"Ein Gentleman hat saubere HĂ€nde."
Das war damals du Antwort auf tote MĂŒtter und Kinder. Tausende.
1847 macht IgnĂĄc FĂŒlöp Semmelweis in Wien eine Entdeckung, die die Welt verĂ€ndern konnte, aber erstmal nicht sollte. Weil âwie hat die Menschheit denn tausende von Jahren ohne HĂ€ndewaschen ĂŒberlebt?â.
Semmelweiss zeigte, dass HĂ€nde den Tod bringen konnten.
SeineLösung war so einfach wie ungewollt. Einfach mal die Pfoten waschen.Aber die (Fach-)Kollegen reagierten gekrÀnkt, irritiert und argumentierten leidenschaftlich dagegen. Semmelweis wurde nicht gefeiert sondern gefeuert.
Waschen dauert zu lange.
Waschen greift die Haut an.
Und wie konnte er es ĂŒberhaupt wagen, zu vermuten, dass ĂrztehĂ€nde Krankheiten ĂŒbertragen könnten.
Das machte man doch alles schon immer so!
Man sollte immer hinterfragen, wenn das Dogma stÀrker wirkt als die Wahrheit.
Damals HĂ€nde, heute Luft.
Seit Jahren warnen Experten vor Aerosolen. Vor Feinstaub. Vor RuĂ und Asche. Abgasen.
Drinnen und drauĂen.
Besondere Bedeutung sollte dies dort haben, wo Menschen nicht selber entscheiden können, ob sie dort sein wollen und das Individuum kaum Einfluss hat, Eigenverantwortung zu leben: In BĂŒros. In Schulen. In Wartezimmern.
Die Lösung ist ganz einfach, mit Luftfiltern und CO2-Sensoren fĂŒr saubere Innenraumluft.
Aber so, wie damals das HĂ€ndewaschen âzu zeitaufwendigâ, âgefĂ€hrlich fĂŒr die Hautâ und âunnatĂŒrlichâ bis âweibischâ war, sind einfache MaĂnahmen heute âzu teuerâ, âzu lautâ und die âStolperfalle Kabelâ birgt todbringende Gefahren.
"Kevin mach ma Fenster auf Kipp." Ist unsere State-of-the-Art Innovationslösung. Und wĂ€hrend Kinder in Klassenzimmern maroder SchulgebĂ€ude sitzen, in denen man abwechselnd aufgrund der unhygienischen Luft definitiv keine Tiere halten dĂŒrfte oder frieren, weil es zu viel Aufwand wĂ€re, einfachste physikalische Grundlagen beim LĂŒften zu beachten, haben andere LĂ€nder lĂ€ngst verbindliche Vorgaben zur Lufthygiene und/oder flĂ€chendeckend Technologie oder Kontrollmechanismen eingefĂŒhrt.
Dabei könnte man denken, Deutsche liebten Hygiene.
Wir desinfizieren Einkaufswagen und polieren TĂŒrklinken, weil das so schön emsig und engagiert wirkt. Deshalb stellen auch Ămter, Behörden und Ministerien ĂŒberall Desinfektionsmittelspender auf, die dann leer sind, verlassen sich aber sowieso lieber auf die Luftfilteranlagen, die in diesen GebĂ€uden und deren SitzungssĂ€len mittlerweile fast Standard sind.
Derweil ignoriert man das Unsichtbare, weil echte Lufthygiene nicht nur Geld kostet, sondern vor Allem, weil es ein EingestÀndnis wÀre, dass (zu) lange das Falsche getan wurde.
Das ist der Semmelweis-Reflex.
Verteidigung des Status Quo.
Dabei ist das eigentlich genau der Fortschritt: Wissenschaft kann unangenehm sein, wenn sie neue Erkenntnisse bringt, die dazu zwingen, Routinen zu Àndern.
Und natĂŒrlich sagen die, die keinen Fortschritt wollen, denen das âgemeine Volkâ und vor Allem die Kinder komplett Rille sind, dass Lufthygiene Quatsch ist, Gentlemen keine Viren ausatmen, in Schulen kein Feinstaub existiert und Fragen, wie die Menschheit denn âtausende von Jahrenâ ohne saubere Luft ĂŒberlebt hat. Aber denkt mal darĂŒber nach, dass wir es bis hierher geschafft haben, obwohl Kanalisation, sauberes Leitungswasser, Antibiotika, Impfungen und Gurte im Menschheitsgeschichtlichen Sinne erst seit wenigen Augenblicken existieren. FrĂŒher war es einfach normal, frĂŒh zu sterben. Krank zu leben. Epidemien und Kindersterblichkeit gehörten dazu.
