Ich bin wirklich sprachlos und entsetzt zugleich.
Ich bin seit drei Jahren selbstständig und verdiene mein Geld vor dem Computer. Mit dem Einstieg in die Selbstständigkeit stand für mich die Frage im Raum: Verlässt du Familie, Freunde und die Heimat, um im Ausland nicht von den hohen Steuern erdrückt zu werden?
Ich kann jeden meiner Kollegen zum Teil verstehen, der diesen Schritt geht, doch für mich war die Entscheidung klar: Freunde und Familie haben Priorität vor Steuern.
Ich habe in den letzten Jahren hohe sechsstellige Beiträge gezahlt und wäre ich ausgewandert, hätte ich vermutlich schon ausgesorgt. Stattdessen wird mir hier Schritt für Schritt die Zukunft verbaut.
Es ist nicht nur so, dass der bürokratische Druck immer weiter steigt, sondern auch die Regulatorik verursacht viele Kopfschmerzen .
On top plant unsere Regierung, die übrigens die niedrigsten Zustimmungswerte der Geschichte hat, ein Rentenpaket, das Generationen belasten wird. Generationen, die erst dann ins rentenpflichtige Alter kommen, wenn die heutigen Entscheider bereits seit Jahrzehnten verstorben sind.
Über unsere Köpfe hinweg werden neue Belastungen beschlossen, während Politiker selbst keinen einzigen Cent in die Rentenkasse zahlen.
Bei einem Bruttoeinkommen als Selbstständiger von 7.000 Euro im Monat zahle ich in Zukunft nicht nur meine 1.200 Euro gesetzliche Krankenversicherung, sondern zusätzlich auch 1.300 Euro Rentenversicherung, die zur Pflicht wird. Damit habe ich allein durch Versicherungsabgaben Kosten in Höhe von 2.500 Euro.
On top kommen selbstverständlich noch einige der höchsten Steuern, die Arbeitnehmer auf dieser Welt überhaupt zahlen.
Mir bleiben am Ende des Tages von 7.000 Euro brutto nicht einmal 3.000 Euro netto.
Ich gehe als Selbstständiger ein volles Risiko ein, habe meinen „sicheren“ Job gekündigt, reiße mir jeden Tag den Arsch auf und als Dank dafür lebe ich am Ende fast wie ein Bürgergeldempfänger.
Ich fühle mich vom Staat nicht nur im Stich gelassen, sondern wirklich verarscht.
Mir bleibt am Ende des Monats weniger Geld zum Investieren, weniger für meine eigene Vorsorge und vor allem auch weniger für den Vermögensaufbau, der sowieso, selbst wenn er irgendwann gelingt ein weiteres Mal versteuert wird.
Wenn es schlecht läuft, tragen wir als Bevölkerung den Schaden und wenn die Rente später nicht reicht, ist es sowieso unser Problem.
Die Politiker, die jetzt diese Entscheidungen treffen, wird es nicht nur nicht betreffen, sie werden gar nicht mehr am Leben sein, wenn ihre Versprechen irgendwann auf die Probe gestellt werden.
Es gab auch einen deutschen Bill Gates.
Er startete in seiner Garage in Wuppertal.
Nach zwei Wochen kam das Ordnungsamt: zweckfremde Nutzung nach Garagenverordnung. Bußgeld, Nutzungsuntersagung.
Deutsches Microsoft nein. Ordnung ja.
Viele Menschen halten Zensur für ein abstraktes Phänomen, das nur in autoritären Regimen vorkommt. Dass sie jedoch auch in Deutschland Realität werden kann, zeigt der aktuelle, völlig groteske Fall um den Film »Citizen Vigilante«. Der neue Streifen des nicht auf den Mund gefallenen Regisseurs Uwe Boll, in welchem Armie Hammer die Hauptrolle spielt, wurde in Deutschland de facto verboten, kein Scherz.
Die Handlung des Films: Die Mutter des Protagonisten wird von migrantischen Kriminellen vor den Augen ihres Sohnes erstochen (durchaus ein Fall, der real scheint, man kennt's). Daraufhin nimmt der Mann das Recht selbst in die Hand, wird zum Selbstjustizler, jagt Kriminelle sowie korrupte Beamte (überwiegend, aber nicht ausschließlich Migranten). Der Film ist inspiriert von einem realen Vergewaltigungsfall aus Hamburg aus dem Jahr 2016, bei dem die Täter nur Bewährungsstrafen erhielten und Teile der Medien mit ihnen Mitleid zeigten. Sollte doch eigentlich eine abbildbare Realität sein in Deutschland, oder? Oder?
Der Regisseur Boll, der aus einer sozialdemokratischen Familie stammt, wehrt sich jedenfalls gegen Vorwürfe, er sei ein »Nazi«. Er wollte vielmehr eine Realität abbilden, in der immer mehr Menschen sagen: »Es reicht«. Gleichzeitig betont er, dass er Gewalt in keiner Form billige. Absurd findet er, dass man heute bereits als rechtsextrem gelte, sobald man in sozialen oder politischen Fragen konservative Positionen vertrete.
All diese Argumente und Äußerungen halfen aber nichts: »Citizen Vigilante« wurde in Deutschland noch vor dem Start de facto blockiert: Die FSK verweigerte dem Film jegliche Freigabe, nicht einmal eine Altersfreigabe ab 18 Jahren wurde erteilt. Damit ist eine Ausstrahlung in Kinos, im Fernsehen oder auf den großen Streaming-Plattformen praktisch unmöglich.
Dieser Vorgang stellt einen absoluten Skandal dar, der von den Leitmedien in Deutschland eigentlich flächendeckend aufgegriffen und gecovert werden müsste, wird hier das Werk eines deutschen Filmemachers doch de facto einfach unterdrückt. Wer selbst prüfen möchte, wie verhetzend der Film angeblich ist, dem sei ein Blick auf den Trailer empfohlen. Vollkommen lächerlich, dass dieser Film keine Freigabe erhalten soll.