Eine Studie des Max Planck Instituts für demografische Forschung (MPIDR) und des Centre for Demographic Studies liefert die bislang präzisesten Zahlen zum demografischen Zusammenbruch in Gaza. Ergebnis: Die Lebenserwartung ab Geburt fiel 2024 auf 40,4 Jahre (Konfidenzintervall 37,5 bis 43,0), nach 42,3 Jahren im Vorjahr.
Ohne Genozid bzw. Vernichtungskrieg läge der Wert bei etwa 76 Jahren. Die Forscherin Ana Gómez-Ugarte fasst es so zusammen: „Die Lebenserwartung in Gaza sank im Jahr 2024 um 47 Prozent". 2023 waren es 44 Prozent. In absoluten Jahren bedeutet das einen Verlust von 36,4 beziehungsweise 34,4 Lebensjahren pro Mensch, verglichen mit einem Szenario ohne Genozid.
Das Forschungsteam schätzt die direkten, kriegsbedingten Todesfälle zwischen dem 7. Oktober 2023 und dem 31. Dezember 2024 auf 78.318 Menschen, mit einer Spanne von 70.614 bis 87.504. Eine Nachanalyse ergab, dass die Zahl bis Oktober 2025 wahrscheinlich bereits 100.000 überschritten hat, deutlich mehr als die offiziellen Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza.
Die Alters und Geschlechtsverteilung der Todesopfer in Gaza ähnelt jenen Mustern, die von der UN Kindersterblichkeitsgruppe IGME bei früheren, juristisch anerkannten Genoziden dokumentiert wurden.
Zum Vergleich: Die Lebenserwartung in Deutschland liegt aktuell bei rund 81 Jahren, in Israel bei etwa 83 Jahren, einer der höchsten weltweit. Menschen in Gaza sterben damit im Schnitt vierzig Jahre früher als Menschen im Land des Aggressors hinter dem Genozid, der die Lebenserwartung so massiv beeinflusste.
Die Forscherinnen und Forscher weisen zudem darauf hin, dass ihre Berechnung nur direkte Kriegstote erfasst. Indirekte Folgen wie Hunger, zerstörte Krankenhäuser und fehlende Medikamente, oft die größere Todesursache in Kriegen, fließen nicht ein. Die tatsächliche Lebenserwartung dürfte damit noch niedriger liegen.
Israel begeht laut der Unabhängigen Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsrats einen Genozid an Palästinensern in Gaza. Der Internationale Gerichtshof stuft Israel als Apartheidregime ein.
Sat 1 Bayern und WeLT (Axel-Springer) machen aus einer kleinen Geschichte eine Hetzjagd… Busfahrer soll entlassen werden? Tut diesen, für Islamhass bekannten Typen, nicht den Gefallen. #islam#landshut
Die FIFA wollte keine „politischen Botschaften“. Ägyptens Nationaltrainer Hossam Hassan sieht seine Worte stattdessen als menschliche Botschaft.
Hassan wurde gefragt, was ihn dazu bewogen habe, nach dem Sieg seiner Mannschaft im Elfmeterschießen gegen Australien die palästinensische Flagge hochzuhalten, und er antwortete, es sei „einfach eine menschliche Reaktion“ gewesen. Hossam Hassan widmete Ägyptens WM-Teilnahme „dem palästinensischen Volk“.
„Wenn es irgendwo auf der Welt jemanden gibt, der kein Mitgefühl für das palästinensische Volk empfindet, dann ist dieser Mensch kein Mensch - egal, ob er Araber, Europäer oder Amerikaner ist“, sagte Hassan. Über vier Minuten lang schüttet die ägyptische Fußballlegende ihr Herz aus. Die Reporter applaudieren.
„Kinder sterben, die Trikots von Argentinien, Barcelona, Messi und Real Madrid tragen. Diese Kinder lieben euch, sie lieben Fußball. Aber sie werden getötet und ihr schweigt einfach, als wäre nichts passiert“, so Hassan.
