🚨 Die letzten 24 Stunden: Was Bitcoin & Krypto hilft und was bremst:
🟢 Eher gut
• Chance auf Fed-Zinserhöhung am 28.10. nur noch 7,2% (vor einer Woche 27,7%)
• US-10Y-Rendite fällt um 19 Bp. auf 4,95%, größter Tagesrückgang seit März 2023
• SoFi startet tokenisierte Bankeinlage mit 4,40% p.a., 1:1 in Stablecoin tauschbar
• Bitcoin-Hashrate wieder über 1 ZH/s, höchster Stand seit März
• HSBC bringt HKD-Stablecoin zu über 3,3 Mio. Nutzern in Hongkong (noch unbestätigt)
⚪ Neutral
• Visa soll Fireblocks für 2,5 Mrd. USD kaufen wollen, Fireblocks dementiert
• Ethereum-Upgrade Glamsterdam im Testnet verschoben, noch ohne neues Datum
• Japan: Kern-Inflation 2,1%, BoJ tagt am 29./30.10.
• Gold zeitweise unter 4.000 USD, auch sichere Häfen werden verkauft
🔴 Eher schlecht
• BTC-ETFs -635,6 Mio. USD, ETH-ETFs -110,6 Mio. USD Abfluss
• 424,7 Mio. USD liquidiert, davon fast 88% Longs
• Nasdaq 100 -2,9%, Meta -7%, Chip-Index -6,7%
• Ölpreis (Brent) über 112 USD, Trump: keine Verhandlungen mit dem Iran
• Frankreichs 10Y-Rendite erstmals seit 2013 über der US-Rendite
• US-Senat prüft Zahlungen von Tether an Ex-Krypto-Berater Bo Hines
Fazit: Bitcoin hält die 81.000 USD trotz Makro-Gegenwind, ABER ohne neuen Katalysator bleibt die Lage wackelig.
Erst vor wenigen Tagen kündigte Trump Maßnahmen gegen Krypto-Betrügereien an, die sich gegen Amerikaner richtenJetzt steht er selbst wegen seiner Kryptogeschäfte vor Gericht.
Laut Bloomberg wurde eine Klage gegen Trump und sein Krypto-Projekt World Liberty Financial (WLFI) eingereicht.
Der Vorwurf: Trump soll seine Position als US-Präsident genutzt haben, um persönlich von Kryptogeschäften mit Verbindungen zu ausländischen Regierungen zu profitieren.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem 500 Mio. USD für eine Beteiligung von 49% an World Liberty Financial sowie ein 2-Mrd.-USD-Investment, das über den hauseigenen Stablecoin USD1 abgewickelt wurde.
World Liberty Financial ist auch mit dem Token WLFI am Kryptomarkt vertreten. Die Klage betrifft damit ein Projekt, das eng mit der Trump-Familie verbunden ist.
Der Kläger spricht von einem direkten Verstoß gegen die US-Verfassung und wirft Trump vor, wie kein Präsident zuvor von seinem Amt profitiert zu haben.
Bislang handelt es sich natürlich nur um Vorwürfe, nicht um gerichtlich festgestellte Verstöße. Die Ironie an der Geschichte ist trotzdem kaum zu übersehen.
Gm, Bitcoin bleibt weiterhin unter Druck!
Nach dem Rückgang von rund 85.000 USD auf zeitweise knapp 81.000 USD sehen wir aktuell eine leichte Stabilisierung. Die Marktdaten bleiben allerdings kritisch.
🔴 Das Open Interest steigt wieder deutlich an, während Bitcoin auf niedrigem Niveau notiert. Gleichzeitig bleibt die Funding Rate leicht positiv. Es werden also wieder verstärkt Positionen aufgebaut, tendenziell Long.
🔴 Futures-CVD und Spot-CVD bleiben negativ. Der Verkaufsdruck ist damit weiterhin sowohl am Derivate- als auch am Spotmarkt sichtbar.
🟡 Rund 60,4% des Top-Trader-Positionsvolumens entfallen weiterhin auf Longs. Gleichzeitig liegt der angezeigte durchschnittliche Short-Hebel laut Hyblock bei 50x, während Longs nur rund 9,4x gehebelt sind.
Liquiditäts-Heatmaps Update:
7-Tage-Heatmap:
🔴 Unterhalb des aktuellen Kurses liegen größere Liquiditätscluster zwischen 80.000 und 80.300 USD.
🟢 Oberhalb fällt vor allem der Bereich um 85.000 USD auf.
