Was sich gerade in Brüssel abspielt, sollte jeden alarmieren, der glaubt, dass Wahlergebnisse zu respektieren sind – ganz gleich, wie sie ausfallen. Anscheinend bedeutet Demokratie dort, dass die Regeln verändert werden sollen, wenn das Ergebnis nicht passt.
Sachsen-Anhalt hat gewählt. Das Ergebnis gefällt vielen in Brüssel nicht. Und kaum steht das Wahlergebnis fest, wird offen damit gedroht, dem Land den Geldhahn zuzudrehen: 2,95 Milliarden Euro aus dem laufenden EU-Haushalt, rund 500 Millionen Euro pro Jahr allein aus den Strukturfonds, etwa 20 % der Investitionsausgaben des Landes.
Ein Grünen-Europaabgeordneter sagt unverhohlen, die Kommission müsse „im Zweifel auch Gelder zurückhalten" und verweist stolz auf Ungarn und Polen als Blaupause, wo genau dieser finanzielle Druck am Ende zu Regierungswechseln geführt habe.
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Die Rechnung dahinter scheint so simpel wie dämlich: Fehlt das Geld, geht es den Menschen im Land spürbar schlechter. Und genau das soll dann auf die AfD-geführte Landesregierung zurückfallen, bis die Wähler sie beim nächsten Mal einfach wieder abwählen.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Der finanzielle Würgegriff wird hier ganz offen als politisches Druckmittel gefeiert, um ein demokratisches Wahlergebnis rückgängig zu machen – auf dem Rücken von Schulkindern, Pendlern und Patienten, deren Schulen, Brücken und Kliniken ohnehin schon marode sind.
Das ist der offene Versuch, den Wählerwillen eines ganzen Bundeslandes mit Milliarden-Erpressung zu beantworten. Wer so etwas öffentlich ins Spiel bringt, stellt die Frage in den Raum, ob EU-Fördermittel künftig nur noch an „genehme" Wahlergebnisse fließen sollen. Ganze Regionen würden dann für ihre Wahlentscheidung finanziell in Geiselhaft genommen.
Wer Wahlen mit Milliarden erpresst, hat jedes Recht verwirkt, sich Wertegemeinschaft zu nennen.
Mal sehen, wie sich die Kommission aus dieser Nummer herauswindet. Meine offizielle Anfrage dazu ist jedenfalls raus. 👇
@MdlBehrendt Und irgendwann darf das Kind sich dann anhören, das die Mutter den falschen Embryo abgetrieben hat, wenn das Kind das erste Mal anstrengend wird.
Neuigkeiten im Fall des Somaliers, der im Oktober 2022 in Ludwigshafen-Oggersheim die beiden Maler Jonas und Sascha auf offener Straße getötet hatte. Liban M. wurde für diese barbarische Tat sprichwörtlich in letzter Minute für schuldunfähig erklärt und im Maßregelvollzug untergebracht.
Im Pfalzklinikum Klingenmünster griff er dann im Februar 2025 einen Mitpatienten mit einem Messer aus dem Frühstücksraum an und verletzte diesen schwer. Das Opfer teilte mit ihm ein Zimmer und schlief, als er angegriffen wurde. Das Pfalzklinikum verständigte damals erst zwei Tage später die Polizei. Eigentlich wollte man Liban M. im Februar 2025 abschieben, dazu kam es dann aber nicht mehr.
Liban M. ist noch immer im Maßregelvollzug untergebracht. Und jetzt wird es seltsam, denn ein Sachverständiger kam zum Ergebnis, dass er zum Zeitpunkt des Angriffs in der Klinik schuldfähig sei, wie die Staatanwaltschaft im Zusammenhang mit der Anklageerhebung im Oktober letzten Jahres mitteilte. Die Frage der Schuldfähigkeit würde erst in der Hauptverhandlung endgültig geklärt, heißt es da weiter.