„Überall auf der Welt, auch in Europa oder Amerika, wird für Tierrechte eingetreten und die ganze Welt reagiert, wenn jemand einem Tier Schaden zufügt“, sagte Hassan. „Es ist zur Normalität geworden, zu hören, dass an einem einzigen Tag zwei- oder dreitausend Menschen durch eine Rakete ums Leben kommen.“
„Unabhängig von der Religion … bin ich in erster Linie ein Mensch, bevor ich Araber oder irgendetwas anderes bin. Meine Botschaft durch den Fußball lautet: Bitte, so wie der Slogan der FIFA zu gegenseitigem Respekt aufruft, hoffe ich, dass auch das Recht der Menschen auf Leben respektiert wird“, so Hassan.
Israel 🇮🇱 ermordete gestern den humanitären Helfer und Vorstandsmitglied des Ägyptische Kommittees in Gaza 🇵🇸, Mohamed Al-Wahidi. Mit ihm wurden zwei Kinder getötet. Das Ägyptische Kommittee ist eine staatliche ägyptische 🇪🇬 Hilfsorganisation, die in Gaza Unterkünfte und Essensausgaben organisiert. Insgesamt sechs Menschen wurden gestern in Gaza trotz angeblicher „Waffenruhe“ getötet.
It took a little longer than expected, but we have created a website for people to view the footage collected from Gaza in one place. You no longer have to download the entire archives to see them.
It includes:
64,537 videos
17,905 photos
Ability to download individual videos
Searchable index
Exhaustive sources list (300+ journalists)
Geolocation data
Livemap with minute to minute updates
Victim list
It can be accessed here: https://t.co/s0Se94PXWF
Please share & quote tweet to help this post break out of the twitter algorithm prison.
We will keep adding the rest of the archives to the site, be patient- it is difficult work. Continue to seed the torrents provided, as that is the best way to ensure the footage remains stored in decentalized way.
God bless all those who sacrificed their lives to get this footage out, and everyone invovled in collecting/archiving it.
Join our telegram:
https://t.co/bvcis3b9GT
Follow our backup accounts:
@ZionismExposedx & @IsraelExposedAr
🚨 BREAKING:
Israeli group seeks to set a world record for kidney donations, but human rights reports and forensic findings EXPOSED that organs including hearts, lungs, kidneys, and corneas were removed from Palestinian bodies returned from Israeli custody.
This is demonic.
Über Menschen mit sogenanntem „Migrationshintergrund“ spricht AfD-Vorsitzende Alice Weidel gerne in beleidigendster und herablassendster Weise. Mitbürgerinnen und Mitbürger, die in unserem Land arbeiten, Ältere pflegen, Krankenhäuser am Leben halten, Nachtschichten übernehmen, Kinder erziehen, die Wirtschaft stemmen, Steuern zahlen und Nachbarschaft pflegen, werden pauschal schnell mal als „Kopfuchmädchen“ oder „sonstige Taugenichtse“ bezeichnet. Weidel macht keinen Hehl aus ihrem hasserfüllten Blick auf Deutschland: Sie will „Millionen remigrieren“. Also nicht „nur Kriminelle“ oder „Ausreisepflichtige“, sondern Millionen, eingeschlossen Menschen, die Stützen der Gesellschaft sind.
Ihre Frau gehört für Weidel aber nicht dazu. Am Rande des AfD-Parteitags reagiert Alice Weidel beleidigt auf die Bezeichnung „Migrationshintergrund“, wenn es um ihre Ehefrau Sarah Bossard geht. Sie wurde in Sri Lanka geboren. Aber sie lebt und arbeitet in der Schweiz, wo auch Alice Weidel einen Wohnsitz hat.
Als Schweizer ist man in Weidels Welt wohl ein besserer Mensch und hätte mehr Anrecht auf Deutschland. Auch ohne etwas für Deutschland zu leisten. „Das sind alles völlig verschiedene Dinge“, würgt sie die Frage eines Reporters zum „Migrationshintergrund“ ihrer Frau ab.
So ist die Gleichung in Weidels Gedankenwelt wohl: Alles scheiß Ausländer, außer Schatzi.
