Das kurzzeitig ins Scheinwerferlicht gezogene Geschäft mit den Leihschwangerschaften ist geblieben. Und hinter diesem Ausschnitt expandiert eine lukrative Welt der Reproduktionsmedizin mit Umrissen einer „schleichenden Form der Eugenik“: https://t.co/fkh69ivz3l
@becker_meister@britainopello5 Huch, wurde der Bergfried umbenannt? Ich dachte, er sei vom Lösegeld für Graf Adolf von Nassau erbaut und deshalb von den Friedbergern nach der freigelassen Geisel benannt worden 🤔
Am Fest Mariä Geburt schauen wir auf die mittelalterliche Liedersammlung des Llibre Vermell de Montserrat. Sie gibt einen interessanten Einblick in die Volksfrömmigkeit und Volksmusik im 14. Jahrhundert - denn vielen Liedtexten liegen "profane" Stücke zugrunde, die "sakralisiert" wurden.
https://t.co/NMXHu6etI6
@PeJane13 Ich kenne den Spruch in einer leicht abweichenden Form: "Habe Dein Schicksal lieb; es ist der Weg Gottes mit Deiner Seele." Beide Versionen finde ich bedenkenswert.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ungewohnt es für mich war, wenn meine Großeltern an warmen Herbsttagen auf der Bank vor ihrem Haus saßen und einmal nichts zu tun hatten.
Denn sie waren Kleinbauern und Tagelöhner und ihr Leben bestand zum größten Teil aus Arbeit. Es gab immer etwas zu tun, auf den Feldern, im Garten oder rund ums Haus, und Zeit, um einfach nur dazusitzen, gab es eigentlich nicht.
Doch im Herbst änderte sich das für ein paar Wochen.
Wenn die Kartoffeln im Keller waren und das Öl gepresst war, saßen sie manchmal am Nachmittag vor dem Haus und ließen sich von der Sonne die alten Knochen wärmen. Meine Großmutter hatte vielleicht noch eine Schüssel Bohnen auf dem Schoß, mein Großvater schnitzte gedankenverloren an einem Stück Holz herum, und wenn jemand aus der Nachbarschaft vorbeikam, blieb er stehen und man plauderte ein wenig.
Und wenn wir Kinder Glück hatten, erzählten sie uns Geschichten.
Für mich gehörte das alles zusammen: die kühlen Nächte, die warme Sonne am Nachmittag, die Arbeit, die so anders war als im Sommer, meine Großeltern auf der Bank und wir Kinder daneben.
Und so war für mich auch vollkommen klar, warum diese Zeit »Altweibersommer« hieß.
Schließlich saßen da die alten Leute in der Herbstsonne und genossen noch einmal die Wärme, bevor der Winter kam. Was hätte dieses Wort auch sonst bedeuten sollen?
Erst viel später erfuhr ich, dass meine kindliche Erklärung wenig mit der wirklichen Bedeutung des Wortes zu tun hatte.
Aber ich entdeckte noch etwas anderes: Diese Wochen hatten nicht nur in meiner Erinnerung eine ganz eigene Stimmung, sondern viele Menschen erzählten mir von ähnlichen Erinnerungen. Von warmen Herbstnachmittagen, von der Arbeit nach der Ernte, von ihren Großeltern, vom Wein, von Wanderungen, Festen und Bräuchen.
Und fast jeder schien seine eigenen Geschichten mit dieser merkwürdigen Zeit zwischen Sommer und Herbst zu verbinden.
Auf jeden Fall ist der Altweibersommer für mich bis heute mehr als nur ein paar schöne Tage im September. Er ist eine kleine Jahreszeit für sich, mit einem eigenen Licht, eigenen Gerüchen und Erinnerungen, die sich ganz anders anfühlen als die Geschichten des Sommers oder des Herbstes.
Vor einigen Jahren wollte ich diesen Geschichten einmal nachgehen und gemeinsam mit einigen Autorinnen und Autoren entstand daraus schließlich ein ganzes Buch über den »Altweibersommer«: über seine Geschichte und seine alten Namen, über Bräuche, Literatur und Musik, über Wein und Essen und über all die Spuren, die diese wenigen Wochen in unserer Kultur hinterlassen haben.
Aber wahrscheinlich begann dieses Buch für mich schon viel früher. Auf einer alten Bank vor dem Haus meiner Großeltern.
Unser Buch über den Altweibersommer und seine Geschichten findet ihr übrigens hier: https://t.co/OHP30hIxKp
Vor 75 Jahren erschien das erste Micky-Maus-Heft in deutscher Sprache. Wie lange es diese Hefte am Kiosk wohl noch geben wird? Und wer hat die Sprechblasen ins Deutsche übersetzt? Das ist das Verdienst von Erika Fuchs. Sie wagte mit stöhn, seufz etc. ein neues Stilmittel. *Freu*.
Let's be clear: A human person is not a pregnancy. A pregnancy is the period of time in which a human person lives in their mother's womb. Abortion not only terminates a pregnancy, it terminates the life of a human person. Abortion is homicide.