Seither frage ich alle paar Wochen beim Landgericht Landau an, ob die Anklage mittlerweile zugelassen wurde und wann der Prozess losgeht. Heute nun teilte mir der Pressesprecher mit, dass die Anklage jetzt zwar zugelassen wurde, aber noch keine Termine zur Hauptverhandlung bestimmt wurden, weil das Gericht nun doch nochmal vor der Hauptverhandlung einen forensisch-psychiatrischen Sachverständigen zur Begutachtung von Liban M. beauftragt hätte.
Ich hatte mich monatelang mit dem Fall Oggersheim beschäftigt. Aus meiner Sicht ist der Mord an Jonas und Sascha einer der grausamsten Verbrechen in den letzten Jahren, die sich im öffentlichen Raum gegen Zufallsopfer oder besser gesagt, gezielt gegen deutsche Männer, zugetragen haben.
Wenn der Prozess gegen Liban M. wegen des Angriffs im Klinikum beginnt, berichte ich weiter. Hier nochmal meine Texte zum Messerangriff in Oggersheim und zum Angriff im Pfalzklinikum:
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https://t.co/W8wNz8imw6
Wem meine Arbeit gefällt, kann mich auch unterstützen, worum ich gleichzeitig herzlich bitten möchte. Im Moment ist es so, dass die Kosten leider höher sind als die Einnahmen. Ich wäre daher sehr erfreut und dankbar für jede noch so kleine Unterstützung. Das kann man hier tun:
https://t.co/0RvVD8whhG
‼️👉Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den CDU-Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Frank Rock. Er soll einer Schleuserbande dabei geholfen haben, Ausländer illegal im Kreis anzusiedeln.
https://t.co/geLaLlVpQc
16 Schnitte bis zur Stille: Mein Körper als Mahnmal
(Ich teile schon lange Einblicke in mein Leben und meinen Weg. Doch das, was ich heute schreibe, kostet mich eine neue Form von Überwindung. Es ist mein bisher persönlichster Text, weil ich darin das letzte Tabu breche: Ich spreche ungefiltert über die Zerstörung meiner körperlichen Sexualität. Über diese Realität zu schreiben, ist zutiefst intim, denn sie ist meine grösste Lebensherausforderung...)
Es gibt Wahrheiten, die so scharf sind, dass man sie jahrelang nur mit Samthandschuhen anfassen kann. Heute ziehe ich die Handschuhe aus. Seit über 28 Jahren lebe ich mit einer Realität, die jenseits jeder medizinischen Machbarkeitsfantasie liegt. Ich bin kein blosser Patient mit Komplikationen; ich bin ein Überlebender einer chirurgischen Odyssee, die am Ende dort ankam, wo die Stille beginnt.
Die Anatomie des Verlusts
Durch meine operativen Eingriffe wurde meine zuvor intakte körperliche Sexualität nicht nur verändert – sie wurde ausgelöscht. Was blieb, ist eine optische Hülle, eine Neovagina ohne Resonanz.
Ohne Orgasmusfähigkeit.
Ohne Stimulationsfähigkeit.
Ohne Penetrationsfähigkeit.
Das ist kein theoretischer Mangel. Das ist ein täglicher, existenzieller Kampf. Es bedeutet, in einem Körper zu wohnen, der an seinen intimsten Stellen taub geworden ist, während der Geist sich nach Verbindung sehnt. Es ist das Leben in einem permanenten Echo-Raum: Man greift nach sich selbst, aber da ist niemand, der antwortet. Die Nervenbahnen, diese feinen Autobahnen der Lust und des Seins, wurden gekappt – unwiederbringlich.
Das Spektrum des Schweigens
Mir ist bewusst, dass meine Geschichte ein Extrem markiert. Es gibt jene, bei denen die Chirurgie ihre Versprechen hält, und viele, die irgendwo dazwischen liegen – in einer Grauzone aus eingeschränkter Empfindsamkeit, kollabiertem Gewebe oder dem schleichenden Verlust der Intimität. Doch genau darin liegt die Gefahr: Wir spielen ein russisches Roulette mit unserer körperlichen Unversehrtheit. Auch eine «verminderte» Fähigkeit zu fühlen ist ein massiver Einschnitt in die Lebensqualität. Jede Einschränkung, jeder Teilverlust ist eine Erschwerung der menschlichen Existenz, über die in den Beratungszimmern viel zu selten in ihrer ganzen Tragweite gesprochen wird. Mein Schicksal ist die Spitze eines Eisbergs, dessen Basis aus vielen leisen, ungenannten Komplikationen besteht.