Wer so auf die Menschen im eigenen Land blickt, während eine Person im Nachbarland außen vor bleibt, offenbart eine Doppelmoral, die Ihres gleichen sucht. Und das will in unserem Land schon etwas heißen.
In einem Interview mit dem Hessischen Rundfunk im März warnte die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor der Spaltung des deutschen Volkes durch die AfD.
„Die AfD versucht immer wieder zu sagen: ‚Da gibts das Volk und dann gibts die Eliten. Und die Eliten machen das, was uns nicht passt und das Volk sind die, die uns zustimmen.‘ Und das dürfen wir nicht zulassen. Wenn auch ein deutscher Staatsbürger sein zwei Jahren oder seit vier Tagen oder seit drei Generationen - das ist egal. Wir sind das deutsche Volk. Das Volk, auf das sich das Grundgesetz bezieht. Und wir müssen auch darin zusammenhalten, wenn man gegen Menschen vorgehen muss, die ganz andere Vorstellungen über unsere Zukunft haben.
Artikel 20 des Grundgesetzes sagt: ‚Alle Macht geht vom Volke aus‘. Und das Volk sind die deutschen Staatsbürger. Und wer jetzt das Volk umdefiniert; einfach in solche, die die AfD gut finden - und den Rest, als Elite oder sonst was beschimpft; wer einfach versucht zu sagen, wo ist das richtige Deutschland und wo ist das falsche Deutschland; der macht schon einen riesigen Fehler und dem können wir nicht zustimmen.“
Kontext: Die AfD wirbt offen damit, deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger auszubürgern und zu „emigrieren“. AfD-Vorsitzende Weidel spricht davon, „Millionen zurückzuschicken“. Das heißt, die AfD bezieht sich eben nicht „nur auf Kriminelle“ oder „Ausreisepflichtige“, sondern Millionen von Menschen, die Teil des Volkes sind. Die AfD betrachtet sie nicht als Teil des Volkes, sondern orientiert sich in der Definition an verfassungswidrigen Vorlagen aus der Nazi-Zeit, als die deutsche Vielfalt mit einem einheitlichen Bild „deutschen Blutes“ ersetzt wurde.
Angela Merkel gilt als Hassbild der AfD. Primär deshalb, weil sie sich bei der Aufnahme von Geflüchteten in ihrer Amtszeit gegen Rassismus positionierte.
Er wurde in Medien und Politik als Stimme gegen „die pro-palästinensische Szene in Neukölln” hochgejubelt. Berlins Bürgermeister Kai Wegner solidarisierte sich mit ihm. Doch als die Lügen auffliegen, schweigen die üblichen Verdächtigen.
Am 14. November 2025 behauptet der Lehrer Hudhaifa Al-Mashhadani, am U-Bahnhof Rathaus Neukölln vor eine einfahrende Bahn gestoßen und mit dem Tod bedroht worden zu sein. Der Angreifer habe ein „Palästinensertuch" getragen. Bereits Ende November stellt eine Itidal-Recherche fest: Keine der Kameraaufnahmen dieses Tages im genannten U-Bahnhof zeigt einen Angriff auf ihn. Ein Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bestätigte gegenüber Itidal, dass die Polizei diesen Umstand auch seit November kannte. Im Januar fragt Itidal per Presseanfrage bei den ermittelnden Behörden, warum trotz dieser Informationen im November der Verdacht gegen Al-Mashhadani erst im Januar ernst genommen wurde. Man könne „keine weiteren Auskünfte erteilen“, hieß es daraufhin.
Doch der irakischstämmige Al-Mashhadani wird in Blitzgeschwindigkeit zu einem lebenden Märtyrer einer vermeintlichen Bedrohung durch pro-palästinensische Extremisten stilisiert. Er sei ein „Opfer von Islamisten und Hamas-Anhängern", das wegen „seines Kampfes gegen Islamisten" und wegen seines „Einsatzes für jüdisches Leben und die Existenz des jüdischen Staates" angegriffen worden sei, behauptet Al-Mashhadani.
