Imagine [hopefully] reading a piece that calls for Gaza to become the pride and joy of the Palestinian people and a hub of compelling Palestinian national identity by rejuvenating the territory, embracing peace, and rejecting a terror organization that admitted to refusing Gaza development offers worth billions, including an airport and seaport, only to proclaim that the op-ed is "pro-genocide." And how was this brilliant conclusion reached? Because the article I published in The New York Times didn't do the ubiquitous "everything has to be Israel's fault" that seems to be the only line of thinking within the supposed "pro-Palestine" camp.
Speak to Palestinians in Gaza who aren’t Hamas or making content for the “pro-Palestine” community abroad, and you hear the same thing again and again. They describe, plainly and without theatrics, how Hamas halted Gaza’s development and crippled the broader Palestinian national project since its founding in 1987. They do not need to mention Israel in every sentence to sound authentic to outsiders, including other Palestinians or non-Palestinians alike. They simply recount their lived reality. For Gazans, Hamas is the central problem. There were no Israeli soldiers inside Gaza before October 7. The blockade that everyone loves to speak about was imposed after Hamas’s cross‑border abduction of an Israeli soldier in June 2006 and tightened after the group’s violent takeover of the territory on June 14, 2007. From that point forward, Hamas massively built tunnels, fired rockets, smuggled weapons, waged repeated rounds of conflict, and declared its intent to “destroy” Israel, while turning Gaza into a fortress of armed “resistance” that got Gaza destroyed, tens of thousands killed, millions displaced, and wasted billions of dollars. Hamas imposed punishing taxes on Gazans to fund its terror; stole diesel from Gaza’s only power plant and caused chronic power outages; suppressed women’s freedoms; blocked travel for anyone it disliked; and routinely killed, tortured, jailed, beat, and humiliated countless Gazans.
Research the political and cultural divides between Gaza and the West Bank, and you quickly see how many Gazans resent West Bankers for cheering Hamas and October 7. These dynamics are complex, real, and central to understanding Palestinian politics, yet they are brushed aside or overlooked to satisfy low‑information audiences who consume the toxic narratives produced by the "pro-Palestine" industrial complex. Some people are simply uninformed. Some are unsophisticated. And then there are those who know exactly what they are doing and deliberately twist, manipulate, and distort reality to manufacture ignorance and maintain obedience and Orwellian-grade compliance among the crowds.
Die Reaktionen auf den Anschlag auf den CSD sind so vorhersehbar wie langweilig.
Dennoch ist es irgendwie anders. Und ich habe nun wirklich tausende Postings dazu lesen müssen.
▶️ Viele Linke, Linksradikale, Antifaschisten und Queers sind bemüht, ihr Weltbild nicht stören zu lassen. Spürbar ist aber, dass der Funke des Zweifels gesät wurde.
Die eingeredete Opfer-Hierarchie, die zum Schulterschluss der Linksradikalen mit den Islamisten geführt hat, funktioniert nicht mehr, wenn der eine den anderen angreift. Was er auch zuvor schon mehrfach getan hat, aber das war leichter zu ignorieren.
Zwar ist nicht mit einer großen Abkehr zu rechnen. Aber vielleicht sickert langsam in das ein oder andere Hirn, was den Islamisten nach der „Dekolonialisierung“ und dem überwundenen Kapitalismus so vorschwebt.
▶️ Rechtsaußen verhält sich geradezu putzig.
Bis etwa 22:00h gestern Abend wurde über Schwule und Queers abgeledert, was das Zeug hält. Danach versucht man schlagartig so zu tun, als wäre die Freiheit und Sicherheit des CSD irgendwie oben auf der eigenen Agenda.
▶️ Der tatverdächtige Abdul Ballout, der gerade erst aus einer langen Jugendhaft entlassen wurde, steht dem IS nahe.
Das Ziel des IS ist ein islamisches Kalifat. Der einzige echte Unterschied zur Hamas und Hisbollah ist die Vorgehensweise: Letztere priorisieren zunächst die Region und die Zerstörung Israels, der IS will sofort einen weltweiten Kampf.
▶️ Der IS ist für die Taktik der „einsamen Wölfe“ bekannt: Junge Männer, die sich selber radikalisieren.
Das wird von Sicherheitsleuten so genannt, ist aber weder heroisch noch romantisierend gemeint. Die einzige Qualifikation, die man braucht, um für den IS zu töten, ist willens zu sein.