3-Tage-Heatmap:
🔴 Unterhalb konzentriert sich die Liquidität besonders um 80.000 USD.
🟢 Oberhalb sehen wir größere Cluster bei rund 83.300 USD sowie zwischen 85.000 und 86.000 USD.
Damit bleibt insbesondere die Liquidität unterhalb von 81.000 USD kurzfristig interessant. Ein Anlaufen dieser Bereiche ist aber natürlich nicht garantiert.
Kurzfristig bleibt Bitcoin anfällig für weitere Rücksetzer. Gerade das steigende Open Interest bei weiterhin positiver Funding Rate gefällt mir nicht. Gleichzeitig könnte die stark gehebelte Short-Seite bei einer Gegenbewegung für zusätzlichen Aufwärtsdruck sorgen.
Während der Abgabedruck am traditionellen Finanzmarkt aktuell vor allem durch den KI-Sektor getrieben wird, sehen wir auf der anderen Seite laut Angaben von Holger Zschaepitz eine etwas besorgniserregende Entwicklung.
Die Kreditrisiken großer KI-Unternehmen erreichen neue Höchststände.
Das ganze zeigen vor allem die sogenannten Credit Default Swaps. Diese dienen zur Absicherung gegen Zahlungsausfälle und zeigen, wie teuer es geworden ist, sich gegen Kreditrisiken abzusichern.
Die Entwicklung ist deutlich:
• Oracle: über 300 Basispunkte
• SpaceX: über 200 Basispunkte
• Meta: Rekordniveau bei 119 Basispunkten
Auch bei anderen Unternehmen wie Nvidia, Amazon und Broadcom ziehen die Absicherungskosten an.
Das Problem: Der KI-Boom verschlingt enorme Summen. Allein bei Meta sollen sich die zukünftigen Ausgabenverpflichtungen mittlerweile auf 825 Mrd. US-Dollar belaufen.
Der KI-Wettlauf wird damit zunehmend auch zu einem Finanzierungswettlauf.
Das bedeutet nicht, dass diese Unternehmen unmittelbar vor Zahlungsausfällen stehen. Allerdings zeigt es, dass der Markt die Risiken mittlerweile deutlich höher bewertet.
Mal sehen, ob wir erst größere Probleme am Markt sehen, oder das die Sorgen wieder sinken 🤔
Bitcoin fällt, aber das Open Interest baut sich gleichzeitig wieder deutlich auf. Genau das ist aktuell kritisch.
Es kommen also neue gehebelte Positionen in den Markt, während sich der Kurs weiter nach unten bewegt. Gleichzeitig bleibt die Funding Rate positiv. Longs zahlen weiterhin Shorts, obwohl Bitcoin keine Stärke zeigt.
Hoffnung geben die rund 68% der Top-Trader-Accounts, die gerade long positioniert sind, während das Whale-vs.-Retail-Delta deutlich negativ wird. Das spricht dafür, dass kleinere Trader weiter auf den Rebound setzen, während größere Marktteilnehmer eher dagegenhalten.
Für mich sieht das leider noch nicht nach einer sauberen Bereinigung aus. Bleibt die Struktur so, besteht weiter die Gefahr eines Long Squeezes in Richtung der Liquidität um 81.000 und möglicherweise 80.000 US-Dollar.
Das ist ein wirklich interessanter Punkt, Furkan! 🚀
Du sprichst hier ein Thema an, das in der heutigen digitalen Welt zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Dabei sollte man allerdings differenzieren: Nicht jede KI-generierte Antwort ist automatisch schlecht. Entscheidend ist vielmehr, ob sie einen echten Mehrwert bietet.
Wie siehst du das? 🤔👇
Bitcoin konnte gestern erst schön ansteigen und gerade in den Abendstunden nochmal stärker zulegen, bevor es dann gegen Mitternacht zu einer "deutlichen" Trendwende kam.
Verantwortlich dafür waren vor allem zu schnell und zu stark aufgebaute Hebelpositionen, aber auch die Korrektur an den traditionellen Finanzmärkten, die zusätzlichen Druck auf Bitcoin ausübte.
Im heutigen Marktupdate schauen wir uns die Hintergründe im Detail an. Darüber hinaus sprechen wir über mögliche Angriffe auf kritische Internetsicherheitsinfrastruktur und die neuen finalen Regeln für den Stablecoin-Markt.