Berlins Bürgermeister Kai Wegner (CDU) spricht von einem „feigen Angriff". Die palästinenserfeindliche Aktivistin Karoline Preisler (FDP) sprach ihm ihre „Solidarität" aus und behauptete, sein Leben sei „durch Hamas, Samidoun und andere Extremisten bedroht". Der Israel-Lobbyist und „Islamkritiker" Ahmad Mansour nennt Al-Mashhadani einen „großartigen Menschen".
Auch auf Bundesebene wird Wirbel gemacht. Christoph de Vries (CDU), Staatssekretär im Bundesinnenministerium, und immer vorne mit dabei, wenn Muslime als Bedrohung dargestellt werden sollen, macht einen medienwirksamen „Spaziergang“ durch Neukölln. Mit der muslimenfeindlichen Integrationsbeauftragen Neuköllns, Güner Balci und mit Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel. Und mit Al-Mashhadani. Mashhadani mache ihm „Hoffnung“, so de Vries. Im Kampf gegen „islamistische Strukturen, antisemitische Hotspots und Clan-Kriminalität“ in Neukölln. Kein Schlagwort wird ausgelassen.
Neuköllns als rechts geltender Bürgermeister Martin Hikel (SPD), der ihn ernsthaft mit der Ehrennadel Neuköllns auszeichnete, nennt Al-Mashhadani „verlässlich". Er hätte „immer sein Wort gehalten".
Dass Hikel und Co. die Worte dieses Mannes für glaubwürdig halten, verrät viel über ihre Weltsicht. Denn ihr vertrauter Freund ist ein Lügner.
Ende Februar zeigen Recherchen von Itidal und von der taz, dass die Behörden die Ermittlungen zu dem angeblichen Anschlag auf Prof. Al-Mashhadani eingestellt haben. Es wurde nun stattdessen gegen ihn ermittelt. Weil er den Anschlag offenbar erfunden hätte. Im Zuge dessen kommt raus: Weite Teile seines Lebens hat der Lehrer mutmaßlich wohl erfunden. Mehrere Universitätsabschlüsse soll es nicht geben. Al-Mashhadani will nämlich ein abgeschlossenes Medizinstudium absolviert, Politikwissenschaften studiert, im US-Außenministerium gearbeitet, im irakischen Verteidigungsministerium Terrorgruppen zerschlagen und im irakischen Parlament gesessen haben. Offenbar kam niemand auf die Idee, die abenteuerliche Biografie des Lehrers zu hinterfragen.
Nach dem Auffliegen des erfundenen Mordanschlags zeigt Al-Mashhadani keine Reue. Er erzählt etwas von einer Verschwörung. In Berlin hätte sich eine Gruppe namens „Armee der Gefährten Mohammeds" aus „Islamisten und Linksradikalen" formiert, auch SPD-Mitglieder seien involviert. Auf Nachfrage weiß man bei der Polizei nicht, wovon da die Rede sein soll. Al-Mashhadani lügt sich weiter die Welt zurecht. Er behauptet nach wie vor „36 arabische und kurdische Kulturvereine" zu vertreten, während er seine kleine Arabischschule in Neukölln verwaltet. Er will als Teil einer großen schweigenden Mehrheit wirken. Itidal-Recherchen zufolge aber gibt es das Bündnis überhaupt nicht. Mashhadani erfindet die Vereine schlichtweg oder behauptet, in ihrem Namen zu sprechen.
Medien hüllen sich in peinliches Schweigen über ihre miserablen Recherche-Kompetenzen. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte im Dezember ein langes sentimentales Loblied auf den Hochstapler. Ohne kritisches Nachfragen. Zu dem Zeitpunkt war der Polizei bereits bekannt, dass die Videoaufnahmen keinen Angriff zeigten. In dem Porträt durfte Mashhadani unwidersprochen behaupten, auf der Sonnenallee würden „sechzig Geschäfte der Muslimbruderschaft" gehören und „Hamas-Anhänger würden Schutzgelder erpressen". Die Recherche von Daniel Bax und Yossi Bartal in der taz zeigt: Auch ein Anruf von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, in dem Söder Mashhadani zu einem Umzug nach Bayern einlud, von dem Mashhadani in der SZ erzählte, soll laut bayrischer Landesregierung nicht stattgefunden haben. SZ-Autor Thorsten Schmitz, der regelmäßig abenteuerliche Behauptungen über Gaza und Muslime in Deutschland veröffentlicht, sagt später unverfroren laut taz, die Angaben in dem Beitrag seien „sorgfältig recherchiert" worden. Ach so.
