@NiniBela1 Ich bin da zwar komplett paranoid, aber das ist mein Problem. Meine Kids kennen meine Sorgen und sind so lieb, mir Bescheid zu geben, wenn sie Safe sind. Finde das sehr fürsorglich. Wenn sie es mal vergessen .. auch mein Problem. Wo kämen wir da hin?
Kann bitte mal jemand "den Medien" klar machen, dass sie dieses Land komplett ruinieren, wenn sie weiter in ihren dämlichen Umfragen, Trends, Beliebtheitsstatistiken jede Regierung demontieren? Wir wählen alle 4 Jahre. DAS ist die Umfrage!
#Kanzlertausch
@bitterlemmer@welt Man muss ja quasi verliebt und blind sein um so eine offensichtlich hohle Phrase weiter zu dreschen. Gaskathi beerdigt Zukunftsbranchen mit Ansage um Fossile zu featuren. Das ist die Schlagzeile.
@CSU Again: Die AfD treibt die Konservative vor sich her. Der ÖRR ist ein wesentlicher, unverzichtbarer Bestandteil unseres Systems. Das kostet und das ist gut so. Jeden. Inhaltliche Vorgaben von aktuell Regierenden sind gefährlich und genau das Gegenteil vom Grundgedanken.Finger weg!
Mir wurde ein internes Schreiben zugespielt, und es ist ein kleiner Knaller: 🚨
Georg Stamatelopoulos, Vorstandsvorsitzender der EnBW, hat am Wochenende auf Viva Engage, dem firmeninternen Social Tool, eine lange Nachricht an seine Belegschaft geschickt. Über 6.000 Views. Anlass: die SPIEGEL Enthüllung, an die ihr euch sicherlich erinnert.
Unter anderem hatte sein Konzern auf Ersuchen von Ministerin Katherina Reiche ein Papier geliefert, das Batteriespeicher bei den Milliarden Auktionen des Kraftwerkssicherheitsgesetzes benachteiligen soll.
Nochmal zum Mitschreiben: Hierbei handelte es sich um Argumente, die von Reiches Wirtschaftsministerium angefordert worden waren, nicht um die proaktive Lobbyarbeit des Unternehmens. Das Lobbyregister erfuhr übrigens erst davon, als der SPIEGEL nachfragte.
Über diesen Sachverhalt gab es bei der eigenen Belegschaft der EnBW offenbar im Intranet regen Gesprächsbedarf, so sehr, dass der Oberchef sich bemüßigt fühlte, sich dazu zu äußern.
Stamatelopoulos verrät in seiner Nachricht drei Dinge, die er nach außen so wohl eher nicht sagen dürfte.
Zum einen schweigt er zum eigentlichen Vorwurf, dass das Papier auf Ministeriumsanfrage entstand. Kein Wort zu dieser Auftragsarbeit. Der Kern der SPIEGEL Geschichte ist für den Vorstand dieses Konzerns offenbar nicht so wichtig, also umschifft er ihn, räumt aber ein, dass mit der Eintragung ins Lobbyregister nicht alles so toll lief, da wolle man in Zukunft genauer hinschauen.
Nach einer kleinen Lobrede auf die EnBW, in der er unter anderem lobt, welche Fortschritte man auch im Speicherausbau mache, verteidigt er dann indirekt seine Vorschläge ans BMWE: „Speicherprojekte brauchen keine Förderung“ und würden durch den Ausschluss aus den Auktionen „nicht gebremst“. Das ist rhetorisch elegant, sachlich irreführend, denn diese Auktionen sind keine Förderung im klassischen Sinn, sondern bieten Marktzugang zu einem milliardenschweren Kapazitätsmarkt. Wer dort nicht mitbieten darf, verliert nicht etwa eine Subvention, sondern darf im Geschäft erst gar nicht mitmischen.
Parallel dazu werden den Speichern woanders die Rahmenbedingungen zertrümmert: Die Netzentgeltbefreiung kippt gerade, Großspeicher fliegen aus der Kraftwerks Netzanschlussverordnung. Drei Hebel, alle gleichzeitig, alle gegen Speicher. „Keine Förderung nötig“ – sagt ausgerechnet der Konzern, der dafür sorgt, dass die Speicher draußen bleiben.
EnBW baut selbst Speicher, wie wir oben bereits lesen konnten. Aktuell seien 1800 MW in der Pipeline, so Stamatelopoulos stolz. Übersetzt heißt das: Speicher sind gut, solange wir sie bauen. Wenn andere bieten wollen, müssen sie draußen bleiben. Der subventionierte Teil des Marktes gehört uns.
Die dreisteste Stelle in seiner Nachricht an die Mitarbeiter steckt allerdings in dieser Botschaft: „Minister werden nicht nur aus fachlichen Gründen attackiert, sondern auch aus rein politischem Kalkül. Die heutige Regierung teilt dasselbe Schicksal mit ihrer Vorgängerin.“ Womit er wohl sagen möchte, dass Habeck kritisiert wurde, heute Reiche, alles dasselbe Muster. Ein Konzernchef erklärt hier seiner Belegschaft, dass die Kritik an der Ministerin irgendwie unfair sei, und nimmt sich selbst vor, „die EnBW zu repräsentieren, ohne politisch zu werden“, was lustig ist, da er dem Ministerium durchaus hilfreich und wie bestellt tolle Argumente geliefert hat. „Wenn Sie diese Haltung übernehmen, wären wir ein Team dabei“, motiviert er die Belegschaft, um in diesem soliden Miteinander aus Privatwirtschaft und Politik an einem Strang zu ziehen.
