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@Bjoern__M Reformieren ... Transformieren ... Mutieren ...
Was kommt eigentlich nach Mutieren?
- Explodieren?
- Desintegrieren?
- Terminieren?
Mehr Dienstposten, bessere Verantwortungsdiffusion und gepflegte In-House Fights zwischen Matrix und Linie.
@Leopard24theWin@AutorToto Ich bin immer wieder erstaunt wie groß die Minderwertigkeitskomplexe (auf der einen Seite) und damit einhergehend die Großmacht Phantasien (auf der anderen Seite) der Franzosen sind. Das wird teilweise nur noch durch die RuZZen getoppt.
@Leopard24theWin@AutorToto Ist ganz einfach, IMO, wenn FRA den Führer machen wollen - bitte sollen sie voran gehen. Aber das können sie nicht, deswegen bitchen die die ganze Zeit von der Seitenlinie
American soldiers die in Trump's war, not a word from Donald. Gas and food prices skyrocket, not a word from Donald. People demand the Epstein files, not a word from Donald. But the minute you take his fat name off a building, Donald writes Mein Kampf for Morons.
Heute Mittag wurde Selenskyjs Brief an Trump und den US-Kongress geleakt. Der Inhalt ist kurz erzählt, weil er ohnehin überall zu lesen ist.
Die Patriot-Interceptoren werden knapp. Beim jüngsten Oreschnik-Angriff in der Region Kyjiw waren gerade noch zwei übrig.
Und Lawrow hat Rubio am 25. Mai offiziell mitgeteilt, dass die systematischen Schläge gegen die Kyjiwer Entscheidungszentren laufen. Ausländische Botschaften möge man bitte evakuieren.
Was jedoch niemand schreibt: Dieser Brief löst absolut nichts.
Die Ukraine braucht durchaus weitere Patriot-Systeme. Doch das eigentliche Nadelöhr sind längst nicht mehr die Batterien selbst, sondern die Raketen, die darin fehlen.
Was der Ukraine verzweifelt ausgeht, sind PAC-3-Interceptoren, die mehrere Millionen Dollar das Stück kosten. Lockheed Martin in Arkansas produziert mit den neuen Linien im gesamten Jahr 2026 maximal 700 Stück.
Zum Vergleich: Im Iran-Krieg wurden im Golf innerhalb von nur vier Tagen 943 Raketen verschossen. Die USA selbst haben laut CSIS bereits bei mehreren Schlüsselmunitionen einen erheblichen Teil ihrer eigenen Bestände in der Operation Epic Fury verbraucht.
Selbst wenn Spanien jetzt aus seinen rund 50 Reserveraketen ein paar Dutzend nach Kyjiw schickte, wäre das lediglich die Patrone für die nächste Woche, nicht die für die Zeit danach.
Madrid hätte trotzdem jeden Grund, es zu tun. Pedro Sánchez hat Trump im Iran-Krieg verärgert, woraufhin der Handel mit Spanien gekappt werden sollte und im Umfeld des Pentagon sogar Überlegungen über massive Konsequenzen bis hin zu einem NATO-Ausschluss kursierten.
Eine Geste an Kyjiw wäre die billigste Form, sich politisch zu rehabilitieren, ohne in den Hormus-Wahnsinn hineingezogen zu werden. Doch bisher herrscht nur Schweigen.
Aber selbst wenn Madrid handelte, liegt das eigentliche Problem nicht dort.
Russland produziert unentwegt weiter: Schahed-Drohnen, Marschflugkörper, Iskander, Oreschnik. Russland hat das Geld dafür, auch weil Trump am 13. März die Sanktionen für russisches Öl ausgesetzt hat. Vorgeblich geschah dies temporär, um die Hormus-Preisspirale zu dämpfen.
Tatsächlich war es ein Konjunkturpaket für den Kreml, mitten im Krieg. Der Brent-Preis stand zeitweise über 120 Dollar, und Moskau hat seither Tankerladungen nach Indien, auf die Philippinen und an alle verkauft, die bei drei nicht auf den Bäumen waren. Die mühsam aufgebaute G7-Sanktionsarchitektur seit 2022 ist damit völlig durchlöchert.
Wir stehen im Mai 2026 also genau da, wo wir 2022 standen. Russland greift an, der Westen liefert reaktiv, und Putin behält jeden konventionellen Vorteil, den er hat. Allen voran betrifft das die ballistischen Raketen, die Selenskyj in seinem Brief bitter als Putins letzten Vorteil auf dem Schlachtfeld bezeichnet.