Die Illusion der Erlösung
Mitten in meiner Detransition blicke ich heute mit einer fast schmerzhaften Klarheit auf diesen Weg zurück. Ich kehre zu mir selbst als Mann zurück, und meine chirurgischen Trümmer sind dabei meine härtesten Lehrer. Sie sind das Mahnmal dafür, wie grenzwertig und oft grenzüberschreitend die moderne Medizin agiert.
Wir behandeln den Körper wie eine Maschine, bei der man Teile austauschen kann, ohne die Seele der Biologie zu verletzen. Doch der Körper ist kein Bausatz. Er ist ein Wunderwerk der Einheit. Wenn wir mit dem Skalpell in dieses Heiligtum eindringen, riskieren wir mehr als nur Narben – wir riskieren unsere Fähigkeit, uns in der Welt verortet zu fühlen.
Fragen an das Leben
Ich stelle heute die Fragen, die im Beratungsgespräch oft im Rauschen der Hoffnung untergehen:
Was bleibt von uns übrig, wenn wir die physische Unversehrtheit für eine äussere Stimmigkeit opfern?
Ist der Preis der Selbstoptimierung jemals gerechtfertigt, wenn er in die totale körperliche Isolation führt?
Warum begegnen wir dem Körper nicht mit Ehrfurcht, anstatt ihn als Feind zu betrachten, den es zu korrigieren gilt?
Die Würde der Versehrtheit
Ich lebe jeden Tag mit dieser krassen Realität. Sie ist mein Schatten, mein ständiger Begleiter beim Aufstehen und beim Schlafengehen. Es erfordert eine fast übermenschliche Reife, nicht in Bitterkeit zu versinken, sondern diese Leere als Teil einer grösseren, weisen Erzählung zu akzeptieren.
Dieser Text ist kein Ruf nach Mitleid. Er ist ein Weckruf. Ein Plädoyer für die radikale Wertschätzung des Unversehrten. Möge meine Geschichte ein Haltesignal sein für alle, die glauben, Heilung läge allein im Umbau des Äusseren. Wahre Heilung ist die Versöhnung mit dem Wunder, das wir von Natur aus sind – bevor wir es unter dem Messer verlieren.
Ich stehe hier als lebendiges Zeugnis einer Grenze, die überschritten wurde. Ich bin die Stimme derer, deren Körper verstummt sind. Und ich stehe hier, als Mann in meiner ganzen, versehrten Stärke, um zu sagen:
Schätzt das Leben in euch, solange es noch fühlt 🙏.
#MahnmalKörper #Detransition #Unversehrtheit #StummeNerven #RealitätCheck
@Dummokratie@Alice_Weidel Und auch damals gab es ja vereinzelt Menschen die auf das Auto beruflich angewiesen waren. Nur noch nicht so häufig und intensiv wie heute. Wer da die Möglichkeit gehabt hätte das Auto statt dem Bus zu nehmen, hätte das sicher getan.
@Dummokratie@Alice_Weidel Ich meinte jetzt eher die die tatsächlich weiter pendeln müssen. Ich selber bin im Home-Office. Mein Partner hat 60km pro Tag. Entweder eine Stunde insgesamt mit dem Auto, oder gute 3 mit den öffentlichen. Da fällt die Wahl nicht schwer, aber die Spritkosten schon ins Gewicht.
@Dummokratie@Alice_Weidel Es wäre interessant, das Mal ins Verhältnis zu setzen mit dem Bedarf an Benzin. Wie viel Benzin hat eine Person im Schnitt früher gebraucht um zb. Zur Arbeit zu kommen, wie viel ist es heute. Welchen Anteil hatte Benzin an den gesamten Kosten eines Haushalts. Wie viel heute?