"Albanese has done nothing more than speak" — Justice Richard J. Leon.
US court temporarily blocks Trump's "vastly over inclusive" sanctions against UN Special Rapporteur for Palestine @FranceskAlbs on freedom of speech grounds. Will Europe now act?
Albanese had submitted reports denouncing Israel's mass killing and ethnic cleansing. She also named US companies such as Google and Palantir who facilitated Israel's actions.
The ruling was made by senior DC judge Richard D. Leon who was appointed by President George W. Bush in 2002.
US sanctions are still active against European and Canadian ICC judges (the legality of which was not considered) and punitive measures against Albanese could be reimposed during subsequent hearings.
The EU can block the sanctions using its "blocking statute" — a move Spain's government said it would back. But will it?
Francesca Albanese is trying to stop a genocide. That is her crime.
The United States and Israel are trying to stop her – by destroying her life, her career, her family, and her voice.
The US has sanctioned UN Special Rapporteur @FranceskAlbs along with 8 ICC judges, 3 court officials, and Palestinian human rights organisations Al-Haq, Al Mezan, and PCHR.
The message is chilling: investigate genocide and we will destroy your life.
Der ehem. Premier Belgiens und ehem. Präsident des Europäischen Rates, der die 27 EU Mitgliedsstaaten vertrat, über die EU-Kommissionspräsidentin @vonderleyen
„Schon zu Beginn ihrer gemeinsamen Amtszeit, so sagt er, sei es ihm fast unmöglich gewesen, eine funktionierende Arbeitsbeziehung aufzubauen. Sein Vorschlag, regelmäßige persönliche Koordinierungssitzungen zu internationalen Angelegenheiten abzuhalten – um sicherzustellen, dass die EU mit einer einheitlichen Stimme spreche –, sei von von der Leyen „systematisch abgelehnt“ worden.
„Ich habe meine eigene Meinung über ihre Persönlichkeit“, sagt er vorsichtig, „und es ist nicht meine Absicht, heute Kommentare über Persönlichkeiten abzugeben.“ Eine kurze Pause. „Aber ich kann Ihnen sagen: Noch nie zuvor hatte ich bei der Zusammenarbeit mit einem Kollegen solche Schwierigkeiten. Noch nie. Es geht nicht um die Persönlichkeit. Es geht um den Kern des europäischen Projekts.“
Was ihre Führungsqualitäten angeht, ist Michel vernichtend. „Es herrscht eine extrem autoritäre Führung“, sagt er. „Die Kommissare spielen absolut keine Rolle mehr.“ Der grundlegende Fehler liege seiner Ansicht nach in einem Missverständnis der Aufgabe. „Sie soll sich für die Verteidigung des Binnenmarkts einsetzen. Es wurde nichts getan. Sie soll sich um die Finanzmärkte kümmern. Es wurde nichts getan“, sagt er. „In diesem Bereich ist das Ergebnis gleich Null, und das ist eine Tragödie.“
Er hält inne. „Ich bin streng. Ich bin gnadenlos. Weil ich es von innen gesehen habe.““
Today Massive Attack is sharing their collaboration with Tom Waits, "Boots on the Ground."
The song chronicles the madness and rabid abandonment of mankind to the commands of "The Masters of War” as Dylan put it.
https://t.co/dgoayB70p7
Nicht unser Krieg?!
Sie sehen hier nicht nur, dass Europa, wenn es denn nur wollte, den US-Angriffskrieg gegen den Iran aufhalten (oder zumindest erheblich erschweren) könnte, sondern auch einen sicher nicht neuen Trend, der allerdings selten mit dieser Dreistigkeit - und der totalen Komplizenschaft der Medien - durchgeführt wurde:
Sie erleben die absichtsvolle Entkoppelung des (politischen) Wortes von der (politischen) Tat, das systematische Auseinanderfallen von Deklamation und Handlung.
Mit anderen Worten: Sie werden nach Strich und Faden belogen.
Regierungschefs SAGEN dieser Tage, was auch immer dazu nötig ist, das heimische Publikum zu beschwichtigen. Was sie derweil aber TUN oder geschehen lassen oder durch Nichttun erst ERMÖGLICHEN, hat mit den zeitgleich abgesonderten Buchstabenfanfaren nicht das Geringste mehr zu tun.