Al-Mashhadani, der Ahmad Mansour im Euroshop gekauft, mimt weiter den ungebrochenen Staatsmann. Auf Instagram postet er ein Foto von sich, das ihn auf einem Auto-Rücksitz sitzend nachdenklich in die Ferne blickend zeigt. Er habe „mehr als 100 Einladungen" in den letzten Monaten erhalten. Sein Ziel bleibe unverändert, „ein sicheres, freies und starkes Berlin für alle Bürgerinnen und Bürger." In der Gedankenwelt Al-Mashhadanis ist er mehr als nur ein Lehrer einer einfachen Arabischschule in Neukölln, von denen es – gerade auch dort – viele gibt. Sondern ein Bürgermeister. Nein, ein Mediziner, der in Texas nochmal in Politikwissenschaften promovierte, für Behörden in drei verschiedenen Ländern tätig war und gerade erst ein Angebot „des Innenministeriums in Wien" erhalten hätte. Dieses bunte Selbstbild konnte Al-Mashhadani sich selbst nur einbilden, weil er eine völlig absurde Prominenz in Politik und Medien erhielt.
Unter dem Foto auf Facebook stehen zwei Kommentare. Mit exakt demselben Wortlaut: „Ohne Hudaifa wäre Neukölln ein großes Stück ärmer an Kultur und an ein Miteinander aller friedlichen Bürger." Beide Profile sind recht neu und zeigen offenbar keine echten Menschen. Beide Profile treten ausschließlich durch Kommentare im Sinne Al-Mashhadanis auf. Eine Person arbeitet angeblich bei ZDFheute. Die andere Person bei der Deutschen Welle. In beiden Fällen Frauen, und in beiden Fällen gibt es in den jeweiligen Medien keine Mitarbeitenden unter diesen Namen. Im Mikrokosmos der Kommentare unter Mashhadanis Beiträgen zeigt sich das Bild, das Mashhadani von sich selbst hat: ein Medienliebling, ein Frauenheld.
Eines der Profile war, bevor es eine Frau mit drei aus dem Internet gestohlenen Fotos war, ein Mann namens Ali. Das verrät die URL des Facebook-Profils. Unter einem neueren SZ-Beitrag über Mashhadanis Lügen zeigen sich gleich drei Profile auf Facebook wütend, mit identischen Wortmeldungen. „Wie viel Geld habt ihr vom Iran erhalten", wollen sie wissen. In demselben gebrochenen Deutsch, mit dem auch Mashhadani spricht, wenn er seine Texte nicht schnell noch durch ChatGPT jagen kann.
Al-Mashhadani ist eine Erinnerung daran, wie einfach es in Deutschland ist, mit rein gar nichts berühmt zu werden, wenn man sich nur lautstark als Gegner von Muslimen, von Palästinensern oder von Minderheiten aufspielt. Die gewisse Prise Pro-Israelismus lässt die Tütensuppen unter den Selbstdarstellern in der deutschen Mainstream-Wahrnehmung wie Sterneküche wirken.
Der Fall Al-Mashhadani steht nicht isoliert, sondern verweist auf ein engeres Netzwerk sich gegenseitig legitimierender Akteure der Szene, die sich über den Kampf gegen „Antisemitismus und Islamismus” profiliert. Al-Mashhadani gehörte dem Expertenbeirat des Zera Institute an, gemeinsam mit der Islamkritikerin Seyran Ateş, der Neuköllner Integrationsbeauftragten Güner Balci, dem Antisemitismusbeauftragten der Jüdischen Gemeinde Berlin, Siegmount Königsberg, sowie Ali Ertan Toprak (CDU), Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland. Das Zera Institute selbst geriet bereits vor dem Al-Mashhadani-Skandal in die Kritik: Der Verein erhielt kurz nach seiner Gründung, vom Berliner Senat rund 390.000 Euro Fördermittel zur Antisemitismusbekämpfung, ohne dass eine erkennbare fachliche Expertise dafür vorlag. Vermittelt worden sei die Förderung über CDU-Parteifreunde der Zera-Leiterin Maral Salmassi. Die Konstellation zeigt damit ein wiederkehrendes Muster: Dieselben Personen und Institutionen bescheinigen sich gegenseitig Expertise, erhalten auf dieser Grundlage staatliche Fördermittel und politische Anerkennung, während die zugrunde liegenden fachlichen Qualifikationen und, im Fall Al-Mashhadanis, sogar die geschilderten Vorfälle selbst nicht unabhängig überprüft wurden.
