Eine Schallwaffe auf Rädern – und alle klatschen „Kunst"
Man stelle sich einen Moment lang vor, irgendeine politische Gruppierung baue einen ausgemusterten Gefangenentransporter zu einem rollenden Waffensystem um. An Bord: eine Lautsprecheranlage mit 100 Kilowatt Leistung, dazu Spezial-Drucklufthörner, Luftschutzsirenen, Flakscheinwerfer, eine Nebelmaschine, Laserprojektoren – und, man liest tatsächlich richtig, ein Wasserwerfer. Ein Gerät, das nach nüchterner fachlicher Einschätzung noch in mehreren hundert Metern Entfernung „überlaute Schallimmissionen" erzeugt, das den Funkverkehr lahmlegt, jede Verständigung unmöglich macht und – diesen Satz muss man sich langsam auf der Zunge zergehen lassen – den eingesetzten Polizisten gesundheitliche Schäden zufügen kann. Und dann stelle man sich vor, dieses Fahrzeug rolle mit voller Absicht zu einer angemeldeten, genehmigten Parteiveranstaltung, um sie zu stören, zu übertönen, zu sabotieren.
Jetzt raten Sie einmal, welche Seite dieses Ding betreibt. Richtig. Die Seite, die sich für die letzte Bastion der Demokratie hält.
Wenn die Polizei vor den Falschen warnen muss
Es ist eine bemerkenswerte Konstellation, die sich da vor dem AfD-Bundesparteitag am kommenden Wochenende in Erfurt zusammenbraut. Die Thüringer Polizei hält es in einer internen Gefahrenprognose für „sehr wahrscheinlich", dass der sogenannte Adenauer-Bus zum Einsatz kommt. Und sie beschreibt dieses Gefährt mit einer Klarheit, die man sonst aus Lagebildern zu ganz anderem Milieu kennt: eine mobile Aktions- und Beschallungsplattform, technisch geeignet, überlaute Schallimmissionen über mehrere hundert Meter zu erzeugen. Kommt das Ding in die Nähe der Messe, in die Nähe der Zufahrten, der Akkreditierung, der Kontrollstellen, dann könne die gesamte Einlasssteuerung zusammenbrechen. Sicherheitsrelevante Durchsagen seien womöglich nicht mehr zu verstehen. Der eigene Funkverkehr der Beamten werde gestört. Ein dauerhafter Lärmpegel sei denkbar, der die eigenen Leute krank macht.
Und weil das noch nicht reicht, warnt das Papier auch vor den „optischen Einwirkungen": vor gezielten Lichtimmissionen auf Fassaden, Fensterflächen, Eingangsbereiche – und auf Personen. Laser ins Gesicht von Polizisten, an Kontrollstellen, im Bereich von Rettungswegen. Man muss sich das bildlich vorstellen: Es geht hier nicht um ein Transparent und ein paar Trillerpfeifen. Es geht um ein Instrument, das gebaut wurde, um zu blenden, zu betäuben, zu übertönen.
Und die Betreiber dieses Instruments werden in diesem Land nicht als das behandelt, was sie sind, sondern als Künstler. Als Demokratieretter. Als das freundliche Gesicht der Zivilgesellschaft.
Der Name ist bereits die ganze Anmaßung
Das Kollektiv, dem dieser Bus gehört, nennt sein Werk „Adenauer SRP+". Das ist kein Zufall und keine Spielerei, sondern eine kalkulierte Botschaft. Die SRP war die Sozialistische Reichspartei, eine Nachfolgeorganisation der NSDAP, 1952 unter Konrad Adenauer vom Bundesverfassungsgericht verboten. Das „Plus" steht für die Forderung nach einem AfD-Verbot. Übersetzt heißt das: Man setzt die mit Abstand stärkste Oppositionspartei dieses Landes, eine Partei, die in bundesweiten Umfragen bei 27 Prozent steht und in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen jenseits der 40 kratzt, mit einer verbotenen Neonazi-Truppe gleich. Und man tut das nicht am Stammtisch, sondern als selbsterklärtes Kunstwerk, das obendrein von öffentlich-rechtlichen Sendern liebevoll durchs Programm gereicht wird.
