In ihrem Lerneifer gebremste, enttäuschte Jahrgangsbeste der 9b des Pariser „Lycée Dédié au Glorieux Hámás“ zeigen sich inzwischen auch öffentlich besorgt darüber, dass seit Monaten immer wieder ihr Geschichtsunterricht ausfällt.
Die Hauptstadt geopfert von Rot und Grün für - ja wofür eigentlich? Macht? Ämter? Dafür stellt man sich gegen Sicherheit, Ordnung, Eigentum, Leistung. Und gegen jüdisches Leben. Wow.
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SPD und Grüne: „Wenn Vanessa Emde Teil der Fraktion wird, ist eine Koalition ausgeschlossen!“
Die Linke: „Arschlecken! Emde ist dabei!“
SPD und Grüne: „Okay, supi, lass verhandeln!“
Woran es wohl liegt, dass die Menschen das Vertrauen in die etablierten Parteien verlieren?
Grüne-PV/FV-Spitze Banaszak,Brantner, Dröge, Haßelmann distanziert sich von Beschluss, Sondierungen mit Linke wieder aufzunehmen. "Verantwortung für die Verhandlungen und deren Konsequenzen liegen bei den Spitzenkandidaten und Landesvorsitzenden in Berlin."https://t.co/gzvRch6L9q
Causa Bas & „unmenschliche“ Angriffe. Eine kurze Rekonstruktion:
Am 11. September sagte Bärbel Bas im Bundestag, dass die Koalition die Renten-Reform „in dieser Legislatur“ umsetzen müsse. In der Unionsfraktion, die auf schnelles Handeln drängte, sorgte das für Unmut.
Christian von Stetten startete am Abend die wohl deutlichste Attacke auf Bas.
„Die Ministerin ist nicht mehr tragbar.“ Seiner Meinung nach blockiere Bas seit Monaten Reformen, die das Land dringend brauche.
Zu dem Zeitpunkt war den MdB Bas‘ schwierige private Situation nicht bewusst. In den vergangenen Wochen gab es zudem wiederholt Forderungen, dass Bas einen GE vorlegen müsse.
Als ich Hendrik Wüst dazu am 24. September befragte, hatte ich beispielsweise auch noch nichts von Bas persönlicher Tragödie gehört. Wüst ebenso wenig.
Wüst sagte mir damals: Es wäre „so unglaublich gut, Frau Bas würde jetzt einfach mal einen Gesetzentwurf vorlegen. Wir könnten über die Sache reden und weiterkommen.“
Ich habe jedes Verständnis dafür, dass Frau Bas ihr persönliches Drama nicht mit vielen Menschen teilen wollte. Lange war nur ein kleiner Kreis (u.a. Merz) eingeweiht. Aber der Vorwurf der Angriffe & „Unmenschlichkeit“ setzt voraus, dass die Forderungen in dem Bewusstsein um das Drama erhoben wurden. Das trifft zumindest auf einen Großteil der Äußerungen nicht zu.
Die meisten Unions-Vertreter haben erst in der vergangenen Woche aufgrund der Abwesenheit von Bas im KoaA am Mi erfahren. Zudem muss eine Behörde wie das BMAS aber auch für einen solchen Ausnahmezustand so aufgestellt sein, dass wichtige Vorhaben dort nicht liegenbleiben, sondern weiter bearbeitet werden.
Habe auch keinen einzigen Angriff, wie von Klingbeil und Schwesig behauptet, von Unions-Mitgliedern gelesen.
Dafür aber Mitgefühl, Empathie und Respektsbekundungen.
Letztes Jahr bin ich aus den Grünen ausgetreten. Die Entscheidung war nicht einfach. Sie fühlte sich richtig an und gleichzeitig zu früh. Heute weiß ich: Sie war richtig. Und nur minimal zu früh.
Wie eng es für Juden in diesem Land wird, merkt man daran, dass man anfängt, seine Freunde zu zählen.
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Die Einigung auf einen Antisemitismus-Mechanismus hinterlässt mich sprach- und fassungslos. Ich habe das nicht für möglich gehalten. Brandmauern gelten anscheinend nur in eine Richtung und für andere, wenn es um die eigene Macht geht. Krass. #berlin
Eine Stabstelle, Bekenntnisse & Geld gegen Antisemitismus? Ihr wollt uns wohl für blöd verkaufen.
Liebe @dielinkeberlin, wenn Ihr die Antizionist:innen in Euren Reihen als Abgeordnete wie Kreisverbände duldet, brauchen wir auch kein Geld um genau solche Haltungen zu bekämpfen.
Echt jetzt? Seit wann ist der Umgang mit Antisemitismus ein Thema, bei dem man sich mit Koalitionspartnern erst "einigen" muss??? Merkt Ihr selbst,oder?
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Natürlich. Das bisschen Antisemitismus ist gleich wegverhandelt. Und am 7. Oktober sind dann alle betroffen und erzählen, dass sowas "nie wieder" passieren darf. Lasst es einfach.
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Allein, dass seit Tagen derartige Einordnungen überhaupt nötig sind, befremdet mich zutiefst. Das liegt auch daran, dass es vielen Medien nicht möglich ist, zu sagen was passiert ist: Mutige Menschen verhindern einen Terroranschlag auf mehrheitlich Israelis.
Es scheint genau so gewesen zu sein, wie @ronzheimer und ich es bereits vor zwei Tagen erörtert haben:
* ein versuchter Terroranschlag;
* Selbstmordmission;
* Vorbild 9/11;
* inspiriert von al-Qaida. 👇
Lieber @larscastellucci , ihr Kommentar schmerzt, weil ich ihre Arbeit schätze. Selbst wenn ihre Kritik an der israelischen Regierung 💯 % zuträfe, rechtfertigt dies nicht die emphatielose Reaktion auf den geplanten Mord an fast 200 (israelischen) Menschen mit Referenz zu 9/11.