▶️ Es war häufig von Bezügen zur bevorstehenden Wahl in Berlin zu lesen. Ich wage zu bezweifeln, dass der IS überhaupt davon weiß. Oder dass es ihn eine Bohne interessiert. Übrigens wird in Deutschland ständig irgendwo gewählt. In den vergangenen zehn Jahren hat nach jedem CSD eine Wahl stattgefunden – einzige Ausnahme 2020 wegen Corona-Chaos.
▶️ Einige geistig Verwirrte haben Thesen aufgestellt, Russland bzw. Putin habe Terroristen geschickt. False Flag geht ja immer wie geschnitten Brot.
Die Verbindung von dem vorbestraften Ballout zum islamistischen Milieu ist aber einschlägig.
Wir erinnern uns an den Anschlag auf die Crocus City Hall 2024 bei Moskau? Ich hatte ausführlich berichtet. Das war auch der IS. Die Abteilung „Provinz Khorasan“ (ISPK). Die haben nämlich auch etwas gegen Russland. Denn die haben etwas gegen alle, die nicht streng sunnitisch leben.
▶️ Bemitleidenswert auch die Versuche der Rechtsradikalen und AfD-Mitläufer, die nun etwas von „Ausländer raus“ und „Remigration“ faseln.
Das „ou“ im Namen Ballout weißt auf eine französische Schreibweise hin. Also vermutlich Nordafrika oder Libanon. Und siehe da: Abdul Ballout hat einen libanesischen Hintergrund.
Er wurde aber in Berlin geboren und hat die deutsche Staatsbürgerschaft. Mit 2015 hat das also auch nichts zu tun.
Nicht einmal, wenn die AfD die absolute Macht in ganz Deutschland hätte, könnte sie den Sympathieträger ausweisen. Wohin denn? Glaubt irgendwer wirklich, der Libanon – zu großen Teilen schiitisch und zu einem Drittel christlich – würde den gerne aufnehmen?
Populisten werden immer irgendwann an den Punkt kommen, an dem es keine einfachen Lösungen mehr gibt.
▶️ Das funktioniert in beide Richtungen. Zweimal musste ich heute Morgen etwas von „Willkommenskultur“ lesen. Unironisch. Ein Zeichen dafür, wie fest einige Menschen die Augen verschließen und sich gar nicht damit auseinandersetzen, was innerhalb der muslimischen Welt so passiert. Das sind nämlich nicht alles arme, unschuldige, postkoloniale Opfer.
Wenn einer hier geboren ist und die deutsche Staatsbürgerschaft hat, ist für mich nicht schlüssig, wie willkommen man den noch heißen könnte. Es sei denn, man gibt den Grundsatz auf, dass der Staat über der Religion steht.
▶️ „Besser schützen“, egal von wem es kommt, ist Unfug. Nirgendwo wird so gut geschützt, wie in Berlin. Mehr geht nicht.
Der Anschlag fand weder auf dem Gelände der Kundgebung statt, noch auf dem Weg der Parade. Der Täter hat vermutlich bewusst bis abends gewartet und außerhalb der Sicherheitsbereiche zugeschlagen.
⏸️ Das Problem ist meiner persönlichen Meinung nach kein Ergebnis von verfehlter „Migrationspolitik“, sondern von verfehlter Sicherheitspolitik. Migration wird nur nicht als Teil dessen verstanden.
Das hat nichts mit irgendeiner Partei zu tun, sondern zieht sich quer durch absolut alle Parteien. Unterbesetzung der Ausländerbehörden (die in diesem Fall eh keine Rolle spielen), Unterfinanzierung aller Polizeien, oberflächliche Personenprüfungen bei Aufnahme, Beschränkungen der Nachrichtendienste…
Wenn heute ein Asylbewerber aus Afghanistan, dem Irak oder dem Libanon abgängig ist, wird nicht nach dem gefahndet. Den Satz ruhig zweimal lesen. Die Ausländerbehörde klopft an der Tür, und wenn keiner aufmacht, geht sie wieder und kann nichts machen.
Die Freiheiten des Individuums werden – aus Angst vor einem übergriffigen Staat - höher angesetzt, als die Abwehr dieser Gesellschaft gegen Gefahren. Das ist über Jahrzehnte tradiert. Und unsere Moral verbietet uns bis zur suizidalen Selbstaufgabe, Muslime als mögliche Gefahr zu sehen.
Das ist keine Bewertung, sondern eine Feststellung.