Nun hat die Staatsanwaltschaft Berlin Strafbefehl gegen Al-Mashhadani beantragt. Wegen seiner falschen Aussagen. Für das Verbreiten der Lüge wollen sich seine Wegbereiter nicht entschuldigen. Berlins Bürgermeister Kai Wegner schweigt, Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel duckt sich weg. Das Problem ist nicht Mashhadani. Es könnte eine ernste Persönlichkeitsstörung vorliegen. Das Problem ist das System, das Stimmen wie die des Lehrers so viel Gewicht gibt, weil ein Migrant, der vor Migranten warnt, des deutschen Mainstreams Lieblingsgeschichte ist. Als hätten wir hierzulande nichts Besseres zu erzählen; niemand Besseren zu bieten.
Every American should be this angry that their tax dollars are funding a bunch of hired killers in Israel.
Palestinian goalkeeper Saleem Al-Ashqar, 32, was shot and killed by Israeli forces in July 2026 while searching for cooking gas for his pregnant wife. He was a prominent player for the Khadamat Khan Younis club, bringing the total death toll of Palestinian sports figures to over 1,000 during the ongoing conflict.
#FIFA_WorldCup_2026
„Es geht darum, Judenhassern die Stirn zu bieten“, sagt die CDU Berlin in ihrem Wahlkampfvideo und blendet einen friedlichen Protest gegen israelische Verbrechen ein. Die Flagge Palästinas als Symbol für „Judenhass“. Einfach so. Damit will die CDU „Berlin zusammenhalten“. Mit einem Feindbild: Palästinenser, Araber, Muslime. Während die UN, der Europarat und Amnesty warnen, dass in Berlin durch die Niederschlagung israelkritischer Proteste die Grundrechte eingeschränkt werden, will die CDU wohl in Stein meißeln, dass sie auf der falschen Seite der Geschichte steht. Für Genozid, gegen Menschenrechte. Den Clip hat die CDU inzwischen gelöscht. Aber das schreckliche Menschenbild lässt sich nicht verstecken.
1.000 Tage alt ist der Genozid in Gaza geworden. Ein schreckliches Jubiläum. Denn der Genozid ist nicht vorbei. Er geht weiter. Obwohl seit dem 10. Oktober 2025 angeblich eine Waffenruhe herrscht. An 238 von 264 Tagen wurde die „Waffenruhe“ von Israel gebrochen. 3.465 Verstöße insgesamt.
Mindestens 71.803 Menschen in Gaza fielen dem israelischen Genozid an Palästinensern bereits zum Opfer. Darunter mindestens 21.289 Kinder. Mindestens 171.324 Menschen wurden verletzt, darunter mindestens 44.500 Kinder. Die Zahlen stammen von Krankenhäusern in Gaza. Eines der Merkmale eines Genozids ist das Leugnen der Toten durch die Täter. Nachdem Israels Staat und seine Handlanger in Politik und Presse lange die Zahl der Toten leugneten, gab Israels Militär im Januar 2026 zu, auch von 70.000 Getöteten auszugehen.
Israel hat von Gaza kaum etwas übrig gelassen. 60 % Gazas steht unter israelischer Militärbesatzung, gelbe Linie genannt. Jenseits der tödlichen Linie zerbombt Israel alles, was noch steht. Wer der Linie zu nah kommt, weil er etwa nachhause will, wird getötet.
90 % der Palästinenser in Gaza sind nach wie vor durch Israel vertrieben.