Sie werden mit Gelaber abgelenkt. Und wenn Sie bemerken, was während des Gelabers tatsächlich geschehen ist und wie „in Ihrem Namen“ gehandelt wurde, ist es zu spät, (es noch aufzuhalten).
Dieser Tage gilt mehr denn je: Achten Sie nicht darauf, was ein Akteur SAGT, sondern darauf, was er TUT.
Das gilt für das Trump, Netanjahu & MBS - und erst recht für Starmer, Macron, vonderLeyen & Merz, diese ungeschlagenen Publikumslieblinge der prinzipienfesten Prinzipienfestung EU.
Während Sie gebannt auf das Kaninchen starren, den Iran und seinen Seeweg, sollten Sie besser auf die Schlange sehen. IHR VÖLKER DER WELT, SCHAUT AUF DIESEN STAAT! Und ganz genau auf den Libanon achten, dieses wunderbare & vielfach geschundene Land, das durch seinen Status als souveränes Völkerrechtssubjekt vor jeder weiteren Verletzung doch geschützt sein müsste, geschützt sein sollte und geschützt wäre, wenn wir es nur schützten. Ein in der levantischen Kultur-, Lebens- und Glaubenstextur wurzelnder Staat mit dem (niemals zu überschätzenden) Erbe der Phönizier, die uns das Alphabet brachten und die Handelskunst. Ehemaliges Kreuzritterziel und französisches Mandatsgebiet, Refugium der Christen Westasiens und Schweiz des Nahen Ostens.
Wir waren im vergangenen November dort, als der brüchige Waffenstillstand durch über 10.000 israelische Verletzungen längst angesägt und die UNIFIL-Mission längst mehrfach tödlich angegriffen worden war - und über der Hauptstadt des souveränen Staates Libanon, über den sinnlos in die schweigende Landschaft geklatschten Botschaften Deutschlands und anderer Völkerrechtsversager schon knatternd die Drohnen & Robocop-Geschwader des Nachbarstaates kreisten.
Wir waren dort, als noch keine israelischen Bomben gegen libanesische Zivilisten in dicht besiedelte Städte flogen, als der weiße Phosphor noch nicht herabgeregnet war auf das Land und auch nicht die Tonnen Glyphosats – GIFT IST EIN MEISTER AUS DEUTSCHLAND – das die Heimat Hunderttausender auf Dauer unbewohnbar macht.
Wir waren dort, bevor südlibanesische Siedlungen und ganze Dorflandschaften, Häuser, Kirchen, Geschäfte, Schulen, Krankenhäuser, Hotels, Friedhöfe, Brücken, Straßen in die Luft gesprengt, von ortsfremden Siedlern plattgebaggert & geraubt und von analphabetisierten US-Neukartographen (Apple & Google) ausgelöscht waren. Gestrichen aus dem Gedächtnis derer, deren Gedächtnis bis zum letzten Kaffee reicht. In 40 Tagen hat Israel in seinem Nachbarland 37.836 Häuser zerstört.
Wir waren dort, als einer von fünf Libanesen noch nicht auf der Flucht war (und noch in seinem Haus statt auf der Straße wohnte). Als 1,2 Millionen Libanesen noch nicht durch den Rest des 10.000 qkm großen Landes irrten (halb so groß wie Hessen), von dem Israel es sich - wieder! - anmaßt, neben dem seit 1948 begierig beäugten Lebensfluss Litani nun mehr als 15, mehr als 20 Prozent, vielleicht ein Drittel rechtswidrig zu besetzen.
Wir waren dort, als die 1.923 getöteten Libanesen noch lebten und die 166 getöteten libanesischen Kinder. Als die getöteten Sanitäter noch lebten, die getöteten Ärzte und Apotheker, die getöteten Journalistinnen und getöteten Kameraleute. Der maronitische Priester, die Deutschlehrerin am Goethe-Institut, die Arabischprofessorin, der Architekt - und Khatoun Salma, die eine Dichterin war, eine Dame und die schönere Cathérine Deneuve. Zusammen mit ihrem Mann wurde sie im Schlaf von einer israelischen Rakete in den Tod gerissen - aus ihm und ihr und ihrer Wohnung, so die Verlegerin Rasha El Amir, sei ein Haufen Staub geworden.
