Emotionen sind valide. Sie zu haben, wie auch, sie (im Rahmen geltender Gesetze) auszudrücken.
Emotionen sollten anerkannt und berücksichtigt werden; sie sind aber WEDER Fakten NOCH Rechtfertigungen.
Um gesellschaftliche Veränderungen zu bewirken, braucht es also nicht das Umdenken einzelner Menschen, sondern genug Menschen.
Nicht die Verhaltensänderung einiger Menschen, sondern genug Menschen.
(/6)
Diese systemischen Veränderungen geschehen nicht über Nacht, sondern brauchen sehr lange (zu lange für manche), um eine merkliche Verhaltensänderung in der Gesellschaft zu bewirken.
(5/)
Auch rechtsextreme Akteur_innen werden sich dem Thema mehr und mehr annehmen. Setzt euch damit auseinander, entwickelt Strategien, sprecht mit Expert_innen.
Zu glauben, dass es einfach ein Mangel an Informationen wäre, verkennt die Dynamiken. Das hat bei der Pandemie nicht funktioniert, das wird es auch bei der Klimakrise nicht.
Selbst wenn die Gruppe der harten Leugner_innen vergleichsweise klein bleiben sollte, richtet sie Schaden an und beeinflusst die, die unsicher und zögerlich sind. Wie in der Pandemie kann diese Gruppe realen, politischen Einfluss haben.
Mein Rat an alle, die sich mit der Klimakrise auseinandersetzen: Verkennt die Gefahren einer solchen Mobilisierung nicht, setzt euch frühzeitig damit auseinander.
Das Beste am 9-EUR-Ticket ist ja eigentlich nicht der Preis, sondern dass es ein einheitliches Ticket für alle Verkehrsverbünde etc. gibt, und man nicht ständig vor Automaten steht und versucht, das Tarifsystem zu verstehen