Wer diese Gleichsetzung für einen intellektuellen Beitrag zur politischen Debatte hält, der hat entweder nie ein Geschichtsbuch aufgeschlagen oder er weiß es besser und macht trotzdem mit. Beides ist übel. Das Kollektiv selbst kokettiert genüsslich mit dem Etikett der „Terrororganisation", bewirbt seine Tour als „aggressivste Roadshow Deutschlands" und den Bus als „Gefechtsstand der Zivilgesellschaft". Das ist kein böswilliges Zitat aus der Feindpresse. Das ist die Eigenwerbung. Man muss diesen Leuten nur zuhören, sie sagen einem ganz von selbst, wes Geistes Kind sie sind.
Erst die Kinder, dann der Parteitag
Am widerwärtigsten wird die Sache dort, wo sie sich an die Wehrlosesten richtet. Denn bevor dieser Bus jetzt nach Erfurt rollt, stand er wochenlang auf deutschen Schulhöfen. In Niedersachsen parkte er tagelang vor Gesamtschulen, und im Inneren, in „Zelle 03", saß eine lebensgroße Puppe von Alice Weidel. In Handschellen. Hinter Gittern. Daneben ein Schild mit der Aufschrift „Hei(l) Alice", das Schüler auffordert, die „Gefangene 18/088" zu ihrer „braunen faschistoiden Gesinnung" und ihren „Umsturzplänen" zu verhören. Eine KI-Puppe der Oppositionsführerin, an der sich Zwölfjährige abarbeiten dürfen. Die erklärte Vision der Aktivisten: die gewählte Vorsitzende der stärksten Oppositionspartei eines Tages tatsächlich festzunehmen und mit genau diesem Wagen ins Gefängnis zu überführen.
Und die Lehrer? Die stellen sich nicht etwa schützend vor ihre Schüler, sie laden das Ganze ein. Ein Geschichtslehrer verkündet stolz, er begreife „Antifaschismus als erste Bürgerpflicht". Eine Lehrerin schwärmt von der „kindgerechten Gestaltung", mit der hier politische Inhalte vermittelt würden. Man verteilt „FCKAFD"-Aufkleber an Minderjährige und pappt sie im Schulgebäude an die Wände. Rund 800 Schulen sollen sich für einen Besuch interessiert haben. Und wer sich fragt, ob das eigentlich noch mit dem Neutralitätsgebot vereinbar ist, das seit dem Beutelsbacher Konsens die eiserne Grundregel jeder politischen Bildung sein soll – der stellt eine Frage, die diese Leute schlicht nicht mehr verstehen. Denn Neutralität, das ist in ihrer Welt bereits Verrat. Bezeichnend: Einige Schulen sind wieder abgesprungen. Nicht aus Anstand, sondern aus Angst vor Klagen. So weit sind wir.
Die berühmteste „Panne" Deutschlands
Wie dieses Fahrzeug „friedlichen Protest" versteht, hat es im Januar 2025 in Riesa vorgeführt. Der Bus war offiziell für die Gegenkundgebung angemeldet, wurde aber von der Polizei festgesetzt. In einem, wie das Kollektiv es selbst spöttisch formuliert, unaufmerksamen Moment der Beamten riss sich der Wagen los, es folgte eine kurze Verfolgungsjagd, und dann blieb er ausgerechnet mitten auf der Zufahrtsstraße der AfD-Abgeordneten liegen – angeblich mit Motorschaden. Die Aktivisten nennen das heute ganz offen die „wahrscheinlich berühmteste Panne Deutschlands" und feiern den Vorgang als „sehr erfolgreichen Einsatz". Übersetzt: Es war keine Panne, es war Sabotage. Man gibt es sogar zu, weil man sich vor nichts mehr fürchten muss. Der Parteitag verzögerte sich um Stunden, und die Sirene war im Umkreis von zwanzig Kilometern zu hören.