Und genau das nutzen Terroristen als Einfallstor. Eine konstruktive, sinnstiftende Antwort darauf sehe ich weder bei Links- noch bei Rechtsradikalen; bei Populisten, Propagandisten und Verzweifelten auf der Suche nach einfachen Lösungen nicht.
Solche Anschläge auf so genannte Soft Targets sind weltweit seit 20 Jahren ein Ding. Wenn Sieglinde-Annerose aus Oer-Erkenschwick nun jammert, dass man ja nirgendwo mehr sicher hingehen könne, kann ich das nur sehr bedingt ernst nehmen. Egal, wen Sieglinde-Annerose wählt.
Mein angefragter und angekündigter Artikel zur Gefahr durch den Schulterschluss von Linksextremisten und Islamisten wird noch kommen. Gerade macht es aber absolut keinen Spaß, ich bin frei von „Ich hab’s doch gesagt“. Ich sehe gesellschaftliche Probleme.
Religiös motivierte Straftaten werden erst seit 2017 bundesweit erfasst.
Derzeit leben in Deutschland 140.000 Ausreisepflichtige, die eine Duldung haben. 24.000 sind vollstreckbar Ausreisepflichtig. Man müsste täglich etwa 66 Menschen abschieben und es würde trotzdem ein Jahr dauern. Gegen 14.000 weitere „Ausweisungen“ sind Rechtsmittel anhängig.
Etwa 450 bekannte islamistische Gefährder leben in Deutschland. Eine Dunkelziffer gibt es nicht.
Marco Rubio:
We're not members of the ICC. We never signed that treaty, we never joined it.
And they somehow claim that they have a right nonetheless to go after non-treaty members and put heads of state and others in jail.
We've long had quarrels with them and we have lunatics and crazies involved in the ICC that are talking about charging members of the US military, maybe even the president or a future president with crimes and this not gonna happen, it's just not going to happen.
If people want to sign it and be a part of that stupid organization they can, but we're not going to be a part of it and they're not going to apply their jurisdiction to Americans.
That's just not going to happen. We're not going to tolerate it, now or in the future and we've warned them about it repeatedly. And now they're going to see the consequences of ignoring us.
Mayor Mamdani did not simply express a personal political opinion. He used the authority, symbolism, and credibility of the mayor’s office to issue what amounted to an official public address declaring that the democratically elected leader of the world’s only Jewish state is a ‘war criminal’ who is ‘not welcome in New York City.’ That is a profound misuse of the office entrusted to him by all New Yorkers.
After acknowledging that New York City has no independent legal authority to execute the International Criminal Court’s arrest warrant, the mayor nevertheless chose to transform that legal reality into a televised political spectacle. Respect for the separation of powers and the legal limits of public office is a bedrock of American democracy; those limits should not be treated as an inconvenience to be exploited for political theater.
Perhaps most telling was what the mayor chose to leave out. His address made no mention of Hamas or the October 7 massacre of innocent civilians. Instead, he delivered a sweeping moral indictment of Israel while erasing the terrorist atrocities that ignited this war. Appeals to universal humanity and justice ring hollow when they exclude the victims whose suffering does not fit a preferred political narrative.
This is no longer simply about Prime Minister Netanyahu. It reflects a broader pattern in which Mayor Mamdani repeatedly singles out Israel while using the prestige of his office to legitimize rhetoric that further isolates the Jewish state and deepens division here at home. At a time when Jewish New Yorkers are experiencing alarming levels of antisemitism, harassment and intimidation, they deserve a mayor who refrains from fomenting hatred against the world’s only Jewish country while maintaining the fiction that this is not anti-Jewish.
Throughout his campaign, Mayor Mamdani repeatedly insisted that his responsibility as mayor would be to focus on New York City and the issues affecting New Yorkers. New Yorkers elected him to make their neighborhoods safer, combat hate and unite a diverse city, not to conduct foreign policy or transform City Hall into a stage for ideological declarations about world leaders.
New Yorkers elected a mayor, not a prosecutor of foreign leaders. Mayor Mamdani should spend less time trying to demonize only one leader and one country from City Hall and more time protecting the New Yorkers he was elected to serve.
#Mamdani #MayorMamdani #Israel
Jews are “harmful to the whole planet,” declares the speaker, who apparently claims to be a Jew.
Jews are “the chaos engine of humanity,” he continues, and we must change Jewish religion and culture “in order to save humanity. In order to save humanity.”
