I am thrilled to join @gmfus@AdeHoopScheffer as Senior Vice President for Transatlantic Security and member of the executive team.
The transatlantic partnership is more important (and complex) than ever, and I am excited to drive this work forward!
GMF is pleased to announce that @ClaudMajor, leading German political scientist and expert on transatlantic security, will join the organization in March as senior vice president overseeing transatlantic security initiatives and as a member of the executive team.
Learn more: https://t.co/HbwJkTb0nC
Ravie d'avoir accueillie l'Atomic Duo franco-allemand @ClaudMajor & @HFayet au @gmfus Paris ce matin pour une discussion à bâtons rompus sur les débats nucléaires en Europe. Merci à elles deux et @SylvieKauffmann pour la photo 😉
Ravie d'avoir retrouvé ma "nuclear partner in crime" @ClaudMajor pour une discussion très stimulante au @gmfus Paris sur la dissuasion nucléaire en Europe et la contribution française de la "dissuasion avancée", sous la houlette bienveillante de @tara_varma !
🇫🇷🇳🇴 Excellente nouvelle ! À l’occasion de sa visite à Paris, le Premier ministre norvégien a annoncé la signature d’un accord de défense mutuelle entre la France et la Norvège, et l’intégration d’Oslo à l’initiative française de « dissuasion avancée ». 🧶
Call me lucky!
Thrilled to announce that the wonderful @SophiaBesch will join GMF's transatlantic security team as research director + managing director European+transatlantic defence.
Sophia will be a key pillar in my team - together we will shape GMFs security & defense work!
📣 GMF is pleased to welcome @SophiaBesch as research director and managing director for transatlantic security, based in our Berlin office.
Besch is a leading expert in transatlantic and European security, defense, and policy. She joins GMF from the Carnegie Endowment for International Peace and brings extensive experience from the Centre for European Reform, the Atlantic Council, Johns Hopkins SAIS, and the American-German Institute.
At GMF, she will oversee our research agenda and lead work on transatlantic and European defense industrial issues.
🔗 Learn more: https://t.co/XAcx6wtRFS
Sophia is one of the best experts on transatlantic and european security and defense issues: Sharp analysis, deep expertise and extensive experience on both sides of the Atlantic. I am tremendously happy that she joins us and I can’t wait to work with her!
In der Debatte um die Absage der Stationierung amerikanischer Tomahawk-Raketen in Deutschland und der Alternative einer möglichen schnellen Produktion weitreichender Raketen in Deutschland schlagen manche jetzt eine Art neuen NATO-Doppelbeschluss vor.
Der Gedanke ist, dass Deutschland und Europa die Ankündigung einer eigenen Produktion von Mittelstreckenraketen als starkes Argument in eigene Abrüstungsverhandlungen mit Moskau einbringen sollen. Eine solche Logik von Stärke und Diplomatie gehöre zum Kern des alten Doppelbeschlusses, so das Argument. Ein genauer Blick auf die historische Abfolge lohnt sich.
Nach Helmut Schmidts Rede in London 1977 versuchte die NATO zwischen 1979 und 1983 das, was jetzt einige beschreiben: verhandeln, bevor man stationiert. In Genf boten die USA der Sowjetunion mehrere Modelle an – von einer „Null-Lösung“ bis hin zu Obergrenzen. Doch die Gespräche kamen nicht voran, weil Moskau die eigenen SS‑20‑Raketen parallel weiter ausbaute und gleichzeitig darauf setzte, dass der innenpolitische Widerstand in Westeuropa die NATO zum Einlenken zwingen würde.
Als die Sowjetunion 1983 schließlich die Verhandlungen abbrach, war das kein Zeichen von Kompromissbereitschaft, sondern ein Versuch, die Nachrüstung politisch zu verhindern. In diesem Moment wurde klar: Die Drohung allein reichte nicht, um militärische Stärke mit Diplomatie zu verbinden.
Erst als die NATO tatsächlich neue Raketen stationierte, und zwar trotz heftiger Gegenmeinungen innerhalb Deutschlands, Massendemonstrationen, heftiger kontroverser Debatten in Bonn, Den Haag, London und Rom, änderte sich die strategische Lage. Die Sowjetführung musste akzeptieren, dass der Westen nicht nur redete, sondern handelte. Erst nach dem Machtwechsel hin zu Gorbatschow öffnete sich dann in der Sowjetunion ein Fenster für echte Abrüstungsgespräche, die dann 1987 zum INF‑Vertrag und 1991 zur Abrüstung führten.
Insofern war der Doppelbeschluss nicht allein ein „Wenn‑Dann‑Signal“, sondern die klare Botschaft: „Wir tun beides – und zwar wirklich“: Verhandeln, ja. Und gleichzeitig Fähigkeiten schaffen, die nicht nur angedacht oder hypothetisch, sondern militärisch einsatzbereit sind.
Die Kombination aus Glaubwürdigkeit, politischer Standfestigkeit und veränderten Rahmenbedingungen in Moskau ermöglichten am Ende die Abrüstung. Das hieße für die aktuelle Entscheidung, so schnell wie mögliche eigene deutsche und europäische Mittelstreckenraketen als Gegenbedrohung zu den russischen Iskander aufzustellen, um dann Stärke mit Diplomatie verbinden zu können.
Ce tribune @nytimes de l’éminente experte 🇩🇪 @ClaudMajor du think tank transatlantique @gmfus signe la fin de l’impensé sur lequel des générations de diplomates 🇫🇷 plaidant l’autonomie stratégique européenne ont buté :
Oui, il pourrait arriver que les 🇺🇸 n’agissent pas en allié, et, pire encore, que la 🇷🇺 en ait assez conscience pour vouloir en tirer profit,
Et oui, l’Europe doit développer sa capacité de dissuasion et défense par elle-même (pas le même niveau de défense avec 🇺🇸 que sans bien sûr mais nous n’avons pas le choix).