Natürlich werfen wir auch einen Blick auf die aktuelle Bitcoin-Marktstruktur und darauf, worauf jetzt besonders zu achten ist. Viel Spaß mit dem Video! 👇🏽
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🚨 Die letzten 24 Stunden, was Bitcoin & Krypto hilft und was bremst:
🟢 Eher gut
• Bitcoin-ETFs: +524,8 Mio. USD an einem Tag (IBIT +235 Mio., FBTC +212,7 Mio.)
• Ethereum-ETFs: +14,9 Mio. USD, die Abflussserie nach 5 Tagen ist beendet
• Die US-Bankenaufsicht OCC hat die erste finale Stablecoin-Regel zum GENIUS Act beschlossen, gültig ab 18.01.2027
• Tesla hat in Q3 kein einziges BTC verkauft, SpaceX und Tesla prüfen eine Fusion mit zusammen über 30.000 BTC
• Grayscale startet einen Tausch von Coins direkt in Fondsanteile für 10 Coins, u.a. BTC und ETH
⚪ Neutral
• Glassnode sieht BTC in einer Box zwischen 80.000 und 87.000 USD
• Treasury-Firmen liegen bei ~80.000 USD Einstand im Plus, kaufen aber kaum nach
• Die Abschaffung der Haltefrist steht nicht auf der Kabinettsagenda am 28.10. (laut Frank Schäffler)
• Südkorea hält den Leitzins bei 3,00%, die Fed entscheidet am 28.10.
🔴 Eher schlecht
• BTC verliert in 60 Minuten rund 1.500 USD, in 4h werden 93 Mio. USD liquidiert, 97% davon Longs
• Laut NYT planen die USA und Israel neue Iran-Angriffe nach den US-Wahlen am 3.11. (nicht offiziell bestätigt)
• Kurzfristige Wale schicken 10.600 BTC an Börsen, fast dreimal so viel wie üblich
• Die Stablecoin-Reserven auf Binance liegen auf einem Jahrestief (41,6 Mrd. USD)
• Chinas CSI 300 ist offiziell im Bärenmarkt (-20% vom Hoch)
🇺🇸 Neue Stablecoin-Regeln endgültig beschlossen!
Die US-Bankenaufsicht OCC hat gestern die finalen Vorschriften zur Umsetzung des GENIUS Acts veröffentlicht. Ab dem 18. Januar 2027 treten diese in Kraft.
Damit bekommen Stablecoins in den USA erstmals einen umfassenden regulatorischen Rahmen.
Die wichtigsten Punkte:
• Stablecoin-Emittenten müssen ihre ausgegebenen Token zu mindestens 100% durch entsprechende Reserven absichern.
• Rückzahlungen müssen grundsätzlich innerhalb von zwei Geschäftstagen erfolgen.
• Für Emittenten gelten neue Anforderungen an Verwahrung, Risikomanagement, Prüfungen und Aufsicht.
Besonders spannend bleibt allerdings das Thema Zinsen auf Stablecoins.
Während Emittenten weiterhin keine direkten Zinsen für das bloße Halten ihrer Stablecoins zahlen dürfen, hat die OCC ein ursprünglich geplantes pauschales Verbot bestimmter Belohnungsprogramme von Drittanbietern gestrichen.
Angebote von Kryptobörsen könnten damit weiterhin möglich sein, müssen allerdings einzeln geprüft werden.
US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnet die neuen Regeln als historischen Meilenstein und vergleicht sie mit der Einführung eines einheitlichen US-Währungsrahmens im Jahr 1863.
Für mich ist das langfristig eine positive Entwicklung. Stablecoins werden damit stärker in das traditionelle Finanzsystem integriert und bekommen gleichzeitig mehr regulatorische Sicherheit.
Der Wettbewerb zwischen Banken und Kryptounternehmen dürfte dadurch weiter zunehmen.
🔴 Bitcoin fiel heute Nacht wieder unter 83.000 US-Dollar! Was steckt dahinter?
Nachdem Bitcoin gestern noch bis auf knapp 85.000 US-Dollar gestiegen war, ging es innerhalb weniger Stunden wieder deutlich nach unten. Aktuell stehen wir bei rund 82.694 US-Dollar.
Der Hauptgrund liegt meiner Meinung nach weniger bei Bitcoin selbst, sondern vielmehr an der erneuten Schwäche der traditionellen Finanzmärkte.
Die Quartalszahlen von Tesla und Meta konnten die Sorgen rund um den KI-Sektor nicht ausräumen. Die Nasdaq-Futures verloren zeitweise über 1%, während heute morgen auch die asiatischen Aktienmärkte unter Druck gerieten.