Cue a round of applause.
Max Naumann and Hans-Joachim Schoeps were both Jewish supporters of Nazism who founded organizations that sported a few thousand members. They thrilled to the Hitlerite cause, supported the Nazi crackdowns on "eastern Jews" and Zionists and others, and were convinced that Jews deserved the opprobrium they faced.
Theobald of Cambridge, a 12th-century Jew who converted to Catholicism, used his Jewish background to convince skeptical priests that he had first-hand knowledge of Jewish leaders gathering each year for a secret pan-European council at which they held a lottery on which Jewish community would ritually murder Christian children that year.
Like Naumann and Schoeps, Theobald had a deep-seated need to prove himself to those who hated him. More German than the Germans, more Catholic than the Catholics. The mechanism of purification, of rescue from the antisemite's gaze, is always the same: turning in bloody rage on fellow Jews. Theobald created the template that would be repurposed for future blood libels and would drive countless pogroms, fake trials and even expulsions in the ensuing centuries.
There's always some disturbed, ignorant, self-hating Jew who will pretend to confirm the antisemite's deepest, darkest conviction.
Something very dark is happening in Ireland, dark enough to produce once again the Theobalds of old.
.@Wikipedia has been transformed into a blunt instrument of propaganda in the deliberate effort to erase a nation and its history.
Read this thread before shouting at me that it ain't so.
1/2 Bedankt sich @BMeinl hier allen Ernstes in einem Ista Video des @MFA_Austria beim Außenminister der islamistischen Republik Iran, Abbas Aragchi, für die Unterstützung bei Österreichs UN Sicherheitsratskandidatur? Das sind also unsere neuen Freunde?
Selten hat es jemand auf Social Media so gut dargestellt wie Constantin Schreiber.
Er beschreibt mit der Bestandsaufnahme perfekt, wo die tatsächliche Gefahr auch für uns in Europa liegt.
Und es wundert mich hart, dass dieses Video nicht weit mehr Aufrufe hat.
Es gibt weiteren Einblick darin, warum gerade passiert, was passiert: Pro-palästinensische Propaganda, Queers for Palestine, Flotilla, die Kontinentaldrift bei den Linken…
Kaum 13 Minuten, ich kann jeden Satz unterschreiben.
https://t.co/VUiyDtMZiV
Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas einmal öffentlich äußere.
Ich kann gerade nicht mehr.
Ich reiße mich sehr zusammen, dies zu schreiben.
Eine Kommission zur Untersuchung des Massakers vom 07. Oktober 2023 im Hinblick auf den sexualisierten Terror – auch an den Geiseln – hat ihren Bericht veröffentlicht.
In einigen Kommentaren hatte ich schon dazu gelesen. Die meisten von ehemaligen Soldaten, die im OSINT- oder akademischen Bereich in der Richtung öffentlich auftreten. Alle waren erschüttert, selbst Soldaten, die „in der Scheiße“ waren.
Mein Wille war – und ist es noch – zumindest einen kurzen Überblick über das 300-seitige Dokument zu geben, für das über 10.000 Fotos und Video-Segmente und 1800 Stunden Videomaterial ausgewertet wurden. Welches die Palästinenser zumeist selber veröffentlicht haben.
Und das ist auch nicht irgendwie halt eine jüdische Kommission und Hasbara. Sie ist eine Non-Profit-Organisation und wird unterstützt durch die deutsche Botschaft Tel Aviv, Kanada, Microsoft, usw. Mit dabei sind u.a. eine französische Botschafterin für Menschenrechte, ein Professor und Gründer des UN-Gerichts für Sierra Leone, ein ehemaliger Kommissar für Menschenrechte der UN, ein ehemaliger Stabschef des Weißen Hauses, und und und.
Ich wollte zumindest erklären, was dieser Bericht ist, von wem er kommt und einige Zeugenaussagen zitieren. Denn, so grauenvoll wie das ist, halte ich es für meine und unsere Pflicht, sich dem auszusetzen.
Wenn wir nicht in der Lage sind das zu ertragen, wie können wir dann erhobenen Hauptes von den Opfern erwarten, dass sie es erdulden und sich fügen? Ohne ihnen das allzu menschliche zuzugestehen womöglich?
Die Opfer waren nicht nur Juden. Es waren auch Thailänder, Amerikaner, Argentinier, Franzosen, Briten… Und die Deutschen haben es in einer sozialpsychologisch bemerkenswerten Leistung vermocht zu verdrängen, dass auch 22 Deutsche getötet und 17 als Geiseln genommen wurden.
