„Komm mir keiner mit Free Speech.“
Das sagt der Kanzler. Vor Jugend forscht. Nicht im Hinterzimmer. Öffentlich.
Er will uns vor „falschen Informationen“ schützen. Wer entscheidet, was falsch ist? Dieselben Leute, die bei Impfung, Lockdown und Migration schon mal danebenlagen und trotzdem weiter die Deutungshoheit beanspruchen.
Artikel 5 ist eindeutig. Meinung frei äußern. Keine Zensur. Schranken sind Gesetze, Jugendschutz, Ehre. Nicht das Unbehagen des Kanzleramts.
Klarnamenpflicht trifft nicht den, der sowieso hetzt. Die sind oft schon auffindbar. Getroffen wird der, der Missstände benennt und keinen Anwaltstab hat.
Nach dem Wahlergebnis ist plötzlich das Netz schuld. Wie praktisch. Wer seine Politik nicht mehr verkaufen kann, erklärt die Kritik für gefährlich.
https://t.co/eMCyCfCTkb https://t.co/mB31YI6OIn https://t.co/s21VJO2ucE
Satire nichts ist ernst gemeint.
Easy Prediction: 2031 sind es 50%+ - weil bis dahin keiner bekommt, was er will. Weder die 44,5% der AfD-Wähler, noch die 55,5% der Wähler der anderen Parteien, da aus einer Koalition aus CDU, SPD, Grünen und LINKE nichts Sinnvolles herauskommen kann.
Ach, Philipp.
Du erklärst uns von einem E-Roller herab, wer in diesem Land Low Performer ist. Ich versuche, das ernst zu nehmen.
Erster Punkt: Die INSM wird von Arbeitgebern finanziert.
Ja. Steht auch drauf.
Da zahlen Leute aus eigener Tasche, deklarieren es offen, und du darfst es einordnen. Genau so funktioniert Interessenvertretung in einer offenen Gesellschaft. Jemand hat eine Position, jemand bezahlt dafür, und alle können sehen, wer das ist.
Verglichen mit den Interessenvertretungen aus deinem Spektrum, die vorrangig aus Steuermitteln leben, ist das geradezu erfrischend ehrlich. Da zahlt nämlich auch jemand. Er wurde nur nicht gefragt. Und wenn er die Position nicht teilt, zahlt er trotzdem.
Aber gut. Kommen wir zu deiner eigentlichen These.
Zweiter Punkt: Die Arbeitgeber sollen schuld am Niedergang sein.
Diese frechen Arbeitgeber.
Das erste Quartal 2026 brachte den höchsten Insolvenzwert seit über 20 Jahren. Im April folgte der höchste Monatswert seit ebenfalls über 20 Jahren. 2025 meldete im Schnitt alle 20 Minuten ein Unternehmen Insolvenz an, eine Frequenz wie seit elf Jahren nicht mehr. Die Schadensumme lag bei rund 57 Milliarden Euro.
Am härtesten trifft es Verkehr und Lagerei, das Gastgewerbe und den Bau. Also genau die Branchen, in denen die Leute arbeiten, für die du angeblich sprichst.
Die machen das vermutlich aus Altruismus. Man gibt seinen Betrieb ja besonders gern auf, wenn man angeblich das ganze System kontrolliert.
Und das Wachstum, Philipp?
Minus 1,0. Dann 0,0. Dann plus 0,2. Das sind unsere letzten drei Jahre.
Zuletzt ging es um 0,2 Prozent nach oben. Getragen von Exporten. Die Investitionen sind gesunken.
Merkst du was? Niemand baut mehr. Niemand stellt mehr ein. Niemand erweitert.
Das sind nicht die bösen Arbeitgeber. Das sind Leute, die aufgehört haben zu glauben, dass sich das hier noch lohnt.
Schau mal auf deinen Roller. Steht da irgendwo Made in Germany?
Den Rest überweist sich der Staat einfach selbst, wir haben's ja!
Dritter Punkt: Die Zahlen, die in deinem Video nicht vorkommen.
Der Staat hat 2025 so viel eingenommen wie noch nie. 2.140 Milliarden Euro, plus 5,7 Prozent. Allein die Sozialbeiträge stiegen um 8,9 Prozent.
Rekordeinnahmen also.
Am Jahresende stand trotzdem ein Defizit von 119,1 Milliarden.
Die monetären Sozialleistungen lagen bei 751,2 Milliarden. Plus 41,7 Milliarden in einem einzigen Jahr.
In einem Unternehmen wäre nach so einer Bilanz die Geschäftsführung weg. Nicht nach drei Jahren. Nach der ersten.
Und beschlossen hat das kein Arbeitgeber, sondern unter anderem deine Partei.
Wir kassieren 2.140 Milliarden, verfehlen den Ausgleich um 119, und erklären die zum Problem, die das Geld erwirtschaftet haben.
Klingt mal wieder nach vollendeter SPD-Logik.
Vierter Punkt: Low Performance.
