Die FIFA wollte keine „politischen Botschaften“. Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan sieht seine Worte stattdessen als menschliche Botschaft.
Hassan wurde gefragt, was ihn dazu bewogen habe, nach dem Sieg seiner Mannschaft im Elfmeterschießen gegen Australien die palästinensische Flagge hochzuhalten, und er antwortete, es sei „einfach eine menschliche Reaktion“ gewesen. Hossam Hassan widmete Ägyptens WM-Teilnahme „dem palästinensischen Volk“.
„Wenn es irgendwo auf der Welt jemanden gibt, der kein Mitgefühl für das palästinensische Volk empfindet, dann ist dieser Mensch kein Mensch - egal, ob er Araber, Europäer oder Amerikaner ist“, sagte Hassan. Über vier Minuten lang schüttet die ägyptische Fußballlegende ihr Herz aus. Die Reporter applaudieren.
„Kinder sterben, die Trikots von Argentinien, Barcelona, Messi und Real Madrid tragen. Diese Kinder lieben euch, sie lieben Fußball. Aber sie werden getötet und ihr schweigt einfach, als wäre nichts passiert“, so Hassan.
„Überall auf der Welt, auch in Europa oder Amerika, wird für Tierrechte eingetreten und die ganze Welt reagiert, wenn jemand einem Tier Schaden zufügt“, sagte Hassan. „Es ist zur Normalität geworden, zu hören, dass an einem einzigen Tag zwei- oder dreitausend Menschen durch eine Rakete ums Leben kommen.“
„Unabhängig von der Religion … bin ich in erster Linie ein Mensch, bevor ich Araber oder irgendetwas anderes bin. Meine Botschaft durch den Fußball lautet: Bitte, so wie der Slogan der FIFA zu gegenseitigem Respekt aufruft, hoffe ich, dass auch das Recht der Menschen auf Leben respektiert wird“, so Hassan.
@maxmatters247@welt nur weil es einer, den du kennst, so praktiziert, heisst es nicht, dass es richtig ist und das alle anderen es genauso machen müssen
Footage appears to show an Israeli soldier firing a stun grenade into a car full of young Palestinians during a raid on the Qalandiya refugee camp in the occupied West Bank on Sunday.
The soldier seemed to force the car door closed as it went off.
A mother was devastated by the loss of her son moments ago after an Israeli drone strike targeted a group of civilians near the Asqoula Junction in the Al-Zaytoun neighborhood.
Heute vor 17 Jahren, am 1. Juli 2009, wurde Marwa El Sherbini getötet. Sie war 31, glücklich verheiratet, Mutter eines Kindes, Pharmazeutin und schwanger.
Auf einem Dresdner Spielplatz beleidigte sie ein Mann als „Terroristin" und „Islamistin". Sie zeigte ihn an, im Vertrauen auf ein Rechtssystem, das Gerechtigkeit und Sicherheit bieten sollte. Ihre Geschichte steht sinnbildlich für die strukturellen Probleme hinter Islamfeindlichkeit.
Im ersten Prozess wurde der Täter zu 780 € Geldstrafe verurteilt. Seine Rechtfertigung: „Solche Leute sind keine richtigen Menschen." Ein derart geringes Strafmaß dafür. Ein strukturelles Problem.
Seine menschenverachtende, aggressive Haltung hätte beim zweiten Verhandlungstag Sicherheitsvorkehrungen erfordert. Doch die Behörden waren „auf dem rechten Auge blind“. Ein strukturelles Problem.
Dort stach Alex W. 18-mal auf Marwa ein. Mitten im Gerichtssaal, vor den Augen der Justiz, ihres dreijährigen Sohnes und ihres Mannes Elvi Ali Okaz. Als dieser sie schützen wollte, schoss ein Polizist auf ihn. Er hielt den „fremd" aussehenden Mann für den Täter. Ein strukturelles Problem.
Sie starb, zusammen mit ihrem ungeborenen Kind.
Die politische und mediale Aufarbeitung war lächerlich: Erst eine Woche später war überhaupt von „Streit um Schaukel" die Rede. Kein Wort zu Islamfeindlichkeit. Medien übernahmen unkritisch die inkompetente Darstellung der Behörden. Reine Ignoranz. Ein strukturelles Problem.
Als Informationen durchsickerten, wandte sich die Regierung nicht an die Muslime Deutschlands, sondern richtete lediglich Ägypten, Marwas Herkunftsland, Beileid aus. Die ewige Fremde, die irrelevante eigene Minderheit. Ein strukturelles Problem.
Einiges wurde gelernt, vieles nicht.
Marwa El Sherbini hätte eine Lehre der Zuversicht sein können: Sie ließ sich auf Dresden ein und vertraute der Justiz. Es ist Zeit, diese Zuversicht endlich wahr werden zu lassen. Ihr zu Ehren. Jetzt erst recht.
Der 1. Juli wurde von als Tag gegen antimuslimischen Rassismus eingeführt. Initiiert wurde der Aktionstag durch den Wissenschaftler Elhakam Sukhni.
(Die Familie Marwa El Sherbinis bittet darum, keine alten Familienfotos mehr weiterzuverbreiten)
Rahma tiene 12 años y perdió las dos piernas en un bombardeo en Gaza.
Hoy está a salvo en un hospital español, junto a otros 19 niñas y niños palestinos que hemos evacuado.
Frente a la barbarie, España responde con humanidad. Orgullo de país.
Ningún ser humano -y, desde luego, ningún niño o niña- debería sufrir el horror que se vive en Gaza.
Hoy, nuestro país acoge a 100 personas palestinas, 20 de ellas menores, junto a sus familias, para que puedan recibir el tratamiento que necesitan.
Atenderlas es una obligación moral. Defender su derecho a volver a un hogar en paz, también.
La indiferencia nunca puede ser una opción.
Baby Suwar Abu Daraz, who was not yet one year old, was killed in the Israeli airstrike that targeted the Mawasi area of Khan Yunis, in the southern Gaza Strip.
🚨 BREAKING: Massive fires are engulfing displacement tents after Israeli airstrikes targeted both civilians and makeshift shelters in Al-Mawasi, Khan Younis, southern Gaza Strip.