Es geht nicht alleine darum, diese Unmenschlichkeiten zu lesen. (Fotos sind nicht drin, ich kenne eh viele.) „Unmenschlichkeiten“ ist ein absolut treffendes Wort, dass jedoch durch zu häufigen Gebrauch seinen tatsächlichen Inhalt verloren hat.
Das kann ich ab. Ich bin MilBlogger, ich habe viele Stunden Videos erduldet, in denen Menschen von Drohnen getroffen, erschossen und von Minen zerrissen wurden. Und ich habe sehr viele Videos und Bilder des 10/7 gesehen. Mehr als jedem Menschen eigentlich lieb sein sollte.
Es geht darum, nicht in zu lange den Abgrund zu blicken, weil der Abgrund sonst in dich blickt.
Auch vorher schon habe ich öffentlich deutlich gemacht, dass ich keinerlei Empathie mehr für die Palästinenser empfinde. Oder nicht darüber nachdenke, wie sehr sie sich auf das eh nutzlose Völkerrecht berufen.
Denn mein Gedanke ist eigentlich sehr leicht, auch wenn er für viele schwer zu erfassen scheint:
Wir Europäer haben unsere Werte, auf denen das Völkerrecht unbestreitbar basiert, in langen Kriegen untereinander erstritten und mit Churchills Blut, Schweiß und Tränen teuer erkauft. Nicht so sehr basierend auf den christlichen Glauben – dessen Teil ich gar nicht abstreiten will – sondern auf die griechische Philosophie und die Aufklärung.
Es ist aber nur schwer nachvollziehbar, warum wir diese Werte auch auf diejenigen anwenden, sie sogar auf sie projizieren und ihnen die gleichen Werte unterstellen, die so offensichtlich einen Scheiß auf sie geben.
Nach nur wenigen Stunden der Arbeit an diesem Bericht kämpfe ich mit Dämonen.
Ich möchte auch weiterhin für eine Zweistaatenlösung sein können. Ich möchte auch weiterhin nicht von der passiven Empathielosigkeit in offene Aggression verfallen. Ich möchte auch weiterhin nicht den Hass als einfachste Lösung bevorzugen. Ich will nicht alles auf den Islam projizieren.
Doch mit jeder Seite, mit jeder Zeugenaussage und mit jedem Bericht eines Helfers, in der nüchternen, fast wissenschaftlichen Zusammenfassung und Forensik, fällt es zunehmend schwer. So unglaublich schwer, dass ich mich dabei erwischt habe, alleine im Büro laut Debatten zu führen. (Normalerweise eine gute Schreib-Technik um Argumentationen zu üben.)
In unserem europäischen Hirn sortieren wir die Hamas gerne als Terrororganisation ein, die losgelöst von der palästinensischen Bevölkerung agiert. Dieses Bild beginnt zu bröckeln in dem Moment, in dem wir uns klar machen müssen, dass mindestens die Gaza-Palästinenser sich ja in dieser Gesellschaft eingerichtet haben. In der sie mit Cousins verheiratet werden, ihren Kindern in UNRWA-Schulen der Hass auf Juden beigebracht wird und jeder Angestellte eines Krankenhauses oder einer Uni die Hamas als Arbeitgeber auf der Lohnabrechnung hat. Das geht weit über Nazi-Mitläufer hinaus.
Wie lange kann jemand in einem solchen System tatsächlich unschuldig sein?
Und mehr noch: Wie muss eine Gesellschaft gestrickt sein, in der es als Machtdemonstration gilt, wenn junge Männer im Kreis um eine Geisel stehen, ihre sexuelle Frustration und soziale Inkompetenz kompensieren und sie reihum vergewaltigen? Selbst wenn sie tot ist, noch den rotten Pimmel unter dem Gelächter der Umstehenden in die Rotze des Vorgängers stecken?
Wenn diese Formulierung Ihnen zu hart war, sind Sie nicht ansatzweise bereit für die Realitäten. Damit müssen Sie klarkommen, nicht ich. Sich bei mir über die Formulierungen zu beklagen ist das deutlichste Zeichen dafür, sich den Realitäten nicht stellen zu wollen.