Kommen wir zurück zum gemeinsamen Schicksal von Frau Reiche und Herrn Habeck. Problem: Letzterer wurde angegriffen, weil er die Gaslobby einhegen wollte. Ihm ging es um feste Dekarbonisierungstermine, klare Wasserstoffpfade, Abschaltdaten. Frau Reiche wird kritisiert, weil sie direkt bei der Gaslobby bestellt, was diese ihr dann liefert. Das ist nicht „dasselbe Schicksal“. Das ist ein Systemwechsel.
Und hier wird es politisch ernst. Das Geschäftsmodell der Fossilen lebt von einem einzigen Argument: Die Erneuerbaren sind so volatil, blöde Dunkelflaute, was machen wir bloß nachts? Dieses Argument trägt vor allem, solange es nicht genug Speicher gibt. Mit ausreichenden Speichern löst sich das Problem in Luft auf. Also muss der Speicherausbau gebremst werden, wenn man doch noch Gas verkaufen möchte. Genau dafür sorgen Netzentgelte, Anschlussregime und jetzt die Auktionsbedingungen. Parallel dazu bleibt der Ausbau der Stromtrassen von Nord nach Süd seit Jahren im Rückstand, Windstrom wird abgeregelt, teure Gas Reservekraftwerke laufen an, die dann allerdings von uns allen bezahlt werden. Der Mangel ist kein Schicksal. Er wird gepflegt.
Von Leuten wie Stamatelopoulos. Und, schlimmer, von einer Wirtschaftsministerin, die sich die Argumente gegen die klimafreundliche Konkurrenztechnologie direkt beim Konzern bestellt, der am meisten davon profitiert. Reiche regiert nicht trotz der Gaslobby. Sie regiert mit ihr, in arbeitsteiliger Abstimmung.
Und der Konzernchef erklärt seiner Belegschaft, das sei alles nur „politisches Kalkül“. Ein Team.
Die Frag ist nur, für wen.
@Hosenmaus1 Sie fordern drastische Konsequenzen für Straftäter. Das finde ich richtig. Aber ich wundere mich warum hier eine Grafik von Tatverdächtigen benutzt wird und nicht von tatsächlichen Tätern? Was soll das bezwecken?
@derbaergroovt@P_Franz_74@derralfbaer Aber dann brauchst du nicht nur KI, sondern auch Robotik. Irgendwie muss das Dermatoskop ja auf den Patienten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine KI nur makroskopisch diagnostizieren lernen wird.
Zu Reiches Irreführungen in der FAZ:
"2.900 TWh Gesamtenergiebedarf, davon nur ein Fünftel erneuerbar." Das ist der Primärenergieverbrauch und das ist ein Trick.
Warum?
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@P_Franz_74@derralfbaer Ein Hautkrebsscreening , das von ungeschulten Hausärztinnen und -ärzten ohne Dermatoskop nebenbei mal schnell ausgerichtet wird, ist selbstredend ineffektiv. Da könnte man was besser machen in Zukunft.
@kleinebiene1785@l8nighttracker Wow. Der höchste Anteil an der Stromerzeugung, der jemals mit Kernkraft erreicht wurde war irgendwann um die Jahrtausendwende und lag bei ca. 30%. Und damit gleichen wir Dunkelflauten aus? Irre. Ich würde ja eher Speichertechnologie ausbauen als 1,5 Billionen in 100% AKW stecken.
Niemand muss wegen solchen journalistischen Tools zurücktreten. Regierungen müssen ihre 4 Jahre wirklich zur Verfügung haben um zu gestalten. So ist es vorgesehen. Und das ist gut. Nachhaltige Politik statt Umfragewertejagd. Schluss damit! 2/2
Also ich hab's bei Olaf Scholz gesagt, ich sag' es auch bei Friedrich Merz: Eine Legislatur dauert 4 Jahre und ein Bundeskanzler wird nicht vom Volk gewählt. Umfragewerte sind keine Wahlen. Im Gegenteil. Zustimmungswerte, Sonntagsfragen sind Gift für unser Land. 1/2
@Hosenmaus1 Nochmal nachgooglen:es gibt gute und einplanbare Alternativen zu Pumpspeicher,der mit Höhenunterschied arbeitet. Überkapazitäten die bei EE notwendig sind in H2 sind ein wichtiger Baustein. Und am Ende dauert AKW bauen ja auch 20 Jahre. Da setze ich lieber auf Speicher, for sure!
@rhodo07@Hosenmaus1 Nichts von dem,was ich will (eine vernünftige moderne Zuwanderungs- und Integrationspolitik, aufrichtige Diskussionskultur) widerspricht dem GG. Im Gegensatz zu Remigrationsplänen und dem Framing,es gäbe herkunftsbedingt Unterschiede in der Wertigkeit von Menschen unseres Landes