Was aber nicht dazu gehörte: 30 Kinder in gedĂ€mmten, (relativ) gut isolierten RĂ€umen stundenlang einzupferchen. Kranke in Wartezimmern zu stapeln. Die Menschheit rĂŒckt immer nĂ€her zusammen - aber leider nur im
physischen Sinn. Wir mĂŒssen die Luft, die wir in diesen Situationen teilen, als wichtigen Faktor betrachten, der uns besser machen kann oder eben mĂŒde, krank und leistungsschwach.
Ignoranz ist keine Strategie.
Es ist Zeit, die Fenster in unseren Köpfen zu öffnen.
Also mach ma Fenster auf Kipp, Kevin.
@infoluencer Ich hab solche Hintern das erste Mal 2012 in Panama gesehen und war damals schon irritiert. Da hat man aber teilweise gesehen (daran, wir sich das bewegte), dass das irgendwie speziellen Kissen zum auspolstern sind.
@BavastroEva Wundert mich leider kaum. Es wird einem auch zunehmend schwer gemacht, ĂŒberhaupt an die Impfung zu kommen, auĂerhalb des "empfohlenen" (imho nicht gut gewĂ€hlten) Zeitraums sowieso. đ«€
@PSHolstein Das sich einige davon jetzt so angegriffen fĂŒhlen und hier stĂ€nkern mĂŒssen.... Keiner wird heutzutage gezwungen, sich gegen Corona zu impfen. Aber denen, die es möchten, werden in D Steine in den Weg gelegt.
@fingurplaustert@TheSeraph5 Das nervt mich auch unheimlich. NatĂŒrlich ist Bayern (inkl. Franken, GrĂŒĂe aus Erlangen đ) schon schön, aber woanders ist es auch schön! Da frag ich mich immer, ob die Leute nie raus kommen, nie was neues probieren?
@BlackLupus30@FrauXausNRW Du glaubst nicht, wie es mich freut, dass mir jemand zuhört đ
Muttern zu mir, als sie alle Anzeichen hatte aber der Nasentest negativ war und ich drauf hin wies: "aBer aUf dEr pAcKuNg sTeHt nAsE!" đ
(Bin es da sehr gewohnt, dass niemand auf mich hört.)
The motivation of the man who shot Charlie Kirk isn't clear (although he's probably mentally unstable--duh). What is clear is it was another example of American gun violence.
@FrauXausNRW@BlackLupus30 Viele testen auch nach wie vor nur in der Nase mit Schnelltest, "weil das so drauf steht" und die es nicht besser wissen. Die letzten paar Varianten vermehren sich bissl stĂ€rker im Rachen! D.h.: WĂŒrgereiz ĂŒberwinden und rein in den Hals mit dem StĂ€bchen đ«Ł
Remote work is one of the most powerful accessibility tools we have. For many disabled people, itâs the difference between being able to contribute or being excluded altogether. Claiming that in-person work is inherently âbetterâ isnât just misguided, itâs ableist. It devalues those of us who can only participate remotely (myself included) and reinforces a dangerous narrative that disabled voices are optional, disposable, or less valuable.
And donât even get me started on the unnecessary climate impact (Iâm looking at you in-persona academic conferences).
But remote optiobs arenât just more accessible to disabled people, they are a better option for parents with young children, people in remote areas, those who cannot afford to commute, and many more.
So if you prefer in-person, thatâs fine. But please keep that to yourself and work on being more flexible for the sake of inclusion.
Fasse zusammen: Politikerin, die Corona öffentlich nie ernst nahm, Kinder durchseuchen wollte und sonst keinen Anlass sieht, das Thema im Sinne des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung zu betrachten, infiziert sich vor Veranstaltung, die eine Zeit "aufarbeiten" will, die laut Defintion "vorbei" ist mit exakt diesem Virus, das es laut öffentlicher Darstellung nicht mehr gibt und "ungefĂ€hrlich" ist und sie isoliert sich von dieser Veranstaltung, bei der u.a. diskutiert werden soll, warum Isolationspflicht und andere SchutzmaĂnahmen sinnlos und böse waren, also jene, die sie nun selbst anwendet, um sich und andere zu schĂŒtzen đ đ€Łđ€Łđ€Łđ€Ł Denkt ihr, diese multiple, mit Heuchelei gepaarte kognitive Dissonanz, die einem irren Gedröhne gleicht, fĂ€llt irgendjemandem auf? đ€Șđ€