Du suchst Deutschlands frechste Low Performer. Ich hätte da einen Hinweis, und er kostet dich keine Recherche.
Im März hast du über die Gremien deiner eigenen Partei gesagt, du nähmest sie teilweise als sinnlose Beschäftigungstherapie wahr. Man kreise um sich selbst, am Ende gebe es keine Linie und keine Strategie.
Deine Worte. Nicht meine.
Im selben Interview hast du den Rücktritt der beiden Vorsitzenden gefordert, die zufällig auch Finanz- und Arbeitsministerin sind. Also genau der beiden Personen, die für die 119 Milliarden und die 751 Milliarden politisch verantwortlich zeichnen.
Da warst du ausnahmsweise nah dran.
Vielleicht fängst du die Suche einfach dort an, wo du schon fündig geworden bist.
Wer glaubt, die Jusos seien eine Jugendorganisation für soziale Gerechtigkeit, der glaubt auch, dass die Bahn ein Pünktlichkeitsverein ist.
@MitAktien Naja wenn er ein Rückgrat hätte, würde er einfach die Koalition auflösen, bevor seine Partei in der Versenkung und Bedeutungslosigkeit verschwindet - wie die SPD. Dann wäre für Klingbeil auch direkt Schluss.
@Karl_Lauterbach@AfD Vielleicht sollte man statt einer Brandmauer lieber eine Ideologiemauer einführen - zurück zur Sachpolitik.
Und wenn überhaupt hat die Unfähigkeit der aktuellen (und vorherigen) Regierungen die AFD stark gemacht.
Lars Klingbeil verdient 34.400€ und macht auf Normalo, der den Reicheren den Kampf ansagen muss. Schon irgendwie witzig.
Vor allem sollte er beim Thema Finanzkriminalität vielleicht erstmal im eigenen SPD-Hof bei ehemaligen Kollegen kehren - Stichwort: CumEx
Lars Klingbeil: „Und dann sind die Rolex und der Porsche erstmal weg!“
Lars möchte, dass niemand den Staat betrügt und sich bereichert. Wann fangen er und seine raffgierigen Kollegen damit an?
@dregenus Ich sag mal so, was die vergangenen Regierungen und die aktuelle Regierung machen ist auch nichts anderes als das Land an die Wand zu fahren.
It will take the world at least 20 years to recover from the damage done by FIFA President Gianni Infantino.
The man has infested the game with cancer.
@oldie_71@realDerksen Wenn die Altparteien es so gut machen, warum laufen ihnen dann die Wähler weg und warum bringen Sie bei jedem Interview die AFD an, anstatt sich auf ihre eigenen Aufgaben zu konzentrieren. Die AFD hätte keine 29 % wenn die aktuelle Regierung einen guten Job machen würde.
@Thomas_H79@lange_tobias_hh Das ist ein möglicher Ausgang. Aber auch die sog. Altparteien bekleckern sich die letzten 25-30 Jahre nicht mit Ruhm und haben das Land erst in die Situation gebracht.
@lange_tobias_hh Das mag sein, aber wissen tut es keiner. Was wir aber aktuell sicher wissen ist, dass es die aktuelle Regierung und die Regierungen davor auch nicht kann/konnten.
@Pauline__Voss@67muellerPeter Ich würde sagen, die anderen hatten ihre Chance und haben sie verbockt. Komischerweise zählt Demokratie für die sog. Altparteien nur so lange wie sie ihnen nützt. Doppelmoral wohin das Auge blicken kann.
Wer eine politische Brandmauer errichtet und den Wähler damit zwingt, sich zu entscheiden, auf welcher Seite dieser Mauer er steht, diese Brandmauer dann kurz vor den Wahlen noch bekräftigt mit dem Satz: „Und ich sage den Wählern und Wählerinnen auch: Sie können AfD wählen, das ist Ihr demokratisches Recht, aber die Stimme, die Sie für diese Partei abgeben, ist am Morgen des 24. Februar, am Tag nach der Bundestagswahl nichts mehr wert“, sollte sich des Risikos bewusst sein, dass sich die Wähler nicht dauerhaft erpressen lassen.
Wer dann noch große Versprechungen vor den Wahlen macht, nur um nach den Wahlen das Gegenteil des zuvor Versprochenen umzusetzen, weil man sich gegenüber dem der Brandmauer wegen Zwangs-Koalitionspartner erpressbar gemacht hat, sollte sich nicht wundern, wenn es auf der eigenen Seite der Brandmauer immer leerer wird weil immer mehr Bürger auf die andere Seite der Brandmauer wechseln.
@ZGIDeutschland Im Moment solltet ihr mehr Angst davor haben, was die aktuelle Regierung alles verbockt und das es mit der sogenannten Demokratie plötzlich doch nicht mehr so weit her ist, sobald es eng für einen wird.
I'm German.
Germany's ENTIRE AI data center capacity is less than 1/2 of just one site being built in Texas.