Die Friedensinitiative aus dem Weißen Haus hat nichts erreicht außer einer Sache: Sie hat Russland massiv den Rücken gestärkt. Das geschah über Sanktionserleichterungen, über Verhandlungsformate, in denen die Ukraine nicht einmal am Tisch saß, und über die öffentliche Demütigung Selenskyjs.
Selenskyj schreibt also an Trump, von dem er weiß, dass er nicht helfen wird. Er schreibt parallel an den Kongress, von dem er ahnt, dass die MAGA-Mehrheit nichts beschließen wird. Dieser Brief ist kein Hilferuf mehr, er ist ein historischer Protokollvermerk der eigenen Verlassenschaft.
Wenn die Interceptoren knapp sind und der Nachschub auf Jahre hinaus nicht reicht, dann gibt es genau einen einzigen militärischen Hebel, der das Problem an der Wurzel anfasst.
Man darf nicht mehr versuchen, jede einzelne Schahed mühsam abzufangen, sondern muss die Fabriken treffen, in denen sie gebaut werden. Es müssen die Munitionslager getroffen werden, aus denen sie verschossen werden, und die Logistikknoten, über die der Nachschub auf die Krim rollt.
Genau für diesen Zweck gibt es ein Waffensystem, das weiterhin ungenutzt in deutschen Hangars liegt. Den Taurus. Fünfhundert Kilometer Reichweite, präzise, einsatzbereit. Dass sein Einsatz komplexe Planung, Zielintegration und Ausbildung voraussetzt, ist bekannt.
Doch genau deshalb wirkt es umso absurder, dass Berlin seit Jahren weder liefert noch ernsthaft vorbereitet. Friedrich Merz sagt als Kanzler weiterhin Nein – derselbe Merz, der in der Opposition noch vehement die Lieferung gefordert oder zumindest die Drohung damit verlangt hatte.
Roderich @RKiesewetter, außenpolitischer Obmann seiner eigenen Fraktion, hat Merz gestern in der Süddeutschen Zeitung frontal angegriffen und gefordert, dass die Lieferung längst überfällig sei.
Mittel, um die russische Kriegslogistik, Produktionsanlagen und Munitionslager auszuschalten, bevor Russland von dort Raketen und Drohnen auf die ukrainische Zivilbevölkerung abschießen kann, blieben essenziell.
Die bequeme Ausrede aus dem Kanzleramt, die Ukraine brauche den Taurus nicht mehr, weist Kiesewetter ausdrücklich als unzutreffend zurück.
Dabei verliert Putin eigentlich auf dem Schlachtfeld. Es gibt kaum noch operative Durchbrüche, die Soldaten werden weniger, und das russische Wirtschaftsmodell ächzt unter der Last.
Genau in dem Moment, in dem er konventionell am Ende ist und nur noch seine ballistischen Raketen als Hebel besitzt, entscheiden wir uns im Westen, ihn einfach gewähren zu lassen.
Wir tun das mit dem Taurus in der Halle, mit einem Kanzler, der seine eigenen Oppositionsreden bricht, und angesichts einer Ukraine, die seit vier Jahren ihr Blut lässt, damit dieser Krieg nicht in Warschau, Vilnius oder Berlin ankommt.
Das ist die bittere Lage am heutigen 27. Mai 2026.
@Bjoern__M um in rel. Frontnähe auch mal Dinge zu reparieren?
Aber all diese Argumente verblassen gegenüber Parteipolitischem Taktieren, und pers./finanz. Interessen der Politiker. Wozu auch sinnvoll für den Kriegsfall aufstellen wenn man die gleichen Holzwege bequem weiter laufen kann.
@Bjoern__M rechnet man das sauber aus, sind Sdty am Ende günstiger), d) die Sdty Inst Kräfte sind ausgebildet, erfahren und (hoffentlich) in ausreichender Zahl verfügbar wenn es knallt - im Gegensatz zu den Leuten der Industrie. Wie ist das eigentlich mit HIL Instler nach "vorne" schicken
Aber die NATO!
Oft wird behauptet, die NATO und der Westen tragen durch die Erweiterung der NATO eine Mitschuld an diesem Krieg. Diese Behauptung ist falsch.
Richtig ist: Die Schuld an diesem Krieg trägt Wladimir Putin. Es gab nie eine Zusage des Westens, die NATO nicht nach Osten zu erweitern. Die NATO ist ein reines Verteidigungsbündnis und Russland hat anerkannt, kein Veto-Recht gegen die NATO-Mitgliedschaft anderer Länder zu haben.
