronomie, der Niedergang des Einzelhandels, die Krise der Automobilindustrie, der Stellenabbau im Maschinenbau oder der Verlust unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Es sind auch nicht die steigende Kriminalität, die Probleme bei der inneren Sicherheit, die überlastete Justiz, die marode Deutsche Bahn, die verfallenden Schulen oder die immer höheren Steuern und Abgaben.
NEIN! Deutschland hat offenbar ein viel größeres Problem!
Es ist der Audi-CEO, der es gewagt hat, auf einer MAGA-Veranstaltung zu sprechen!
Dieses Land hat sie nicht mehr alle!
🚨 ÚLTIMA HORA: Un nuevo video muestra a islamistas en África matando a cristianos a machetazos.
No dejen de hablar sobre la matanza de cristianos en Nigeria.
Man muss sich diese Szene in aller Ruhe vor Augen führen. Samstagabend, Perry im US-Bundesstaat Georgia, Wahlkampfbühne von Donald Trump, zehn Tage vor den Zwischenwahlen. Der Präsident verkündet unter dem Jubel seiner Anhänger, dass Audi rund vier Milliarden Dollar in ein neues Werk bei Macon steckt. 200.000 Autos pro Jahr, etwa 4.500 neue Arbeitsplätze, die größten und hochwertigsten SUVs der Marke. Und dann steht er da, Audi-Chef Gernot Döllner, lässt sich vom Präsidenten begrüßen und schwärmt von einer fantastischen Gelegenheit für Audi und für Amerika. Für Amerika. Man hätte gern gewusst, ob den Beschäftigten in Neckarsulm in diesem Moment der Kaffee kalt geworden ist.
Denn exakt derselbe Mann hat gut zwei Wochen zuvor, am 8. Oktober, vor der Belegschaft in Neckarsulm gestanden und die sogenannte Schlechtwetterklausel gezogen. Jenen Mechanismus aus dem Zukunftspakt, der beide Seiten zu neuen Verhandlungen über Einsparungen, Arbeitsbedingungen und Stellen verpflichtet, sobald sich die Lage erheblich verschlechtert. Dazu gab es einen Satz, der in Neckarsulm hängen bleiben wird: Tradition allein sichere keine Zukunft. Dabei ist das Werk mit seinen rund 15.000 Beschäftigten längst angezählt. 2025 liefen dort gut 181.000 Fahrzeuge vom Band, ausgelegt ist es auf 225.000. Die Nachtschicht fällt weg, der nächste A8 soll nach den aktuellen Konzernplänen ins Porsche-Werk nach Leipzig wandern, und Volkswagen hat dem Standort bis Mitte 2027 Zeit gegeben, ein tragfähiges Sparkonzept vorzulegen. Sonst droht das Aus. In der Region hängen Schätzungen zufolge bis zu 50.000 Arbeitsplätze daran.
Und das alles kommt obendrauf. Schon im März 2025 hatte Audi mit den Arbeitnehmervertretern den Abbau von bis zu 7.500 Stellen in Ingolstadt und Neckarsulm bis Ende 2029 vereinbart. Ein Konzern im freien Fall, der keine andere Wahl hat? Von wegen. Im ersten Halbjahr 2026 hat Audi operativ rund 1,1 Milliarden Euro verdient, sogar etwas mehr als im Vorjahr, trotz eines Umsatzrückgangs von gut zehn Prozent. Das Geld ist da. Es fließt nur nicht mehr dorthin, wo die Marke groß geworden ist.
Nun wäre es bequem, die ganze Wut bei Audi abzuladen. Doch ein Unternehmen ist keine Sozialstation, es geht dorthin, wo es produzieren und verkaufen kann, ohne sich ruinieren zu lassen. Die Rechnung aus Washington ist brutal einfach: Wer in Amerika verkaufen will, soll in Amerika bauen. Allein im vergangenen Jahr haben die US-Zölle Audi rund 1,2 Milliarden Euro gekostet. Trump setzt Druck, und der Druck wirkt. Mercedes steckt bis 2030 vier Milliarden Dollar in sein Werk in Alabama und holt die nächste Generation des GLC dorthin, die bisher in Bremen vom Band lief. BMW streicht rund 8.000 Stellen, mehr als die Hälfte davon in Deutschland. Wer da noch an Einzelfälle glaubt, will es nicht sehen.