Man wünschte, man würde aufhören können zu zählen. Und wieder. Und wieder einmal sehen die Damen und Herren der ehrenwerten Welt dabei zu, wie der Libanon rechtlos ruchlos überfallen wird - von einem Staat, mit dem ihn nichts verbindet als das geographische Unglück unmittelbarer Nachbarschaft.
Lassen Sie es sich gesagt sein. Während Sie gebannt auf den Iran und seinen Seeweg starren, sollten Sie besser auf den Libanon achten.
Er braucht es.
II.
Und während ein mit voller Absicht irre gewordener US-Immobilien- & Investment-Jesus Sie tagein, tagaus mit seinem kunstlosen Irrsinn volldröhnt - HERR, UNSEREN TÄGLICHEN KRANKEN SCHEISS GIB UNS HEUTE - sollten Sie besser auf den Papst hören. Wer hätte gedacht, dass wir das einmal (oder jemals) sagen würden. Tatsächlich hat der erste US-Papst der Welt nicht nur mehr Verstand, mehr Witz, mehr Würde und schickere Kleider als alle, die ihn zu kritisieren wagen, sondern - um im Kosmos seiner Kritiker zu bleiben - auch noch verdammt dicke Eier. Ein Papst aus Chicago, der irrwitzigerweise europäischere (und echtere) Werte vertritt als vonderLeyen & ihre Bande behämmerter Berufs-Trullahs.
III.
Und während Sie über Ungarn mal dies hören und mal das, sollten Sie besser schleunigst nach Brüssel sehen, wo vonderLeyen das Projekt der Zweckentfremdung der EU, der Vergewaltigung der europäischen Verträge und der finalen Entmachtung der Nationalstaaten vorantreibt, als gäb’s kein Morgen. Ein Projekt, das nie etwas anderes als Ihre eigene Entmachtung, werter Bürger, war, die unter dieser Kommissionspräsidentin natürlich verlässlich aufs Hässlichste verschleiert ist.
Mit einigen Positionen Orbans (angeblich rechts) mochte man übrigens übereinstimmen, mit anderen nicht. Es spielt gar keine Rolle, denn mit ihm ist vor allem einer der zwei effektivsten Widerständler aus dem EU-Gefüge eliminiert. Gegen den zweiten, den spanischen Ministerpräsidenten Sánchez (angeblich links), wird von der angeblichen Mitte seit langem heftig intrigiert, wobei die von Bezirksvorsteher Manfred Weber gewohnheitsmäßig aufs Hässlichste vertretene EVP - Stichwort „Brandmauer“ - mit rechtsextremen Ultraspaniern, Pardon: Ultraspinnern konspiriert, um den mit fragiler Mehrheit regierenden Sanchez zu stürzen.
Würde nach Orban nun auch Sanchez fallen, dann gäbe es in der EU keinen bedeutenderen Regierungschef mehr, der sich der autoritärbrutalistischen Regierungswut vonderLeyens noch widersetzen würde.
Achten Sie gefälligst auf Brüssel.
IV.
Der Zuschauer glaubt, er würde das Wesentliche beobachten, während er in Wahrheit genau das übersieht, was entscheidend ist.
Ablenkung ist das zentrale Werkzeug des Zauberers. Je besser er ist - und je dümmer sein Publikum, desto unbemerkter wird die Aufmerksamkeit der Zuschauer gezielt dorthin gelenkt, wo es nichts zu sehen gibt (Glitzer! Ein Knall!), während die Ausführung des eigentlichen Tricks übersehen wird: das Verstecken der Karte im Ärmel, der Münze im Ohr, des Hasen im Arsch...
((Fragment endet hier unvermittelt))
Das Landgericht Berlin verurteilte das Rechercheportal wegen zentraler Aussagen im Potsdamer „Geheimplan"-Bericht. Das sind die Gründe für die Entscheidung. https://t.co/4F8IpZIJd7
Fundstück via @manaf12hassan
Der kürzlich wegen des Angriffs auf Iran zurückgetretene Terrorabwehr-Chef der USA, Joe Kent, erzählt freimütig, dass die US-Regierung gemeinsam mit Israel nach dem Sturz Saddam Husseins Al-Qaida bewaffnet und den IS in Syrien aufgebaut hat, um Assad zu stürzen. (Wenn man auf die entsprechenden Clinton-Mails hinwies, wurde dies lange Zeit als Verschwörungstheorie abgetan.) Iran sei nun das nächste Land auf dem Schachbrett.