Das ist der Vorlauf für Erfurt. Und diesmal soll es größer werden. Ein Bündnis mit dem verräterisch ehrlichen Namen „Widersetzen" kündigt offen an, den Parteitag durch Blockaden vollständig zu verhindern. Mit dabei: die üblichen Verdächtigen von Campact bis Fridays for Future, Luisa Neubauer höchstpersönlich, unterstützt von der Linkspartei und dem DGB. Man will einen legalen Parteitag einer im Bundestag vertretenen Partei nicht kritisieren, nicht überstimmen, nicht argumentativ stellen – man will ihn schlicht unmöglich machen. Selbst der SPD-Innenminister Thüringens stellt trocken fest, dass eine Verhinderungsblockade von der Versammlungsfreiheit nicht gedeckt ist. Und der Bundesinnenminister blickt „mit Sorge" auf das Wochenende, vor allem, weil er fürchtet, dass am Ende wieder die Polizisten die Leidtragenden sind.
Zweierlei Maß, das keiner mehr versteckt
Nun drehe man das Ganze einmal um, nur als Gedankenexperiment. Eine Gruppe vom rechten Rand baut sich eine 100-Kilowatt-Schallkanone mit Sirenen, Lasern und Wasserwerfer und fährt damit gezielt zu einem Parteitag der Grünen oder der Linken, um ihn zu übertönen, die Delegierten am Betreten zu hindern und die Polizei mit Lärm krank zu machen. Man stelle sich vor, dieselbe Truppe stellt eine Puppe von Ricarda Lang oder Heidi Reichinnek in eine Gefängniszelle und lädt damit Schulklassen ein.
Wie lange würde es dauern, bis dieselben Redakteure, die den Adenauer-Bus als geniale Kunstaktion bejubeln, von rechtem Terror, von Einschüchterung, von einer Gefahr für die Demokratie sprächen? Eine Stunde? Zwei? Der Staatsschutz stünde vor der Tür, ehe der Motor kalt ist.
Genau hier liegt die eigentliche Nachricht dieser Geschichte. Es ist nicht nur die Chuzpe, aus einem Gefangenenbus ein Sabotagegerät zu machen. Es ist die Selbstverständlichkeit, mit der ein ganzer medial-politischer Apparat wegschaut, mitklatscht und finanziert, solange die Gewalt aus der richtigen Richtung kommt. Die Polizei muss inzwischen intern vor den eigenen sogenannten Verbündeten warnen, weil deren „Kunst" ihre Beamten verletzen könnte. Deutlicher kann eine Gesellschaft ihren moralischen Kompass eigentlich nicht mehr verlieren.
Man nennt es Demokratie retten. In Wahrheit übt man das Wegsperren der Opposition. Erst als Puppe. Auf dem Schulhof. Vor Kindern.
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In a multicultural society, even if you mind your own business, any day can be your last.
An elderly man was simply exiting his garage when a migrant, who was illegally biking on the pedestrian lane, attacked him and stomped his teeth out. Suspect is still at large.
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This is what grassroots looks like.
Zuruf von den GRÜNEN: "Mannheim ist tot?"
Lachen bei den GRÜNEN
Das offizielle Parlamentsprotokoll der Schande dokumentiert einen absoluten Tiefpunkt, die grünen Witze über den islamistischen Terror von Mannheim. https://t.co/GJxx0yO82Y
❗️Junge Patrioten werden in #Mannheim angegriffen.
🟥Bei der Mahnwache für #stürzenberger und den verstorbenen Polizisten Rouven L. wurden Teilnehmer angegriffen und verletzt.
Die Linken sind nicht nur für die Messerattacke mitverantwortlich, sondern scheuen sich auch nicht davor zurück, Jugendliche zu verletzen, die sich gegen solch untragbare Zustände einsetzen.
Was sind das bloß für Gestalten in #Mannheim, die während gerade im Krankenhaus ein junger Polizist an den Folgen eines Angriffs eines Migranten stirbt, "Alerta, alerta, antifascista!" brüllend eine "Demo gegen rechts" durchziehen?🤮
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