Und was setzt Berlin dem entgegen? Nichts, was ein Investor ernst nehmen könnte. Strompreise, die zu den höchsten der Industriewelt gehören. Arbeitskosten, mit denen die deutsche Autoindustrie weltweit ganz oben steht. Eine Steuer- und Abgabenlast, die jede Investitionsrechnung erdrückt. Eine Bürokratie, die aus jedem Genehmigungsverfahren eine Geduldsprobe macht. Dazu ein Brüsseler Regulierungsapparat, der den Herstellern jahrelang vorgeschrieben hat, welche Antriebe sie gefälligst zu bauen haben, während die amerikanischen Kunden längst anders entschieden und chinesische Marken den Elektromarkt an sich rissen. Georgia bietet ein ausgewiesenes Großgelände, einen Gouverneur, der den Investor persönlich willkommen heißt, und einen Präsidenten, der die Ansiedlung zur Chefsache macht. Deutschland bietet Gipfeltreffen, Absichtserklärungen und Sonntagsreden über eine Wirtschaftswende, die niemand zu Gesicht bekommt.
Die IG Metall begrüßt das US-Werk übrigens grundsätzlich und fordert verbindliche Perspektiven für die deutschen Standorte. Wie rührend. Dieselbe Gewerkschaft hat jahrelang jede Verteuerung des Standorts mitgetragen und die Energiewende beklatscht, die ihren Mitgliedern jetzt die Werkstore zuschlägt. Perspektiven entstehen nicht durch Forderungskataloge, sondern durch Wettbewerbsfähigkeit. Und die hat die Politik dieses Landes über Jahre ruiniert, mit dem Atomausstieg, mit ideologischer Energiepolitik, mit immer neuen Auflagen und einem Staat, der Bürgern und Betrieben das Geld aus der Tasche zieht, als gäbe es kein Morgen.
Hier verabschiedet sich industrielle Substanz, leise und Stück um Stück. Bei Macon sollen Anfang der 2030er Jahre Audis vom Band laufen. In Neckarsulm wird darüber verhandelt, wie viel Verzicht die Belegschaft noch schlucken muss. Wer in Berlin das immer noch für Zufall hält, hat den Ernst der Lage nicht begriffen. Oder will ihn nicht begreifen.
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Es ist eine unfassbare Arroganz, mit der uns die gebührenfinanzierten Erklärbären des öffentlich-rechtlichen Rundfunks immer wieder für dumm verkaufen wollen. Der Fall Harald Lesch und seine jüngsten Äußerungen zur Kernkraft sind ein Paradebeispiel für diesen journalistischen und wissenschaftlichen Offenbarungseid. Da setzt sich ein Mann, der von Millionen als wissenschaftliche Instanz wahrgenommen wird, in ein Interview und verbreitet derart dreiste Falschbehauptungen, dass einem schlicht der Kragen platzt.
Lesch behauptet allen Ernstes, Kernkraftwerke seien eine völlig veraltete Technologie, die im Grunde nur Wasser heiß mache. Schlimmer noch: Er faselt von einer drohenden europaweiten Wasserknappheit und behauptet, niemand, der bei Verstand sei, baue heute noch Kernkraftwerke. Diese Aussagen sind keine wissenschaftliche Einordnung mehr, das ist plumpe, grüne Ideologie im Gewand der Physik.
Fangen wir bei dem angeblichen Wassermangel an. Lesch suggeriert, Frankreich habe seine Reaktoren im Sommer abschalten müssen, weil das Kühlwasser fehlte. Das ist faktisch falsch und eine bewusste Irreführung. Die Kühlung der französischen Anlagen war zu jedem Zeitpunkt absolut gewährleistet. Dass Reaktoren gedrosselt oder kurzzeitig vom Netz genommen wurden, lag an strengen Umweltauflagen. Es ging darum, die Flüsse nicht zusätzlich aufzuheizen, um Flora und Fauna zu schützen. Es fehlte nicht das Wasser für die Sicherheit der Kraftwerke, es ging schlicht um ökologische Grenzwerte. Wer das vermischt, hat entweder keine Ahnung von Kraftwerkstechnik oder lügt dem Bürger ganz bewusst ins Gesicht. Und wer Technologien per se ablehnt, die Wasser erhitzen, kann im Grunde fast jedes verlässliche, steuerbare Kraftwerk auf diesem Planeten abschalten. Kohle, Gas, Geothermie – alle thermischen Kraftwerke funktionieren nach diesem Prinzip. Aber Hauptsache, das grüne Narrativ vom gefährlichen Atomstrom wird bedient.