Besonders auffällig ist China: Der CSI 300 nähert sich nach einem Rückgang von rund 20% gegenüber seinem Juni-Hoch.
Dazu kommt ein zweiter Faktor: Überhebelte Trader!
Wie wir anhand der Daten sehen, ist das Open Interest während des gestrigen Anstiegs deutlich gestiegen. Gleichzeitig blieb die Funding Rate "stark" positiv. Es wurden also zunehmend gehebelte Long-Positionen aufgebaut.
Als der Kurs anschließend nachgab, wurden einige dieser Positionen liquidiert, wodurch sich der Abverkauf zusätzlich verstärkte.
Interessant ist allerdings, dass das Open Interest inzwischen wieder deutlich zurückgegangen ist. Ein Teil des übermäßigen Hebels wurde damit bereits aus dem Markt gespült.
Für mich bleibt entscheidend, wie sich die traditionellen Märkte weiterentwickeln. Denn solange dort der Verkaufsdruck anhält, dürfte es auch Bitcoin schwer haben, sich schnell zu erholen.
Die geplante Abschaffung der einjährigen Haltefrist für Bitcoin und Kryptowährungen könnte sich weiter verzögern!
Wie der Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler berichtet, steht die Reform weder auf der Tagesordnung der Kabinettssitzung am 28. Oktober noch ist im November ein entsprechender Beschluss vorgesehen.
Damit wird es zunehmend fraglich, ob die Bundesregierung die Reform tatsächlich noch in diesem Jahr verabschieden wird.
Wichtig ist dabei aber auch eine weitere Aussage von Schäffler: "Selbst wenn die Reform erst 2027 beschlossen wird, könnte sie grundsätzlich rückwirkend zum 1. Januar 2027 gelten."
Allerdings gibt es verfassungsrechtliche Grenzen. Gewinne, die bereits vor der Verkündung eines Gesetzes steuerfrei realisiert werden konnten, dürfen nach der bisherigen Rechtsprechung nicht ohne Weiteres nachträglich besteuert werden.
Der aktuelle Referentenentwurf sieht zudem vor, dass Bitcoin, die bis Ende 2026 gekauft wurden, weiterhin unter die bisherige einjährige Haltefrist fallen.
Wichtig: Noch handelt es sich lediglich um einen Entwurf und nicht um ein beschlossenes Gesetz!
Die Verschiebung ist damit eine positive Nachricht. Eine endgültige Entwarnung gibt es allerdings noch nicht. Daher sollte man auch weiterhin auf eine saubere und vollständige Dokumentation seiner Transaktionen achten.
🚨 Die letzten 24 Stunden: was Bitcoin & Krypto hilft und was bremst:
🟢 Eher gut
• JPMorgan erwartet für BTC 10% pro Jahr über 10 bis 15 Jahre, mehr als für Aktien (7,5%) und Gold (5,5%)
• Die Schweiz genehmigt den ersten Spot-Bitcoin-ETF für Privatanleger
• 275,9 Mio. USD liquidiert, 69% davon Shorts, BTC zurück an 83.000 USD
• BTC-ETFs am 20.10. mit +23,2 Mio. USD, zweiter Zuflusstag in Folge
• ETH-Staking auf Rekord: 43,8 Mio. ETH (35,9% des Angebots)
• Tech erholt sich: SpaceX schlägt die Umsatzerwartungen, KOSPI +4,7%
⚪ Neutral
• BTC bei rund 82.800 USD (+0,9%), Fear & Greed steigt leicht
• Microsoft, Alphabet und Goldman wehren sich gegen tokenisierte Aktien
• Saylor erwartet BTC "definitiv" wieder sechsstellig
🔴 Eher schlecht
• Frankreich: Nationalversammlung stimmt für rund 31% Steuer auf Krypto-zu-Stablecoin-Tausch ab 2027 (noch nicht final)
• ETH-ETFs mit -26,1 Mio. USD, fünfter Abflusstag in Folge
• Bericht über US-Iran-Deal wurde dementiert, Öl bleibt ~110 USD
• Citadel-Chef Griffin warnt vor einer KI-Blase
Fazit: Rückenwind von den Institutionen ist da, ABER ohne stabile ETF-Zuflüsse und bei teurem Öl bleibt 83.000 USD eine Challenge.
Die Bitcoin-Langzeithalter haben seit Ende Juli rund 345.000 BTC aus ihren Beständen abgegeben. Allerdings haben wir in den letzten Tagen gesehen, dass ihre Bestände durchaus wieder angestiegen sind.