Laut UN blockiert Israel weiterhin 75 % der vereinbarten humanitären Hilfe. Im Januar 2026 entzog Israel 37 internationalen Hilfsorganisationen, darunter Ärzte ohne Grenze, die Erlaubnis, in Gaza, das laut dem Internationalen Gerichtshof illegal von Israel besetzt wird, zu arbeiten.
Allein seit dem Beginn der „Waffenruhe" wurden mindestens 1.053 Menschen getötet.
Der Unabhängige Untersuchungsausschuss des UN-Menschenrechtsrats stellte in einer Untersuchung fest, dass Israel in Gaza einen Genozid begeht. Der Internationale Gerichtshof stufte die Genozid-Klage gegen Israel als „plausibel“ ein und belegte Israel mit konkreten Handlungsaufforderungen zur Verhinderung eines Genozids in Gaza. Israel erfüllte keine einzige der Forderungen.
Die Bundesrepublik Deutschland lässt dem israelischen Regime weiterhin Waffen liefern und deutsche Behörden sowie die Bundeswehr kooperieren mit der israelischen Gegenseite, die sich der Verbrechen der Apartheid, des Genozids, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen schuldig machen.
Er wollte nur eine Gasflasche für seine Familie als Vorrat auffüllen. Mit dem Fahrrad war Saleem Al-Ashqar, 32, Torwart von Khadamat Khan Younis, am Montag in Al-Qarara unterwegs, nordöstlich von Khan Younis im südlichen Gazastreifen, als israelische Panzer das Gebiet beschossen. Ein Treffer bohrte sich in seinen Unterleib.
Ins Krankenhaus gebracht, war für die Ärzte nichts mehr zu retten: schwere innere Blutungen, massive Schäden an Magen, Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse. Die Sprecherin des Palästinensischen Fußballbunds (PFA) Dima Youssef beschrieb, dass Al-Ashqar rund zwei Stunden nach seiner Ankunft im Krankenhaus verstarb. Ein Todeskampf, der durch das von Israel systematisch zerbombte Gesundheitssystem in Gaza nicht aufzuhalten war. Es fehlt an Ausrüstung, Strom, Personal.
Al-Ashqar war erst seit fünf Monaten verheiratet. Seine Frau ist schwanger, erwartet das erste gemeinsame Kind. Er war der einzige Sohn der Familie, hinterlässt sieben Schwestern. Stationen seiner Karriere: Al-Aqsa, Al-Masdar, zuletzt Khadamat Khan Younis.
Der chilenische Fußballverein Deportivo Palestino, der 1920 von palästinensischen Einwanderern gegründe wurdet, reagierte fassungslos: „Wir sind erschüttert, dass solche Ereignisse weiter geschehen dürfen.“
Ob sonst ein Aufschrei in der Fußballwelt zu versehen ist? Nein. FIFA, UEFA und DFB schweigen. Dabei hätten sie jeden Grund zu Betroffenheit. WM-Gastgeber USA liefert die Munition für die Morde. Auch für den an Salem Al-Ashqar. Deutsche Unternehmen liefern die Motoren und Getriebe der Panzer, die Al-Ashqar beschossen. Und sie unterstützen DFB-Mitglieder parallel dazu finanziell. Doch das die Fußballwelt dichtet sich ein „Unpolitischsein“ zurecht, das mit der Realität nichts zu tun hat.
Seit Beginn des israelischen Genozids im Oktober 2023 nach PFA-Daten 1.009 palästinensische Sportlerinnen und Sportler getötet, darunter mindestens 567 Fußballer. Trainer, Schiedsrichter, Funktionäre eingeschlossen. Sportstätten in Gaza liegen in Trümmern. Das Militär Israels, mit dem der israelische Fußballverband, ein FIFA- und UEFA-Mitgleid, offiziell für Propaganda kooperiert, hat Gaza und Gazas Chance auf Sport gezielt vernichtet.
Fifa president at the USA VS Bosnia game with Howard Lutnick, Epstein’s neighbor and good friend. This man lied about going to the Island with his children.
If you ever wondered who’s pulling the strings