@Kl_Stone Im Vergleich fällt noch mehr auf. Die Grundlast versaut das Geschäftsmodell der Einspeicherung erheblich. Bei uns gibt es kaum störende Dauerlast, sodass der Hub zu den höheren Preisen stabil und lukrativ bleibt... noch viele Jahre. AKW machen heute schon den spread viel kleiner.
@heisenbergs696 ... kann umsonst parken und bekommt noch gratis 10-20 kWh (oder was auch immer) drauf. Sinnvoll nur bei längeren Aufenthalt, zum Beispiel im Parkhaus oder auf einem Park and Ride Parkplatz täglich zur Arbeit.
@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline Und da unterscheiden wir uns doch wieder. All die verbrennenden Biostoffe bitte nur dort einsetzen, wo es keine Alternative gibt, alles andere ist zu teuer und zu flächenhungrig.
Aber ist eigentlich egal, soll jede Kommune für sich Konzepte entwickeln, was am besten ist.
@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline So ist es. Biogas als Strich-Grundlast einzusetzen ist nun wirklich nicht mehr zeitgemäß, und teuer.
Alleine Biogas in den Lücken eingesetzt kann theoretisch das halbe Strombackup im jahr 2045 ausmachen. Allerdings ganz so einfach ist es nicht mit der langfristigen Speicherung.
@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline So dezentral gestaltet mit dem Fokus auf Erneuerbare und Speicher kann von mir aus auch noch im günstigsten und einfachsten Fall die fossile Gasturbine wirken. Das spielt die nächsten 15 Jahre kaum eine Rolle, wenn der regenerative Anteil stetig wächst. Innovationen willkommen...
@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline Ziel ist bis 2030 80% EE Anteil und das ist laut Fraunhofer bereits mit 100 GWh zu schaffen, die wir locker bis dahin erreichen.
Bis 2035 werden wir wohl die Sommernacht überbrücken können. Akt. geht es nur um Überschüsse und Spitzenlast, was bereits für erhebl. Entlastung sorgt.
@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline Egal wie, da sind wir uns ja mal einig. Dezentral hat noch weitere Vorteile. Es spart Netzausbau, macht das Netz sicher und es ist wirtsch. Aufschwung für die Kommunen, wenn sie regional Erzeugung und Flexibilitäten sehr wirtschaftlich für Bürger und Unternehmen anbieten können.
@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline Wir werden sehen. Die Technologie ist jedenfalls schon so weit, auch in der Skalierung. Ich gehe davon aus, dass Natrium die nächsten Jahre den Speichermarkt dominieren wird. 60 GWh als Startschuss, das ist gigantisch...
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@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline Wie wahr. Wie wäre es dann mal ganz technologieoffen die Kommunen ihren eigenen Mix in Hybridkraftwerken machen zu lassen?
In einem Mix aus natürlichen Quellen, EE, Speicher und von mir aus auch die billige Gasturbine für die letzten 5-10%.
Dezentral ist angesagt, spart ungemein.
@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline Im Eingansgsthread geht es um fossiles Gas. Das hat definitiv keine Zukunft. Synthetisch oder Bio wird sicher auch seine Berechtigung haben, aber nur im letzten Backup. Die Energiewende besteht zu >90% aus EE, Speicher, Flexibilitäten und EU-Verbund...
@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline Es war so in den letzten 10-15 Jahren und es geht straight so weiter... auch in den Kosten. Find's immer wieder erschütternd, wie wenig Entwicklungen gesehen und eingeschätzt werden von der fossilen Seite. Natrium wird den Strommarkt umwälzen.
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@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline AKW stehen für technologischen Stillstand über 60-80 Jahre... ohne Entwicklung und Raum für Neues. Und sorry, mein Vertrauen ist heute in Technologie der 60'er begrenzt, insbesondere, wenn es um Strahlenschutz geht.
@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline 20-30 jährige Zyklen sind wichtig für Fortschritt, Innovationen und wirtsch. Entwicklung. Effizienzen werden besser, Materialien werden nachhaltig ersetzt, Kreisläufe werden über Recycling etabliert. Dieselben Stoffe im akt. Akku sind in 20 Jahren für 2-3 viel bessere gut.
@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline Muss ich Ihnen wirklich den Unterschied zwischen Investitionsgütern im Zyklus von 20-30 Jahren und Verbrauchsgütern im täglichen Zyklus noch erklären?
@DoktorKraehe@BadumLisa@tonline Der Verbrauch fossiler Ressourcen ist invasiv, teuer, giftig und unterliegt auch bei heimischer Produktion globalen Krisen.
Muss ich Ihnen wirklich den Unterschied zwischen Investitionsgütern im Zyklus von 20-30 Jahren und Verbrauchsgütern im täglichen Zyklus noch erklären?
@RolandTichy Die Schrott-Route über Elektrolichtbogenöfen läuft schon heute hochwirtschaftlich! ~30% des deutschen Stahls werden so produziert. Strom wird direkt in Wärme umgesetzt – ohne die extremen Umweg- & Effizienzverluste von Wasserstoff. Extrem flexibel bei EE-Überschuss.
@RolandTichy Die klassische Erz-Primärroute krampfhaft mittels milliardenschwerer H₂-Subventionen am Leben zu erhalten, ist Quark.
Die Schrott-Route über den Elektrolichtbogenofen ist der ökonomisch sinnvollste und technisch direkteste Weg, um mit erneuerbaren Energien Stahl zu erzeugen.
@RetoBKeller Kehrtwende auf jeden Fall!
Sicher nicht mit plumpen EE Abriss und Stillstand überall, weil 15-20 Jahre auf AKW gewartet werden muss.
Kehrtwende in den Bereichen Netzausbau, Flexibilisierung, Großspeicher-Anfragen, Smartmeter, Direktvermaktung, Sharing und dynamische Netzentgelte.