Der IS sei dann „außer Kontrolle“ geraten und habe Anschläge in Europa verübt. (Kents Frau wurde übrigens ebenfalls durch ein Selbstmordattentat in Syrien getötet).
Über den syrischen Präsidenten, der auf Einladung nach Deutschland kommt und in der Vergangenheit mit abgeschnittenen Köpfen in der Hand posierte, sagt er:
Er wurde von Bin Ladens rechter Hand, Aiman al-Zawahiri, eingesetzt, war für den IS und Al-Qaida aktiv, hat etliche Menschen geköpft und ermordet und wird nun vom Wertewesten reingewaschen – durch eine PR-Kampagne und einen Anzug.
Mehr muss man zum Zustand des Werte-Westens und der journalistischen Ausblendung in diesem Land nicht wissen
Seeing New York Times editors say NATO stands for "North American Treaty Organization" on the same day CNN claims Iranians might help the downed pilot who was trying to bomb them because they're happy he's there really illustrates how fucked western journalism is, doesn't it?
I mean, this is some serious baby-brained thinking on display here. That New York Times headline made it through MULTIPLE checkpoints before publication without it ever even occurring to anyone to at least do a quick Google search to find out if the A in NATO really does stand for "American", and, if so, why are there so many European countries in it? That CNN analyst really does have such an infantile, children's cartoon worldview on American wars that she thinks the people being bombed by US fighter jets will want to hug them and kiss them and give them presents when they emergency eject into enemy territory. It's kind of amazing that any of the people involved in either of these incidents are working in news media at all.
If you've ever wondered why so many Americans are so ignorant about what's going on in their world, it's because for generations these have been the kinds of people informing them about world events. These are the news outlets who've been responsible for creating an informed populace. And their reporting is shared with the entire western world.
I constantly criticize the western press for its role in propagandizing the public to manufacture consent for evil wars and normalize an abusive political status quo. You cannot despise these manipulators enough for their role in the world's dysfunction today. But these two incidents highlight the fact that the people running the western press aren't just evil — they're also really, really stupid.
AJ Inside Story on Hormuz. In the mildest way I smuggle in massive truth bombs. Link in Reply
"There's a tremendous hypocrisy about this. The Western world has got very upset about freedom of navigation all of a sudden.
But they weren't at all worried about the Israeli blockade of Gaza which has gone on for something like 15 years.
Or the US blockade of Cuba which is starving people at the moment.
Or the US seizures of tankers out of Venezuela"
Die USA sind auf eigenen Boden unbesiegbar -daher so gefährlich
Wolfgang Streeck in der @fr über den Iran Krieg und das Privileg der USA die Welt für sie quasi folgenlos in Brand stecken zu können. Die Auswirkungen ihrer
Außenpolitik- ob Energiepreise, eine zerstörte Ukraine oder eine Flüchtlingskrise - treffen immer die Anderen. Außerdem über die Frage, ob uns ein dritter Weltkrieg droht und wie dieser aussähe.
Auszug:
„Einrechnen muss man auf jeden Fall, was in Deutschland immer wieder übersehen wird: dass die USA prinzipiell unbesiegbar sind, auf ihrem eigenen Kontinent, zwischen zwei Meeren und mit nur zwei angrenzenden Staaten, einer im Norden, einer im Süden, die sie beide völlig in der Hand haben.
(…)
Deshalb können sie sich außen- und kriegspolitisch alles leisten, jeden Blödsinn, wie seinerzeit den Vietnamkrieg oder Einmarsch in den Irak: völlig sinnlos, einfach nur so, und wenn es danebengeht, gehen sie halt wieder nach Hause, wohin ihnen auch der siegreichste Sieger nicht folgen kann. Dies erklärt auch, warum die USA wie selbstverständlich alte Feindschaften gegen Staaten, die sich irgendwie widerborstig angestellt haben, über Jahrzehnte weiterpflegen: Kuba, Iran, Afghanistan. Egal, wie oft ihre Kreuzzüge scheitern: Sie müssen nichts reparieren, nichts wiedergutmachen, nichts dazulernen. Im Januar hat Trump eine Erhöhung des Rüstungshaushalts für 2027 auf 1.500 Milliarden Dollar gefordert, eine Steigerung von über 50 Prozent auf 2026, mit dem höchsten Militärhaushalt der Menschheitsgeschichte (900 Milliarden); ich nehme an, so will er die militärische Führung davon abhalten, ihn zu fragen, warum sie eigentlich den Iran in die Steinzeit bomben sollen, das Land hat den USA doch nichts getan und wird ihnen nie etwas tun können.
