Kleiner Gedanke.
Deutschland hatte einmal eine starke Unterhaltungselektronik.
Grundig. Telefunken. Saba. Nordmende. Dual. Braun. Blaupunkt.
Das waren nicht nur Namen.
Das waren Werke.
Ingenieure.
Forschung.
Standards.
Arbeitsplätze.
Industrie.
Dann kamen die Japaner.
Und natürlich sagte man hier zuerst:
Die sind nur billig.
Die kopieren nur.
Die werden nie unsere Qualität erreichen.
Klang bestimmt beruhigend.
Nur leider bauten sie irgendwann Geräte, die nicht nur günstiger waren, sondern auch besser, moderner, zuverlässiger und massentauglicher.
Und was machte Deutschland?
Das, was Deutschland in solchen Momenten gerne macht.
Man erklärte sich selbst zum Opfer unfairer Konkurrenz.
Man redete über Kosten.
Über Löhne.
Über den Standort.
Über Subventionen.
Über alles.
Nur nicht über die eigene Selbstzufriedenheit.
Am Ende blieben viele Markennamen.
Aber die Industrie dahinter verschwand.
Heute stehen wir wieder an so einem Punkt.
Diesmal heißt es nicht Fernseher, Radio, Videorekorder oder HiFi-Anlage.
Diesmal heißt es Auto.
Deutschland hat sich jahrelang im Exporterfolg gesonnt.
China war Werkbank.
China war Absatzmarkt.
China war Gewinnmaschine.
Vor allem für die deutschen Premiumhersteller.
Man verdiente gut.
Die Manager verdienten sehr gut.
Die Aktionäre auch.
Die Beschäftigten bekamen ihren Anteil, völlig legitim.
Wer gut arbeitet, soll auch gut verdienen.
Nur während man sich hier im Exportweltmeister-Sessel zurücklehnte, machte China etwas Unangenehmes.
China lernte.
Nicht ein bisschen.
Nicht nebenbei.
Sondern strategisch.
Man schaute sich an, was die Deutschen gut können.
Verbrenner?
Komplexe Motoren?
Diesel?
Getriebe?
Jahrzehnte Erfahrung?
Dann machen wir eben nicht dort den Hauptangriff.
Wir bauen Elektro.
Wir bauen Akkus.
Wir bauen Software.
Wir bauen Plattformen.
Wir bauen Lieferketten.
Wir bauen Skalierung.
Und plötzlich ist China nicht mehr nur Werkbank.
China ist Konkurrent.
Nicht irgendwann.
Jetzt.
Und wieder hören wir die alten deutschen Geräusche.
Die sind nur subventioniert.
Die sind nur billig.
Das ist unfair.
Der Standort ist zu teuer.
Die Löhne sind zu hoch.
Die Arbeitszeit muss rauf.
Die Kosten müssen runter.
Komisch.
Wenn Gewinne fließen, ist es Managementkunst.
Wenn das Geschäftsmodell wackelt, ist es plötzlich der Arbeiter am Band.
Natürlich hat Deutschland hohe Kosten.
Natürlich sind Löhne, Energie, Bürokratie und Sozialbeiträge ein Thema.
Aber sie erklären nicht alles.
Sie erklären nicht, warum man Software verschlafen hat.
Sie erklären nicht, warum man Batterien zu lange anderen überlassen hat.
Sie erklären nicht, warum man den günstigen Massenmarkt immer weiter aufgegeben hat.
Sie erklären nicht, warum man glaubte, China kauft ewig deutsche Premiumträume.
Genau da liegt der Fehler.
Industrie überlebt nicht nur mit Luxus.
Industrie braucht Masse.
Skalierung.
Zulieferer.
Facharbeiter.
Binnenmarkt.
Bezahlbare Produkte.
Technologie, die nicht nur im Prospekt glänzt, sondern im Alltag funktioniert.
Wer nur noch Premium kann und Brot-und-Butter-Produkte verachtet, wird irgendwann selbst zur Nische.
Und dann passiert das, was schon einmal passiert ist.
Erst verschwinden die einfachen Modelle.
