Wie wurde aus einem Tech-Nerd eine Ikone der Rechten? Und wie hilft uns diese Frage, den Muskismus als „Betriebssystem des 21. Jahrhunderts“ zu verstehen? Antworten gibt es bei Quinn Slobodian & Ben Tarnoff. Hier geht es zur Rezension von Julia Egenhoff.
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Die politische Linke steckt in der Krise. In den vergangenen Jahrzehnten hat sie ihre Fähigkeit verloren, eine glaubwürdige Alternative zum bestehenden System anzubieten. Damit hat sie ihr ureigenstes Terrain preisgegeben. Wie konnte das geschehen?
https://t.co/VkDFQ3jak0,
Hintergründe & einen Überblick über den aktuellen Stand der postliberalen Theoriebildung gibt es hier im Open Access: https://t.co/rJYRF032yD
@larsweisbrod
Während die Linke zunehmend liberal geworden ist, versuchen die rechten Postliberalen, das Politische jenseits liberaler Einhegung zu denken.
Was, wenn man von den Postliberalen etwas lernen kann?
Link zum Essay in der Antwort 👇
Die Rechtspopulisten von heute sind ökonomisch links, schreibt Philip Manow & sieht in der Öffnung des Nationalstaats die Hauptkonfliktlinie der Gegenwart. Floris Biskamp kann Manows Suche nach der "politikwissenschaftlichen Weltformel" wenig abgewinnen.
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Auf die Frage einer generellen Kritik an Manow‘s neuestem Werk bzw der von mir gestellten Frage, nach neuen Erkenntnissen - hier ähnlich auch Floris Biskamp in seiner Rezension
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Mehr Open-Access allein bricht nicht mit der Marktmacht kommerzieller Verlage, kritisiert Samuel Moore & stellt die Frage nach der Kontrolle wissenschaftlicher Publikationsinfrastrukturen. Michael Czolkoß-Hettwer (@fidpol) hat das Buch für uns rezensiert.
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Für das @pw_portal habe ich das neue Buch von Albrecht Koschorke rezensiert. Eine gelungene Tiefenschürfung nach dem frühliberalen Selbstverständnis und den Spannungen die bis in die Gegenwart reichen 👇🏻
Albrecht Koschorkes Darstellung des Frühliberalismus zeigt, wie viele seiner Spannungen die Gegenwart prägen. @AlexanderSchwi9 (@LiberaleModerne) liest das Buch vor dem Hintergrund aktueller Krisentendenzen & findet Anknüpfungspunkte liberaler Erneuerung. https://t.co/cI04fQEuhz
"Lange hoffte man im DGB, mit sozialdemokratischen Arbeitsministern mehr durchzusetzen als über konfrontative Bewegungen. Aber diese Zeit ist vorbei. Je schneller die DGB-Gewerkschaften das lernen, umso besser." Habe den Soziologen Klaus Dörre interviewt https://t.co/NqjfpiojPj
Deutschland hat ein Problem mit der Meinungsfreiheit, argumentiert @RonenSteinke. Richard Traunmüller forscht zu dem Thema & gibt Steinke recht: Fast ein Drittel der Bevölkerung fühlt sich gehemmt, ihre Meinung öffentlich frei zu äußern. Zur Rezension👇 https://t.co/iFiGcSTPoQ
„Die deutsche Politikwissenschaft ist zu einem zentralen Konflikt dieser Welt nicht nur sprachlos, sondern analytisch schlicht nicht urteilsfähig.“ https://t.co/yN4DYcUTrk
"Eine Wissenschaftspolitik, die Exzellenz feiert, während die Decken tropfen." Die TU Berlin symbolisiert den Wahnsinn des sog. Exzellenz-Wettbewerbs, dem herabfallende Decken, stinkende Klos u. kaputte Aufzüge egal sind. Alles nur noch lachhaft
https://t.co/7yzw5IlIOI
Die deutsche Politikwissenschaft hat ein Problem im Umgang mit Israel-Palästina, kritisieren Roy Karadag & Ana Velasco. In Journals & Fachkonferenzen komme das Thema kaum vor. Das Ergebnis: Das Fach sei zu Israels Kriegen analytisch nicht urteilsfähig.
https://t.co/EiXLIIZLdD