(…)
Wir reden hier von einem Weltbrand; da ist man versucht zu sagen: das bisschen Öl, das kaufen wir im Notfall dann doch eben vom Russen. Wir können nur darüber spekulieren, was Trump und Netanjahu als Nächstes tun werden. Wissen können wir: was immer sie beschließen, auf einen deutschen Bundeskanzler werden sie dabei nicht hören, weil feststeht, am Ende macht er mit, egal was.
(…)
Alle Kriege sind anders. Im Ersten Weltkrieg zerbrachen die feudalen Imperien, im Zweiten Weltkrieg ging es um das Niederringen zweier regionaler Großmächte, Deutschlands und Japans, die sich ihre „Einflusszonen“ untertan machen wollten. Ergebnis war eine zweigeteilte Welt mit zwei Siegermächten, den USA und der UdSSR, jede mit ihrem Imperium, das eine expansiv, das andere eingezwängt durch sich selbst und seinen Rivalen („containment“), bis es sich Ende des 20. Jahrhunderts erstaunlich friedlich auflöste. Danach mehr als drei Jahrzehnte einer unipolaren Weltordnung, in der kein Tag verging, an dem ihre Zentralmacht nicht irgendwo auf der Welt Krieg geführt hätte. Man nannte das „Stabilität“. Heute erleben wir den Zerfall der Supermacht, die sich zwischen Rückzug und Widerstand nicht entscheiden kann, mit Tendenz zu Widerstand.
Noch ein Blick in die Glaskugel: Wie sähe ein dritter Weltkrieg aus?
Die USA würden sehr bald China angreifen, um zu versuchen, dessen bislang unaufhaltsamen Aufstieg doch noch aufzuhalten. (Nach der geltenden amerikanischen Sicherheitsdoktrin darf es auf der Erde keine Macht geben, die den USA ebenbürtig wäre.) Sie würden dazu unter anderem Russland von Westeuropa aus unter Druck setzen, beziehungsweise durch die Nato unter Druck setzen lassen, zum einen, um es daran zu hindern, China zu Hilfe zu kommen, zum anderen, um China zu zwingen, Ressourcen zur Unterstützung Russlands abzuzweigen. Japan und Nato-Europa, Deutschland insbesondere, würden dazu gebracht, auf Seiten der USA mitzumachen. Schon jetzt kann der Iran-Krieg für Israel gar nicht lange genug dauern, weil hinter ihm die Annexion samt ethnischer Säuberung von Gaza, der Westbank und des Südlibanon unbemerkt weitergehen kann. Alles Weitere liegt, mit Clausewitz, im Nebel des sich ausbreitenden Schlachtfelds.
Unrechtsregime
Laut Medienberichten wurde der Chefankläger des IStGh einstimmig von allen Vorwürfen der sexuellen Nötigung freigesprochen. Wenn dies zutrifft, scheint sich zu bestätigen was die Spatzen von den Dächern pfiffen:
Die USA und Israel haben eine Kampagne gegen den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofes orchestriert, weil dieser etwa gegen israelische Kriegsverbrechen ermittelte und einen Haftbefehl gegen Netanyahu sowie die Führung der Hamas ausstellte!
Khan wurde von Microsoft aus jeglicher digitaler Kommunikation ausgesperrt (ein Unternehmen für das sich Scholz ehem. Kanzleramtsminister zuständig für Nachrichtendienste übrigens zukünftig engagiert) und mit US-Sanktionen belegt, seine Kommunikation wurde überwacht und US-Senatoren bedrohten öffentlich sein Leben! Wäre er kein Richter sondern Julian Assange gewesen, wäre er womöglich in einer Gefängniszelle verrottet.
Das sind die Methoden von Unrechts-Regimen! Auch in Europa erleben wir Individualsanktionen gegen Einzelpersonen ohne rechtsstaatliche Prinzipien und engere Meinungskorridore, die Kritikern der herrschenden geopolitischen Linien im Westen in die Nähe von Landesverrätern rücken! Obwohl genau diese Weltordnung gerade vor aller Augen ihre ganze Doppelmoral offenbart!