Noch absurder wird es, wenn man sich Leschs Behauptung ansieht, Kernkraft sei ein Auslaufmodell und werde nur noch für den Bau von Atombomben genutzt. In was für einer hermetisch abgeriegelten deutschen Filterblase muss man eigentlich leben, um den globalen Realitäten derart ignorant gegenüberzustehen? Während man in Deutschland bei Dunkelflaute beten muss, dass der Wind bald wieder weht, erlebt die Kernenergie weltweit eine beispiellose Renaissance.
Wir reden hier nicht von ein paar Exoten. Über 70 Reaktoren sind weltweit im Bau, hunderte weitere in Planung. Polen forciert den massiven Einstieg mit sieben Reaktoren, Rumänien mit acht. Schweden, Großbritannien, Tschechien – überall in Europa wird gebaut oder geplant. Selbst Italien, das Land, das einst den Atomausstieg wagte, bereitet unter der Regierung von Giorgia Meloni die Rückkehr in diese hochverfügbare, grundlastfähige und kohlearme Technologie vor. Die Entwicklung geht rasant weiter, Stichwort Small Modular Reactors und Anlagen der vierten Generation. Die ganze Welt investiert in die Zukunft der Energieversorgung. Nur Deutschland klammert sich an die Phrasen von gestern und lässt sich von TV-Professoren einreden, der Rest der Menschheit sei nicht mehr bei Trost.
Es ist exakt diese unerträgliche deutsche Besserwisserei, die unser Land in die energiepolitische Sackgasse manövriert hat. Anstatt sich den klimatischen und wirtschaftlichen Realitäten anzupassen und auf eine verlässliche Energiequelle zu setzen, die wenig Fläche verbraucht und uns unabhängig macht, wird lieber moralisiert. Die politische Klasse und ihre medialen Vorbeter zerstören systematisch die industrielle Basis dieses Landes. Wenn Oppositionsführer Friedrich Merz den Atomausstieg als schweren strategischen Fehler bezeichnet, dann aber resigniert die Hände in den Schoß legt, zeigt das nur die ganze politische Ohnmacht in Berlin.
Wir werden von Ideologen regiert und von befangenen Medienvertretern desinformiert. Wenn ein Professor Lesch seine persönliche Abneigung gegen eine Technologie als unumstößliche physikalische und globale Wahrheit verkauft, dann hat das mit Wissenschaftsjournalismus nichts mehr zu tun. Das ist reine Propaganda. Und es wird höchste Zeit, dass wir aufhören, diesen Leuten auch noch andächtig zuzujubeln, während sie unser Land sehenden Auges an die Wand fahren.
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https://t.co/LuVKPdbi1c
Wir haben es geschafft!!
Deutschland arbeitet sich langsam zurück zur wirklich nachhaltigen Mobilität. Wenn Audi jetzt rund vier Milliarden Dollar in ein neues Werk in Georgia investiert, dort etwa 4.500 Arbeitsplätze schafft und langfristig bis zu 200.000 Fahrzeuge im Jahr produzieren will, während in Deutschland tausende Stellen verschwinden, dann müssen wir eben konsequent nach vorne schauen.
Oder zurück.
**Vielleicht bauen wir künftig einfach klimaneutrale Ochsenkarren.**
Dafür müssen wir nur noch die Rinderzucht hochfahren. Heimisches Holz, zwei Räder dran, vorne ein Ochse – fertig ist die deutsche Mobilitätswende. CO₂-arm, regional, reparierbar und vollkommen unabhängig von Halbleitern aus Taiwan.
Natürlich werden jetzt wieder alle ganz überrascht sein.
**Huch. Warum investieren die denn in Amerika?** Vielleicht weil Unternehmen rechnen. Energiepreise, Arbeitskosten, Sozialabgaben, Steuern, Bürokratie, Genehmigungen, Logistik, Absatzmarkt – dieser ganze langweilige kapitalistische Kram.