Das ist besonders spannend, weil sich Bitcoin auch strukturell in den letzten Tagen wieder verstärkt hat. Das Momentum zieht langsam wieder nach oben und auch weitere Indikatoren deuten darauf hin, dass es aktuell gar nicht so schlecht um Bitcoin steht.
Das Ganze schauen wir uns im heutigen Marktupdate genauer an.
Darüber hinaus sprechen wir über die neue Bitcoin-Prognose von JP Morgan, die mögliche Vertagung der geplanten Abschaffung der deutschen Bitcoin- und Krypto-Haltefrist und darüber, worauf geopolitisch aktuell zu achten ist.
Viel Spaß mit dem Video! 👇🏽
https://t.co/f5IaYOSGsy
📈 Bitcoin schießt plötzlich über 83.000 US-Dollar!
Auslöser könnte die Meldung von Al-Araby Al-Jadeed sein, wonach die USA und der Iran einem Abkommen zur Beendigung des Krieges zugestimmt haben sollen.
Eine offizielle Bestätigung steht allerdings noch aus.
Sollte sich die Meldung bestätigen, könnte das die geopolitischen Risiken deutlich reduzieren und die Finanzmärkte entlasten.
Interessant ist dabei die Positionierung der Marktteilnehmer.
Noch zuvor hatten die Top-Trader ihre Short-Positionierung stark ausgebaut. Das Leverage-Delta fiel deutlich ins Negative, während der Hebel auf der Short-Seite anstieg.
Mit dem Kurssprung dreht das Leverage-Delta wieder ins Positive. Gleichzeitig steigt der Long-Hebel deutlich an.
Auch die Whale-vs.-Retail-Metrik dreht stark ins Positive.
Die 3-Tages Liquidation Heatmap zeigt zudem größere Liquiditätscluster zwischen 83.300 und 84.000 US-Dollar sowie rund um 85.000 US-Dollar.
Diese könnten bei weiteren Kursanstiegen zusätzliche Short-Liquidationen auslösen.
Allerdings sollte man solche Nachrichtenbewegungen mit Vorsicht betrachten. Gerade geopolitische Meldungen können schnell relativiert oder dementiert werden.
Selbst wenn oberhalb des Kurses größere Liquiditätscluster liegen, bedeutet das nicht, dass Bitcoin diese zwangsläufig erreichen muss.
Sollte die Meldung an Bedeutung verlieren oder sich als falsch herausstellen, könnte der gesamte Kursanstieg trotz der vorhandenen Liquidität schnell wieder abverkauft werden.
Viele finden die neue Analyse von JP Morgan enttäuschend, weil sie „nur ~10%“ Rendite erwarten.
Dabei geht es doch vielmehr darum, dass sie davon ausgehen, dass BTC in den nächsten 10 Jahren jede wichtige Anlageklasse outperformen wird, und nicht um den genauen Prozentsatz.
Anfang 2024 sagte der CEO von JP Morgan Jamie Dimon noch, dass Satoshi Nakamoto zurückkommen und das Angebot an Bitcoin erhöhen könnte, wenn alle 21 Millionen im Umlauf sind.
Heute rechnen die Analysten seiner eigenen Bank im Basisszenario mit 10% jährlicher Bitcoin-Rendite über die kommenden zehn Jahre. Damit liegt BTC in ihrem Vergleich vor US-Aktien mit 7,5% und Gold mit 5,5%.
Schon ein bemerkenswerter Gegensatz. 😅
Besonders lustig: Den größten Einfluss auf die Bitcoin-Bewertung hat ausgerechnet das begrenzte Angebot im Verhältnis zur weiter wachsenden staatlichen Geldmenge. Genau jene Knappheit also, an der Dimon damals Zweifel äußerte.
Zur vollständigen Einordnung gehört aber auch: Im optimistischen Szenario stehen +16,6% pro Jahr, im pessimistischen −11,2%. Letzteres würde über zehn Jahre einen Wertverlust von rund 70% bedeuten. Die Bank betont selbst die große Unsicherheit solcher Berechnungen.
Die eigentliche Nachricht ist für mich deshalb weniger die konkrete Renditezahl: Bitcoin wird inzwischen selbst innerhalb dieser Bank ernsthaft als langfristiger Vermögenswert analysiert.
Dimons persönliche Meinung und die Arbeit seiner Analysten liegen offenbar ziemlich weit auseinander.