„Die Männer zerrten eine Frau aus dem Fahrzeug... entfernten gewaltsam die Kleidung und vergewaltigten sie... Sie stachen wiederholt auf sie ein und töteten sie... und vergewaltigten sie weiter, nachdem sie tot war.“
Raz Cohen, Überlebender des Nova Festivals
Wir können ja noch nicht einmal deutlich darüber debattieren. Weil unsere Regularien und unser sozialer Konsens es unterbinden auszusprechen, was die Realität ist. Ich kann noch nicht einmal Fotos posten, weil ich befürchten muss, dass die Social Media Plattformen mich dafür blockieren. Ich kann teilweise nicht einmal Links zu Fotos anderer Plattformen posten.
Wir bekommen eine heile Welt aufgezwungen, während um die Ecke das passiert, was wir als „unmenschlich“ aus unserer Welt entfernen wollen. Und leisten damit denen Bärendienste, die diese Realität verschwinden lassen wollen, während sie sie vorher noch stolz veröffentlicht haben.
Mir braucht keiner mehr mit Völkerrecht und Empathie gegenüber den Palästinensern kommen. Ich erlaube mir den menschlichen Reflex zumindest soweit.
Aber ich will nicht in diesen Abgrund. Und das ist anstrengend. Ich hatte Wuttränen.
Und ich musste mir Luft machen.
Der Artikel wird kommen.
Ich habe nicht das Recht wegzusehen.
Aber jetzt gerade kann ich einfach nicht mehr.
https://t.co/0dnFJY0PeS
Anmerkung: In den Datenbanken mit Pressebildern gibt es nur sehr wenige Bilder des 10/7 aus Israel, da dort Persönlichkeitsrechte und Opferschutz geachtet werden. Weshalb ich auch für die meisten auf Social Media gesperrt würde. Aber dafür sehr viele aus dem Gazastreifen, schon am ersten Tag.
Aus meinem Archiv…
Foto 1: Getötete Zivilisten auf der Straße nach Sderot
Foto 2: Israelische Truppen versuchen Sderot wieder unter Kontrolle zu bringen
Foto 3: Palästinenser überqueren zum Morden und Vergewaltigen die eingerissene Grenze nach Israel
Eyal Waldman is a decent and honorable man whom I have gotten to know closely since October 7, and was one of the first Israelis to reach out to me online once I had grown a presence following the tragedy of my family’s killing in Gaza by Israeli airstrikes. Despite losing his daughter to Hamas’s heinous massacre on October 7, he has been relentlessly pursuing radically pragmatic initiatives, and we have both been in multiple spaces, conferences, events, and arenas to discuss ways in which Palestinians and Israelis can both have safety, security, self-determination, and freedom. He not only supports peace and the inevitable need to establish a Palestinian self-rule because it is the moral thing to do, but he also recognizes it is imperative for protecting Israel’s long-term interests and needs as a Jewish and democratic state.
The blind hatred by the so-called “pro-Palestine” activists against Eyal here is typical behavior of brownshirt-esque militias who simply hear someone’s identity and react blindly despite his goodwill gesture and outreach. The “pro-Palestine” mafia fails to appreciate that there will never be a free or independent Palestine without making alliances with broad segments in Israel, including in government, civil society, business, and faith communities. You don’t have to agree with everything Eyal says or believes to acknowledge that he is a decent, honorable, and a class-A human being, the embodiment of pursuing peace and reconciliation across entrenched narratives and deep personal trauma.
Eyal Waldman hired 20 engineers in Gaza, donated $360K to a Gaza hospital, and spent years building partnerships toward between Israeli and Palestinians.
Pro-Palestinian protesters screamed “murderer” at him in Venice this week. His daughter was killed at Nova on October 7.
Dear people of Berlin, it's your loss.
After staff were harassed and threatened, and anti-Israeli protesters repeatedly disrupted its operations, Israeli celebrity chef Eyal Shani's Berlin restaurant 'Gila and Nancy' is closing for good.
Breaking: UN Secretary General calls on all Middle Eastern hostilities to cease immediately, except Iranian attacks on Israel which are absolutely fine.
Jewish synagogues and schools have been attacked nonstop in the past two weeks including in Toronto, Michigan, Liège, Rotterdam, and Amsterdam, but luckily the UN is now responding.
Welches Gesicht hat der asymmetrische Krieg des Iran in Europa? Bisher erwarteten Beobachter meist iranische „Schläfer“, Hisbollah-Anhänger oder kriminelle Netzwerke. Doch die ersten zwei mutmaßlichen Anschläge zeichnen ein anderes Bild. 1/