Erst hieß es „daher“. Dann begannen Fußballer zu sprechen und es etablierte sich „von daher“. Die Intellektuellen unter den Kickern wollten sich absetzen und starteten „von dem her“. Der jüngsten Balltreter-Generation empfehle ich schon beim ersten Interview „von dem daher“.
Heute des Morgens gleich mal ausprobiert: Man stellt sich vor, dass unter einem in der Kloschüssel lauter klitzekleine gewaltbereite, demokratische Obdachlose mit abgeschlossenem Studium sowie Drogen importierende Migranten wuseln und schon kann man kacken wie ein König.
Im Fußball hört man immer häufiger: „Eine Chance machen“!!! Wenn man doch unsere Sprache schnell umbringen würde, aber dieses unbarmherzige langsame Erwürgen hat sie nicht verdient.
Soeben in der Tagesschau: „ein Visa“! Ich fasse es nicht, EIN VISA! Aus dem ehemaligen Flaggschiff Tagesschau ist nun wohl ein abgewrackter Rostkahn geworden.
Baerbock soeben im Fernsehen „Wasser, Essen und Lebensmittel“, Dabei ist mir eingefallen, dass ich noch im Kühlschrank schauen wollte, ob ich da Bier, Schnaps und Getränke finde.
Hatte gestern einen Termin bei unserer Compliance-Beauftragten. Sie hat mich aufgeklärt, dass man seine Kollegen nicht mehr Winkfleisch-Susi oder Papierstau-Gollum nennen darf. Hab sie aus Dankbarkeit für den Hinweis geküsst.
Die neue Iglu-Studie bescheinigt den Viertklässlern schlechte Leseleistungen. Dabei weiß aber von denen jeder, dass es nicht Iglu, sondern Iglo heißt. Also: Selber doof!
Gerade die Werbung "so crispy kann chicken" gehört. Hätte nicht übel Lust dem Leiter der Werbeagentur in einem dunklen Hausflur aufzulauern und ihm "ich mach Dich jetzt Messer" ins Ohr zu raunen.
Ich bin jetzt in dem Alter von Winnie Puuh, in dem man morgens überlegt, ob man überhaupt noch eine Hose anzieht, weil die Tage eh viel zu schnell vorüber gehen.
Muss mal zum Traumdeuter: Erst überlegte ich im Schlaf, wie wohl gemeinsame Kinder von Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Thorsten Schäfer-Gümbel heißen würden und dann musste ich Ricarda Lang dem späten Elvis zuführen.