Man darf sich von diesen finsteren Methoden nicht einschüchtern lassen!
𝗝𝗲𝘁𝘇𝘁 𝗶𝘀𝘁 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗺 𝗝𝗼𝘂𝗿𝗻𝗮𝗹𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻 Ulrich Heyden 𝗱𝗮𝘀 𝗞𝗼𝗻𝘁𝗼 𝗴𝗲𝘀𝗽𝗲𝗿𝗿𝘁 𝘄𝗼𝗿𝗱𝗲𝗻.
En weiterer Fall von Debanking gegen einen deutschen Journalisten. Ortwin Rossner hat seinen offener Brief an den deutschen Bundespräsidenten auf Facebook gepostet:
Offener Brief
Moskau, 13.03.26
Sehr geehrter Herr Bundespräsident, Frank-Walter Steinmeier,
ich bin Russland-Korrespondent und schreibe ihnen, weil ich seit heute von einer Kontokündigung betroffen bin. Diese Maßnahme ist nicht nur geeignet meine Existenz zu zerstören, sie widerspricht auch den Grundsätzen der Demokratie und der Pressefreiheit. Ich bitte Sie, sich dafür einzusetzen, dass die Kontokündigung rückgängig gemacht wird.
Mein Konto bei der Hamburger Sparkasse habe ich seit Anfang der 1990er. Am Telefon erklärte mir gestern ein Mitarbeiter der Sparkasse, die Kündigung habe mit den EU-Sanktionen gegen Russland zu tun. Der Mitarbeiter der Sparkasse meinte, ich würde in einem „Hochrisiko-Land“ leben.
Wenn ich in einem „Hochrisiko“-Land lebe, müsste die Bundesregierung und die EU-Kommission mich dann nicht unterstützen? Stattdessen wirft man mir Knüppel zwischen die Beine.
In dem Kündigungsschreiben, das ich heute erhielt, ist nur die Rede von einer „Überprüfung“ aller unserer „Geschäftsverbindungen zu Kunden, die ihren Wohnsitz in Russland haben.“ Konkrete Vorwürfe gegen mich werden nicht erhoben.
Ich bin nicht der Erste, in Russland lebende deutsche Journalist, der von einer Kontokündigung betroffen ist. Vor mir wurde schon meinen Kollegen Thomas Röper und Alina Lipp die Konten gekündigt und damit die Existenzgrundlage entzogen.
Dass man ausgerechnet uns drei für Kontokündigungen auswählt und nicht die Moskau-Korrespondenten der Zeit, der FAZ, des ZDF und der ARD liegt auf der Hand. Wir drei berichten über Russland mit Verständnis und nicht mit Schaum vor dem Mund. Doch Verständnis passt nicht zu der von der Bundesregierung geforderten Kriegsertüchtigung.
Wie geht das an, Herr Steinmeier? Projekte russischer Oppositioneller und Journalisten, die in Deutschland leben, werden durch Förderprogramme des Auswärtigen Amtes unterstützt und ein deutscher Journalist, wie ich, der in Moskau lebt und seit 34 Jahren für deutsche Leser und Radiohörer, Informationen und Hintergrundberichte aus Russland, der Ukraine und Zentralasien und dem Kaukasus liefert, wird die Existenzgrundlage entzogen?
Ich lebe ausschließlich von Einkünften deutscher, Schweizer und österreichischer Medien, die ich auf meinem Konto bei der Hamburger Sparkasse sammelte. In den letzten zwei Jahren ließ die Hamburger Sparkasse online-Überweisungen nach Moskau schon nicht mehr zu, mit der Begründung, sie sei eine „Regionalbank“.
Ich werde in diesem Jahr 72 Jahre alt. Was soll ich meinem Großonkel, Ulrich Wilhelm Graf Schwerin von Schwanenfeld, sagen, wenn ich ihn im Himmel treffe? Er wurde im September 1944 in Berlin-Plötzensee als Widerstandskämpfer gegen das Hitler-Regime mit einer Drahtschlinge ermordet. Ich trage meinen Vornamen zu seinen Ehren. Was wird mein Großonkel sagen? Er wird sagen, dass es Mord und Terror gegen Andersdenkende auch in der Nazizeit gab, und dass er sich nicht hätte vorstellen können, dass sich so etwas in Deutschland wiederholt.