We have 530 megawatts of AI data center capacity in the entire country.
The US has 8.2 gigawatts. That's 15x more compute on a country with only 4x the people.
Per German, the US has roughly 4x the AI infrastructure.
One university computer at MIT is 4x faster than Germany's most important commercial AI facility.
The obvious reaction here is "so what, German companies can just rent compute from AWS."
But that's the same logic Germany applied to Russian gas for two decades.
Roughly 70% of German enterprise AI today runs on American cloud providers like AWS, Microsoft, and Google. Which means it runs under American law.
Every AI tool running in German hospitals, courts, ministries, banks, and factories sits on a foreign platform.
Here's why this can actually become problematic. Imagine these scenarios:
> The next GPU generation launches and American companies get access first because they own the data centers. German firms wait 12 months and pay 2-3x more for what's left.
> A frontier AI model gets released and US export controls block it from being deployed in Germany. SAP and Siemens watch American competitors integrate it for a year before they can.
> And in the worst case, a US president decides to use AI access as leverage in a trade dispute. German companies get cut off from the models their American competitors are still running.
All of them are compounding problems that will negatively impact the German economy (and everyone's standard of living/jobs etc).
None of this is hypothetical.
> The US pulled Starlink as leverage with Ukraine in March 2025
> Chip exports to China have been throttled for three years
> And the CLOUD Act lets the US demand any data stored by American cloud providers (even when the customer is a German company and the servers are physically in Germany).
Germany doesn't have an answer for any of those scenarios today because the infrastructure that would make those answers possible isn't built yet.
Now look at why this is actually happening on the ground.
In the last 3 months Germany rejected 3 AI data center projects in a row:
> Groß-Gerau, February: Vantage Data Centers, €2.5 billion, 174 MW. Voted down 18-14 by the local council
> Maintal: EdgeConnex, €1 billion, 170 MW. Blocked over a backup gas generator the developer needed because grid connections in Germany take 7-10 years and a data center is built in 2
> Freyenstein, Brandenburg, April: 700 MW AI campus. Killed by protests before construction
€3.5 billion in AI infrastructure turned away in one quarter.
And the situation is more urgent than it looks because compute is getting harder to access, not easier.
NVIDIA's Blackwell GPUs are already allocated through the second half of 2027. The American hyperscalers locked in the bulk of new production with forward orders placed in 2025. TSMC's advanced packaging lines (the actual bottleneck) are sold out through 2026.
Germany has no hyperscaler of its own. That means German industry sits at the back of the queue, and the gap compounds every quarter that goes by.
Where Germany is falling short right now comes down to three things:
> Public backlash, because the case for what AI data centers actually do for a country has never been made to the people voting on them
> Industrial electricity at €0.16-0.18 per kWh vs about $0.08 in Texas. For a 1 GW campus that's $700-900 million extra per year just for power
> Grid connections taking 7-10 years for large facilities when the data center itself is built in 2. No serious operator runs on math where the wait is longer than the build
And the first one is the biggest. Electricity policy and grid timelines are fixable. Public consent isn't, until someone makes the case that this infrastructure isn't nice-to-have. It's the foundation everything else runs on.
The average person only feels the downside (noise, rising electricity cost, terror attack vector)
We have a big messaging and marketing problem around data centers and why they are critical for everyone's future.
Germany still has the foundation to win this if it moves now.
Germany adopted its first national data center strategy in March 2026. 28 concrete measures, annual progress reports, doubling overall capacity and quadrupling AI capacity by 2030. The plan exists.
The Industriestrompreis launched on January 1st of this year. It targets 5 cents per kWh for half of an industrial user's annual consumption. If data centers get cleanly pulled into that framework, the electricity cost gap with Texas gets significantly closer.
Deutsche Telekom turned on 10,000 NVIDIA Blackwell GPUs in Munich in Q1. One facility increased Germany's available AI compute by roughly 50% overnight.
And the demand is already domestic. SAP, Siemens, BMW, BASF. The German industrial anchors that benefit most from AI are German companies. The customers are at home, the infrastructure should be at home too.
And this is the thing that most people forget.
Germany won the second industrial revolution. By 1900 German chemical output had passed Britain's, Siemens was wiring the world, and BASF and Bayer were inventing industries that didn't exist before they built them.
The companies that came out of those decisions are still the largest employers in Germany 130 years later.
Germany sat out the third industrial revolution, the software one, and that was survivable because software didn't run factories.
But AI runs factories. It runs hospitals, logistics, courts, and financial markets. This one is infrastructure in the same category as railways and chemical plants.
The plan is written and the money is ready.
The only question left is whether the country will let it get built.
There's a lot of work left to do, but I'm staying optimistic.
Ich weiß gar nicht, ob ich bei solchen Bildern lachen, weinen oder mich fürchten soll! Wann ist unsere Gesellschaft dem galoppierenden Irrsinn anheim gefallen? Man könnte sagen: „Die tun ja niemandem was!“ Aber sie gehen wählen….