Für energieintensive Industrie liegen die Strompreise in Europa ungefähr doppelt so hoch wie in den USA, und Deutschland gehört bei der Belastung von Arbeit zur absoluten OECD-Spitzengruppe. Aber selbstverständlich können wir weiterhin daran glauben, dass Unternehmen Fabriken aus Heimatliebe bauen. Vielleicht hängt der Audi-Vorstand morgens eine Deutschlandfahne auf, singt zwei Strophen und sagt anschließend: **„Vier Milliarden Mehrkosten? Egal. Fürs Vaterland.“**
Auch bei der Energie lohnt sich ein genauer Blick. Das deutsche Stromnetz selbst ist weiterhin ausgesprochen zuverlässig.
Das Licht geht hier nicht ständig aus. Aber **Netzzuverlässigkeit und Energiesicherheit sind nicht dasselbe**.
Im Global Energy Security Index 2026 liegt Deutschland nur auf
**Platz 69 von 187 Ländern**.
Beim Anteil steuerbarer Energieerzeugung sogar auf **Platz 180 von 187**.
Das bedeutet nicht, dass morgen der Strom ausfällt. Es bedeutet, dass Deutschland bei jederzeit planbarer Erzeugung zunehmend von Wetter, Importen, Netzen, Speichern und Ausgleichsmechanismen abhängig ist. Früher lautete das Prinzip:
**Strom ist da, wenn die Industrie ihn braucht.**
Heute lautet es zunehmend:
**Strom ist da – sofern Wetter, Netze, Speicher, Importe und Redispatch gemeinsam gute Laune haben.**
Das kann technisch funktionieren. Besonders robust klingt es für einen Industriestandort allerdings nicht.
Und trotzdem hören wir seit Jahren dieselbe Melodie: Transformation, Lenkung, Förderung, CO₂-Preis, Subvention, Regulierung, noch ein Ziel, noch eine Vorgabe, noch eine Berichtspflicht. Und wenn anschließend ein Unternehmen sagt: „Wisst ihr was? Wir bauen das nächste Werk lieber woanders“, steht Berlin daneben und schaut betroffen. Das ist ungefähr so, als würde man zehn Jahre lang vor der Haustür ein Schild aufstellen:
**BITTE GEHEN**,
und anschließend eine Untersuchungskommission einsetzen, weil plötzlich niemand mehr klingelt.
Natürlich ist nicht jede Auslandsinvestition eine Flucht aus Deutschland. Audi will näher am amerikanischen Markt produzieren, Handels- und Währungsrisiken reduzieren und Nordamerika stärker als Produktionsstandort ausbauen. Vollkommen nachvollziehbar. Genau deshalb sollte Deutschland aber die unangenehme Frage stellen:
**Warum fällt eine Vier-Milliarden-Dollar-Investition dort offenbar attraktiver aus als hier?**
Was müssten wir ändern, damit die nächste Investition wieder in Deutschland landet?
Das wäre Politik. Nicht: „Wir müssen Unternehmen stärker verpflichten.“ Nicht: „Wir brauchen noch einen Transformationsfonds.“ Nicht: „Wir fördern jetzt die nächste Technologie.“ Sondern: **Warum ist der Standort zu teuer, zu langsam oder zu kompliziert – und was davon können wir morgen abschaffen?** Energie. Abgaben. Bürokratie. Genehmigungen. Lohnnebenkosten. Planungssicherheit. Da wäre genug zu tun.
Aber wir können natürlich auch weiter Menschen erziehen: welches Auto sie kaufen sollen, wie sie heizen sollen, wie sie bauen sollen, wie viel CO₂ sie verursachen dürfen und welche Technologie gesellschaftlich besonders erwünscht ist. Andere Länder versuchen derweil vor allem eines: **Unternehmen dazu zu bringen, bei ihnen Fabriken zu bauen.** Und Deutschland wundert sich anschließend, dass es funktioniert.
Das Ergebnis kann man dann in Georgia besichtigen: vier Milliarden Dollar, 4.500 Arbeitsplätze, bis zu 200.000 Autos im Jahr. Und bei uns vielleicht demnächst die große Zukunftsindustrie: **Ochsenkarren 4.0.** Selbstverständlich klimaneutral. Mit digitalem Herkunftsnachweis fürs Rind.
Denn wenn ein Land seine Standortbedingungen jahrelang verschlechtert und Unternehmen anschließend woanders investieren, ist das keine Verschwörung.
Es ist auch kein Marktversagen.
Es ist schlicht:
**geliefert wie bestellt.**
Ihr habt Grün gewählt, Ihr bekommt Grün.