Zu meiner Person: Zehn Jahre lieferte ich als freier Mitarbeiter Radio-Features zu Russland-Themen für den Deutschlandfunk. 13 Jahre war ich Moskau-Korrespondent der Sächsischen Zeitung. 30 Jahre berichtete ich für die Wochenzeitung „der Freitag“. Außerdem schrieb ich für den Tagesspiegel, den Rheinischen Merkur, die Financial Times, die Märkische Allgemeine, die Thüringer Allgemeine und die Mittelbayerische Zeitung. Heute arbeite ich für die Nachdenkseiten und andere deutsche Internetportale. Ich bin Autor mehrerer Bücher zu den Themen Russland, Ukraine und deutsche Nachkriegsgeschichte. 2024 erschien von mir im Promedia-Verlag das Buch „Mein Weg nach Russland. Erinnerungen eines Reporters.“
mit freundlichen Grüßen
Ulrich Heyden
Weltverbesserer, Umstürzler, Leseratten, aufgepasst!
Und wieder ist heute einer dieser (immer zahlreicher auftretenden) Tage, an denen man kaum etwas Gewinnbringenderes unternehmen kann, als die Tagebücher von Max Frisch aus dem Regal zu ziehen und die dort enthaltenen Fragebögen zu studieren. Insbesondere Fragebogen I, Frage 7:
„Wie heißt der Politiker, dessen Tod durch Krankheit, Verkehrsunfall usw. Sie mit Hoffnung erfüllen könnte? Oder halten Sie keinen für unersetzbar?“
P.S.: Interpretationshilfe für (ggf. empörungsbereite) Illiteraten:
In seinen Tagebüchern (Suhrkamp) hinterließ Frisch elf Fragebögen mit (existenziellen & oft unbequemen) Fragen, die seine zunehmend kritische Haltung gegenüber politischen Figuren & Gesellschaftsstrukturen reflektieren - und die weniger als Handlungsanweisungen denn als literarisch-philosophische Instrumente zur Selbst- und Welterkundung anzusehen sind. Die o.a. Frage zielt nicht auf die (von Frisch für unwirksam gehaltene) Eliminierung einzelner Akteure ab, sondern thematisiert die Ersetzbarkeit von Trägern politischer Macht und die Illusion, dass der Tod einer einzelnen Person etwas bewirken kann, solange die System- & Ideologiestrukturen unverändert fortbestehen.
(Nicht, dass die Gedankengänge von K. Kallas irgendein Gewicht oder die Sanktionen der EU auch nur den geringsten Effekt hätten. Aber dennoch.)
Gerade hat EU-Aussenleuchte Kaja Kallas weitere Sanktionen angekündigt. Und zwar - halten Sie sich fest - gegen den IRAN!
Es ist, als empfände man in der EU, seit vonderLeyen sie übernommen hat, die kuriose moralische Verpflichtung, von allen denkbaren Positionierungen immer die widersprüchlichste & dümmste einzunehmen.
Mit Verlaub. Man kann nicht vier Jahre lang wegen eines „unprovozierten Angriffskriegs“ einen Kübel von Sanktionen über Russland ausschütten - und nun den Iran dafür sanktionieren, dass er sich in einem Angriffskrieg verteidigt.
Das Maß an ethischer Rückgratlosigkeit, transatlantisch-israelischer Unterwerfungsbereitschaft & inkonsistent-kontradiktorischem Floskelklimbim in Brüssel ist wirklich beispiellos.
Und das Schlimmste ist, dass man Sie da draußen für so dämlich hält, dass man tatsächlich glaubt, Ihnen einen so offensichtlichen Unsinn immer wieder ungestraft auftischen zu können.
#NichtMeineEU
#NichtMeineAußenmaus
„Wer sich aber zum Wurm macht, kann nachher nicht klagen, dass er mit Füßen getreten wird.“
l. Kant, 1797
War propaganda is sinister. You really have watch for it.
There is an orchestrated campaign of tens of thousands of people/bots claiming the below Tehran video is fake: either old or AI. They're trying to Community Note it.
The NYT had a photographer there to show it's real:
If anyone saw this in their city or town, they would think:
"This is what liberation looks like. We are so grateful to the foreigners bombing our civilian and economic infrastructure and dropping bombs in our neighborhoods."
Iranian girls in particular are swooning with joy: