Wir hatten das Glück mit der Unterstützung der Kulturstiftung der Länder einen wertvollen Sammelband zu erstehen, der Ende 2023 bei einer Auktion angeboten wurde, und ursprünglich aus dem Kloster St. Godehard in Hildesheim stammte.
Eine genaue Beschreibung folgt zeitnah.
Die Dombibliothek #Hildesheim erwirbt einen Sammelband mit Drucken und Handschriften aus dem 15. und 16. Jahrhundert, der Aufschluss über den frühen Buchdruck und die Kirchengeschichte gibt. Mehr zu dieser #Erwerbungsförderung: ➡️ https://t.co/eSOB2vQw5v
Apropos #WelttagdesBuches:
Morgen findet unsere Themenführung zu "Druck in Hildesheim" statt.
Mehr Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
https://t.co/kuJ5ZkNCgN
Heute ist der #WelttagdesBuches und das ist die ideale Gelegenheit den ersten Drucker in Hildesheim zu erwähnen: 1543 druckte Henning Rüdem Texte von protestantischen Theologen Antonius Corvinus, eh er weiter nach Hannover zog.
(Digitalisat der @subugoe )
Heute ist der Gedenktag des Thomas von Aquin.
Unsere Inkunabel EG 40 (GW M46206) von Thomas von Aquin - De occultis operibus naturae, die Teil eines sehr stark durchgearbeiteten Sammelbands ist. Wer das Werk so reich kommentierte und warum, muss noch untersucht werden.
Heute am 25. Januar und morgen am 26. Januar müssen wir leider früher den Lesesaal schließen und haben daher an diesen beiden Tagen nur von 9:00 bis 15:00 geöffnet
Für alle, die in den letzten Tagen unseren Adventskalender verfolgt haben und sich über die Türchenbilder gewundert haben: anlässlich des Godehardjahres wählten wir den Holzschnitt aus der Godehard Vita von 1518 als Kalendermotiv.
Mit dem Türchen 24 gehen wir in die Klosterkirche St. Godehard direkt hinein. Wir wünschen Ihnen allen gesegnete Weihnachten und einen beschaulichen Jahreswechsel.
Wir öffnen für Sie wieder am 5. Januar.
Das 23. Türchen offenbart einen Blick in eines unserer Bücher:
Bücher wurden in der Regel höchst individuell und je nach Verwendungsbereich weiter bearbeitet. War es ein Buch mit mehreren Sinnabschnitten, die schnell zu finden sein sollten, wurden häufig Lesezeichen befestigt.
Hinter Türchen 22 haben wir ein Buch aus dem 15. Jd. Der Codex wurde vllt. im Godehardikloster geschrieben, sicher aber dort gebunden. Als Makulatur wurden Fragmente eines Breviers aus dem 13. Jh. eingesetzt, das wir auch in anderen Einbänden aus dem Kloster wiederfinden.
Weniger erfreulich, aber trotzdem als Tür 21 nicht verschwiegen:
Das Godehardikloster hat während seiner langen Geschichte viele einschneidende Ereignisse überstanden. Von einem zeugen diese Einschusslöcher an einer der Außenwände.
Tür 20:
Zwar wurden schon vor der Auflösung des Klosters St. Godehard 1803 einige bedeutende Bibliotheksbestände Ende des 18. Jd. unter zweifelhaften Umständen verkauft, jedoch führte die Säkularisation zu starken Umbrüchen, deren Aufarbeitung immer noch fortdauert.
Hinter Tür 19 versteckt sich eine Abbildung von Kaiser Konstantin. Sie stammt aus der Weltchronik des Antoninus Florentinus (1389-1459).
Die historische Signaturengruppe E, die noch auf dem Deckel zu lesen ist, legt nah, dass die Chronik als Inspiration für Predigten gedacht war.
Hinter Tür 18 verbirgt sich der Godehardschrein im Hildesheimer Dom. Er gehört zu den ältesten erhaltenen Reliquienschreinen des Mittelalters. Entstanden ist der Schrein um 1140. Sein Holzkern ist mit vergoldeten Silberplatten bedeckt und mit Figuren und Edelsteinen geschmückt.
Türchen 17 unseres Adventskalenders im Godehardjahr:
Die Verehrung Godehards reicht weit über Hildesheim hinaus. So wurde beispielsweise der Gotthard-Pass nach ihm benannt. Godehard ist u.a. auch Patron der Stadt Gotha, die jährlich das Gothardusfest zu seinen Ehren veranstaltet.
Tür 16: Die Inkunabelbände EB 15 und EB 16 enthalten die ersten zwei Teile der vierteiligen Summa Theologica des Antoninus Florentinus. Gestiftet wurden die aufwendig ausgemalten Bücher von Heinrich Münden, Kanoniker am Hildesheimer Kreuzstift (1487-1488).
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