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Eine junge Touristin stürzt sich nach einer Trennung ins Getümmel der Olympischen Spiele. Valentine Cadics Debüt ist eine sommerliche Tragikomödie voll unangestrengter Emotionalität. Tilman Schumacher über "Ein Sommer in Paris", ab morgen im Kino: https://t.co/ZBCGeDXLyG
Tommy, die Hauptfigur in Jan Komasas Film, ist ein Bully aus der britischen Arbeiterklasse. Der Film jedoch wird nicht zu einem Sozialdrama, sondern zu einem etwas unausgegorenen Entführungsthriller. Pascal Ehrlich über "Good Boy", ab morgen im Kino: https://t.co/H68BFmYuVl
Jean Rollin gelang eine poetisch-leichte und melancholisch-brutale Elegie über ein zentrales Thema des Horrorfilms: die Trauer und die Unmöglichkeit, einen geliebten Menschen loszulassen. Sascha Kellermann über "The Living Dead Girl", neu auf Blu-ray: https://t.co/iLiLRzkUIs
Die Geschichte der DDR als satirische Collage aus ostdeutschen Wochenschauen, Propaganda- und Lehrfilmen. "Kinder, Kader, Kommandeure" (1992) von Wolfgang Kissel und C. Cay Wesnigk kann man aktuell in der Mediathek der @bpb_de streamen: https://t.co/eC7IhGfiVx
Zwischen Guinea-Bissau + Paris, zwischen Dokument + Fiktion, Figurenkonstruktion + Selbstfindung: Alles fließt ineinander in Alain Gomis’ Film, der sich binären Konzepten von Identität ebenso widersetzt wie dem linearen Erzählen. Pascal Ehrlich über "Dao": https://t.co/YOXiZZfmjC
Geschickt verschaltet Bong Joon-ho eine Familiengeschichte mit ökologischen + politischen Diskursen. In erster Linie ist die 3. Regiearbeit des Regisseurs jedoch ein sehr guter Monsterfilm. Lukas Foerster über "The Host", neu in der Arte-Mediathek: https://t.co/cvyJktkFDd
Es herrscht eine erfrischende Unklarheit, ob das hier Genre ist oder irgendwas aus der Nähe der Berliner Schule. Robert Wagner über Denis Moschitto,s und Daniel Rakete Siegels "Schock", den es neu in der Arte-Mediathek gibt: https://t.co/wGoT2WHmpr
Lutz Pehnerts Dokumentarfilm will keine historische Aufarbeitung liefern oder gar moralisches Diktatur-Bashing. Sein Egon-Krenz-Porträt hinterlässt das Gefühl, er habe dem kalten Krieger einen Film geschenkt. Sonja M. Schultz über "Kommunist": https://t.co/ZtaIXLt3Gq
Ein leises, aber aufwühlendes Polizeidrama mit einer faszinierend ambivalenten Nathalie Baye in der Hauptrolle. Sascha Keilholz über Xavier Beavois' "Eine fatale Entscheidung", den man aktuell in der Mediathek von TV5MondePlus streamen kann: https://t.co/kYHcKi1iEj
Kirk Jones' Film schildert die Herausforderungen eines Lebens mit Tourette-Syndrom. Dabei folgt er bekannten Feel-Good-Mustern, tut das aber mit gewinnender Aufrichtigkeit und tief empfundener Wärme. Carl Christian Jamka über "Verflucht normal": https://t.co/hGuExY3z8I
Sich Treiben lassen in Passivitäten: Pedro Pinhos fast vierstündiger Film gibt sich den Aporien des Neokolonialismus mit Kopf, Körper und Unterleib hin. Ekkehard Knörer über "I Only Rest in the Storm", ab heute in ausgewählten Kinos: https://t.co/N64c1NKJp8
Thomas bandelt mit seiner Ex Peggy an. Die wohnt in einer Frauen-WG, die sich ihrer Dates entledigt, um sich nicht zu verlieben. Dem pulpigen Plot widmet sich Rudolf Thome mit unaufgeregter Alltäglichkeit. "Rote Sonne" kann man bei @filmfriendVOD streamen: https://t.co/SLwVJKJwSG
Begleitend zur Ausstellung "Inventing Queer Cinema" zeigt die @de_kinemathek noch bis 30.9. neun queere deutsche Filme in ihrer Mediathek, u.a. von Elfi Mikesch, Lothar Lambert, Rosa von Praunheim und Jochen Hick: https://t.co/gwjL15Opea
Der rumänische Regisseur Cristian Mungiu gewinnt mit Fjord die Goldene Palme. Die Gewinner der 79. Filmfestspiele von Cannes auf einen Blick: https://t.co/UFV1yInpw8
In unserem Cannes-Abschlusspodcast sprechen Dunja Bialas, Valerie Dirk und Sven von Reden über Wettbewerbsbeiträge von Andrey Zvyagintsev, Emmanuel Marre und Ira Sachs: https://t.co/twJZyFJqKF
Ein klassischer Guy-Ritchie-Film: abgebrühte Figuren, überdrehte Dialoge, verworrene Missionen. Neben Verfolgungsjagden und Schießereien gibt es diesmal aber auch abstrakte Informationsflüsse und weinende Helden. Robert Wagner über "In the Grey": https://t.co/qCxI2jQbHF
Geschafft meldet sich Pavao ein letztes Mal aus Cannes – und bemerkt ein Muster bei diesem Jahrgang: Bekannte Regiegrößen liefern im Wettbewerb eher leblose Werke ab, während es in den Nebensektionen ungleich vitaler zugeht: https://t.co/McO1wILG2R
Der unbeliebteste Film in Cannes ist einer der besten. Nicolas Winding Refns retrofuturistische Regiearbeit treibt diverse Genres an ihre Grenzen und zeigt, was im Programm bisher gefehlt hat: Echte Experimentierfreude. Fabian Lutz über "Her Private Hell": https://t.co/GsE98IRsRp
Kiyoshi Kurosawa + Emmanuel Marre liefern in Cannes Exzellenz, die man sich verdienen muss. Alte Hüte – hier britischer sozialer Realismus, da Kolonialismusaufarbeitung – setzen sich dagegen Clio Barnard + Jorge Thielen Armand auf. Pavao aus Cannes https://t.co/eslrXbYEKi
Eine weiblichere Welt ist nicht automatisch flauschiger. Ein Pop-Megastar keilt sich mit ihrer Kostümdesignerin. Lange geht es dabei schön biestig zu, bevor am Ende leider doch die Kitsch-Falle zuschnappt. Lukas Foerster über David Lowerys "Mother Mary": https://t.co/15yfem5f5f