Eine der am häufigsten wiederholten Behauptungen im Zusammenhang mit Russlands Krieg gegen die Ukraine ist, der Westen habe Russland versprochen, die NATO nicht nach Osten zu erweitern. Russland versucht, sich mit dieser Erzählung in die Rolle eines Opfers der NATO-Politik zu bringen. In Wahrheit gab es derartige Zusicherungen nie.
Der Inhalt des Zwei-plus-Vier-Vertrags von 1990 über die abschließende Regelung in Bezug auf die deutsche Wiedervereinigung zeigt, dass es bei den Verhandlungen ausschließlich um die Zukunft des wiedervereinigten Deutschlands ging. Die NATO-Mitgliedschaft Ostdeutschlands wurde im Vertrag geregelt. Andere osteuropäische Länder wurden in dem Vertrag mit keinem Wort erwähnt. Das von der Sowjetunion geführte Militärbündnis Warschauer Pakt, in dem viele osteuropäische Staaten Mitglieder waren, bestand noch bis 1991.
Michail Gorbatschow, 1985–1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und von März 1990 bis Dezember 1991 letzter Staatspräsident der Sowjetunion, erklärte selbst im Jahr 2014 in einem Interview: „Das Thema NATO-Erweiterung wurde überhaupt nicht diskutiert, und es wurde in jenen Jahren auch nicht angesprochen. Ich sage das mit voller Verantwortung. Kein einziges osteuropäisches Land hat das Thema angesprochen, nicht einmal nach dem Ende des Warschauer Pakts 1991. Auch die westlichen Staats- und Regierungschefs brachten es nicht zur Sprache.“
Erweiterungen der NATO gehen nicht von der NATO aus, sondern von den Staaten, die Mitglieder werden wollen. Eine NATO-Mitgliedschaft ist eine souveräne und demokratische Entscheidung der Länder, die der Allianz beitreten wollen, und der Bündnispartner.
Im Mai 1997 unterzeichneten die Mitglieder der NATO und Russland die NATO-Russland-Grundakte. Beide Seiten verpflichten sich darin, die Souveränität aller Staaten zu achten. Russland erkennt in der NATO-Russland-Grundakte an, dass es kein Vetorecht gegen die NATO-Mitgliedschaft anderer Länder hat.
Der russische Präsident Wladimir Putin versucht, den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine damit zu rechtfertigen, einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine zuvorkommen zu müssen. Tatsächlich war die euro-atlantische Integration der Ukraine bereits ab 2002 ein offizielles Ziel der ukrainischen Politik. Auf dem NATO-Gipfel in Bukarest 2008 beschloss die NATO jedoch, der Ukraine keinen Aktionsplan für die NATO-Mitgliedschaft (MAP) anzubieten, da „noch Fragen bezüglich des MAP-Antrags [der Ukraine] offen sind“.
Die NATO versuchte also nicht, die Ukraine zu einer Mitgliedschaft zu drängen, sondern die Ukraine ging auf die NATO zu. Noch bei einem Besuch in der Ukraine im Februar 2011 betonte der damalige NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen (Amtszeit 2009–2014), dass die NATO die Ukraine nicht drängt und den Status des Landes als Nicht-Bündnispartner respektiert.
Die NATO ist ein Verteidigungsbündnis. Sie stellt für Russland keine Bedrohung dar. Russland ist geografisch das größte Land der Welt. Mit dem Beitritt Finnlands zur NATO im April 2023 hat sich die Landgrenze der NATO zu Russland mehr als verdoppelt. Doch selbst nach dem Beitritt Finnlands beträgt der Anteil der russischen Landgrenze mit NATO-Staaten nur elf Prozent. Es kann nicht die Rede davon sein, dass Russland von der NATO umzingelt oder in die Enge getrieben worden sei.
@Bjoern__M Supi, damit auch weiterhin die Firmen taktisch Klagen können wenn sie einen Auftrag (normalerweise berechtigt) nicht bekommen. Wir sind, was SiPol angeht, an allen Ecken und Enden aber sowas von Lost.
@Bjoern__M Supi, damit auch weiterhin die Firmen taktisch Klagen können wenn sie einen Auftrag (normalerweise berechtigt) nicht bekommen. Wir sind, was SiPol angeht, an allen Ecken und Enden aber sowas von Lost.
1996 gab es für mich „zur Begrüßung“ als Wehrpflichtiger noch die Vorgängerversion dieses Buches beim Bund.
„Damit man immer weiß, wofür man das tut.“ kommentierte mein Ausbilder, Stabsunteroffizier Youssef Abouyehia, Sohn libanesischer Eltern.