Dann die Werke.
Dann die Zulieferer.
Dann die Fähigkeiten.
Dann die Arbeitsplätze.
Und am Ende bleibt der Markenname.
Schön poliert.
Historisch wertvoll.
Vielleicht noch als Logo irgendwo drauf.
Nur gebaut wird woanders.
Die entscheidende Frage ist nicht, ob Deutschland noch Premium kann.
Die Frage ist:
Kann Deutschland noch Industrie für normale Menschen?
Kann Deutschland noch bezahlbare Autos bauen?
Bezahlbare Technik?
Bezahlbare Energiewende?
Bezahlbare Zukunft?
Oder erklären wir wieder so lange, warum die anderen unfair sind, bis sie den Markt übernommen haben?
Die Unterhaltungselektronik war die Warnung.
Die Autoindustrie ist der Test.
Und diesmal sollte Deutschland besser nicht wieder erst aufwachen, wenn nur noch die Marke übrig ist.
Echo, the Global SDR iOS App, now available on the Apple app store. Supports KiwiSDR. Review article on the SWLing Post from Scott, W5BSG: https://t.co/Bu2lIA4BVw
Nice article about the KiwiSDR 2 in the February 1st issue of Radio World. Thanks James. Starts on page 18 and continues on page 22. https://t.co/4OjiCOLcl6
Alle, die der Kampagen von Welt, Nius, Bild und Tichy aufgesessen sind oder die sie lautstark unterstützt haben wie Kubicki, Broder, Alsleben, Ostermann und andere, sollten sich diese 7 Minuten anschauen. Lanz widerlegt von Storch
https://t.co/8hHHLiku9A
Reine Propaganda - das THW hat kein eigenes Material dafür abgegeben, sondern die Lieferung organisiert.
Zeigt aber wie weit wir in einem hybriden Krieg sind.
Erst Sabotage, dann Propaganda von Moskaus nützlichen Idioten.
#Stromausfall@Sicherheitspod
https://t.co/zvwEjaFD5q
Great Youtube video on how to operate #AMSAT OSCAR-13 P3-C amateur radio satellite in HEO orbit in the 90s !! 🛰 - thanks to K7AGE for finding this one..
https://t.co/3vEXaOTnSy
1/
„Vom Geldverbrenner zum Wirtschaftsexperten“ – so beschreibt der SPIEGEL Jens Spahns Weg an die Spitze der CDU-Fraktion.
Das Urteil im Leitartikel ist vernichtend:
„Spahn sollte keine politische Verantwortung mehr tragen.“
Ein Satz, der im Ohr bleiben wird.
Farewell to @NOAASatellites#NOAA18 -- the polar orbiting satellite was decommissioned today. More details on the CIMSS Satellite Blog: https://t.co/ZRzdKNxShZ
Johann Trollmann, geb. 1907, Sohn einer sinto-deutschen Familie in Niedersachsen, Boxer, bekannt für seinen tänzelnden Stil. Der nationalsozialistische Boxverband droht ihm mit Lizenzentzug, er boxe „undeutsch“. Im Juni 1933 wird er deutscher Meister im Halbschwergewicht. 1/2
Was sagt es über eine Gesellschaft aus, dass mehr als 800 Menschen sich bemüßigt fühlen einen Politiker in aller Öffentlichkeit zu beleidigen? Und was hat unflätiges Zeug im Netz (für das man in der realen Welt eine Schelle riskiert) mit Meinungsfreiheit zu tun?
Lieber Wortwitze mit dem Vor- oder lieber mit dem Nachnamen? Ihr habt die Wahl und wir ein weites Feld voller Spaß und Schabernack vor uns: Herzlich Willkommen am Seilersee, Zach Osburn! #nurderIEC
Als Polizist, der sich der Verbesserungsbedürftigkeit der Institution bewusst ist, möchte ich mich gern bei allen Menschen entschuldigen, denen Manuel Ostermann das Vertrauen in unseren Berufsstand nimmt.
Was er gesagt hat? Keine Ahnung. Ich poste das rein präventiv...