Bitte keine Anfragen mehr, ob ich Trumps Rede gesehen habe.
Ich kann es nicht.
Wenn ich nochmal sehe, dass ein Staatsmann vor den versammelten Staatsvertretern der Welt eine Stunde lang ohne Skript faselt und Sätze sagt wie „Ich bin gut darin“, muss ich kotzen bis zur Speiseröhrenverätzung. Ich bin nicht suizidal, aber da hätte ich Sorge um mich. Nachdem ich ausreichend um die Menschheit geweint habe. Und wegen meiner Speiseröhre.
Ich kann nicht verstehen, dass so wenige US-Amerikaner zu merken scheinen, dass ihr Repräsentant spricht wie ein sechsjähriger Alkoholdementer auf Captagon.
„Was wird aus Gaza?“
„Ich nehm es.“
„Sie wollen es kaufen?“
„Nicht kaufen. Ich nehm es. Hotels. Riviera. Ich nehm es.“
„Und die Menschen da?“
„Die geben wir Ägypten. Oder sie bleiben. Beautiful. Ich habe ein schönes Gehirn.“
Was er inhaltlich sagt, ist völlig egal. Nicht nur, weil er sich vermutlich eh nicht dran hält. Sondern weil man mit etwas Übung genau merkt, was er spontan sagt und was seine Berater ihm stundenlang eingetrichtert haben. Schonend, wie bei einem Retardierten, den man nicht mit der Realität seiner Einschränkung konfrontieren will.
Trump ist für mich das Paradebeispiel dafür, was passiert, wenn man Kindern erzählt, sie könnten alles werden, was sie wollen. Und wenn man Soziopathen Macht gibt.
Außerdem muss ich immer auf den Mund starren. Weil Trump selbst bei K-Lauten ein O formt. Ich frage mich dann dauernd, welchem Chirurgen es gelungen ist, erstmals ein Arschloch zu transplantieren.
Ich meine das total ernst:
ICH KANN ES NICHT!